5VL_ABS

Card Set Information

Author:
faduma
ID:
124152
Filename:
5VL_ABS
Updated:
2011-12-17 08:35:56
Tags:
ABS
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Description:
Genese&Reproduktion von BildUnglh Teil1: neue theoret. Ansätze (EGP, Rolff, Boudon, Erikson&Jonson)
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  1. Erklärung von BildUnglh als gsl bedingte Tatsache
    • >GesamtGs Perspektive=MAKRO
    • - BildUnglh-Enstehung+Wandel von Ausprägung, Ausmass und Legitimität (Sozial-,Systemorganisation)

    • >Instit.Ebene=MESO
    • -Struktur+Fkt des BS: syst.bedingte Unglh ü. Stratifizierung, Segmentierung, Selektion

    • >Indiv.Ebene= MIKRO
    • -BildUnglh=aggreg.Folge indiv. Bildenstsch (Prozesse,Mechanismen)

    -BildUnglh=Folge indiv. Opportunität+Restriktion (Fähigkn, Möglichkn)
  2. Theoretischer Hintergrund (von Bildunglh allg)
    • >Gsl Rahmenbedingung
    • 1. Vert. v. Eink+wohlfahrtstaatliche Anrechten ü. AM (Lebenschancenvert. im Wettbewerb ü. Erfolg)

    2. Erwerb Bildzerif für Zugang zu Arbeitsplatz (Selekt, Allok, Gratifikation nach "credentials")

    • 3. Klassenstruktur: Klasselage=Marktlage
    • -Schulpflicht: Pflicht zur Erz+BildPlanung & formale Chancenglh

    4. Sozial-+Systemintegration
  3. EGP-Klassenschema
    (Erikson, Goldthrope, Portocarero)
    >Theoretische Grundlage:

    1. konflikttheoretische Perspektive: Konzept der Klassenlage nach Max Weber

    2. mehrdimensionales Konzept zur Erfassung der sozio-ökonom Lage von Persn, Haushalte, Familien

    • 3. Klasseposition als Resultat der jeweiligen Marktlage+Arbeitssituation der Beschäftigten
    • -Beschäftigungsstatus=Stellung i. soz.Bez
    • -WirtschaftsZweig+Betriebsgrösse=Sektor+AMTypus
    • -spezif. Art der Regulierung d. Beschäft.Verhältnisses=Arbeitsvertrag

    • 4. Abgrenzung von soz. Klassen
    • a. Form der Beschäftigungsverhältnisses bzw. Austauschprozesses
    • b. Grad an Arbeitsautonomie + organisationsinterner Autoritäts-+Kontrollbefugnisse
    • c. Ausmass an Identifikation mit Zielen des Arbeitsgebers
    • d. Aspekte der Arbeitsplatzsicherheit+Einkommens

    5. Schema mit 7 Kategorien plus 7 Unterkategorien
  4. Zirkelhypothese von Rolff
    • - Schichtspezifische Sozialisiation
    • - Zirkuläre Argumentation

    • Soziale Schicht-> Unterschin Sozialis d Eltern im Beruf-> Unterschiede in fam. Sozialisation->
    • Unterschiede im Schulerfolg->
    • Unterschiede im Berufserfolg-> Soz.Schicht

    • *Bertram: 3 Unverbundene Ebenen der schichtspezifischen SozialisationsForschung
    • AggregatE->GruppenE->IndividualE
    • Schichtungssyst->Familie->modale Persönlichk d Kindes

    • ***weitere Kritik***
    • -mangelnde emp. Evidenz+geringe Korrel.d.Variablen
    • -k.Nachweis des Zsmh von Schicht+ErzEinstellung
    • -Überschätzung von Erz.Einstellng als erklärender Faktor
    • -Ü.schätz. d.Fam als einzigeSozialis.instanz f. SchulErfolg
    • -Fehlender Zsmh v. SozialSruktur und BildEntscheidung
  5. Raymon Boudon
    - Education, Opportuity, Social Inequality

    • >Unterch. v. prim+sek.HerkEff der soz. Unglh
    • -prim:Auswirkung der Sozialis.+Erz i. Elternhaus auf Lernvorauss.+schulischen Leistungen der Kinder

    -sek.:Auswirkung sozioökonom.Ressourcen+ Positionierung d. EltHaus i.d. gsl. Schichtung auf BildPlanungen&-entscheidungen

    >Soz.Unglh v. BildChancen als aggreg. Folge des systemat. Zsmspiels dieser HerkEff

    • >Bildferne=bei gg. instit.Rahmenbedingungen des BS wg Zsmspiels von:
    • 1. soz.Disparität der Schulleist +erwart.BildErfolg
    • 2.soz.Disparität v. BildMotivationen+Invest.Risiken, und darauf basierenden BildEntscheidungen
  6. Wie kommt soz. Disparitäten von BildEntscheide zustande?
    • >Zweck der BildEntscheidung
    • - Mitteloptimierung, Zieloptimierung

    • >Auswahl eines BildWegs
    • -Kostennutzenkalkulation, Optimierung des Nettonutzen

    • >Bewertung des Nutzen+Kosten i. Abhk von
    • soz. Positionierung des EltHauses in der Klassenstruktur
    • -Soz.Distanz zum System höh.Bild
    • -Verfügbarkeit ü. ökonom, kulturelles, soziales Kapital
  7. Erikson&Jonsson
    • -Modellierung des Ansatzes von Boudon
    • - ohne StatusVerlust, Wk für Statusverlust (-> Esser)

    • 1. Zwei BildAlternativen:
    • niedrige Bildung (B) oder für höhere Bildung (S) in Abhk der erwarteten Nettontzen d. AusbildungsAlternativen

    -Nettonutzen EU ergibt sich aus subj erwartten Nettonutzen U, subj erwarteten Kosten C, subj erwarteten Erfolg p für die jeweilige AusbildungsAlternativen

    • 2. Entscheidung f. höhere Bild falls:
    • EU (S)= pU(S) - C(S) > EU(B)=pU(B)-C(B)

    3. Soziale Disparität der BildEntsch wg. Soz. Disparität i. Bewert von Kosten+Nutzen einzelner BildMöglichkeiten
  8. Theorie: Modell für die Entstehung + Reproudktion von soz.Unglh der BildChancen nach Boudon
    • - 1. BildRendite
    • 1+2, AngebBS (3, prim) sek.HerkEff
    • soz.HerkEff - 2. Kosten
    • 3 +Slekt.BS primHerk
    • - 3.Sozialisat.EltHaus

    aus prim+sek -> Soz.Ungl v.Bildchancen
  9. Welchen Stellenwert haben frühe und daher sozial selektive Übergänge auf Schullaufbahn i. Sek 1
    SozialeHerk ->sozUngl Lernvorauss. f. Einschul(prim) -> soz.Disparität von Lesekompetenz i.Primarschule

    SozialSelktive Übergänge i. Sek1+soz.Homogene Gruppen (sek.) -> Zunahme der soz. Disparität von Lesekompetenzen
  10. Ablenkung der 'bildungsfernen' Gruppen vom (späteren) Zugang zu höherer Bildung
    1. Frühe, kaum revidierbare u. f. weiteren BildVerlauf entsch. Weichenstellung am Ende Primar

    2. Ablenkung durch berufsbildende Komponenten des BS bei späteren Weichenstellung am Ende Primar+Sek1

    3. Ablenkung vom Hochschul Zugang nach Erwerb Studienberechtigung

    4. Ablenkung 'bildungsfernen' Gruppen durch selektive Anreize und Restriktionen, die mit Opportunitätsstruktur des BS verbunden ist
  11. Illusion der Chancengleichheit?
    -- Idee hinter dem Modell prim+sek.HerkEffekte
    • - Sek.HerkEffekte= Verletzung der BildIdeologie
    • -sponsored mobility

    -Prim.Herk.Effekte=Verletzung der BildIdeolog durch Fam+Schule -- Unglh von StartChancen +späteren Lernchancen

    -Freier Wettbewerb vs. DistinktionsFkt des BS in modernen GSn

    -Status- und Klassenkampf durch Bild bzw. im Klassenzimmer: Bild als Positionsgut

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