Umweltmanagement

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Author:
Milchtoast
ID:
123825
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Umweltmanagement
Updated:
2012-01-11 07:58:41
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Umweltmanagement
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  1. Was ist die AGENDA 21?
    • Die AGENDA 21 ist ein entwicklungs- und umweltpolitisches Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert. Sie umfasst 40 Kapitel und wurde 1992 von über 170 Staaten in Rio de Janeiro beschlossen. Sie
    • enthält detaillierte Handlungsaufträge um einer Verschlechterung der derzeitigen Situation entgegenzuwirken und diese schrittweise zu verbessern.
    • Das zentrale Ziel ist es das Konzept einer „nachhaltigen Entwicklung“ in alle relevanten Politikbereiche einfließen zu lassen. Dabei ist festzuhalten, dass das Aktionsprogramm sowohl für Industrie- als auch Entwicklungsländer gilt
  2. Was ist das Kyoto-Protokoll? Welche Zielsetzungen
    wurden dort vereinbart?
    Das Kyoto-Protokoll ist ein 1997 von 159 Vertragsstaaten beschlossenes Zusatzprotokoll mit dem Ziel des Klimaschutzes. Sofern eine Mehrheit der Industriestaaten das Protokoll ratifiziert, verpflichten sich diese im Zeitraum von 2008 bis 2012 die Treibhausgase, bezogen auf das Jahr 1990, im Mittel um 5,2% zu verringern.
  3. Was ist Gegenstand der Klimakonferenz im Dezember 2011 in Durban?
  4. Was ist der „Rat für Nachhaltige Entwicklung“?
    • Der Rat wurde 2001 gegründet (von Bundeskanzler/in berufen) und ihm gehören Personen des öffentlichen Lebens an. Die Aufgaben sind:
    • - Entwicklung von Beiträgen zur Umsetzung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie
    • - Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten
    • - Nachhaltigkeit als relevantes öffentliches Anliegen
  5. Nennen Sie ein Beispiel für die komplette „Auslagerung“ von Ökologie bezogenen Nachhaltigkeitsaktivitäten aus der Einflusssphäre eines Unternehmens.
    Ein Beispiel ist das Modeunternehmen BRAX, das in einem bestimmten Zeitraum Reklame damit machte, dass ein Teil des Verkaufspreises jeder Hose dem WWF gespendet wird, der mit dem Geld den Regenwald in Malaysia wiederaufforstet.
  6. Nennen Sie 6 Aspekte, die ein Unternehmen zu
    Maßnahmen im Bereich des betrieblichen Umweltschutzes motivieren können.
    • - Umwelteffizienz erhöhen
    • - Ressourcenverbrauch senken
    • - Kosten einsparen
    • - Emissionen reduzieren
    • - Imagegewinn erzielen
    • - Eigene Mitarbeiter schützen
  7. Nennen Sie die grundsätzlichen Schritte einer Vorgehensweise, die zur Implementierung eines Umweltmanagementsystems oder Umweltmanagementansatzes gehören.
    • 1.Formulierung strategischer Unternehmensziele
    • 2. Definition von Umweltaspekten- und Wirkungen
    • 3. Definition von Bezugseinheiten und Bezugszeiträumen
    • 4. Formulierung in operative Maßnahmenkataloge
    • 5. Überprüfung auf Kompatibilität mit anderen Zielen
    • 6. Kommunikation der Ziele und Maßnahmen
    • 7. Bereitstellung erforderlicher Ressourcen
    • 8. Etablierung eines Umweltcontrolling-Zyklus
    • 9. Kommunikation der Erfolge
  8. Grenzen Sie unter Zuhilfenahme eines praktischen Beispiels die Begriffe „Umwelteffizienz“ und „Umwelteffektivität“ voneinander ab.
    • Durch Produktionsumstellung wird der
    • Wasserverbrauch je Einheit des produzierten Produkts reduziert. Das ist eine
    • Steigerung der Umwelteffizienz. (Umwelteffizienz: relative „Innenwirkung“: m3 Wasser/t Produkt ist verbessert). Bei gleich bleibender Produktionsmenge ist dies gleichbedeutend mit einer Steigerung der Umwelteffektivität. (Umwelteffektivität: absolute „Außenwirkung“: Umweltentlastung) Bei steigender Produktionsmenge ist aber trotz größerer Umwelteffizienz ab einem bestimmten „Kipppunkt“ eine absolute Umweltmehrbelastung gegeben. Die Umwelteffektivität ist dann gegenüber dem Ausgangszustand verringert worden.
  9. „Stand der Wissenschaft“,
    • S.d.W.:
    • Zusammenfassung der jeweiligen aktuellen Erkenntnisse der Wissenschaft.Praktisch: Eine Technologie, für die es wissenschaftlich betreute Prototypen und einzelne Pilotanlagen gibt, entspricht dem St.d.W..
  10. „Stand der Technik“,
    • S.d.T.:
    • Die technischen Möglichkeiten zu einem bestimmten Zeitpunkt, basierend auf gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Praktisch: Eine Technologie, die auf der Basis von noch nicht allgemein etablierten, durch besonders qualifizierte Fachplaner zu leistende Bemessungsverfahren im Falle besonders strenger Auflagen oder Anforderungrn eingesetzt wird,
    • entspricht dem St.d.T.
  11. „Allgemein anerkannte Regeln der Technik“.
    • Allg. a. R. d.T.:
    • Technische Regeln für den Entwurf und die Ausführung von baulichen Anlagen oder technischen Objekten.
    • Praktisch: Eine Technologie, die auf der Basis von allgemein anerkannten, dem durchschnittlichen Fachplaner geläufigen Bemessungsregeln als Regellösung eingesetzt wird, entspricht den a.a.R.d.T..
  12. „Produktionsintegrierter Umweltschutz“,
    • Produktintegrierter Umweltschutz: PIUS, ist auf die Produktion bezogen. Prozessänderungen mit der
    • Zielsetzung einer Ressourcenschonung bzw. Schadstoffverminderung.
  13. „Integrierende vorsorgende Produktpolitik“,
    Integrierende vorsorgende Produktpolitik: IPP, betrachtet dagegen die ökologischen und ökonomischen Merkmale eines Produkts entlang seines gesamten Lebensweges. PIUS ist demnach ein Teil von IPP.
  14. „end-of-pipe-Lösung“.
    End-of-pipe-Lösung: Ist eine additive Umweltschutzmaßnahme.
  15. Nennen Sie die drei Umweltmedien, auf die sich die
    Umweltwirkungen „Einsparung von Ressourcen“ oder „Reduzierung von Emissionen“ beziehen können.
    Wasser/ Boden / Luft
  16. Nennen Sie die drei grundsätzlichen prinzipiellen
    Möglichkeiten eines Unternehmens, seine Emissionsbilanz für einen bestimmten Stoff (z. Bsp. C02) zu verbessern.
    • - Erhöhung der Umwelteffizienz ohne kritische Produktionssteigerung
    • - Verminderung der Produktion
    • - Auslagerung von Umweltentlastung
  17. Nennen Sie aus dem Bereich der Umweltkennzahlen ein
    Beispiel für eine absolute sowie je ein Beispiel für eine relative Gliederungs-, Beziehung- und Indexzahl.
    • Absolute Kennzahl:
    • Einzelzahlen, Summen, Differenzen, Mittelwerte, z.B. 3 t Abfall
    • Relative Gliederungszahl: Aufteilung einer Gesamtgröße in Teilgrößen (oft %), z.B. Abteilung x1 verbraucht die Menge a1 Wasser vom gesamten Wasserverbrauch A der Firma X.
    • Relative Beziehungszahl: Verhältnis zweier gleichrangiger Größen, z.B. Wasserverbrauch pro erzeugtem Produkt.
    • Relative Indexzahl: Relative Veränderungen bestimmter, gleichartiger Größen, vergleichende Werte werden auf eine Basiszahl bezogen. Beispiel: Verminderung der CO2-Emission bezogen auf 1995: 30 %
  18. Nennen Sie drei Umwelt-Wirkungskategorien und
    jeweils einen zuzuordnenden Stoffstrom. (BAUMAST, PAPE, 2008, Kap. 8.2.2)
    • Energieressourcen Energieverbrauch
    • Treibhauseffekt Treibhausrelevante Gase
    • Deponievolumen Feste Abfälle
  19. Was ist unter einem „kumulierten Energieaufwand“ zu
    verstehen?
    • allgemein: der kumulierte Energieaufwand ist der
    • über die gesamte Wertschöpfungskette ermittelte (kumulierte) Energieaufwand. Kür: Er dient dazu…
  20. In welchem Falle sind Stoff- und
    Energiestrombilanzen verschiedener Verfahren oder Anlagen vergleichbar?
    Sie sind vergleichbar, wenn es eine bestimmte Leitgröße gibt, die als Bezugsgröße zur Bilanz dient, die erstellt werden soll. Die Leitgröße wird auch als „funktionelle inheit“ bezeichnet. Denn nur wenn z.B. zwei Produkte dasselbe leisten sind sie miteinander vergleichbar.
  21. Was versteht man im Zusammenhang mit Sach- und
    Ökobilanzen unter „Allokation“?
    • Das Problem der „Allokation“ tritt vor allem bei
    • der Bilanzierung von Kuppel- oder Koppelproduktionen (d.h. in einem Prozess werden mehrere Produkte hergestellt) oder Recyclingprozessen auf. In Bezug auf das Produkt bedeutet „Allokation“, dass geschaut wird welche Input- und Outputströme dem betrachteten Produkt zugerechnet werden können. (Nach Norm ISO 14040 sollten Koppelprozesse so entsprechend den verschiedenen Koppelprodukten
    • zerlegt werden, als ob diese Produkte unabhängig voneinander hergestellt würden. Hierdurch ist dann eine (bedingte) Produkt bezogene Vergleichbarkeit zwischen unterschiedlichen Anlagen mit unterschiedlichen Kuppelprozessen möglich.) s. Bsp. „Stärkefabrik“
  22. Was versteht man unter dem Begriff
    „Carbon-Footprint“?
    • „Carbon-Footprint“ ist ein Index, der für ein Produkt bzw. für dessen gesamten Lebensweg alle damit zusammenhängenden
    • Treibhausgase angibt, sprich von den Rohstoffen bis zur Herstellung, Transport, Distribution, Gebrauch und Entsorgung.
  23. Was versteht man unter dem Begriff „virtuelles
    Wasser“?
    • Das Wasser, das benötigt wird um eine Bezugseinheit
    • eines Produkts herzustellen (und bei manchen Untersuchungen definitionsgemäß ggf. bis zum Verbraucher zu transportieren) (z.B. 1000l Wasser für 1 kg Schweinefleisch).
  24. Welche Anforderung stellt der Gesetzgeber im Hinblick auf betriebliches Umweltmanagement?
    • Einhaltung der Grenzwerte in Gesetzen und Verordnungen.
    • Bestellung von Umweltschutzbeauftragte (Abfall, Gewässerschutz, Immissionsschutz)
  25. Per Gesetz, Verordnung bzw. Auflage sind im Bereich
    des Umweltschutzes Betriebsbeauftragte vorgesehen.
    • Betriebsbeauftragter für Immissionsschutz (§ 53 ff.
    • BimSchG/BimSchV)
    • Betriebsbeauftragter für Abfall (§ 54 KvW-/AbfG)
    • Betriebsbeauftragter für Gewässerschutz (§ 21a ff. WHG)
    • Welche zusätzlichen sind dies per Fachgesetzen und
    • Verordnungen?
    • Fachkräfte für Arbeitssicherheit (gemäß AsiG)
    • Sicherheitsbeauftragte (gemäß RVO)
    • Strahlenschutzbeautragter
    • Störfallbeauftragte (§ 58a ff. BimSchG, Störfallverordnung)
    • Gefahrgutbeauftragte (nach Gefahrstoffverordnung,
    • Gefahrgutbeauftragtenverordnung)
  26. Was sind die Pflichten der Betriebsbeauftragten für
    Umweltschutz?
  27. Nennen Sie je ein Beispiel für eine Anlage, für die
    ein - Betriebsbeauftragter für Immissionsschutz
    • - Betriebsbeauftragter für Immissionsschutz,
    • in genehmigungspflichtigen Anlagen, z. Bsp.
    • Feuerungsanlagen, Anlagen zur Gewinnung und Verarbeitung von Asbest Anlagen in der Chemieindustrie Atomkraftwerke
  28. Nennen Sie je ein Beispiel für eine Anlage, für die
    ein - Betriebsbeauftragter für Abfall
    • - Betriebsbeauftragter für Abfall,
    • bei genehmigungspflichtigen Anlagen, in denen regelmäßig besonders überwachungsbedürftige Abfälle anfallen sowie in ortsfesten Sortier-, verwertungs-, Beseitigungsanlagen.



  29. Nennen Sie je ein Beispiel für eine Anlage, für die
    ein - Betriebsbeauftragter für Gewässerschutz
    Betriebsbeauftragter für Gewässerschutz, bei direkter (gereinigt ins Gewässer) Einleitung von mehr als 750 m3 Abwasser / Tag
  30. Nennen Sie je ein Beispiel für eine Anlage, für die
    ein - Betriebsbeauftragter für Störfälle
    Betriebsbeauftragter für Störfälle bei genehmigungspflichtigen Anlagen, bei denen bei Störung des bestimmungsgemäßen Betriebs Gefahren für die Allgemeinheit und die Nachbarschaft auftreten können.



  31. Was versteht man unter einem Umweltmanagementsystem?
    • Ein Umweltmanagement wird sowohl in der Europäischen Norm (EN) ISO 14001 als auch in der Verordnung (EG) Nr. 761/2001 (EMAS) des Rats definiert. Die ISO-Norm hat dabei eine internationale Orientierung, während die Verordnung sich vorwiegend auf die EU beschränkt.
    • Die Definition nach EN lautet:
    • „UM ist der Teil des Managementsystems, der die Organisationsstruktur, Planungstätigkeit, Verantwortlichkeit, Methoden, Verfahren, Prozesse und Ressourcen zur Entwicklung, Implementierung, Erfüllung, Bewertung und
    • Aufrechterhaltung der Umweltpolitik umfasst.“

    Folglich hat die oberste Leitung der Organisation die Verantwortung für den betrieblichen Umweltschutz. Die EMAS-VO hingegen definiert UM im Sinne der Einrichtung eines UMS und der Durchführung von Umweltbetriebsprüfungen
  32. Welche Zielsetzung hat das UMS nach DIN EN ISO
    14001 ff?
    • Etablierung eines zertifizierbaren Umweltmanagementzyklus
    • bestehend aus „Festlegung der Umweltpolitik“, „Planung der Aktivitäten“
    • ,„Realisierung und Betrieb“, „Überprüfung, Bewertung, kontinuierliche
    • Verbesserung“
  33. Nennen Sie je ein Beispiel für eine Anlage, für die
    ein
    • Ziel: kontinuierliche Verbesserung des
    • betrieblichen Umweltschutzes durch:

    - Schaffung und Anwendung eines UMS

    • - systematische, objektive, regelmäßige
    • Bewertung der Leistung des UMS

    - Information der Öffentlichkeit

    • - Einbeziehung der Arbeitnehmer incl.
    • Fortbildung
  34. Wodurch unterscheiden sich die Managementsysteme
    nach DIN EN ISO 14001 bzw. nach dem EMAS von diversen in Organisationen
    implementierten Managementansätzen? (ein
    Kernbegriff)
    Zertifizierbarkeit
  35. Was sind Ziele des strategischen Umweltmarketing?
    • Ziele sind die Generierung dauerhafter
    • Wettbewerbsvorteile sowie die Entwicklung Markt gerichteter Verhaltensweisen zu
    • ihrer Umsetzung.

    • Wettbewerbsvorteile werden z.B. dadurch erreicht indem die Produkte besser oder
    • billiger werden.

    • Marktgerichtete Verhaltensweisen sind z.B. die Verbesserung des Images und der
    • Qualität der ökologischen Produkte.
  36. Was sind Ziele des operativen Umweltmarketing?
    • Die Umsetzung der Ziele, die im strategischen
    • Umwelt-Marketing festgelegt wurden. Dies kann z.B. durch konkrete Maßnahmen
    • geschehen, wie die Etablierung eines Labels, das zu einem Standard für die Herstellung
    • oder den Vertrieb von ökologischen Produkten werden könnte.
  37. Welches sind die Instrumente des operativen
    Umweltmarketings?
    • Es gibt vier wesentliche Instrumente des operativen
    • Marketings:

    • Produktpolitik, Minimierung
    • des Gesamtumwelteinflusses der Produkte, z.B. durch eine veränderte
    • Verpackungsgestaltung.

    • Distributionspolitik, Wahl
    • der Absatzwege, die auch für die Entsorgung und Logistik zu berücksichtigen
    • sind, es sollte z.B. die Möglichkeit des Recyclings von Produkten erörtert
    • werden.

    • Preispolitik, Feststellung
    • der Preisbereitschaft der umweltbewussten Kunden, um z.B. eine Mischkalkulation
    • zugunsten von umweltverträglichen Produkten durchzuführen.

    • Kommunikationspolitik,
    • Schaffung einer ökologischen Identität und diesbezüglich die Stärkung der
    • Glaubwürdigkeit.
  38. Nennen Sie Ziele der
    Nachhaltigkeitsberichterstattung.

    Existiert eine Verpflichtung dazu?
    - Überwindung von Informations-Asymmetrien,

    • - Entscheidungsunterstützung und
    • –beeinflussung

    - Sicherung der „License to operate“

    - eine glaubwürdige Berichterstattung

    • - Verbesserung des Risiko- und
    • Reputationsmanagements

    • Das übergeordnete Ziel ist jedoch die Generierung eines positiven
    • Informationswertes für das Unternehmen.

    • Es existiert keine explizite Verpflichtung zur
    • Nachhaltigkeitsberichterstattung.



    • (Lediglich die Lieferung der Daten/Jahresbericht etc. an die zuständige
    • Genehmigungsbehörde zum Nachweis der Erfüllung gesetzlicher Auflagen
    • (Anlagenbetrieb und Statistik) könnte im Weiteren Sinne als Verpflichtung zur
    • Nachhaltigkeitsberichterstattung gesehen werden.)
  39. Legen Sie drei mögliche Umweltkennzahlen für das „Miniprojekt
    Haushalt“

    (s. Aufgaben 17 und 39) fest
    - für Gasetagenheizung: kWh/(m2 x a)

    • - für Wasser/Abwasser: m3/(Person x
    • Jahr)

    - für Abfall: kg/(Person x Jahr)

    - absolute Zahl: kWh/Jahr Gesamtemission
  40. Erläutern Sie anhand eines Beispiels den Begriff
    „Koppelprodukt“.
    • Rohstoff Gas wird in einer „Produktionsanlage
    • (Heizung)“ verwendet für die Koppelprodukte „Heizung“ und „Warmwasser“. Für
    • Vergleichzwecke mit anderen Anlagen bzw. für die Zuordnung zu unterschiedlichen
    • Kennwerten (Heizung auf m2 WFL, Warmwasser auf Personenanzahl) muss eine
    • Allokation gemäß Beispiel „Miniprojekt Haushalt“ durchgeführt werden.
  41. Nennen Sie die grundsätzliche Zielsetzung sowie
    drei wesentliche Merkmale eines Ihnen bekannten Umweltmanagementansatzes

    Antwort z. Bsp. für „ÖKOPROFIT“
    • - Betriebskostensenkung unter gleichzeitiger
    • Schonung der Ressourcen;

    • - Kooperation zwischen Kommunen und
    • lokaler Wirtschaft;

    - Weiterbildungscharakter

    • - Prüfung und Auszeichnung nach einem
    • Kriterienkatalog;

    - lokales Netzwerk zum Umweltschutz
  42. Was versteht man unter einer Wertschöpfungskette?
    • gesamter Lebenszyklus eines Produktes von den
    • Rohstoffen über die Transportwege, die Produktionsverfahren, die Verwendungsbedingungen
    • bis hin zum Recycling verwendbarer Teile und Entsorgung der Reststoffe
  43. Erläutern Sie die Begriffe „shareholder“ und
    „stakeholder“?
    Anteilseigner und Anspruchsgruppen
  44. Nennen Sie drei Institutionen außerhalb eines
    Beispiel-Unternehmens, die speziell im Zusammenhang mit ökologischen Themen die
    Funktion von stakeholdern haben.
    benachbarte Bevölkerung bei Emissionen;

    Umweltschutzorganisationen

    Verbraucher
  45. Als umweltbewusster Mensch stellen Sie fest, dass
    ein Unternehmen mit einer Zertifizierung gemäß ISO 14001 wirbt. Wie beurteilen
    Sie diesen Tatbestand?
    • Es ist zu beachten, dass die Anwendung eines UMS
    • nicht unbedingt gleichzusetzen ist mit einer Erhöhung der
    • Umwelteffizient/Umwelteffektivität
  46. In der Presse werden folgende absolute Kennzahlen
    veröffentlicht (linke Zahlenspalte):

    CO2-Emission in 2007 aus der Nutzung fossiler Energieträger:

    - China: 1802
    Mio. t/Jahr 1,3 t/(E x a) 188
    t/(km2 x a)


    - USA: 1586
    Mio. t/Jahr 6,1 t/(E x a) 169
    t/(km2 x a)


    - EU: 1037
    Mio. t/Jahr 2,1 t/(E x a) 240 t/(km2
    x a)


    Welche relative Kennzahl wäre als Vergleichswert zur Beurteilung
    aussagekräftiger?
  47. Wie sähen dann die Schlussfolgerungen aus den Daten
    der Aufgabe 47 aus?
    • Streit auf den Klimakonferenzen wird verständlicher,
    • Gewichtung ändert sich
  48. Nennen Sie einen kritischen Aspekt hinsichtlich der
    Verpflichtung zur Bestellung von gesetzlich vorgeschriebenen Umweltbeauftragten

    (Abfall, Gewässerschutz, Immissionsschutz)
    • die gesetzlich Bestellten kümmern sich i. A. nur um
    • die Feststellung des Status Quo, um die Einhaltung der gesetzlichen Auflagen,
    • um administrativen Teil des Umweltmanagements; keine Kreativität bzgl.
    • Verbesserung der Umwelteffektivität
  49. Nennen Sie 5 Möglichkeiten, als Privatmensch zur
    Verminderung des CO2-Ausstoßes beizutragen

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