Zusammenfassung Jagdkunde

Card Set Information

Author:
stabilo2180
ID:
130229
Filename:
Zusammenfassung Jagdkunde
Updated:
2015-05-31 10:28:02
Tags:
Jagdkunde
Folders:
Jagd
Description:
Jagdkunde
Show Answers:

Home > Flashcards > Print Preview

The flashcards below were created by user stabilo2180 on FreezingBlue Flashcards. What would you like to do?


  1. Aasjäger
    durch unwaidmännisches Verhalten geht viel Wild verloren
  2. Abbaumen
    • Wild verlässt einen erhöhten Platz oder
    • Verlassen eines Hochsitzes
  3. Abnicken
    Das verwundete Tier mit dem Jagdmesser am Genick töten
  4. Abkommen
    • Saubere Trefferlage beim Schuss oder
    • das Tier ist in schlechter körperlicher Verfassung
  5. Absehen
    zB: Fadenkreuz in der Optik (Ziehlvernrohr) die das genaue Abschätzen der Entfernung ermöglicht.
  6. Affe
    junges Murmeltier
  7. anstellen
    Bei der Jagd werden den Schützen die Plätze zugeteilt.
  8. Äser
    Maul des Haarwildes
  9. Aser
    Jagdrucksack
  10. Aufbaumen
    • Niederlassen von Wild auf einem erhöhten Platz, zB: Ast. Oder
    • Der Jäger besteigt einen Hochsitz
  11. aufbrechen
    öffnen bzw. aufschneiden des toten Tieres
  12. Aufbruch
    Eingeweide
  13. Aufgang
    Beginn der Jagdsaison nach der Schonzeit
  14. Aufwerfen
    plötzliches Anheben des Kopfes zB: bei Störung
  15. äugen
    sehen
  16. Bache
    weibliches ausgewachsenes Wildschwein
  17. Balg
    • Haut mit Fell von:
    • Feldhase
    • Kaninchen
    • Rotfuchs
    • Marder
  18. Bast
    Schutzhaut über dem wachsenden Geweih oder Gehörn
  19. Behang
    Ohren des Schweisshundes 1.Behang = Hund im 2. Lebensjahr
  20. Blattschuss
    Schuss der ins Schulterblatt trifft.
  21. Blattzeit
    Paarungszeit des Rehwildes
  22. Blume
    • Schwanz des Feldhasen oder
    • das Ende der Lunte beim Rotfuchs
  23. Bringsel
    • Kurzer fester Lederriemen
    • Ausbildungsmittel für Jagdhunde
  24. Bruch
    belaubte Zweige dienen als Zeichen unter Jäger
  25. Brunft
    Paarungszeit: Rot- Damwild
  26. Brunftkugeln
    Hoden beim Schalenwild
  27. Steine
    Hoden beim Schwarzwild
  28. Brunftrute
    Geschlechtsteil beim Schalenwild ( ausser Reh- und Schwarzwild hier Kurzwildbret)
  29. Pinsel
    Haarbüschel am Geschlechtsteil
  30. Büchsenlicht
    Zur Jagd ausreichendes Lichtverhältnis
  31. Decke
    Fell von Schalenwild
  32. Schwarte
    Fell Schwarzwild
  33. Dick gehen
    trächtiges Wild
  34. Einlauf
    Öffnung in einem Gatter, durch die das wild herein-, aber nicht mehr heraus kann.
  35. Einstand
    Rückzugregion für Wildtiere als Ruhe-, oder Schutzort
  36. Einstecklauf
    Lauf der in ein Jagdgewehr gesteckt und verriegelt werden
  37. Fähe
    weibliches Tier bei hundeartigen und allen Raubwildarten beim Niederwild (Wolf, Fuchs)
  38. Fährte
    die auf dem Erdboden hinterlassenen Fussabdrücke des Schalenwildes
  39. Falkner
    • betreibt die Jagd mit Greifvögel wie:
    • Falken, Sperbern, Habichten, oder Adlern auf Federwild und kleines Haarwild (Kaninchen)
  40. Fang
    Schnauze von Raubwild, Hund und ebenso die Krallen der Greifvögel
  41. Fangschuss
    Tödlicher Schuss auf Weidwundes Wild
  42. Fegen
    Abreiben des Bastes an Bäumen und Sträuchern
  43. Feistzeit
    Zeit vor der Brunft um sich Fettreserven an zu fressen
  44. Feld
    • Altersbezeichnung für den Vorstehhund:
    • im 1. Feld stehen = sich im 2. Lebensjahr befinden
  45. Feuchtglied
    das männliche Geschlechtsteil bei Haarraubwild und beim Hund
  46. Frischen
    Frischlinge werfen
  47. Frischling
    frisch geborenes Wildschwein
  48. Fussgestell
    Schenkel des Habichts
  49. Gefege
    die haarigen Fasern, die nach dem Fegen des Bastes entstehen.
  50. Gehöre
    Die Ohren des Raubwildes
  51. Geräusch
    Lunge, Herz, Niere, Leber und Milz
  52. Gescheide
    Darm
  53. Gewaff
    Eckzähne beim Keiler
  54. Gehörn
    Kopfschmuck des Rehbocks
  55. Geweih
    Kopfschmuck der Cerviden (Geweihträgern)
  56. Grandeln
    Eckzähne von Wiederkäuern (in der Regel des Hirschen), ebenso die ersten Federn vom Schwingenbug des Auerhahns = Jagdtrophäen
  57. Haarwild
    Dem Jagdrecht unterliegenden Säugetiere.
  58. Hexenring
    Spuren, die der treibende Bock und die Ricke/Schmalreh im Getreide hinterlassen.
  59. Hitze
    Zeit des Eisprungs beim weiblichen Jagdhund
  60. Holzen
    sich von Baum zu Baum fortbewegen
  61. Hudern
    Sandbaden von Federwild
  62. Innehaben
    Trächtigkeit bei den Hasen, Kaninchen und kleinem Haarraubwild.
  63. Insiegel
    Fährtenzeichen, Reste von ausgetrocknetem Lehm und oder vereister Schnee das sich aus den Schalen löst.
  64. Kalb
    Jungtier von Rot-, Elch-, und Dammwild bis zum 31. März auf die Geburt des folgen Jahres.
  65. Bodensitze
    • Ansitzhüten (geschlossen)
    • Ansitzschirme (überdacht, offen, mobil)
  66. Leitersitze:
    • freistehend
    • angelehnt
    • aufstieg von vorne
    • überdacht oder offen
  67. Kammer
    Brustkorb des Haarwildes
  68. Kanzel
    • geschlossen
    • überdacht
    • offen
  69. Keiler
    männliches ausgewachsenes Wildschwein
  70. Kern
    nackter Tierkörper des kleinen Haarwildes (insbesondere Raubwild) nach dem Abbalgen
  71. Kessel
    • der Hauptraum des Tierbaus
    • das Lager einer Wildschweinrotte
    • bei der Treibjagd gebildeter Kreis, in den das Wild getrieben wird.
  72. Kette
    Familienverband bei den Rebhühnern
  73. Kirrung
    Futterausbringung zwecks Anlockens von Friedwild
  74. Kitz
    Jungtier von Reh, Gämse oder Steinwild
  75. Knopfbock
    Rehbock bei dem die Spiesse kurz und abgerundet sind
  76. Kolbenhirsch
    Hirsch im Bast
  77. Krellschuss
    Fehlschuss der den Dornfortsatz eines Wildkörpers trifft.
  78. Krickel
    das Horn der Gams
  79. Kuder
    männliches Tier des Luchses oder der Wildkatze
  80. Kurzwildbret
    Penis und Hoden beim Hoch-, Reh- und Schwarzwild.
  81. Lager
    Ruheplatz des Wildes
  82. Läufe
    Beine von vierfüssigem Wild
  83. Lecker
    Zunge des Schalenwildes
  84. Lichter
    Augen des Schalenwildes
  85. Löffel
    Ohren des Hasen oder Kaninchens
  86. Losung
    hinterlassene Exkremente
  87. Luder
    Köder für Raubwild verwendetes totes Tier oder Teile davon, zB: der Aufbruch
  88. Luderplatz
    Stelle an der Luder (totes Tier / Aufbruch) ausgebracht wird. Anlocken von Raubwild
  89. Lunte
    Schwanz vom Fuchs
  90. Mahnen
    kurzer nasaler Kontaktlaut
  91. Malbaum
    Baum an dem sich Wild reibt.
  92. Mast
    Früchte von bestimmten Bäumen, die dem Wild als Nahrung dienen.
  93. Mönch
    geweihloser Hirsch.
  94. Nässen
    Harn absetzen
  95. Nuss
    weibliches Geschlechtsteil bei Hund und Haarraubwild
  96. Orgeln
    das anhaltende Schreien des Rothirsches in der Brunft
  97. Pansen
    einer der drei Vormägen von Wiederkäuern. Grosser Vorratsmagen
  98. Pass
    Wildwechsel
  99. Petschaft
    Bruchstelle an der Abwurfstange bei den Cerviden (Hirschartigen)
  100. Pinsel
    Haarbüschel am Penis des Schalenwildes
  101. Pirschzeichen sind:
    Blut, Knochensplitter, Fleischstücke usw. des angeschossenen Wild
  102. Pürzel
    Schwanz beim Dachs und Schwarzwild
  103. Rauschzeit
    Paarungszeit des Schwarzwildes
  104. Blattzeit
    Paarungszeit der Rehe
  105. Ranzzeit
    Paarungszeit der Dachse und Füchse
  106. Riegel
    Wildwechsel im Hochgebirge
  107. Rotte
    Gruppe von mindestens drei Wildschweinen
  108. Rudel
    Gruppe von mindestens drei Tieren einer Haarwildart
  109. Rute
    Schwanz beim Hund
  110. Sasse
    Lager des Hasen
  111. Schale
    die Klaue des wiederkäuenden Haarwildes und des Wildschweines
  112. Schmelz
    Ausscheidung (Kot) von Greifvögeln
  113. Schnalle
    das äussere weibliche Geschlechtsteil von Hunden, Füchsen und Wölfen
  114. Schnepfenstrich
    Balzflug der Waldschnepfe
  115. Schnüren
    Gangart beim Rotfuchs, Luchs und Wolf, bei dem die Läufe genau hintereinander gesetzt werden.
  116. Schrank
    seitliched Abstand der Trittsiegel der Laufpaare
  117. Schürze
    helles Haarbüschel über dem weiblichen Geschlechtsteil beim Rehwild
  118. schussfest
    ist ein Jagdhund, wenn er bei Abgabe eines Schusses nicht erschrickt
  119. schusshitzig
    ist ein Jagdhund, der gleich nach Abgabe eines Schusses das Wild aufsuchen möchte.
  120. Schwarte
    dicke Haut bei Dachs und Schwarzwild
  121. Schweinesonne
    Vollmond
  122. Schweiss
    Blut
  123. Spiegel
    • die helle Fellfärbung am Hinterteil der Hirschartigen.
    • männliches Reh nierenförmig, beim weiblichen Reh herzförmig
  124. Spiel
    Gesamtheit der Schwanzfedern beim Birkhan
  125. Sprengruf
    Kampfschrei eines Platzhirsches, um Nebenbuhler zu vertreiben.
  126. Sprinz
    männlicher Sperber
  127. Terzel
    männlicher Greifvogel ausser der Sperber (Sprinz)
  128. Sprung
    • eine Gruppe von Rehen im Winter oder
    • hintere Beine des Feldhasen
  129. sprunglaut
    bellender Hund auf der Spur oder Fährte
  130. Steine
    Hoden des Keilers
  131. Stern
    die Iris beim Wild
  132. Stoss
    die Gesamtheit der Schwanzfedern eines Greifvogels
  133. Strecke
    alle erlegten Tiere nach einer Gesellschaftsjagd
  134. Strich
    regelmässig eingehaltene Flugbahn von Vögeln
  135. Teller
    Ohren beim Schwarzwild
  136. Tier
    weiblicher Hirsch
  137. Tracht
    die Gebärmutter des Mutterwildes
  138. Träger
    Hals des Schalenwildes
  139. Tritt
    einzelner Fussabdruck von Schalenwild (mehrere Tritte bilden eine Fährte)
  140. Überläufer
    Sau im Alter zwischen 12 und 24 Monaten
  141. verhoffen
    Stehenbleiben des ziehenden oder äsenden Wildes
  142. verludern
    das Verderben von angeschossenem Wild, das nicht rechtzeitig gefunden wurde
  143. vernehmen
    hören
  144. Wedel
    Schwanz bei Hirschartigen
  145. Weidloch
    After oder Enddarm des Wildes
  146. Witterung
    Geruchsinn
  147. Wildbret
    Fleisch des erlegten Wildtier
  148. winden
    riechen
  149. Windfang
    Nase des Rehwildes
  150. Wundbett
    Stelle, an der sich ein verletztes Wild niederlegt und gegebenenfalls verendet.
  151. Zerwirken
    Zerlegen von Wild / Wildbret
  152. verhitzen
    Verderben von geschossenem Wild durch Hitzestau im Kadaver weil nicht sofort aufgebrochen wird.
  153. Der halbe Wind weht im...
    rechten Winkel zur Pirschrichtung
  154. Wer trägt einen Balg
    • Fuchs
    • Steinmarder
    • Wildkaninchen
  155. Lecker
    Zunge bei Hirsch-, Dam-, und Rehwild
  156. Augen des Federwildes:
    Augen
  157. Wie wird ein Erpel in der Mauser bezeichnet?
    Rauherpel
  158. Im Rudel lebt unter anderem?
    Rotwild
  159. Die Gesamtheit der Jungtiere des Raubwildes nach der Geburt nennt der Jäger:
    Geheck
  160. Wer horstet oder hat einen Horst?
    • Greifvögel
    • Reiher
  161. Welche Arten ziehen eine Fährte?
    Rehwild
  162. Das überspringen von Hindernissen durch Schalenwild heisst?
    Überfallen
  163. Was bezeichnet der Jäger als Geschmeiss?
    Kot von Greifvögeln
  164. Welche Wildart tragen eine Schwarte?
    • Dachs
    • Schwarzwild
  165. Welche Wildart nässen?
    • Rehwild
    • Fuchs
  166. Wie wird das Einwechseln des Hirsches vom Feld in den Wald bezeichnet?
    Kirchgang
  167. Leiser Ruf des Brunfthirsches?
    Knören
  168. Was ist ein Nicker?
    Eine blanke Waffe
  169. Wer ist aufgedocken?
    Ein Schweissriemen
  170. Wie nennt man Jagdmesser auch noch?
    Nicker
  171. Röhren, Trensen und Knören sind laute von:
    Rothirsch
  172. Der Hahn welcher Wildart wird auch Urhahn bezeichnet?
    Auerwild
  173. Wer "liegt"?
    • Enten auf dem Wasser
    • Wild auf der Strecke
    • Hase in der Sasse
  174. Wer trägt die Malerfedern?
    Waldschnepfe
  175. Wie bezeichnet man das schwimmen von Haarwild?
    Rinnen
  176. Wei welcher Arten bezeichnet man den Schwanz als Pürzel oder Bürzel?
    • Dachs
    • Schwarzwild
  177. Wer hinterlässt ein Gestüber?
    • Fasan
    • Auerhan
  178. Um ein erlegtes Stück Haarwild besser tragen oder aufhängen zu können, wird es...
    geschränkt
  179. Welche Arten schnüren?
    • Fuchs
    • Wolf
  180. Die Afterklauen des Schalenwildes nennt man?
    Geäfter
  181. Wie bezeichnet man das aufwickeln des Schweissriemens?
    Aufdocken
  182. Was ist ein Katzluchs?
    junger Luchs
  183. die Augen des Feldhasen bezeichnet man als?
    Seher
  184. Wo sitzt beim Fuchs die Viole?
    auf der Oberseite der Lunte
  185. Was bezeichnet man als Blume?
    • Schwanz vom Feldhasen
    • Schwanz vom Wildkaninchen
  186. Bei welcher Wildart findet man im Oberkiefer immer Grandeln?
    Rotwild
  187. Ein beschossener Fasan "himmelt" auf welche Trefferlage deutet dieses Verhalten hin?
    Lunge
  188. Wo sitzen die Malerfedern der Waldschnepfe?
    An der Aussenseite der Handschwinge (Schwingenbug)
  189. Auf welcher Körperseite liegt das Wild zur Strecke?
    auf der rechten Seite
  190. Welcher Bruch wird dem erfolgreichen Jäger an der Schalenwildstrecke überreicht?
    Erlegerbruch
  191. Bei einer Treibjagd werden Füchse, Hasen und Fasane erlegt. Wie liegen sie auf der Strecke ( von oben nach unten)?
    Fuchs, Hase, Fasan
  192. Am Anschuss finden Sie durch die Schalen des beschossenen Stückes herausgerissene Erdklupen und Pflanzenteile. Es handelt sich um...
    Ausrisse
  193. Bei welchen Wildarten müssen Sie beim Aufbrechen auf die Gallenblase achten?
    • Schwarzwild
    • Boviden
  194. Welche Begriffe werden allgemein unter Waidgerechtigkeit zusammengefasst?
    • Ethik
    • Tierschutz
    • Recht
  195. Wie bezeichnet man den spielerischen Kampf von Rot- und Damhirschen?
    Scherzen
  196. Was heisst kompensatorische Sterblichkeit?
    Die Vielzahl der Sterblichkeitsfaktoren (Wetter, Krankheiten, Jäger) ergänzen sich gegenseitig. Werdne zu wenig Rehe erlegt, fallen mehr auf der Strasse zum Opfer. Und umgekehrt...
  197. Auf wen muss die Jagd Rücksicht nehmen?
    Auf die Interessen und Gefühle der Bevölkerung.
  198. Was kündigt starkes Morgenrot an?
    Ein Tiefdruckgebiet, meist mit baldigem Regen.
  199. Was bedeutet es wenn, wenn bei Schönwetter die Kondesstreifen der Flugzeuge ausfransen?
    Luftfeuchtigkeit ist hoch, das Wetter schlägt um.
  200. Die Wiesen sind im Sommer in der Früh taulos. Was bedeutet dies?
    Ev. ein Gewitter im Anzug, es wird bald regnen.
  201. Wann zieht das Wild meist früh aus?
    nach einem nachmittäglichem Gewitter, bei einsetzendem Regen nach Trockenheit oder überhaupt bei mässigem , warmem Regen.
  202. Wann zieht das Wild spät aus?
    Schwülem Wetter, vor Gewitter oder bei wechsliger Hoch-, Tiefdrucklage
  203. Welche Vormittage sind be der Schalenwildbejagung besonders atraktiv?
    Sonnige Vormittage nach langer kalten Nächten im Herbst und Frühling.
  204. Was ist bei der Wahl des Ansitzes unbedingt zu beachten?
    Die Windrichtung. Bei starkem Wind werden windgeschützte Örtlichkeiten besonders attraktiv.
  205. Lässt sich unmarkiertes Schalenwild zählen?
    Nein, höchstens schätzen
  206. Wie wird der Feldhasenbestand ermittelt?
    Es sollten 3 Zählungen durchgeführt werden. Eine im Frühling, Sommer, und eine im Herbst.
  207. Nach was wird das Schalenwild bejagt?
    Auf Grund eines Abschussplanes.
  208. Warum gibt es für das Schwarzwild kein Abschussplan?
    Wildschweine lassen sich nicht zählen, und der Zuwachs ist stark schwankend.
  209. Die Masseinheit 100ha wird für was eingesetzt?
    Wilddichte bei Schalenwild
  210. Welches Geschlechtsverhältnis wird bei Schalenwild angestrebt?
    1:1
  211. Welche Bachen werden geschohnt?
    Die Leitbache
  212. Wann ist ein Rehkitz nicht mehr auf die Muttermilch angewiesen?
    2,5 Monaten
  213. Wie schwer sollte ein durchschnittliches Reh im Novermber sein?
    12kg
  214. Wann verlieren die Frischlinge ihre Streifen?
    4-7 Monate
  215. Wann werden Frischlingsbachen erstmals rauschig?
    Wenn sie ein Körpergewicht von 30kg erreicht haben.
  216. Welche Schrotschüsse gelten als unwaidmännisch?
    • grosse Entfernung
    • laufendes Federwild (ausser Gänse)
    • Hasen in der Sasse
  217. Welcher Schuss auf Schalenwild gilt als unwaidmännisch?
    • Schuss spitz von hinten
    • stark schräg stehendes Wild
    • Schuss auf das Haupt bei gesundem Wild
  218. Wie macht man Suhlen oder Wechsel für Schwarzwild attraktiv?
    Durch Bestreichen von Mahlbäumen mit Buchenholzteer
  219. Wohin zeigt die Laufmündung beim Entladen einer Repetierbüchse?
    schräg nach oben.
  220. Wohin zeigt die Kipplaufwaffe beim Entladen?
    auf den Boden.
  221. Wie lange wartet man wenn die Patrone nicht gezündet hat?
    10min der Lauf ist auf einen Kugelfang gerichtet.
  222. Was ist mit einer eingestochenen Waffe zu tun, wenn man nicht zum Schuss gekommen ist?
    Sofort sichern und entstechen
  223. Wann darf die die Jagdwaffe geladen sein?
    Schusswaffen dürfen nur während der tatsächlichen Jagdausübung geladen sein. Die Laufmündung zeigt immer in eine Richtung in der niemand gefährdet wird. Nach dem laden ist die Waffe zu sichern.
  224. Wie werden die FLG aufbewahrt?
    So dass sie nicht mit den anderen Schrotpatronen verwechselt werden können.
  225. Was ist vor der Schussabgabe auf mögliche Gefährdungen zu checken?
    • Kugelfang
    • sind grosse Steine im Schusssektor (abprallen der Kugel)
    • ist der Boden gefrohren
    • Äste
    • Wasserfläche
  226. Was erreicht der Jäger beim Ansitz?
    • Einblick in den Wildbestand und deren Verhalten
    • Jagdschutz und Jagd ausüben.
  227. Bei der Rufjagd werden hauptsächlich welche Instrumente verwendet?
    Tritonmuschel, Herakleumrohr, Glaszylinder oder andere div. Hirschrufe.
  228. Was ahmt der Jäger bei der Lockjagd auf den Rehbock nach?
    Den Fieplaut der Geiss
  229. Was ist der Unterschied von Kirrung und Luder?
    Gekirrt wird Friedwild, geludert wird Raubwild
  230. Womit lässt sich der Fuchs anludern?
    Aufbruch, Fallwild, getrocknete Lungen- oder Pansenstücken.
  231. Welche Wildarten werden mit Atrappen gelockt?
    Enten
  232. Was für zwei Jagdsysteme gibt es in der Schweiz?
    Patent- und Revierjagd
  233. Wieviel % ist Patent- und oder Revierjagd in der Schweiz?
    • 70% Patentjagd
    • 30% Revierjagd
  234. In wieviel Kantonen wird die Revierjagd betrieben?
    9 Kantonen (AG, BL, GL, LU, SH, SO, SG, TG, ZH)
  235. Was ist Revierjagd?
    Die politische Gemeinde verpachtet einer Gruppe von berechtigten Jägern das Jagdrevier. Sie übernehmen sämtliche vom Gesetz vorgeschriebenen jagdlichen Pflichten und Aufgaben
  236. Was ist Patentjagd?
    Findet vorallem in den Bergkantonen statt. Jäger mit gelöstem Jagdpatent darf den bewilligten Abschuss erfüllen. Weitere jagdliche Aufgaben übernehmen übers Jahr staatliche Wildhüter.
  237. Welche 9 Jagdarten kennen wir?
    Pirsch-, Ansitz-, Pass-, Lock-, Treib-, Druck-, Fallen-, Bau-, Wasserjagd (Gummpirsch.)
  238. Ist die Wildzählung gesetzlich vorgeschrieben?
    ja
  239. Was sollte die Wildzählung (Bestandesaufnahme) umfasst?
    Anzahl der Tiere, Alter und Geschlecht
  240. Was sollte mit dem Abschussplan erreicht werden?
    • Erhaltung der Wildbestände
    • Bestandesverringerung / -vergrösserung
    • Veränderung der Geschlechtszusammensetzung
    • Veränderung der Altersstruckturen
  241. Drei Punkte die in der Vorbereitung vom Jagdleiter besonders beachtet werden sollten:
    • Anzahl der Teilnehmer
    • Jagdgebiet
    • Gruppeneinteilung
  242. Minimalinformationen des Jagdleiters vor der Jagd?
    • Begrüssung
    • Tagesprogramm
    • Allg. Bemerkungen
    • Zu bejagende Tierarten
    • Jäger-, Gruppeneinteilung
    • Jagdbeginn und ende
    • Sammelplatz nach den Trieben
  243. Was gehört zu der Reviereinrichtung?
    • Hochsitze
    • Salzlecken
    • Kirrung
    • Kitzrettung (Verblendung mit Tüchern)
    • Strassenverblendung
    • Aserplatz
  244. Wie ist der Abschuss während der verkürzten Schonzeit (16.März-30.Juni) für Schwarzwild geregelt?
    Ausserhalb des Waldes dürfen Frischlinge und Überläufer erlegt werden.
  245. Wozu dient ein Hochsitz?
    Besserer Einblick in das Gelände, es ergibt sich ein Kugelfang
  246. Auf was ist zu achten beim Bau von Hochsitzen?
    • Zugang
    • Windlage
    • Kugelfang
  247. Was ist beim anbringen von Salzlecken zu beachten?
    Wild soll nicht in unerwünschtes Gebiet gelockt werden, und die Salzlecke soll genügend hoch angebracht sein, damit die Verunreinigung vermieden wird
  248. Wie dürfen Waffen gelagert werden?
    • ungeladen
    • vor Unbefugten zu schützen
    • Waffe und Munition trennen
    • trocken
    • Waffen und ZF aus der Schutzhülle nehmen
  249. Wie ist die Flinte zu führen?
    Auf dem Schiessplatz, vor und nach der Jagd immer gebrochen.
  250. Wie lange soll die Waffe ungeladen sein? Und was ist nach dem laden sofort zu tun?
    so lange wie möglich. Nach dem laden sofort sichern.
  251. Wie sind Faustfeuerwaffen mitzuführen?
    Entspannt in einem Futteral
  252. Was ist gemeint wenn das Gewehr Angehängt wird?
    Laufmündung zeigt nach oben
  253. Was ist gemeint wenn das Gewehr Unterhängt wird?
    Laufmündung zeigt nach unten
  254. Wann wird das Gewehr um- oder vorgehängt?
    Beim Übersteigen von Hindernissen oder bei längerem Marsch im Gebirge.
  255. Wie soll der Schrotschuss angetragen werden?
    stehend frei, locker aus der Hüfte. Fussstellung und Körperhaltung spielen hierzu eine wichtige Rolle.
  256. Wie soll der Kugelschuss angetragen werden?
    Angestrichen oder aufgelegt. Die Waffe wird keinesfalls auf einer harten Unterlage aufgelegt oder angeschlagen.
  257. Die wichtigsten Sicherheitsmassnahmen im Umgang mit Waffen sind?
    • Lauf zeigt immer in eine Richtung in welcher in keiner Situation jemand verletzt werden könnte.
    • Während den Manipulationen befinden sich die Finger ausserhalb des Abzugbügels.
    • Es ist immer eine Entladekontrolle durchzuführen.
    • Im Auto keine geladenen Waffen mitführen.
  258. Wie verhält man sich nach dem Schuss?
    • Zeichnen des Wildes beobachten
    • ev. Fluchtrichtung merken, verbrechen
    • Nach einigen Minuten mit geladener, gesicherter Waffe zum Anschuss gehen
  259. Ist es vor dem Schuss möglich Hinweise zu gewinnen, welche auf ungeniessbares Wildbret hinweisen?
    ja, es sind abnormaler Haarwechsel, Husten, Durchfall, Verletzungen.
  260. Was gehört zum jagdlichen Brauchtum?
    • Jägersprache
    • Strecke legen (letzte Ehrerweisung)
    • Jagdsignale (zur Sicherheit bei der Gemeinschaftsjagd)
    • der letzte Bissen (Bruch im Äser)
    • Erleger oder Schützenbruch (rechten Hutseite)
    • Weidgerechtigkeit (Verhalten, Gesetze, Verordnung und Vorschriften)
  261. Was muss vor dem 1.Mai (Jagdbeginn auf Reh) erledigt werden?
    Kontrolle der Reviereinrichtungen und allfällige Instandhaltungen sofort erledigen.
  262. Was macht man Anfangs April?
    Rehzählung. Dies bildet die Grundlage zur Erstellung des Abschussplanes.
  263. Wieviele Jagdreviere gibt es im Kanton TG?
    89 Stk.
  264. Wildbretproduktion: 12 kritische Punkte zähle sie auf!
    • Aus- / Fortbildung
    • Todesursache (eintreten des Todes)
    • Jagdmethode
    • Schusslage / Auswirkung
    • Nachsuche
    • Aufbrechen
    • Untersuchen
    • Bergung
    • Strecke legen
    • Kühlung / Lagerung
    • Verarbeitung
    • Verkauf
  265. Das Jagdjahr: beschreibe die Tätigkeiten des Jägers in den einzelnen Monaten kurz
    • Januar - Fuchsjagd
    • Februar - Schiesstraining
    • März - Div. Pflege-, Hegeeinsätze ev. Schadenbehebung
    • April - Hundeausbildung, Wildzählungen
    • Mai - Ackerverblendungen (Kitzschutz)
    • Juni - Jungwuchspflege
    • Juli - Wildbeobachtung (Pachtjagd)
    • August - Öffentlichkeitsarbeit, Presenz zeigen
    • September - Gebirgsjagd (Pachtjagd)
    • Oktober - ev. Vorbereitungen Gemeinschaftsjagd
    • November - Gemeinschaftsjagd (Revierjagd)
    • Dezember - Kontaktpflege
  266. Welche 6 Sicherheitsfragen sollte sich jeder Jäger vor dem Schuss stellen?
    • Ansprechen (ist das Tier freigegeben)
    • Schussdistanz
    • Flugbahn
    • Kugelfang
    • Gefährudung
    • Bergen
  267. Wie wird das auftreffen der Kugel auf den Wildkörper genannt?
    Kugelschlag
  268. Was findet man am Anschuss sofern man das Tier getroffen hat?
    Pirschzeichen
  269. Der Einschuss des Geschosses im Boden nennt man?
    Kugelriss
  270. Was bedeutet Wildtiermanagment?
    • Handhabung
    • Verwalten
    • Bewirtschaften der Wildtiere und Lebensräume
  271. Kantonal führt wer die Funktion als Wildtiermanagment aus?
    Jagd- und Fischereiverwaltung
  272. Was heisst Jagen in der Schweiz?
    Ein geplanter / geziehlter Eingriff in ein möglichst genau ermittelter Wildbestand
  273. Die Schnittstelle beim Wildtiermanagment ist an was?
    • Mensch
    • Lebensraum
    • Wildtier
  274. Zu was ist der Jäger verpflichtet?
    Jedes erlegte Tier zu protokolieren
  275. Welche 4 Punkte werden in der Jagdstatistik erfasst?
    • Erlegungsort / Zeitpunkt
    • Tierart, Geschlecht, Alter, Laktationszustand
    • Gewicht
    • Unterkiefer-, Hinterlauflänge
  276. Was versteht der Jäger unter Ansprechen?
    • Art des Wildes
    • Geschlecht
    • Alter
    • Gesundheitszustand
    • soziale Klasse
  277. Bei der wahl von Munition gilt welcher Grundsatz?
    Je schwerer das Wild, desto mehr Energie benötigt das Geschoss.
  278. Max. Distanz Schrotschuss?
    25m
  279. Was ist nach der Schussabgabe unverzüglich zu tun?
    Nachladen
  280. Der Schütze soll bei der Schussabgabe durch das ... schauen?
    Feuer
  281. Schusszeichen Brustbereich (Kugelschuss)?
    sofortiges Zusammenbrechen, oder Hochspringen.
  282. Schusszeichen Weidwundschuss (Bauchbereich) (Kugelschuss)?
    Zusammenzucken, krümmen des Rückens
  283. Schusszeichen Laufschuss (Kugelschuss)?
    Einbrechen und anschliessende Flucht
  284. Welche Jagdmethoden sind zu bevorzugen?
    Bei welchem das Wild sicher angesproche werden kann.
  285. Welche Munition ist zu bevorzugen?
    Bleifreie Munition
  286. Wann kann das Wildbret aus einer Nachsuche unbedenklich verwendet werden?
    • Wenn die Fluchtstrecke kurz war.
    • Der Tot rasch nach der Flucht eingetroffen ist.
    • Das Tier unverzüglich aufgebrochen wurde.
  287. Was ist beim Schwarzwild obligatorisch?
    Trichinenschau
  288. Welche Organe dürfen für die Trichinenkontolle verwendet werden?
    Zwerchfell, Zunge, oder Kaumuskel. (ca 40g)
  289. Was ist wichtig wenn das Wildbret im Laden verkauft wird?
    Rückverfolgbarkeit.
  290. Was heisst Wildtiermanagement'
    • Handhabung
    • Verwaltung
    • Bewirtschaftung
  291. Der Jäger- / innen sind lokale Manager, sie sind an der Schnittstelle zwischen?
    Verwaltung und Öffentlichkeit
  292. Was hat Störung für das Wild für folgen?
    • Nahrungsaufnahme verschiebt sich.
    • Herzschlagrate nimmt zu, Stresshormonausschüttung
    • die Tiere magern ab.
    • es gibt weniger Nachkommen
    • sie sind anfälliger für Krankheiten
  293. Definition Wildruhezonen?
    • dürfen von Menschen nicht oder nur zeitlich begangen werden. Meinung der lokalen Jägerschaft sind oft entscheidend. Wirksame Instrumente sind:
    • Weggebote
    • Betretungsverbote
    • Leinenpflicht
    • Uneingeschränkt sind Land- und forstliche Nutzung, zudem beziehen sich die gesetzlichen Bestimmungen meistens auf die Setz- und Brutzeiten, oder Winter und tangieren so die Jagd nicht.
  294. Defenition Wildschutzgebiete?
    Genereller Schutz der Wildtiere. Sie sind rechtsverbindlich definiert. Die Jagd ist grundsätzlich verboten.
  295. Wieviel % des Rehwildbestandes sollte in der Jugendklasse abgeschöpft werden'
    25%
  296. Was ist wichtig zur Stabilisierung des Gamsbestandes?
    genügend mittelalte Böcke erhalten
  297. Wieviel % beträgt die Zuwachsrate bei Schwarzwild, bei optimalen Bedingungen?
    200%
  298. Abschussvorgaben wie heissen sie?
    • Geiss vor Bock
    • Kuh vor Stier
    • klein vor gross
  299. Was sind belebte und unbelebte Umweltfaktoren?
    Belebte: Parasiten, Konkurrenten, Räuber, Menschen, Nahrung

    Unbelebte: Lufttemperatur, Niederschlag, Luftfreuchtigkeit
  300. Was sind Bioindikatoren?
    Tier und Pflanzen welche auf Umwelteinflüsse sehr empfindlich reagieren. Bsp: Flechten zeugen von sehr guter Luftqualität, Das Steinhuhn lebt nur in trockenen Südhängen, Edelweiss zeigt kalkhaltigen Boden an.
  301. Was sind Habitat - Generalisten und was Spezialisten?
    • Spezialist ist ein konzentratselektierer und frisst nur auserwählte Pflanzen und Insekten. Bsp: Mittelspecht.
    • Generalist frisst alles und kann sich der Umgebung anpassen. Bsp: Buntspecht
  302. Was hat eine Lebensraum - Fragmentierung zu folge?
    Das Wild kann nicht mehr zwischen den Einständen wechseln können sich nicht mehr fortpflanzen, im schlimmsten Fall gibt es Innzucht, die Tiere sind geschwächt und sind so vom Aussterben bedroht.

What would you like to do?

Home > Flashcards > Print Preview