Controlling

Card Set Information

Author:
Anonymous
ID:
131014
Filename:
Controlling
Updated:
2012-01-27 14:40:12
Tags:
Verständnis
Folders:

Description:
Controlling Wissensfragen
Show Answers:

Home > Flashcards > Print Preview

The flashcards below were created by user Anonymous on FreezingBlue Flashcards. What would you like to do?


  1. Controlling was ist das?
    • Es handelt sich um ein Steuerungskonzept, welches die
    • Geschäftsführung und alle Positionen, die in einem Unternehmen eine entscheidende Rolle tragen, bei Entscheidungen unterstützen. Controlling unterstützt das Management beim Festlegen und Realisieren der Ziele. (Erfolgsziel --> richtige Handlung, Zukunft, allgemein verständlich )

    • Ein Controller beschafft Daten, bereites diese auf,
    • analysiert sie und stellt die Ergebnisse einem Entscheidungsträger (z.B. Geschäftsführung) bereit, welcher sie als Basis für seine eigene Entscheidungsfindung nimmt.
  2. Strategisches Controlling
    • Das strategische Controlling ist zukunftsorientiert, es wird versucht langfriste Ergebnisse zu ermitteln und zu planen unter Berücksichtigung der externen Entwicklungen. (Chancen zu maximieren und Risiken zu minimieren)
    • DIE RICHTIGEN DINGE TUN (Wähle die richtigen Strategien aus!)
  3. Was sind Werkzeuge des Strategischen Controllings?
    • Werkzeuge:
    • · Strategische Unternehmensplanung
    • · Stärken und Schwächen Analyse
    • · Risikoanalyse
    • · Szenario-Analyse
    • · Portfolio- Analyse
    • · Balanced Scorecard (BSC)
    • · Benchmarking
    • · SWOT- Analyse
  4. Operatives Controlling
    • Die Aufgabe des operativen Controllings ist es, die Unternehmensführung bei kurzfristigen Planung und Kontrolle der betrieblichen Prozesse zu unterstützen. Hierbei geht es primär um die konkrete Umsetzung der strategischen Ziele und Vorhaben innerhalbdes Geschäftsjahres. (kurzfristige Erfolgsrechnung)
    • DIE DINGE RICHITG TUN (Die ausgewähltenStrategien betriebswirtschaftlich sinnvoll umzusetzen.)
  5. Werkzeuge des Operativen Controllings?
    • Werkzeuge:
    • · Kennzahlen
    • · Deckungsbeitragsrechung
    • · Kostenstellenrechnung
    • · Kostenträgerrechnung
    • · Budgetierung
    • · Mehrstufige DBR
    • · ABC-Analyse
    • · Break-Even-Point
    • · Klassische Soll/Ist Vergleiche
    • · Prozesskostenrechnung
  6. Prozesskostenrechnung:
    • Nur dann sinnvoll wenn sich die Prozesse durch folgende Merkmale kennzeichnen lassen:
    • · Hohe Standardisierbarkeit der Prozesse
    • · Geringe Entscheidungsfreiräume
    • · Hoher Anteil an Gemeinkosten Abhängigkeit der Gemeinkosten von (identifizierbaren) Kostentreibern
  7. Wie verhalten sich die Kosten der Kostenstellen bezüglich der Leistungsmenge?
    • Lmi = „leistungsmengeninduziert“ (Kostentreiber)
    • Lmn = „leistungsmengenneutral"

    Prozesskostensatz = Prozesskosten (lmi) / Prozessmenge = Kosten je Prozessgröße (lmi)

    Zuschlagssatz = Prozesskosten (lmn) *100 / Prozesskosten lmi
  8. Funktionen von Kennzahlen:
    Kennzahlen = Zahlen, die über quantifizierbare Sachverhalte Auskunft geben. Als Kennzahlen sind solche Zahlen auszuwählen, die der Berücksichtigung bei Planung- und Entscheidungsvorgängen bedürfen.

    • Funktionen von Kennzahlen:
    • · Operationalisierungsfunktion (Bildung von Kennzahlen zur Operationalisierung von Zielen und Zielerreichung)
    • · Anregungsfunktion (laufende Erfassung von Kennzahlen zur Erkennung von Auffälligkeiten und Veränderung)
    • · Vorgabefunktion (Ermittlung kritischer Kennzahlenwerte als Zielgröße)
    • · Steuerungsfunktion (Verwendung von Kennzahlen zur Vereinfachung von Steuerungsprozessen)
    • · Kontrollfunktion (laufende Erfassung zur Erkennung von Soll-Ist-Abweichungen)
  9. Budgetierung:
    • Ein Budgetierungssystem besteht nach der hier vertretenen Auffassung aus drei Teilsystemen.
    • dem Budgetsystem, mit dem festlegt wird, welche Einzelbudgets gebildet werden und welchen Gestaltungsprinzipien diese Budgets folgen,
    • dem Budgetierungsprozess, der die Festlegungen der beteiligten Budgetorganen und der Budgetierungsaktivitäten beinhaltet
    • und der Budgetierungstechnik die bestimmt, mit welchen Methoden (Instrumenten) die einzelnen Budgethöhen festgelegt werden.
  10. BSC ( Balanced Scorecard)
    • Zweck:
    • Es handelt sich um ein effizientes Informationssystem mit dem Unternehmensziele kommuniziert und gesteuert werden
    • können. In diesem System werden insbesondere sog „weiche“ Faktoren verstärkt berücksichtigt, die sich nicht nur an den klassischen „harten“ Faktoren wie z.B. den Finanzen orientieren. Die klassische Betrachtungsweise wird dabei um
    • drei Messgrößen erweitert, so dass sich insgesamt vier Bereiche ergeben:
    • · Finanzen
    • · Kunden
    • · Prozesse
    • · Mitarbeiter/Innovationen/Wissen
  11. Ziele/Messbarkeit der BSC Finanzen
    • - Steigerung der Rentabilität
    • - Erhöhung des Umsatzes
    • - Sicherung der Finanzkraft

    • - Umsatzrentabilität
    • - Netto-Umsatz
    • - Cashflow
  12. Ziele/Messbarkeit der BSC Kunden
    • Kundenzufriedenheit
    • Termintreue
    • Qualitätssteigerung

    • Individuelle Ermittlung per Kundenbefragung
    • Lieferpünktlichkeit
    • Reklamationsrate
  13. Ziele/Messbarkeit der BSC Prozesse
    • Flexibilität der Produktion
    • Verbesserung der Effizienz
    • Senkung des Lagerbestandes

    • Durchlaufzeiten
    • Maschinenauslastung
    • Lagerumschlag
  14. Ziele/Messbarkeit der BSC Mitarbeiter
    • Erhöhung der Kompetenz
    • Schaffung neuer Produkte
    • Geringe Mitarbeiterabwanderung

    • Weiterbildungskosten
    • Umsatzanteil neuer Produkte
    • Fluktuationsrate
  15. Nennen Sie die 3 wesentlichen Gruppen von Grundentscheidungen, die beim Aufbau eines Budgetierungssystems zu treffen sind und dazu je 2 Einzelentscheidungsprobleme
    • Gestaltung des Budgetsystems
    • ( Vollständigkeit / Breite / Tiefe / Bewirtschaftungsregeln)

    • Gestaltung des Budgetierungsprozesses
    • (wer, wann, welche Entscheidungen)

    • Gestaltung der Budgetierungstechnik
    • (substanzielle Austichtung / formale Methode)
  16. Welche Ziele werden regelmäßig mit dem Instrument der
    Budgetierung verfolgt? Erläutern Sie knapp!
    Steuerungsfunktion = Ausrichtung auf Ziele + Motivationsfunktion = sich für Ziele des U. einsetzen
  17. Nennen Sie zwei allgemeine Gestaltungsempfehlungen für
    Budgetierungssysteme! Erläutern Sie knapp!
    • flächendeckend Budgetierung
    • Produktbudgets
    • spezielle Budgetierungsorgane
    • Gegenstromverfahren
    • unterjähriges Berichtswesen
  18. Unter welcher Voraussetzung kann die Summe der Teilmaxima größer sein als dasGesamtmaximum?
    wenn die Motivationswirkung der eigenständigen Entscheidungsfreiräume den Effekt der Beachtung der Verbundwirkungen übersteigt
  19. Unterschied zwischen ROCE und EVA
    • ROCE folgt einem Renditekonzept (Umfang der Verzinsung des eingesetzten Kapitals)
    • EVA folgt einem Residualgewinnkonzept (was bleibt nach Abzug der Kapitalkosten übrig?)
  20. Nennen Sie jeweils 4 Instrumente des operativen und des
    strategischen Controllings!
    • strategisches C.:
    • BSC/ SWOT / Portfolio / Szenario Technik

    • operativen C.:
    • Budgetierung / DBR /flexible PKR /Prozesskostenrechnung
  21. Was ist der Cash-to-Cash Zyklus?
    Der Cash-to-Cash-Zyklus ist der Zeitbedarf, „der benötigt wird, um Zahlungen an den Zulieferer in Bareinzahlungen von Kunden umzuwandeln. Er entspricht der durchschnittlichen Kapitalbindung des Working Capitals (Umlaufvermögen) in Tagen. Der Cash-to-Cash-Zyklus gibt die Zeitspanne von der Bezahlung beim Lieferanten (Verbindlichkeiten tilgen) bis zum Zahlungseingang vom Käufer (Zahulungsziel) an.

What would you like to do?

Home > Flashcards > Print Preview