Definitionen Zoologie

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Author:
Dude533
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106862
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Definitionen Zoologie
Updated:
2011-10-10 04:53:00
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Zoologie
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  1. Operculum
    horniger oder kalkiger Deckel, wird an der oberseite des Fußes getragen, dient dem Schutz vorm Austrocknen oder bei Gefahr. bei Vorderkiemern (Prosobranchia)
  2. Epiphragma
    Festsitzender Kalkdseckel, schützt vor Austrocknen und Frost, Luft durchlässig, wird vor Beginn des Winters gebildet, starrer Verschluss, kann abgeworfen werden. bei Lungenschnecken (Pulmonata)
  3. Clausilium
    mit elastischem Band verbundene kalkplatte, schiebt sich seitlich ins Gehäuse wenn die Schnekce rauskommt, ganzjährig, mit dem Gehäuse verbunden. bei Lungenschnecken (pulmonata) und Familie der Schließmundschnecken.
  4. Radula (Raspelzunge)
    mit Zähnen besetz; Mundwerkzeug der Weichtiere, dient dem zerraspeln, zerkleinern und Einholen in den Schlund, (Packen und festhalten von Beute)
  5. Glochidium
    parasitische Larve einer Muschel
  6. nabel
    Vertiefung in der Mitte eines Schneckenhauses
  7. Periostracum
    oberster Teil der Schale, besteht aus Conchiolin (Protein) Schutzschicht für den Rest der Schale.
  8. Wirbel
    Spitze einer Muschelschale
  9. Siphone
    röhrenförmiges Organ, z.B Fortsatz des Mantelrandes zur Einleitung des Atemwassers bei Schnecken.
  10. Ligament
    häutiges band; verbindet Schalenhälften der Muscheln
  11. Paläarktis
    Bildet zusammen mit der Nearktis ( Nordamerika, Grönland) die Holoarktis.
  12. Holoarktis
    Paläarktis+Nearktis; umfasst Großteil der nördlichen Hemisphäre der Erde, Südgrenze im Norden Mexikos.
  13. Diastema(Zwischenraum)
    bei fast alles Säugetieren auftretende, zahnfreie Lücke zwischen den Ecken und vorderen Backenzähnen.
  14. Stiftzahn
    2 zusätzliche Zähne bei Hasenartigen (Lagomorpha), die direkt hinter den Nagezähnen wachsen.
  15. Diphyodontrie
    Zahnwechsel; Durchbruch von Zähnen aus dem Kiefer in die Mundhöhle.
  16. Reißzahn
    Besonders ausgeprägter Backenzahn. Im ober- und Unterkiefer der dritte letzte zahn. Greifen wie Scheren ineinander und zerreißen Fleischstücke.
  17. Fangzahn
    nennt man die 4 Eckzähne eines Raubtiergebisses, die besonders stark ausgeprägt sind. Sie sind länger und spitzer als die anderen Zähne. 2 im ober- und 2 im Unterkiefer. Werden von Raubtieren benutzt, um sich im Opfer zu verbeißen.
  18. Tragus
    Knorpelmasse an der Ohrmuschel, die kurz vor dem Gehörgang aufliegt. Bei manchen Tieren ( keinem Menschen) muskulär beweglich.
  19. Choane
    paarige hintere Öffnung der Nasenhöhle
  20. Horn
    Auswuchs am Kopf der Hornträger und am Kopf des Nashorns.
  21. Huf
    Horngebilde, dass bei Unpaarhufen(Perissodactyla) das Zehenglied umschließt, bei Paarhufern ( Artiodactyla) spricht man von Klauen.
  22. Geweih
    aus Knochensubstanz gebildeter, Kopfschmuck von männlischen Hirschen, bei renntieren tragen beide geschlechter ein Geweih.
  23. Kralle
    Fest gekrümmte Struktur am Ende der Extremitäten vieler Tiere
  24. Praemolare: Vormahlzahn
    Ein Prämolar ist ein Backenzahn im gebiss der Säugetiere.
  25. plesiomorphes Merkmal
    Begriff der Kladistik. Es bezeichnet ursprüngliche Merkmale, die bereits vor der jeweil betrachteten Stammlinie entstanden sind.
  26. Zugvogel
    Vogelart, die verschiedene jahreszeiten an unterschiedlichen Orten verbringt.
  27. Dune
    Auch Daune oder Unterfeder; bestimmte Art kleiner Vogelfedern; hat ein kurzen Kiel und sehr wiche und lange, strahlenförmig angeordnete Federäste ohne Häckchen.
  28. Pygostyl
    Teil des Vogelskellets; dieletzten Schwanzwirbel die zusammen gewachsen sind bilden das Pygostyl
  29. Kulturfolger(auch Hormophiler Bsp. turmfalke, Amsel)
    Tiere oder pflanzen, die aufgrund anthropogener Landschaftsverändernder maßnahmen Vorteile erlangen und dem Menschen deshalb in deine Kulturlandschaft folgen--> Siedlungen, Ackerbau....
  30. Strichvogel( Finken, Goldhammer)
    Alle heimischen Vogelarten, die vorallem im Winter ihr Brutgebiet verlassen, aber keine Wanderung nach Süden antreten ( Zugvögel), sondern in den selben Breiten bleiben.
  31. Spule
    Ein Teil der Vogelfeder, hat 2 Öffnungen--> oberen + unteren Nabel
  32. Mauser
    Regelmäßiger Abwurf und Neubildung des Federkleides eines Vogels, wird hormonell gesteuert, Federn nutzen sich ab.
  33. Lauf
    Teil des Vogelfußes; Mittelfuß bzw. Lauf, wird durch den Mittelfußknochen (laufbein) gestützt.
  34. Standvogel
    Vogelarten eines Gebietes, die anders als zugvögel keine regelmäßige saisonale Wanderung durchführen, sondern dauerhaft ganzjährig in diesem gebiet bleiben.
  35. Bürzeldrüse
    Einzige Hautdrüse vieler Vogelarten, die sich auf der Oberseite der Schwanzwurzel befindet, zapfenartig ( Bürzel)
  36. Nestflüchter
    kommen sehr weit entwickelt in die Welt und verlassen unmittelbar nach dem Schlüpfen bzw. nach der Geburt das Nest. z.B. Reptillien, Hühner, Enten,
  37. Federflur
    Bezirke des Vogelkörpers, die mit Federn bedeckt sind, von Konturfedern(weiter außen) und Daunen (Unterfedern, weiter innen) besetzt.
  38. Saisondimorphismus
    Saisonales Auftreten von 2 deutlich verschiedenen Erscheinungsformen bei einer Art. Besonders maßgeblich für diesen Effekt sind Licht und Temperatur.
  39. Wintergast (Gastvogel)
    Ornithologischer (Vogelkunde) Begriff für einen Zugvogel, der in einem gebiet vorkommt, indem er aber nicht brütet ( Gegensatz zu Brutvögel), es gibt auch Sommergäste.
  40. Syrinx( Stimmkopf)
    Lautbildungsorgan bei Vögeln, er wird auch als unterer Kehlkopf bezeichnet, gegenüber dem eigentlichen oberen Kehlkopf.
  41. Strophe
    sich wiederholende Einheit des Vogelgesangs
  42. Federrain
    Bezirke am Vogelkörper ohne Köperfedern.
  43. Hartstrahlen
    echte Hartstrahlen sind nur bei Stachelflossern zu finden. Sie bestehen aus einem Spitz auslaufenden Knochenstück, welches nicht geteilt ist. Wenn eine Flosse Hartstrahlen besitzt, so liegen diese immer vor den Weichstrahlen. Auch Hartstrahlen können wich und Biegsam sein.
  44. Querder ( auch Ammocoetes)
    Bezeichnung für die augenlose, wurmartige Larve der Neunaugen.
  45. Barteln
    Fadenförmige Hautorgane am Maulbereich vieler Fische
  46. Placoidschuppe
    • schuppenartige Hautzähnchen die bei den Knorpelfischen auftreten (bedecken den gesammten Körper).
    • (Bei Haien) bilden ein geschlossenes Exoskelett und sind den Zähnen der Wirbeltiere homolog.
  47. cycloidschuppen
    Rundschuppem, Schuppen mit glattem rand Bsp. Quastenflosser
  48. Ctenoidschuppe
    Kammschuppe, Schuppen deren freien Ränder mit kleinen Zähnchen besetzt sind, stammesgeschichtlich von der cycloidschuppe abgeleitet.
  49. Schwimmblase
    Organ der Knochenfische, passt das spezifische Gewicht des Fisches dem des umliegenden Wassers an, sodass die Fische im Wasser schwimmen können. Aus Ausstülpung des Vorderdarms gebildet.
  50. Fettflosse
    Flosse fleischiger Konsistenz zwische Rücken und Schwanzflosse bei einigen Knochenfischen ( in Deutschland nur bei Lachsfischen). Meist ohne echte Flossenstrahlen
  51. Seitenline
    Sinnesorgan für Bewegungsreize. Kommt bei Fischen und primär (permanent) in Wasserlebenden Amphibien vor.
  52. Milch
    Samen des nännlischen Fisches, der daher auch ,,Milchner" genannt wird.
  53. Rogen
    Gesamtheit der reifen Eier weiblicher Fische und anderen Meerestieren.
  54. Flossenstrahlformel
    • Beschreibt die Anzahkl und art der Flossenstrahlen.
    • Hartstrahlen werden mit römischen; Weichstrahlen mit arabischen Ziffern gekennzeichnet.
  55. Oviparie(z.B. Schildkröte)
    Eierlegend. Jungtiere schlüpfen aus den Eiern, meist Entwicklung im Ei.
  56. Ovoviviparie (z.B. Seeschlange)
    Ei wird mit zumeist voll entwickelten Jungtieren abgelegt. jungtier schlüpft kurz nach oder während der Eiablage.
  57. Viviparie:
    Lebendgebärend. Jungtier wird entwickelt geboren.
  58. Acron (Kopflappen)
    Vorderster Kopfabschnitt der Gliedertiere, kann auch Körperspitze bezeichnen.
  59. Tagma(ta)
    Körperbauteile segmentierter Tiere, mehrere tagmata bilden oft eine funktionelle Einheit.
  60. Prosoma
    Vorderleib der Spinnentiere, dort sitzen die Augen, die paarigen Mundwerkzeuge, sowie die 8 Beine.
  61. Palpus
    Taster an den Mundwerkzeugen verschiedener Tiergruppen, immer paarweise angeordnet.
  62. Pygidium
    letzte nicht segmentierter Körperabschnitt der Ringelwürmer (Annelidae)
  63. Metamerie
    Symmetrieform bei Lebewesen, bei der ähnliche Elemente untereinander gereiht sind--> Segmentierung von Tieren-->Bildungstagmata
  64. Opisthosoma
    Bezeichnung für den Hinterleib der Kieferklauenträger ( Chelicerata)
  65. Tergit
    Rückenplatte des Außenskeletts von Arthropoden, Bestandteil der Körpersegmente.
  66. Sklerit
    Verschiedene hartteile bei unterschiedlichen Tiergruppen--> bei Arthropoden: Ansatzstelle für die Muskuklatur dienenden Chitinspangen
  67. Ocellus
    • punktförmige Lichsinnesorgane (punktaugen) und Hautaugen verschiedener
    • tiergruppen---> vorallem für die einzelaugen der Arthropoden wird der
    • begriff verwendet.
  68. Caput
    Kopf und Kopfteil bei einem Organ
  69. Caropax
    Bezeichnung für eine bei verschiedenen tiergruppen unabhängig, voneinander entstandene harte Bedeckung der Körperoberseite.
  70. Trachee
    verzweigte Kanäle zur Versorgung der Gewebe eines Tieres mit Luft, charakteristisch für Gliederfüßer und namensgebend für Tracheentiere.(Landleben angepassten Tausendfüßer (Myriapoda) und Sechsfüßer (Hexapoda), zu denen unter anderem die Insekten (Insecta) gehören.)
  71. Cheliceren
    kieferklaue, kennzeichen die Chelicerata. 1. Extremität, die zu einem Mundwerkzeug umgewandelt wurde, liegt im Kopfbereich vor der Mundöffnung.
  72. Plankton
    Wasserlebende Organismen
  73. nekton
    Schwimmwelt, Gesamtheit der peleagischen (Tiefenzone) tiere in ozeanen und Binnengewässen, die zu einer kontrollierten Horizontalbewegung fähig ist, also zu einem aktiven, strömungsunabhängigen Schwimmen-->Schwarmfische
  74. Benthos
    Gesamtheit aller in der Bodenzone eines Gewässers (dem benthal(Biotop, boden auf Gewässer), vorkommenden Lebewesen.

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