Strafvollzug

Card Set Information

Author:
samuelsson86
ID:
125550
Filename:
Strafvollzug
Updated:
2012-01-03 15:58:59
Tags:
Strafvollzug Universität Luzern Strafvollzugsrecht
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Description:
Strofvollzugsrecht Fragen HS 2011
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  1. Grundlage für zeitliche Begrenzung von Strafen / Massnahmen?
    • Strafen: Verschuldenprinzip
    • Massnahmen: Verhältnismässigkeitprinzip
  2. 2 Typen Massnahmen
    • - Bessernde
    • - Sichernde
  3. Berechnung Tagessatz?
    • Netto Einkommensprinzip
    • Nicht Abzug von Miete/Hypothekarzins
    • Abzug von: Unterstützungspflichten, Steuern,
    • obligatorische Versicherungen, Berufs-Auslagen
    • Nur Einkommen! (Nicht Vermögen)
  4. Unterschied bedingt – teilbedingt
    • Bedingt: In der Regel bei Strafen bis zu 2 Jahren
    • Teilbedingt: In der Regel bei 2-3 Jahren
    • Freiheitsstrafe
  5. Strafminderung / Strafmilderung?
    • Strafminderung: Strafzumessung im Rahmen der möglichen Sanktion
    • Strafmilderung: Rahmen der möglichen Sanktino kann
    • verändert werden. Sogar Mindeststrafe kann missachtet werden. (Nur Mindeststrafe des jeweiligen Delikts, nicht der Strafart)
  6. Massnahmen gibt es aufgrund welcher Sanktionsgrundlage?
    Spezialprävention (Negative und positive)
  7. Verhältnis Stationäre Massnahme / Verwahrung
    Stationäre Massnahme geht immer vor! Wenn eine Verbesserung des Zustandes möglich ist. Auch wenn eine Besserung nach 5 Jahren nicht erwartet werden kann spricht dies nicht gegen die Massnahme!
  8. Was ist das Untermassverbot?
    Höchstdauer der Massnahme sollte grundsätzlich mindestens 2/3 der Freiheitsstrafe ausmachen. Bei stationärer Behandlung greift dies wohl nicht. Nur bei sehr guter Prognose kann davon abgewichen werden.
  9. Teile der stationären Behandlung?
    • deliktsorientiertes Behandlungsangebot
    • auf die Persönlichkeit abgestimmte Behandlung
    • systematisches miljötherapeutisches Angebot auf der Wohngruppe
  10. Grundsatz Verhältnis - Massnahme?
    • Dualismus!
    • Vikarierend: Massnahme geht vor! (Bessernde)
    • Kumulativ: Strafe geht vor (Sichernd, Verwahrung)
  11. Vollzugsgrundsätze?
    • Förderung der Sozialkompetenz
    • Rückfallverhütung
    • Normalisierung
    • Fürsorgepflicht
    • Entgegenwirkung
    • Schutzgrundsatz
  12. Differenzialprognosen?
    Bessere Prognose mit bedingter Entlassung und Weisungen oder weiterem Vorzug der Strafe mit anschliessender Entlassung ohne weiterer Begleitung? (Wert des bedrohten Rechtsgut wichtig!)
  13. Weisungen sollen ... sein.
    • spezialpräventiv
    • klar
    • Bezug zur Tat
    • Verhältnismässig
    • zumutbar.
    • Problematisch: Pflicht zum generellen Folgen von Anweisungen der Bewährungshilfe
  14. Besondere Haftformen:
    • FFE
    • Zwangsmassnahmen nach AuG
    • UH
    • Polizeigewahrsam
    • Halbgefangenschaft
    • Electronic Monitoring
  15. Einweisungskriterien
    • Hard und soft-facts
    • Hard facts: Offene, geschlossene anstalt usw. Und gewisse Anstalten haben gewisse Spezialitäten
    • Soft facts (oder inoffizielle Einweisungskriterien): Platzkapazität, Gruppenzusammensetzung, Sicherheitsanforderungen, Sozialinteressen, Sucht/Krankheit/Alter, Tapetenwechsel
  16. Wirkung von Sanktionen:
    • Totale Institution
    • Stanford Experiment
    • Haftmemoiren
    • Kirchheimer: Gefangene können arbeiten!
    • Systemische Analyse: Aufseher drücken ein Auge zu bei Gefangenen, die spuren.
    • Foucault: Disziplin in Isolation. Totale Überwachung züchtet gehorchende Subjekte heran.
  17. Alternativen zum Sozialisierungsvollzug
    • Ausländeranstalt
    • Therapeutischer Vollzug
    • Boot Camps
    • Verwahrvollzug
    • Selective incapacitation
    • Opportunity oder Justizmodell

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