BWL Unternehmensprozesse

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Author:
Conny65
ID:
103034
Filename:
BWL Unternehmensprozesse
Updated:
2011-09-23 11:49:00
Tags:
BWL Unternehmensprozesse
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Betriebswirtschaft, Seiten 36 - 76
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  1. 41 Marketing-Mix
    - Definition
    - 1 Beispiel
    • Die von einem Unternehmen zu einem bestimmten Zeitpunkt eingesetzte Kombination der Marketinginstrumente.
    • - 4P Modell
  2. 47 Aktualität (Direktmarketing)
    - Vorteil gegenüber Werbung
    Die Botschaft ist aktuell und kann ohne Zeitverlust bei der Zielperson/Zielgruppe ankommen.
  3. 47 Verkaufsförderung
    - Ziel
    - Unterschiede zu Werbung (1 Vorteil, 1 Nachteil)
    - 2 Beispiele
    • - Durch eine Werbebotschaft im Zusammenhang mit Anreizen, die Kaufentscheidung sofort zu treffen sollen stärkere und schnellere Kaufreaktionen ausgelöst werden
    • - Sie kann für das besondere Herausstellen von betimmten Produktangeboten eingesetzt werden. Ihre Wirkung ist jedoch meist von kurzer Dauer.
    • - Gutscheine
    • - Preisausschreiben
  4. 47 Public Relations (PR)
    - Definition
    - 2 Ziele
    - 2 Beispiele
    • - Öffentlichkeitsarbeit zur Verbreitung von Informationen über das Unternehmen, seine Produkt und Tätigkeiten
    • - Vermittlung eines positiven Images
    • - Aufbau und Pflege des Vertrauens zwischen Unternehmen und deren Anspruchsgruppen
    • - Informationsanlässe (Tag der offenen Tür)
    • - Spenden an gemeinnützige Institutionen
  5. 48 Persönlicher Verkauf
    - Wann vorteilhaft?
    - Vorteil gegenüber Werbung
    - 2 Beispiele
    • - In bestimmten Phasen (z.B. gei der Einstellungsveränderung und bei der Kaufhandlung des Kunden) ist er das wirkungsvollste Instrument.
    • - Die persönliche Wechselbeziehung und der Aufbau einer Beziehung mit dem Käufer begünstigen den Kaufentscheid.
    • - Autos (Autohändler)
    • - Versicherungspolicen (Agenten)
  6. 48 Key Account Management
    - Definition
    - Vorteil zu Werbung
    - 2 Nachteile zu Werbung
    - 3 Ziele
    - Aufgaben Key Account Manager
    • - Ein System der Grosskundenbetreuung (Key Account = Schlüsselkunden)
    • - Sehr Kundenorientiert und an deren Bedürfnisse angepasst.
    • - Hohe Fixkosten
    • - Langfristige Verpflichtung
    • - Verbesserung der Geschäftsbeziehung
    • - Verringerung des Koordinationsauwandes
    • - Verbesserung der Marktstellung
    • - Informationen über Kunden sammeln, analysieren und beurteilen
    • - kundenbezogene Marketingplanung
    • - reibungslose Abwicklung der Güter- und Geldprozesse zwischen dem Kunden und der Unternehmung
  7. 49 Unterstützungsprozesse
    - Definition
    - 4 Beispiele (und Kernfragen)
    • - Sie wirken indirekt auf die Leistungserstellung, indem sie die Management- und Unternehmensprozesse laufend unterstützen.
    • - Finanzielle Führung (Wie soll das nötige Kapital beschafft und verwaltet werden?)
    • - Personalmanagement (Wie können die optimalen Mitarbeiter gewonnen und behalten werden?)
    • - Recht (Welches ist die optimale Rechtsform für das Unternehmen?)
    • - Risikomanagement (Wie können die laufenden Risiken minimiert werden?)
  8. 50 Finanzielle Führung
    - 4 Ziele
    - 2 internationale Informationsstandards (AG)
    • - Liquiditätsgewährleistung
    • - Gewinnoptimierung
    • - Interne Information (Management)
    • - Externe Information (Investoren)
    • - International Accounting Systems (IAS)
    • - US: Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP)
  9. 50 Buchführungspflicht
  10. 50 Buchführungspflicht
    - 3 Buchführungspflichtige Unternehmensformen
    - Was muss ausgewiesen werden (3)?
    - 3 zentrale Elemente der Rechnungslegung
    • - AG
    • - GmbH
    • - Einzelfirma > CHF 100'000 Umsatz

    • - Vermögenslage
    • - Schuld- und Forderungsverhältnisse
    • - Betriebsergebnisse

    • - Bilanz
    • - Erfolgsrechnung
    • - Geldflussrechnung
  11. 51 Bilanz
    - Definition
    - 2 x2 Untergruppen
    - 2 Ordnungsprinzipien
    • Gegenüberstellung aller Aktiven (Vermögen) und aller Passiven (Kapital) eines Unternehmens zu einem bestimmten Zeitpunkt.
    • - Aktiven = Umlaufvermögen & Anlagevermögen
    • - Passiven = Fremdkapital & Eigenkapital
    • - Aktiven sind nach Liquidierbarkeit geordnet
    • - Fremdkapital ist nach Fälligkeit geordnet
  12. 53 Sonstige Forderungen und Rechnungsabgrenzung (UV)
    - 2 x1 Beispiel
    • - Forderungen: z.B. Rückforderungen von Steuern
    • - Rechnungsabgrenzung: z.B. für nächstes Jahr bezahlte Rechnungen
  13. 53 Finanzanlagen und sonstige langfristige Aktiven (AV)
    3 Beispiele
    • - vorausbezahlte Pensionskassenbeiträge
    • - latente Steuerforderungen
    • - Festgelder
  14. 53 Goodwill und immaterielle Anlagen (AV)
    2 x3 Beispiele
    • - Goodwill: z.B. Marktanteile, personelle Stärken und Kundenbeziehungen von übernommenen Unternehmungen
    • - immaterielle Anlagen: z.B. Patente, Know-how und Markenrechte
  15. 53 Finanzverbindlichkeiten (FK)
    2 Beispiele
    • - Bankkredite
    • - aufgenommene Anleihen (Hypotheken)
  16. 53 Steuerverbindlichkeiten (FK)
    Definition
    Steuerschulden
  17. 53 Steuerrückstellungen (FK)
    - Definition
    - Dauer
    • - Reserven, um die Steuern das abgelaufenen Geschäftsjahres bezahlen zu können
    • - Sie werden bei Bezahlung aufgelöst
  18. 53 Latente Steuern (FK)
    - Definition
    - Dauer
    • - Noch nicht fällige Steuern auf stillen Reserven
    • - Wenn die stillen Reserven aufgelöst werden, müssen die Steuern bezahlt werden.
  19. 53 Minderheitenanteile (separate Passiven)
    Definition
    Tochtergesellschaften, bei welchen das Unternehmen mehr als 50% der Aktien besitzt. Minderheitsaktionäre haben Anspruch auf Eigenkapital des Unternehmens.
  20. 53 Agio (EK)
    Definition
    • Mehrwert der Aktien bei Börsengang, Kapitalerhöhung, etc.
    • Emissionspreis - Nennwert
    • Negatives Agio = Disagio
  21. 54 Erfolgsrechnung
    Gegenüberstellung aller Erträge und aller Aufwendungen eines Unternehmens über einen bestimmten Zeitraum
  22. 54 Ertrag
    Wieviel Geld wofür eingenommen wurde.
  23. 54 Aufwand
    Wieviel Geld wofür ausgegeben wurde.
  24. 54 Erfolg
    Differenz zwischen Aufwand und Ertrag. Positiver Erfolg = Gewinn, negativer Erfolg = Verlust
  25. 55 Umsatz
    Gesamtheit aller Einnahmen
  26. 55 Erlösminderungen
    Z.B. Skonti + Rabatte für Kunden, Ausgangsfrachten (z.B. Portospesen; Transportkosten, falls vereinbart)
  27. 55 Abschreibungen
    Wertminderungen (Nutzung, technische Veralterung, aussergewöhnliche Einflüsse) von Gegenständen des Anlagevermögens
  28. 55 Amortisationen von Goodwill und immateriellen Anlagen
    Wertminderungen (Ablauf Patentschutz, etc.) von Goodwill und immateriellen Anlagen
  29. 55 Sonstiger Betriebsaufwand
    4 Beispiele
    • Energieaufwand
    • Unterhaltsaufwand
    • Marketingaufwand
    • Verwaltungsaufwand
  30. 55 Betriebsergebnis (EBIT)
    1. Ausgeschrieben (englisch)
    2. Übersetzung
    • Earning Before Interest and Taxes
    • Gewinn vor Abzug von Zins- und Steueraufwand
  31. 55 Finanzergebnis
    Hauptsächlich Zinserträge und -aufwendungen
  32. 55 Betriebsfremdes Ergebnis
    Aufwand und Ertrag ausserhalb der eigentlichen Geschäftstätigkeit
  33. 55 Ertragssteuern
    Steuern auf Gewinnen
  34. 55 Minderheitenanteile am Gewinn nach Steuern
    Der Anteil des Gewinns, welcher prozentual den Minderheitenanteil zusteht, wird als Aufwand verbucht
  35. 56 Kennzahlen zur finanziellen Situation
    Sind __1__ zahlen, die Auskunft über die Unternehmensentwicklung geben, z.B. bezüglich _2__, __3__ und __4__.
    • 1.: Verhältnis
    • 2.: Liquidität
    • 3.: Eigenfinanzierungsgrad
    • 4.: Eigenkapitalrendite
  36. 56 Liquidität
    Damit __ __ __ __ werden können, ist eine genügend grosse Liquidität für ein UN überlebenswichtig.
    die fälligen Schulden bezahlt
  37. 56 Eigenfinanzierungsgrad
    Ein UN muss über genügend __1__ verfügen, damit es __2__ bekommt bzw. damit in einem Konkursfall __ __3__ nicht völlig leer ausgehen.
    • 1: Eigenkapital
    • 2: Kredite
    • 3: die Gläubiger
  38. 56 Eigenkapitalrendite
    Ein zu hoher Anteil __1__ am __2__ ist für die __3__ nicht interessant, da somit die Eigenkapitalrendite verkleinert wird.
    • 1: Eigenkapital
    • 2: Gesamtkapital
    • 3: Kapitalgeber
  39. 56 Kennzahlen zur Liquiditätsberechnung (Bezeichnung, Formel, Zielgrössen)
    1. Kurzfristig (L1)
    2. Mittelfristig (L2)
    3. Langfristig (L3)
    • 1.: Cash ratio
    • Flüssige Mittel x 100 / kurzfristiges FK
    • ca. 25 bis 40%
    • 2.: Quick ratio
    • (Flüssige Mittel + kurzfristige Forderungen) x 100 / kurzfristiges FK
    • ca. 100%
    • 3.: Current ratio
    • UV x 100 / kurzfristiges FK
    • ca. 150 bis 200%
  40. 56 Kennzahlen aus dem Eigenkapital
    2 (Bezeichnung, Formel, Zielgrössen)
    • 1.: Eigenfinanzierungsgrad (EFG)
    • EK x 100 / Gesamtkapital
    • mind. 30%
    • 2.: Eigenkapitalrendite
    • Unternehmensgewinn (ER) x 100 / Mittelwert AB-SB EK
    • mind. 9%

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