Neues Testament

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Author:
simmvoll
ID:
132937
Filename:
Neues Testament
Updated:
2012-02-15 10:26:01
Tags:
Neues Testament
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Klausurfragen
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  1. Nennen Sie drei Kriterien einer Ethik der Interpretation und erläutern Sie diese kurz.
    • - Realitätskriterium:
    • Interpretationsgegenstand als real vorgegebenes Anderes, dem man mit Respekt begegnen soll

    • -Sozietätskriterium:
    • Interpretation = Beitrag zu gemeinsamer Wahrheitssuche und andere divergente Beiträge zur objektmotivierten Suche respektiert

    • -Kontextualitätskriterium:
    • kulturelle/politische Verortung offen legen; Beitrag zur
    • kommunikativen Erschließung der Welt
  2. Welche Probleme erörtert die Hermeneutik?
    • -Hermeneutik = Lehre vom Verstehen
    • -erklären: mit Regeln, Formeln, Tatsachen => z.B. in
    • Naturwissenschaften

    -verstehen: erfassen der Bedeutung, Seelenleben verstehen

    • -Sinn = Textsinn, Textaussage
    • -Bedeutung = Was bedeutet Text für Leser und sein Handeln? Wie versteht Leser Text?
    • -Lesen nie voraussetzungslos / objektiv:
    • =>Benutzung von Texten: z.B. als Anstoß für eigene Gedanken
    • =>Vorverständnis: Vorwissen; Wirkungsgeschichte beeinflusst Lektüre
    • -hermeneutischer Zirkel: Zusammenspiel von Vorverständnis und neuen Informationen (ergänzen!)
  3. Wer war Markion und welche Bedeutung hat er für die Entstehung des NT?
    -85-160 n. Chr.

    • -Reeder und Seehändler aus Pontus am Schwarzen Meer
    • -wirkte zunächst in Rom

    -polarisierte Unterschiede zwischen Juden und Christen


    • - Dualist => eigenes Verständnis davon, was christlich => Befreiung der christlichen
    • Schriften von jüdischen Elementen => unterschied zwischen unbarmherzigen/richtenden Gott im AT und Jesus/NT:liebender Gott =>lehnt AT ab
    • =>entwickelte eigene Theologie (Einfluss durch Gnostiker Kerdo) => Bruch mit röm. Gemeinde =>Gründung einer eigenen
    • Glaubensgemeinde => 6. Jhd.: Markioniten
    • -Folge: Auseinandersetzung mit römischen Christen => Gründung eigener Kirche: Markioniten

    • - bedeutende Rolle für
    • Kanonentstehung: entwickelte den ersten christlichen Kanon, um einheitliche Grundlage zu schaffen

    =>in diesem Kanon nur Lukasevangelium und zehn Paulusbriefe


    • => beschleunigte Kanonentwurf
    • der Kirche und Herausbildung einer Christologie, denn Kirche war gezwungen zu handeln (und bezeichnete ihn als Häretiker)

    -Begründer einer christl. Richtung des 2. Jhd. mit gnostischen Einflüssen
  4. Skizzieren Sie markante Unterschiede zwischen dem Kanon
    der Lutherbibel und dem der Einheitsübersetzung.
    -Einheitsübersetzung richtet sich nach Septuaginta, die auch Apokryphen enthält. 52 Schriften.


    • -Lutherbibel: Apokryphen nicht in allen Ausgaben und wenn als Anhang; richtet sich nach hebr. Kanon. 39 Schriften. nur hebr. Texte im AT, jedoch nach Reihenfolge der Septuaginta; Anordnung von "wichtig
    • nach unwichtig" (in Luthers Empfinden)
  5. Seit wann gibt es einen neutestamentlichen bzw. biblischen Kanon?
    (S21-23)
    • -Für die Alte Kirche:
    • seit dem letzten Drittel des 4. Jhd (etwa 365 n.Chr?)

    • =>Atkanasius
    • (299-373), Bischof von Alexandrien, führte 367 im Osterbrief kanonisierte, überlieferte und als göttlich bestätigte Schriften auf, die als Heilsquellen gelten können


    =>27 Bücher

    • - Gelehrter Hieronymus
    • übersetzte diesen Kanon ins Lateinische => Vulgata = Grundlage des katholischen Kanons => Akzeptanz in der lateinischen Kirche
    • -evangelisch: Seit Luther, heute
    • offiziell noch nicht abgeschlossen
    • -katholisch: Seit dem Konzil v. Trient
    • (1546): Kanon aus 27 Schriften
  6. Stellen Sie knapp das synoptische Problem anhand der Zwei-Quellen-Theorie und der Benutzungshypothese dar.
    • - Zwei-Quellen-Theorie geht von Markuspriorität aus
    • - Matthäus und Lukas benutzen als Quelle Markus und Quelle Q plus jeder eigenes Sondergut.

    -Benutzungshypothese Mk > Mt > Lk, keine Quelle Q

    - synoptisches Problem: wie lässt sich erklären, dass sie weitestgehend übereinstimmen und gleichzeitig widersprüche haben? Wer diente wem als Quelle?
  7. Welche wesentlichen Erzählelemente gehören zur Passionsgeschichte im Markusevangelium?
    Letztes Abendmahl, Judas Verrat und Auslieferung an den Hohen Rat, Verhör durch den Hohe Priester, Überstellung an Pontius Pilatus (da der Hohe Rat keine Kapitalstrafen verhängen darf), Geißelung, Verurteilung zur Kreuzigung, Kreuzigung, Tod am Kreuz, Grablegung, Auferweckungszeugen
  8. a) Warum gilt das Mk-Evangelium als das älteste Evangelium? b) Wann wurde es vermutlich verfasst, c) mit welchen Datierungsargumenten?
    • a) Mt u. Lk scheinen sich an Mk zu orientieren
    • b) vermutlich um 70 n. chr. verfasst

    c) Datierungsargumente:

    • - Scheinbar hat Markus die Zerstörung des Tempels im Jahr 70 n. Chr miterlebt und lässt (in seinem Evangelium) Jesus die Zerstörung ankündigen, um seine Botschaft zu untermauern
    • - Paulus kannte noch keine Evangelien, seine Briefe datiert man auf 40 n. chr.
    • - wichtige Gestallten des frühen Christentums tot > gemeinsame Grundlage nötig, um die entstehende Religion zu erhalten u. zu festigen
  9. a) Nennen Sie die echten Paulusbriefe! b)Was versteht man unter Deuteropaulinen?
    a) 1. Thessaloniker, Römer, Korinther 1+2, Galater, Philipper, Philemon.

    b) Briefe die von ihren Verfassern mit Paulus unterschrieben wurden, um ihnen mehr Autorität zu verleihen.
  10. Worum handelt es sich beim sogenannten "Apostelkonzil" bzw. "Apostelkonvent" und an welchen Stellen im NT wird davon berichtet?
    • - Paulus und Vertreter der Urgemeinde
    • - Grundfrage: An welche Regeln müssen sich Gläubige künftig halten?
    • - Laut Paulus reicht Taufe in Zukunft als Zugehörigkeitsmerkmal aus, Beschneidung nicht mehr notwendig. (Paulus - Gallater 2)

    • Verbot Blut oder erstiktes zu sich zu nehmen und keine Unzucht treiben. (Apostelgeschichte 15)
  11. Nennen Sie mindestens vier zentrale Unterschiede zwischen der Jesusdarstellung der Synoptiker und des Johannesevangeliums
    Wunder - Zeichen, etwa 30 - fast 50 Jahre, Zeit des Wirkens 1 Jahr - 3 Jahre (über anzahl der Passafeste errechnet), Jo Lieblingsjünger und Auferweckung des Lazarus, Anzahl der Jerusalembesuche
  12. Nennen Sie wichtige Personen und Inhalte des "Fragmentenstreits"
    • Gotthold Ephraim Lessing und Herrmann Samuel Reimarus

    • - Reimarus analysiert darin Wiedersprüche der Bibel, kritisiert Wundererzählungen und stellt folgende Hypothese auf
      : Jesusbewegung ursprünglich politisch messianische Bewegung; Jünger hätten Leichnam und auferweckung behauptet > Kirche gegründet, von der sie gut lebten.

    - Lessing veröffentlichte Fragmente von Reimarus und wird mit Veröffentlichungsverbot bestraft.

    -Aus diesem Streit entwickeld sich die Leben-Jesu-Forschung des 19 Jh.
  13. Was versteht man a) unter Diskursuniversum und b) unter Enzyklopädie?
    a) Die Welt, wie sie der Text (das Medium) konstruiert und vorraussetzt

    b) Das gesammelte Kulturwissen (auch Gesten und Architektur,...) und Weltwissen (einer Zeit / Epoche / Region)
  14. Problematisieren Sie den Wahrheitsbegriff im Zusammenhang mit neutestamentlichen Texten.
    a) das, was historisch faktisch passiert ist (aber wie beweisen wir das?)

    b) das, was jemand für wahr hält (sehr subjektiv > subjektive Wahrnehmung)

    c) das, was die Religionsgemeinschaft für wahr hält (aber: verschiedene Auslegungen möglich)

    d) fundamentalistisch: das, was in der Bibel, Tora... steht (schon innerhalb oft widersprüchlich)
  15. Welche drei Aspekte müssen hermeneutisch bei der Interpretation eines Textes berücksichtigt werden?
    Autor, Leser, Text

    Diese bringen jeweils unterschiedliche Interpretationsmöglichkeiten, durch situative Befangenheit , Unmittelbarkeit und eigene Horizontbegrenzung in ein sich ergebendes Verständnis mit ein.
  16. nennen Sie alle römischen Kaiser des 1. Jahrhunderts in chronologisch korrekter Reihenfolge.
    • 1. Augustus
    • 2. Tiberius
    • 3. Caligula
    • 4. Claudius
    • 5. Nero

    • Vierkaiserjahr:
    • 6. Vespasian
    • 7. Titus
    • 8. Domitian
    • 9. Nerva

    10. Trajan
  17. a) Unter welchem Kaiser wurde Jesus geboren und b) unter welchem gekreuzigt? c) Welcher erließ das sogenannte Judenedikt?
    a) Augustus

    b) Tiberius

    c) Claudius (49 n.chr.)
  18. a) Wer prägte den Begriff "Hellenismus" (= Durchdringung des Orients durch griechische Kultur)?
    b) Wann beginnt und c) wann endet die Geschichte des (politischen) Hellenismus?
    a) Historiker Johann Gustav Droysen prägt den Begriff

    b) Anfang mit Regierungsantritt Alexanders des Großen 336 v. chr.

    c) Endet politisch mit Umwandlung des von Ptolemäern beherrschten Ägyptens in römischer Provinz 30 v. chr.
  19. Wer kann gemeint sein, wenn im NT von Herodes gesprochen wird?
    • 1. Herodes der Große:
    • - veranlasst Aufbau des Tempels
    • - Klientel-König (von Rom eingesetzt)
    • - Judenkönig

    • 2. Herodes Antipas (kein König) Sohn von Herodes dem Großen:
    • - ließ Johannes den Täufer hinrichten
    • - unter dem Jesus hingerichtet wurde

    3. Herodes Agrippa I (kein König) Sohn von Herodes dem Großen

    • 4. Herodes Archeläus Sohn von Herodes dem Großen:
    • - Herrscher über Judäa

    5. Herodes Phillipus Sohn des Herodes dem Großen: -regierte Gebiet, das an Galiläa angrenzt.

    • 6. Herodes Agrippa II Enkel von Herodes dem Großen und Sohn des Herodes Agrippa I:
    • - bekam Gebiet von Phillipus Gebiet
  20. Nennen Sie mindestens vier jüdische Gruppierungen zur Zeit Jesu und charakterisieren Sie eine davon näher
    • -Samaritaner
    • -Sadduzäer
    • -Essener
    • -Pharisäer > Laienbewegung, weiten Reinheitsvorschriften auf Alltag aus um besonders gottgefälliges leben zu führen, hohes Ansehen, bilden mit Sadduzäern Hohen Rat (Sakedrin)
  21. Nennen und erklären Sie kurz 3 Problempunkte, die mit der Anwendung des neuzeitlichen Religionsbegriffs auf die Antike verbunden sind
    -Terminologisches Problem: kein griech./ hebr./aram. Begriff für Religion. der röm. Begriff "religio" deckt nur einen kleinen Teil dessen ab, was wir heute unter Religion verstehen. Viele Sprachen haben kein Wort für Religion > kultureller Austausch erschwert.

    - Ideologisches Problem: eigene Überzeugung beeinflusst Interpretation, Polytheismus und Monotheismus

    • - Religionwissenschaftliches Missverständnis: a) Vorwurf vermeiden, Judentum hätte sich im Hellenismus isoliert
    • b) Darstellung des Jerusalemer Tempelkults als Mittelpunkt der Mehrheit des Judentums
    • c) schon iummer Pluralität
  22. Was versteht man unter "interpretatio romana/graeca"?
    • -Bekanntes nutzen, um Unbekanntes, Fremdes zu erklären
    • -interkulturelle Transformation: um Eigenschaften fremder Gottheiten zu erkennen, einzuordnen >eigene Götter als Art Schblone; in beide Richtungen Beeinflussung
  23. Nennen Sie vier Erscheinungsformen antiker Religiösität und beschreiben Sie eine davon näher.
    • -Orakelkult: Versuch Weisungen zu bekommen, Welt- u. Zukunftsdeutung
    • -Mysterienkulte
    • -Opferkult
    • -Herrscher/Kaiserkult: religiös legitimierte Macht. Erstmals im Hellenismus. Ausgeprägt bei röm. Kaisern. In Christentum übernommen (von Gottes Gnaden = Gottesgnadentum)
  24. Nennen Sie wichtige Ereignisse bzw. Prozesse, die zur Etablierung des Christentums als eigenständige Religion beigetragen haben.
    • - Tod und Auferweckung Jesu
    • - Tempelzerstörung 70/71 n. chr.
    • - Ernennung zur Staatsreligion durch Konstantin

    • - Gesetzesfreie Heidenmission (Apostelkonziel)
    • - Griechisch als einheitliche Sprache (Zur verständigung und als Kultsprache)
    • - verfassen vonn eigenen heiligen Schriften (Paulus, später Evangelien)
    • - Herausbildung eines Bischofamtes

    • Abgrenzung von jüdischer Seite:
    • - Bildung des Rabbinats
    • - Tora nur auf hebräisch
  25. Kann man das Christentum als eine (intentional) gestiftete/gegründete Religion bezeichnen? Wenn ja, wer war der Gründer / Stifter?
    • - Selbstverständnis im 1. Jh. : Juden
    • - Abgrenzung durch Evangelienschreibung >weitere heilige Schriften
    • - Konversion Konstantins
    • - Paulus als Stifter
    • > Pro: Taufe reicht um Christ zu werden, beschneidungsfreie Heidenmission; wesentliche Impulse durch paulinische Theologie: älteste heilige Schriften,...: Gemeindegründungen
    • >Contra: Wollte bezug zu Judentum aufrecht erhalten (Kollekte); propagierte kein generelles Beschneidungsverbot.
    • - Jesus und Johannes als Stifter: Hinweis auf Jesu Geburt durch Johannes den Täufer, Taufe Jesu > Wirken, aber sahen sich als Juden > keine internationale Stiftung; Jesus sah sich als jüd. Messias; Tod und Auferweckung = Urimpuls des Christentums (aber: Bezugspunkt nicht gleich Stifter) > dann fortlaufende Entwicklung? (aber Paulus); Jesus setzte 12 Jünger ein > Apostel (Kath.)
    • - Jesus allein als Stifter > aber Urimpuls ist nicht gleich Stiftung
    • - Petrus und Johannes als Stifter
    • - Apostel > Gruppenstiftung
    • - Plurale Prozesse : Urimpuls, Paulus Gemeindegründungen und Theologie...
  26. Was meint der Begriff "Jesus-Christus-Geschichte"? Wer hat ihn geprägt?
    Von Eckhart Reinmuth geprägt

    meint eine interpretative narrative Grundstruktur christlichen Glaubens, die Jesus Christus als den Sohn Gottes benennt und versucht ihr Gestalt zu geben. Geprägt durch Eckard Reimuth.

    - in NT-Darstellung sind in Hinblick auf Jesus hist., narrative, rhetorische und theologische Betrachtungsebenen untrennbar verwoben

    - NT-Perspektive: von Jesus als die Rede, weil er als Christus Gottes geglaubt

    - Begriff bietet Konzept einer theolog. Textinterpretation

    - setzt mit Mk (ca. 40 Jahre nach Jesu Tod) an

    - auf als irrelevant Geltendes wie Biografie verzichtet

    - Kein Mythos: konkreter Mensch und bestimmte Zeit und Ort; aber keine empirisch-historische Faktizität
  27. a) Nennen Sie konstitutive Elemente der "Jesus-Christus-Geschichte". b) Nennen Sie einen Bibeltext, in dem die "Jesus-Christus-Geschichte" Gestalt angenommen hat.
    a) Inkarnationsgedanke, Tod Jesu, Auferstehung, Himmelfahrt, Erhöhung Jesu

    b) in Phil 2,5-12; 1 Kor 15
  28. a) Wie verhält sich die "Jesus-Christus-Geschichte" zum historischen Jesus? b) Wie verhält sie sich zu den NT-Schriften?
    a) keine Biografie, sondern Geschichte um Charakter zu beschreiben

    • b) sie deuten "Jesus-Christus-Geschichte"
    • > Bewusstmachung der Bedeutung der Geschichte für Menschen
  29. Nennen Sie 3 grundlegende Strategien der neuzeitlichen oder gegenwärtigen Wunderhermeneutik und skizzieren Sie eine davon näher.
    • - Akkomodationstheorie
    • - Entmythologidierung (Rudolf Bultmann)
    • - rationalistische Wundererklärung: Wunder können durch Naturwissenschaftliche/Kausale Erklärungen erläutert werden; Bsp.: Jesu Seewandel = optische Täuschung
  30. Skizzieren Sie Möglichkeiten und Probleme eines Ansatzes der Wunderhermeneutik an einem NT-Beispiel
  31. Nennen Sie drei wichtige Ansätze der Gleichnishermeneutik und skizzieren Sie einen davon näher.
    • - Adolf Jülich: Gleichnisse keine Allegorien
    • - Joachim Jeremias: konsequent hist. Auslegung
    • - Eberhard Jüngel: hermeneutische Auslegung
    • > keine Aufteilung zwischen Form und Inhalt
    • > Gleichnisse als Sprachereignisse: ganzheitliche Betrachtung, um sie als Ganzes zu verstehen
    • > Funktion des Sprachgeschehens durch gesprochene Worte etwas verändert
  32. Welche Kategorien von Gleichnissen gibt es gemäß A. Jülicher? Nennen Sie NT-Beispiele zu den jeweiligen Kategorien.
    - Bildwort: Mt 5,14 > Licht der Welt

    - Gleichnis: Mk 4,30-32 > Senfkorn

    - Parabel: Mt 20,1-16 > Weinberg

    - Beispielerzählung: Lk 10,29-87 > Samaritererzählung

    - Allegorie: Mk 4,13-20 > Gleichnisdeutung Sämann
  33. Interpretieren Sie ein NT-Gleichnis Ihrer Wahl mithilfe eines konkreten hermeneutischen Entwurfs

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