Fach 3

Card Set Information

Author:
ada
ID:
121321
Filename:
Fach 3
Updated:
2011-12-08 12:50:49
Tags:
ADA
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Description:
Ausbildung durchführen
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The flashcards below were created by user ada on FreezingBlue Flashcards. What would you like to do?


  1. Was ist Lernen?
    Lernen ist das aneignen von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnissen, das zu einer dauerhaften verhaltensänderung führt.
  2. Wie läuft der Lernprozess ab?
    • 1. Planen
    • • Interesse wecken
    • 2. Präsentieren
    • • Zugang zum Lernstoff durch Präsentation
    • 3. Produzieren
    • • Anwendung des neuen Wissens
    • 4. Praktizieren
    • • Praktische Versuche
  3. Unterscheiden Sie die Lernziele!
    Unter dem Aspekt der Lernbereiche!
    • Kognitiverbereich
    • Psychomotorischerbereich
    • Affektiverbereich
  4. Unterscheiden Sie die Lernziele!
    Unter dem Aspekt des Lernniveaus und nennen Sie jeweils ein Beispiel!
    • Reproduktion: Aus dem gedächnis
    • Reorganisation: mit eigenen Worten
    • Transfer: auf ähnliches Anwenden
    • Kreativität: Problemlösungen finden
  5. Erläutern sie den Aufbau des Lerndreiecks?!
    Es soll ein Austausch des Lerninhaltes zwischen Ausbilder und Auszubildenden geben nach dem sender und empfänger prinzip.
  6. Didaktische Prinipien sollen dem Ausbilder Hilfestellung geben. Erläutern Sie bitte Aktivitätsförderung und Fasslichkeit!
    Aktivitätsförderung : Der Auszubildende soll das gelernte aktiv machen selbst handeln und selbst anwenden

    Fasslichkeit: Der Lernstoff soll nicht über- bzw unterfordern, er muss angemessen sein.
  7. Definieren Sie Pädagogik
    Ist die Lehre der Erziehung
  8. Definieren Sie Didaktik
    Ist die Lehre von dem Ziel und den Inhalten
  9. Definieren Sie Methodik
    Ist die Lehre von der Vorgehensweise
  10. Was soll ein Lehrling durch ein Lehrgespräch gewinnen?
    Er soll Wissen und Erkenntnisse gewinnen!
  11. Auf welche Schwerpunkte können Lehrgespräche ausgerichtet sein?
    • Erarbeiten von Erkentnissen
    • Lösen von Problemen
    • Aufarbeitung von Erfahrung
    • Beratung bei Lernproblemen
  12. Wovon hängt es ab, wie oft ein Lehrgespräche stattfinden?
    Von mehreren Faktoren, z.B. Lernvorraussetzung oder Ausbildungsberuf
  13. Wo sollten Lehrgespräche stattfinden?
    Von der Produktion, Arbeitplatz entfernt, ein ruhiger Raum um eine entspannte Situation für den Auszubildenden zu schaffen.
  14. Wie Sieht die Ideale Struktur eines Lehrgespräches aus?
    Es sollte ein klares Lernziel vorhanden sein! Der Ausbilder sollte sich von diesem Ziel nicht ablenken lassen!
  15. Wer ist aktiv in einem Lehrgespräch?
    Der Ausbilder oder auch der Lehrling!
  16. Welche rolle spielt ein Lernziel bei einem lehrgespräch?
    • - gemeinsames Erarbeiten einer Aufgabe / Bearbeiten eines Problembereichs
    • - gezieltes Ansprechen / Aktivieren von Kursteilnehmern
    • - Möglichkeit des Austauschs von Vorwissen
  17. Welchen Stellenwert hat eine Lehrgesprächsskizze Ihrer Meinung nach in der Praxis?
    Freie Meinungsäusserung ich werde hier nix sagen!!!
  18. Definieren Sie den Begriff „Lernen“!
    Lernen in der Ausbildung bedeutet den Prozess der dauerhaften Aneignung von Fertigkeiten,Kenntnissen und Fähigkeiten.
  19. In welchen Stufen vollzieht sich der Lernprozess?
    • 􀁸 Stufe der Motivation
    • 􀁸 Stufe der Orientierung
    • 􀁸 Stufe der Erarbeitung
    • 􀁸 Stufe der Festigung des Erlernten
  20. Welche Lernhilfen können Sie im Betrieb einsetzen?
    • 􀁸 Den Azubi so viel wie möglich selbst ausprobieren lassen, aktivierende Ausbildungsmethodeneinsetzen (vgl. Ausbildungsmethoden)
    • 􀁸 Anschauungsmaterial zur Verfügung stellen (z.B. Fachbücher und Fachzeitschriften)
    • 􀁸 Unterweisungen vormittags durchführen, da die Aufnahmefähigkeit zu diesem Zeitpunkt sehrhoch ist
    • 􀁸 Bei den Unterweisungen keine Ablenkungen zulassen (die Zeit des verantwortlichen Ausbilders/Ausbilderin ist ohnehin die wichtigste Lernhilfe)
    • 􀁸 Dem Azubi von Anfang an eigene kleine Zuständigkeitsbereiche übergeben
    • 􀁸 Orientierung, Orientierung, Orientierung...egal ob bei einer Unterweisung (Lernzielklarheit!),einer Aufgabe, die er/sie erledigen soll oder ob es um den Tagesablauf oder den nächstenAusbildungsabschnitt geht
    • 􀁸 Die Qualität immer vor die Quantität setzen (es geht in der Ausbildung nicht darum, so vielwie möglich zu lernen, zu erledigen, sondern die Aufgabe so gut wie möglich zu bewältigen)
  21. Beschreiben Sie die „didaktischen Prinzipien“.
    • 􀁸 Zielklarheit: dem Azubi sollte vor Beginn einer jeden Unterweisung (im Grunde bei allem,was ihm in der Ausbildung an Aufgaben übertragen wird!) das Lernziel klar und deutlich gemachtwerden, nur dann ist es ihm möglich, sich auf die Unterweisung ganz einzulassen.Weiß er/sie nicht, was der Ausbilder/Ausbilderin von ihm/ihr will, wird kein Lernprozess inGang kommen.
    • 􀁸 Praxisbezug herstellen: dem Azubi muss klar gemacht werden, wo er/sie das, was er/sie lernensoll (Lernziel) in der betrieblichen Praxis eingesetzt werden kann, wofür es nötig ist.
    • 􀁸 Fasslichkeit: jeder Ausbilder/Ausbilderin sollte sich bemühen, so verständlich wie möglichbei Erklärungen/Unterweisungen vorzugehen, den Azubi nicht mit unverständlichen Fremdworten/Begriffen zu verwirren und er/sie sollte sich bemühen, nicht zu schnell vorzugehen/zuerklären, was ein häufiger Fehler von Profis ist.
    • Aktivierung: da man am besten und schnellsten das lernt, was man selbst macht, ist es wichtig,dass dem Azubi die Möglichkeit gegeben wird, so viel wie möglich auszuprobieren. Fürden Ausbilder/die Ausbilderin bedeutet es, auf aktivierende Ausbildungsmethoden zurückzugreifen.
    • 􀁸 Individualisierung: der Ausbilder sollte sich individuell auf den einzelnen Azubi einstellen,auf den jeweiligen Lerntyp, auf die Lernvoraussetzungen, die der Azubi mit in die Ausbildungbringt, auf die jeweiligen Vorkenntnisse.
    • 􀁸 Erfolgssicherung: hiermit ist gemeint, dass dem Azubi immer wieder die Möglichkeit gegebenwird, neu Erlerntes einzuüben, d.h. Lernerfolge dauerhaft zu sichern. Diese Möglichkeitenmüssen vom Ausbilder/Ausbilderin in den betrieblichen Ablauf mit eingeplant werden.
  22. Definieren Sie den Begriff „Lernziel“
    Lernziele sind alle Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, die ein Azubi innerhalbDer Ausbildung erlernen soll.
  23. Beschreiben Sie die drei Lernzielbereiche.
    • 􀁸 Kognitive Lernziele: bei diesen Lernzielen stehen theoretische Kenntnisse im Vordergrund(z.B. auswerten, planen, beurteilen...)
    • 􀁸 Psychomotorische Lernziele: hier geht es um den Erwerb praktischer Fertigkeiten (schrauben,feilen, schneiden...)
    • 􀁸 Affektive Lernziele: diese Lernziele haben mit den Gefühlen, der Einstellung des Azubi gegenüberdem Betrieb und dem Beruf zu tun ( pünktlich sein, selbstständiges Arbeiten...)
  24. Was bedeutet „berufliche Handlungskompetenz“?
    Berufliche Handlungsfähikeit (oder auch berufliche Handlungskompetenz) bedeutet, dassder Azubi zum Ende der Ausbildung in der Lage ist, in allen beruflichen Situationen klar zukommen, d.h. Arbeitsprozesse selbstständig planen, durchführen und kontrollieren kann. Dieseberufliche Handlungsfähigkeit wird in der Gesellenprüfung/Abschlussprüfung überprüft.
  25. Welche Lernorte gibt es in der betrieblichen Ausbildung?
    • 􀁸 Werkstatt
    • 􀁸 Baustelle
    • 􀁸 Lehrwerkstatt
    • 􀁸 Büro
    • 􀁸 Lernbüro
    • 􀁸 Eigene Übungsplätze innerhalb einer Werkstatt
    • 􀁸 Unterrichtsraum
  26. Wie können im Betrieb Ausbildungserfolgskontrollen durchgeführt werden?
    • 􀁸 Beobachtung und Auswertung zum Abschluss einer Unterweisung
    • 􀁸 Übertragung von Lernaufträgen und deren anschließende Auswertung
    • 􀁸 Berichtsheftkontrolle (allerdings nur, wenn zusätzlich zu den Tagesberichten noch schriftlicheZusatzaufgaben erteilt werden)
    • 􀁸 Ausarbeitung und Auswertung von Leittexten
    • 􀁸 Erteilen schriftlicher Aufgaben und deren Auswertung
    • 􀁸 Mündliche Befragungen und deren Auswertung (z.B. im Rahmen eines Lehrgesprächs)
    • 􀁸 Durchführen von Übungsabenden
    • 􀁸 usw.
  27. Welche Funktionen haben betriebliche Ausbildungserfolgskontrollen?
    Über die Ausbildungserfolgskontrollen ist es dem Ausbilder/Ausbilderin möglich, sich einUrteil über den Ausbildungsstand des Azubi zu bilden (Soll-Ist-Vergleich).
  28. Zu welchen Zeitpunkten sollten Beurteilungen durchgeführt werden?
    • 􀁸 rechtzeitig vor Ende der Probezeit
    • 􀁸 rechtzeitig vor den Prüfungen
    • 􀁸 am Ende von Projekten, bei denen der Azubi mitgearbeitet hat
    • 􀁸 regelmäßig alle drei Monate
  29. Welche Grundsätze müssen bei der betrieblichen Beurteilung beachtet werden?
    nicht die Person des Azubi, sondern seine Leistung und sein Verhalten werden beurteilt die Beurteilung sollte längerfristig erfolgen, d.h. „Momentaufnahmen“ müssen vermieden werden.
  30. Welchen Beurteilungsfehlern können Ausbilder/Ausbilderinnen im Beurteilungsprozess unterliegen?
    • Vom Ausbilder/Ausbilderin sollten folgende Beurteilungsfehler vermieden werden:
    • 􀁸 Vorurteile
    • 􀁸 Überstrahlungsfehler
    • 􀁸 Mildefehler
    • 􀁸 Strengefehler
    • 􀁸 Tendenz zur Mitte
    • 􀁸 usw.
  31. Beschreiben Sie den Ablauf eines Beurteilungsgespräches.
    • 􀁸 freundlicher Einstieg/“warming up“
    • 􀁸 Ziel des Beurteilungsgespräches herausstellen
    • 􀁸 Beurteilung des Ausbilders/Ausbilderin an Hand des Beurteilungsbogens
    • 􀁸 Stellungnahme durch den Azubi
    • 􀁸 Vereinbarung von Zielen/Konsequenzen/Maßnahmen (sollten schriftlich auf dem Beurteilungsbogenfestgehalten werden)
    • 􀁸 Freundliche Verabschiedung

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