Modul 1b

Card Set Information

Author:
pixelsmurf
ID:
116698
Filename:
Modul 1b
Updated:
2012-01-05 04:53:46
Tags:
Sozialisation Eine Einführung
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Description:
Fernuniversität-Hagen Bildungswissenschaften Kurs 03812
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  1. Stufenmodel der psychosozialen Entwicklung nach Erikson
    • 1. (1) Säuglingsalter: Urvertrauen vs Ur-Misstrauen
    • 2. (2-3) Kleinkindalter: Autonomie vs Scham und Zweifel
    • 3. (4-5) Spielalter: Initiative vs Schuldgefühl
    • 4. (6-11/12) Schulalter: Werksinn vs Minderwrtigkeitsgefühl
    • 5. (11/12-15/16) Adoleszenz: Identität und Ablehnung vs Identitätsdiffusion
    • 6. Frühes Erwachsenenalter: Intimität und Solidarität vs Isolierung
    • 7. Erwachsenenalter: Generativität vs Selbstabsorption
    • 8. Reifes Erwachsenenalter: Integrität vs Verzweiflung
  2. Von wem ist der Studienbrief?
    • Dr. Ulrike Popp
    • Prof. Dr. Klaus-Jürgen Tillmann
    • Veronika Melzer
    • Dr. Rainer Jansen
  3. August 1993 Miami und 1995 in Halle
    • Nordamerikanische Gesellschaft für Soziologie (ASA) und Deutsche Gesellschaft für Soziologie
    • Bei beiden Veranstaltungen sprachen sich namenhafte Soziologen sprachen sich dafür aus sich vom Paradigma der Sozialisationsforschung zu lösen und dafür Kindheitsforschung zu betreiben.
  4. "Soziologie der Kindheit oder Sozialisation des Kindes?" Von Wem stammt diese Aussage?
    Zinnecker 1996
  5. Sozialwissenschaftliche Erziehungswissenschaft - Geisteswissenschaftliche Erziehungswissenschaft - Unterschied?
    Im Unterschied zu der sich sozialwissenschaftlich definierten Erziehungswissenschaft orientiert sich die Geisteswissenschaftliche Pädagogik an gewordenen gesellschaftlichen Vollzügen. Sie ist weniger an Gesellschaftskritik interessiert als an der Ermittlung von Werten und Normen, die den Prozess des Aufwachsens leiten sollen.
  6. Theorie der Kindheit von Michael Sebastian Honig (1999)
    Kinder sollen nun als Personen aus eigenem Recht (Hardman 1973) und kompetente Interpreten (MCKay 1973) der Welt anerkannt werden. (...) Dem Verständnis von Kindheit als einer Durchgangsphase stellt das "neue Paradigma" ein Verständnis von Kindheit als synchronischer Struktur gegenüber: Kindheit als eigenständige Sozialwelt und als Element der Sozialstruktur (Qvortrup 1993). Der Normierung des Erwachsenseins als Maßstab kindlicher Entwicklung stelltes die eigenständige Kultur von Kindern gegenüber.
  7. Sozialisation - Definition von Geulen/ Hurrelmann 1980
    Sozialisation ist begrifflich zu fassen "als der Prozess der Entstehung und Entwicklung der Persönlichkeit in wechselseitiger Abhängigkeit von der gesellschaftlich vermittelten sozialen und materiellen Umwelt. Vorrangig thematisch ist dabei...", wie sich der Mensch zu einem gesellschaftlich handlungsfähigen Subjekt bildet."
  8. Begriff der Persönlichkeit von Hurrelmann 1986
    Ohne bereits einzelne psychologische Theorien heranzuziehen, lässt sich Persönlichkeit bezeichnenals das spezifische Gefüge von Merkmalen, Eigenschaften, Einstellungen und Handlungskompetenzen, das einen einzelnen Menschen kennzeichnet. Entstanden ist dieses organisierte Gefüge auf der biologischen Lebensgrundlage des Menschen durche die Erfahrungen, die der einzelne im Laufe seiner Lebensgeschichte gemacht hat.
  9. Begriff der Persönlichkeit nach Rolff 1997
    Es geht somit nicht nur um von außen beobachtbare Verhaltensweisen, sondern auch um innerpsychische Prozesse und Zustände; Gefühle und Motivationen gehören ebenso dazu wie Wissen, Sprache und Werthaltungen. Sozialisationsforschung und -theorie hat aufzuzeigen, in welchem Verhältnis diese Aspekte der inneren Realität zu den Bedingungen der äußeren Realität stehen. Ein solches Verständnis von Persönlichkeit verweist zum zweiten darauf, dass bei den einzelnen Menschen sehr unterschiedliche Ausprägungen des psychischen Gefüges anzutreffen sind. Das spezifische Gefüge des einzelnen wird als "Individualität" bezeichnet. Zur Persönlichkeit gehört diese Individualität (die einzelnen von allen anderen unterscheidet) ebenso wie der Sozialcharakter, den die Mitglieder einer Gesellschaft miteinander teilen.
  10. Der Begriff des Sozialcharakters bei Riesman 1958
    Darunter wird ein Teil der Persönlichkeit verstanden, "der signifikanten sozialen Gruppen gemeinsam ist und der... das Produkt der Erfahrung dieser Gruppen darstellt. Der so verstandene Begriff des sozialen Charakters erlaubt es uns, ... von dem Charakter von Klassen, Gruppen, Völkern und Nationen zu sprechen"

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