2VL_ABS

Card Set Information

Author:
faduma
ID:
124111
Filename:
2VL_ABS
Updated:
2011-12-17 03:56:38
Tags:
ABS
Folders:

Description:
Fragestellung: Warum gibts BildSysteme und wie haben sie sich entwickelt?
Show Answers:

Home > Flashcards > Print Preview

The flashcards below were created by user faduma on FreezingBlue Flashcards. What would you like to do?


  1. Problemstellung- Allg
    • -GS=menschl. Produkt, eine obj Wirklichkeit
    • -Mensch=gsl Produkt
    • -GS-Ordnung -> wg menschl. Handlen
    • -Durkheim= Analyse v Institutn=soz.Tasachen=Soz-Gst
    • -Inst=Beschränk, Förderung,Anleitung v. Akteure in ihrer
    • Interessenverfolgung
    • -Dauerhaftigk durch Institutionalisierung -> Regel,Norm
    • ->Vh f. andere antzipierbar, allggültige typ.Vhmuster=Handlroutinen, nachfolgende Generationen, Internalisierung i. Soz=Legitim,Sanktionen
  2. Exkurs: Durkheim & Institutionen
    auch soziologische Tatbestände, sind Gst der emp.Sozialforschung.

    „(...) jede mehr oder minder festgelegte Art des Handelns, die die Fähigkeit besitzt, auf den Einzelnen einen äußeren Zwang auszuüben;

    oder auch, die im Bereiche einer gegebenen Gesellschaft allgemein auftritt, wobei sie ein von ihren individuellen Äußerungen unabhängiges Eigenleben besitzt.“

    • -> d.h jegliche Handlung, die sich innerhalb der Gesellschaft vollzieht und vollzogen
    • = soz. Tatbestand

    -> die Handlung muss von sozialem Interesse“ sein !

    • Rolf Becker:
    • Durkheim eigentliche Gst der Soziologie sind = soz.Tatsache=Institutionen=dauerhafte + organisierten Formen vom Zsmleben bezeichnet
  3. Theoretischer Hintergrund des Neo-Institutionalismus
    *John W. Meyer

    • > Anschluss Max Weber&Werner Sombart
    • 1. Bild=universalitstische Institut im Zuge... ausgeweitet
    • 2. Bild,BildSyst,BildInhalte = soz.relevante Ordnungen
    • 3. Bild=Bestandteil eines umfassenden Prozesses des okzidentialen Rationalisierungsprozesses i. Kontxt eines Nationalstaaten
  4. Bild als Institution: Erziehung vs. Allokation
    • von Meyer
    • -> als Legitimation von Bildung
    • 2 Dimensionen: Ed. as Theory ofKnowledgs/ofPersonel
    • Elite Ed/ Mass Ed
    • 1. The Authority of Specialized Competence
    • 2. Elite Def. and Certification
    • 3. The Universality of Collective Reality
    • 4. The Extension of Membership:
    • National-buliding and Citizenship
  5. Rolle von Institutionen als überghreifende und verfestigte gsl Erwartungsstrukturen:
    • 1. Anti-Realismus=soz.Real. als kogn Interpret.i.Rahmen übergreifenen kulturellen Deutungssysteme (Symbole, Myth)
    • 2. De-Mystifizierung von Rationalität=Zweckrationalität als Interpretat.Leistung (indiv. Nutz.max, ismorph zur GS)
    • 3. Def. d. Org.Strukturen nicht nur wg. technischer Notwenigk, sonder auch durch Mythen der "Rationalität" (rituell übernommen, Lern-+Innovationsmöglichkn)
  6. NeoInst= MAKRO-soziologische Theorie
    > Kritik an strktur-funktionalistischer Argumentation:

    • - Überschätzung: Funktionalität+Einzigartigkeit v. Bildsysteme, Rolle v. Bild/BildSyst zur Sicherung v. Privilegien, Herrschaft
    • - Unterschätzung: Ähnlichkeiten ihrer Ausgestaltung+instit. Konvergenz i. hist.Zeit&zw. GSn

    > Moderne Bild ist univers.Unternehmen mit universalistischen Ansprüge

    >Bild ist global geteilte Vorstellung, geteilte kultureller Wert, Mittel Entw. herbeizuführen
  7. Zwischenfazit zum Neoinst.
    • 1. Skepsis i. Bez auf absichtsvolle Gestaltung, Veränderung
    • 2. Inst sind pfadabh, nicht notwendig effizient
    • 3. Ausarbeitung v. komplexeren HanldungsTheo als homo oeconomicus
  8. Kritische Anmerkung zum Neo-Institutionalismus
    • 1. ÜBERbetont/- bwertet Ähnlichkeiten der BildSysteme glz. vernachlässigt die nat. Besonderheiten
    • 2. starke wertbehaftete Nähe zur Ideologie der UNESCO, OECD i. Bez. zu Bildungsstandards
    • 3. rekonstruiert Entw. d. BildSystm fehlerhaft, geht zu wenig auf MIKRO ein
    • 4. unzureichende emp. Evidenzen für die globalen Hypothesen
  9. Wie entwickelte sich Massenbildung?
    ist das unbeabsichte ERgebnis der Modernisierung und ihrer kulturpolitischen Träger

    Zsmwirken Säkularisierung, Rationalisierung, Bürokratisierung, Demokratisierung

    starke Verbreitung nach 1945

    • Folgende Entwn führten zur Etablierung der Massenbildung:
    • Schulpflicht, staatl kontrollierte Berufsbildung, Einsatz v.LP, Bürokratische Schulen mit einer Hierarchie, Strukturuierung der LV durch Bild als Recht+Pflicht
  10. Was sind Gründe für die historischen Muster der Massenbildung?
    • 1. gem. rat. Identität von Nationalstaaten
    • 2. gem. Identität in Lehrsätze über indiv. Bürgerschaft : Beschleunigung der Verbreitung durch internat. Organis.
    • 3. Kulturelle Eingebundeheit dieser Identität in gem. rat. Annahmen über Zweck-Mittel-Relation
  11. Politische Konstruktion der Massenbildung in WESTEUROPA....
    A) Reform/GGReform+Nationalstaat/inst.StaatenSyst+Marktwirtschaft+Aussenhandel expandiert

    • B) Elemente des europ. Model= einer nat. GS
    • ***Mythos: Indiv, Nation als Aggregat v. Indiv, Fortschritt, Sozialisiation, Staat=Wächter der Nation

    C) Staatliche BildSysteme=Mittel zur nat. Mobilisierung
  12. Gründe für BildungsExpansion WELTWEIT sind...
    • 1. konvergierende Ansichten über Wichtigkeit eines staatlich forcierten Bildungsausbaus
    • 2. Gebrauch v. Bild als polit. Mittel zur Legitimierung
    • 3. Annahme BildExp als neue 'Weltreligion', die Indivn +GSn in positiver Weise prägen soll
    • 4. Bild als Produkt eines Wettbewerbs um fortschrittliche Entwicklung auf kapitalisitischen Weltmarkt zu erzielen.
  13. Motor für schnelle Expansion der tertiäre Bildungssstufe WELTWEIT...
    • 1. wirtschaftl. Entwicklung --> n.s
    • 2. Konkurrenz zw. Ethnnien
    • 3. Dezentral. Staat
    • 4. Liberale moderne GS
    • 5. Angehörigkeit des Staates an einer internat. Organis.
    • 6. Staat identifiziert sich mit Weltmodellen
    • 7. Pfadabhängigkeit gsl Entw des Staates
    • (schneller Exp. d. 3Bild, wenn Sek.Stufe hoch
    • besucht)
  14. Warum und Wie haben sich BildSysteme entwickelt
    -->eineZusammenfassung
    • 1. 3.Stufe wird stets erweitert und somit wird Bildbeteiligung
    • stets erhöht
    • 2. HochschulExp=Prozess unabh. v. nat., wirtschaftl., polit.Bedingung
    • 3.nachholende BildExp=Ausbau 3.Stufe u. Beteiligung an Hochschulbild
    • 4. WW globale Demokratisierung, gsl Steuerung, golobale VerWSlichung, globale Strukturierung v. Weltpolitik beschleunigte Exp 3Stufe
    • 5. Zugehörigkeit INGO=internat. non governmental Organization, Ausmass sekundärer Bildung, wirtschaftliche Wachstum bewirken eine beschleunigte Exp. 3Stufe
    • 6. Zeitlich fr. Expprozess führt zur verlangs. Ausdehnung 3.Stufe->Sättigung
    • 7. zentralisierte Steuerung v. Bild, behindert 3StufeExpansion
    • 8.Kommunistische Regime fand Verlansamung statt, postkomun. nachholende Exp.3Stufe-> nachholende Modernisierung
    • 9. Weltmasstab fand Verschiebung der GeschlVerhältnis:
    • a)F hölen auf, b) F überholen M
  15. Bologna ist...
    • -hist. Wendemark,
    • ***europ.Projekt ausserhalb der Hanldungsräume etablierter Instn, Eingriff in Frh&Autonomie von WS, Reform ohne jegliche Notwendigkeit zur Durchsetzung

    • ***Ziele:****
    • -wettbewerbsfähiger, dynamischer Hochschul/-Forschungsraum in Europa
    • -Förderung der Mobilität
    • -Förderung der europ. Zsmarbeit bei der Qualitätssicherung

    • -> Ablenkung durch Bologna in der CH:
    • Bologna hat Ziel verfehlt! Master Regelabschluss auf Uni
  16. Problem der Employability='Beschäftigungsfähigkeit'
    • -> Abschied von Grundprinzipien der Humboldtschen Bildungsideale (=ganzheitliche Ausbildung der Künste i. Verbindung mit jeweiligen Studienrichtung)
    • d.h.

    • 1.Trennung zw. Schul- und Uni-Unterricht
    • 2.Aufhebung Einheit v. Forschung&Lehre
    • 3.Ersetzung von Innen- durch Aussensteuerung

    ***Rolle der Employability: Bild nur sek.Zwgut, Ablösung von Bild durch WS zu Ausbildung für Berufe, Instrumentalisierung von Bildung für Arbeitsleistung
  17. Empirische Fakten zu Bologna
    • 1. Bologna Studis haben hohe Sozialekompetenz und glz geringeres Fachwissen und geringere Kenntnisse von wsl. Methoden ggü dem traditionellen Studium
    • 2. Viele studieren weiter -> beweist, dass sie sich nicht beschäftigungsfähig fühlen
    • 3. Uneingelöste Versprechung f. Anwendbarkeit, Berufsbefähigung, Berufserfolg des Bachelorabschluss-> schlechter Ruf!
  18. Fazit zu Bologna
    • > konflikttheoretischer Perspektive
    • 1. Humboldt vs. Bolgna- Oberschicht vs. Unter/Mittelschicht
    • 2. Wirtschaft vs. Wissenschaft

    • >Beschneidung der Frh von Unis
    • 1. Verkürzung der StudiZeit
    • 2. Verdichtung des Stoffes , permamenter Prüfungsdruck
    • 3. Verschulung mit Folge, dass mehr Personal benötigt
    • wird, und so Kosten steigen!

What would you like to do?

Home > Flashcards > Print Preview