Distributionswege u. -Organe

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Author:
else
ID:
111333
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Distributionswege u. -Organe
Updated:
2011-11-13 11:15:44
Tags:
Aussenhandel
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Alles zum Thema Distribution
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  1. Import und Export
    • Zolltechnisch spricht man nur noch von Import und Export bei Warengeschäften mit Drittländern.
    • Im Binnenhandel spricht man von Versand.
  2. Indirekter Export
    • = zwischen Händler u. ausl. Kunden steht ein Absatzmittler mit Sitz in D (i. d. R. Exporthändler)
    • Vorteile:
    • kein Aussenhandelsrisiko
    • sporadischer Export ist möglich
    • Nachteile:
    • Marge an Absatzmittler
    • kein eigenes Marketing möglich
    • kein Kundenkontakt
  3. Direkter Export
    • Direkter KV mit ausl. Importeur
    • Fachwissen in Abwicklung int. Geschäfte nötig!
  4. Indirekter Import
    Käufer (Endverwender) kauft aus. Waren von Importhändler (Absatzmittler) mit Sitz in D.
  5. CIF-Agent:
    • CIF-Agent vertritt mehrere Exporteure und erhält ausschl. Angebote auf
    • Basis d. INCOTERMS CIF (Cost, Insusrance, Freight - zahlt der Lieferer
    • bis zum Bestimmungshafen). So kann CIF-Agent die günstigsten Angbote
    • aus der Welt erschließen.
    • CIF-Agent = Handelsvertreter
  6. Direkter Import:
    Käufer (Endverwender) kauft bei ausl. Exporthändler od. ausl. Hersteller.
  7. Transithandel:
    Außenhandel, bei dem ein Händler in einem Drittstaat zwischen einem in- und einem ausl. Wirtschaftssubjekt vermittelt.

    • Arten:
    • Aktiver Transithandel
    • Passiver Transithandel
    • Ungebrochener Transithandel
    • Gebrochener Transithandel
  8. Aktiver Transithandel:
    UN aus D kauft Waren aus Drittland nach Bearbeitung ohne Veredelung u. verkauf dieses an weiteres Drittland.
  9. Passiver Transithandel:
    UN aus D. ist entw. Imp- oder Exporteur d. Waren und verkauft an Drittland das diese wieder weiterverkaufen.
  10. Ungebrochener Transithandel:
    Exporteur liefert Waren direkt an Importeur.
  11. Gebrochener Transithandel:
    Exporteur liefert Waren an Tranithändlerl, dieser packt Ware um u. liefert an Endabnehmer.
  12. Eigene Absatzorgane:
    • Import/Export-Abteilung mit Aslandsreisenden
    • Import/Export über Handelsgesellschaft
    • Auslandsdelegierte/Auslandsniederlassung
    • Vertriebsgesellschaft/Produktionsgesellschaft
  13. Absatzmittler:
    • Handelsvertreter: fremd. Namen u. Rechnung, regelmeßig, hat Kunden u./od. Gebietsschutz
    • Handelsmakler: fremd. Namen u. Rechnung, v. Fall zu Fall
    • Kommissionär: eig. Namen fremde Rechnung
    • Konsignationslager: Lager eines ausl. Kommissionärs (Waren sind aber Eigentum des dt. Exporteurs)
  14. Sonderformen des Aussenhandels:
    Kompensationsgeschäfte

    Dokumenten Akkreditiv
  15. Kompensationsgeschäfte
    • = Tauschhandel
    • Wichtig für devisenschwache Länder (oft nur Import Lizenz an UN wenn auch Export heimischer Produkte nachgewiesen wird)
    • Formen:
    • Bartergeschäft
    • Gegengeschäft
    • Paralellgeschäft
  16. Bartergeschäft:
    Ware gegen Ware ohne finanzielle Abwicklung
  17. Gegengeschäft:
    • In einem Vertrag Ware und Gegenware gehandelt
    • aber getrennt finanziell abgewickelt
    • reiches Land eröffnet Akkreditiv zugunsten des devisenschwachen Landes und auf Grund des zugesagten Deviseneingangs kann Gegenakkreditiv eröffnet werden.
  18. Barter- und Gegengeschäft - Merkmale:
    Können auch als Teilkompensation oder Dreieckskompensation mit harter oder Weicher Warte gestaltet werden.
  19. Parallelgeschäft:
    Ware und Gegenware werden in zwei Verträgen ausgehandelt die aber gleichzeitig unerschrieben werden.
  20. Dokumenten Akkreditiv:
    • = selbstschuldnerisches, abstrakes, bedingtes Zahlungsversprechen der Bank eines Importeurs, der sich ggü. d. Exporteur bei Vorlage akkreditivkonformer Dokumente verpflichtet Zahlung zu leisten.
    • Abstrakt = rechtl. losgelöst v. Grundgeschäft und steht selbstständitg neben KV
    • Bedingt = Erfüllung d. Zahlungsversprechens an Bedingungen geknüpft, die immer dokumentärer Natur sind.
  21. Lizenzfertigung:
    • Patentinhaber ( Gebrauchs- od. Geschmackmuster) vermittelt gg. Lizenzgbühren entspr. Know-How.
    • Freihei des Lizenznehmers ist groß.
  22. Franchising:
    • Auswertung einer Marketingkonzeption
    • abgesichert durch Schutzrechte
    • enge Bindung an Lizenzgeber (Franchisinggeber)
  23. Kooperationen und Exportgemeinschaften:
    Koop = rechtl. selbstst. UN arbeiten in wirtschaftl. Teilbereichen zusammen und geben hier ihre Selbstständigkeit auf.

    • Intersektorale Koop = unterschliedl. Branche
    • Intrasektorale Koop = innerh. Branche
  24. Grenzüberschreitender Veredelungsverkehr:
    • Zollverfahren:
    • Aktiver u. Passiver Veredelungsverkehr
  25. Aktiver Veredelungsverkehr:
    • Veredelung in D
    • Einfuhranmeldung führt zu keinen Abgaben (Zoll/EUSt.) da veredelte Waren wieder in Drittland exportiert wird.
    • UN muss Nämlichkeitsnachweis (=Beweis, dass es die selbe Ware ist) an Zoll liefern.
  26. Passiver Veredelungsverkehr:
    • UN aus D sendet Halbvertigwaren in Drittland, lässt dort veredeln u. Fertigwaren anlschl. wieder in EU importieren.
    • Bei Ausfuhranmeldung beantragt UN "passive Veredelung" und beim Reimport wird nur Zoll auf Wertschöpfung i. Ausland erhoben (Differenzzoll)
  27. Direktinvestitionen:
    • Errichtung einer Niederlassung
    • Gründung eines UN
    • Kauf eines UN
    • Bteiligung an UN (mehr als 10%)
    • Kredite der Mutter an die oben genannten
  28. Warum Direktinvestitionen:
    • Präsenz im Auslandsmarkt
    • niedriges Lohnniveau
    • geringerere Umweltschutzbestimmungen
    • direkter Zugnang zu Rohstoffen
    • niedrigere Steuerbelastung
    • Subventionen
    • Überwindung von Handelshemmnissen
  29. Vorteile einer Investition in D:
    • Infrastruktur
    • Mitarbeiter
    • Lebensqualität
    • stablie pol. Verhältnisse
    • wenige Steiktage
    • hohe Arbeitsproduktivität
    • hohes Ansehen "Made in Germany"
  30. Nachteile einer Investition in D:
    • gesättigter Markt
    • hohe Steuerbelastung
    • hohe Bürokratie
    • strenge Umweltauflagen
    • starke Mitbestimmung der AN
    • hohe Schutzrechte der AN
    • hohe Lohnnebenkosten
  31. Joint Venture:
    = Grundung eines UN im Ausland mit Partner dieses Landes
  32. Institutionen im Dienste der EU und des Aussenhandels:
    • IHK
    • DIHK (dachverband der IHK's und AHK's
    • AHK
    • ICC
    • Ländervereine
  33. IHK - Auslandsabteilungen beraten in:
    • Gescäftsanbahnung
    • Zoll- und Rechtsfragen
    • fin. Abwicklung v. AH-Geschäften
    • beglaubigt Dokumente f. AH-Geschäfte wie Handelsrechnungen und Ursprungszeugnisse
  34. AHK:
    • 100 Büros in 80 Ländern
    • privatrechtl. organisiert
    • kommerziller Auskunftsdienst mit Bezugsquellen Adressvermittlung, Kontaktanbahnung
    • Rechtsberatung u. adm. Dienst i. Bereich Handels- u. Steuerrecht
    • Markt- u. Wirtschaftsanalysen, Mafo, Konjunkturberichte
    • Messevertretung, Info über Messen im Partnerland, Gemeinschaftsstand in Zusa.arb. der AUMA
    • Öffentlichkeitarbeit
  35. ICC
    • = International Chamerber of Commerce
    • schaff Richtlinien f. AH-Geschäfte wie:
    • INCOTERMS = Intern. Commercial Terms
    • ERA 600 = Einh. Richtl. u. Gebr. f. Dokumentenakk.
    • Schlichtung internationaler Streitfälle (Schiedsgerichtsverfahren der ICC)
  36. Ländervereine e. V.:
    • Sitz in Hamburg
    • 6 Vereine
    • Zusammenarbeit D mit wichtigen Regionen d. Welt ausbauen und fördern
    • Geschäftsanbahnung (Kunden- u. Lieferantenandressen)
    • Beratung in Rechts-/Zoll- u. Steuerfragen
    • Orga v. Geschäftsreisen
    • Kontakt zu wichtigen Behörden
    • Vereinszeitschrift
  37. German Trade and Invest:
    Entstanden aus Fusion d. BA für Aussenwirtschaft u. der Invest in Germany GmbH

    • Bereich Aussenwirtschaft:
    • Infos über Auslandsmärkte
    • Rechts- u. Zollinfos
    • Adressen v. Precht- u. Patentanwälten
    • Geschäftsanbahnung d. Kontakte i. Ausland

    • Bereich Invest informiert:
    • Investitionsmögl. i. D
    • Rahmenbedingungen u. Förderprogramme
    • Investitionsvorhaben in D. von der Planung bis zur Realisierung
  38. Sonstige Einrichtung: AKA:
    • = Ausfuhrkredit Gesellschaft mbH
    • Sitz in Frankfurt a. M.
    • Plafond E (Bestellerkrediten = Kredite d. AKA oder KfW, die dt. Exporteur beantragt, für d. aber nur der ausl. Imp. haftet)
  39. Amtliche Vertretung Deutschlands i. Ausland:
    • Botschaften
    • Konsulate
    • Auswertiges Amt
  40. AUMA
    • = Ausstellungs- u. Messeausschuss d. dt. Wirtschaft
    • Informiert über Auslandsmessen
    • unterstützt bei Messebeteiligungen
  41. Euler-Hermes-Kreditversicherungs AG
    • vergibt privatrechtl. Kreditversicherungen als Mandatar (i. Auftrag) der Bundesregierung Bürgschaften und Garantien an deutsche Exporteure.
    • Bürgschaften wenn ausl. Käufer Behörte od. Staatsunternehmen (dt. Staat bürgt für ausl. Staat)
    • Garantie wenn ausl. Käufer ein PrivatUN ist

    • Selbstbeteiligungsquote ist:
    • - bei Bürgschaften 10%
    • - bei Garantien 15 %
  42. Hermes deckt folgende Risiken:
    • Fabrikationsrisiko-Storno od. Annahmeverweigerung
    • beginnt mit Vertragsabschl. u. endet bei Lieferung
    • Zahlungsrisiko-Zahlungsunfähig od. unwillig, 6 Mon. nach Fölligkeit zahlt Hermes, dauer wie oben!
    • Politische Risiken-Hermes-Deckung 1 u. 2 Deckeln alle pol. Risiken
  43. KfW
    • Kreditanstalt für Wiederaufbau
    • Gegründet zur ÜBernahme u. Verteilung d. ERP-Mittel i. D (ERP= European Recovery Program)
    • Tochter KfW IPEX-Bank fördert insb. Gescäfte m. Entwicklungsländern
  44. Statischtisches Bundesamt
    Gibt mtl. Aussehandelsstatistiken d. BR heraus

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