Altklausuren K5 Pathologie

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Author:
maffu
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133234
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Altklausuren K5 Pathologie
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2012-02-06 17:38:13
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Altfragen Pathologie
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Altklausuren Pathologie K5
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  1. Ein AIDS-Patient verstirbt. Im Gehirn sieht man große bizarre Astrozyten und viele Makrophagen. Eine immunhistochemische Färbung gegen das JC-Virus Antigen verläuft positiv. Welche Erkrankung liegt vor?
    Progressive multifokale Leukenzephalopathie
  2. In welcher ZNS-Region findet sich eine elektive Parenchymnekrose?
    Hirnrinde
  3. In welchem Bereich des Gastrointestinaltrakts hat ein peptisches Ulcus seinen bevorzugten Sitz?
    Bulbus duodeni
  4. Welcher der folgenden Befunde stellt einen malignen Tumor der Haut dar?
    Mycoides fungoides
  5. Welcher pathohistologische Entzündungstyp findet sich beim Erysipel?
    eitrig phlegmonös
  6. Von welcher der genannten Erkrankungen ist ein umschriebenes Herzwandaneurysma eine typische Komplikation?
    Myokardinfarkt
  7. Was ist charakteristisch für das juvenile Nasenrachenfibrom?
    Der Tumor ist charakterisiert durch ein lokales aggressives Wachstum
  8. Ein 7-jähriges Kind leidet seit vielen Monaten unter Muskelschmerzen bei Belastung sowie unter Atemproblemen. Die Muskelbiopsie zeigt vermehrte Glykogenablagerungen in Lysosomen. Welche Erkrankung ist am wahrscheinlichsten?
    Morbus Pompe
  9. Welche Veränderung gehört zur Diagnose einer Tetralogie von Fallot?
    Ventrikelseptumdefekt

    Falot-tetralogie: Ventrikelseptumdefekt, Pulmonalstenose, überreitende Aorta und Rechtsherzhypertrophie
  10. Welche typischen histopathologischen Veränderungen kennzeichnen den M. Alzheimer?
    Neurofibrilläre Tangles
  11. Wo ist ein Myokardinfarkt bei Verschluss des distalen R. interventricularis anterior (Indifferenz-Versorgungstyp) am ehesten lokalisiert?
    In der apikalen/lateralen Vorderwand
  12. Wie wird die Muskeldystrophie Typ Duchenne vererbt?
    X-chromosomal
  13. Welcher ist der bedeutendste Risikofaktor für die Entwicklung von Karzinomen im HNO-Bereich (Nasen-/Mundhöhle, Pharynx, Larynx)?
    Alkohol- und Nikotinabusus
  14. In welcher Hirnregion manifestiert sich eine tuberkulöse Meningitis typischerweise?
    An der Hirnbasis
  15. Welche Veränderungen finden sich an den großen Arterien im ersten Stadium der Arteriosklerose?
    Lipideinlagerungen
  16. Was bedeuten zu einem Stop-Codon führende Mutationen in dem Gen BRCA1 für die Patientin?
    Ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Mammakarzinomen
  17. Welcher der folgenden Tumoren ist ein sogenannter semimaligner Tumor?
    Basozelluläres Karzinom der Haut
  18. Wodurch wird eine akute eitrige Salpingitis meist verursacht?
    Ungeschützter Geschlechtsverkehr
  19. Was gehört zu den diagnostischen Kriterien der Neurofibromatose Typ 2?
    Vestibuläre Schwannome
  20. Eine Hirnautopsie zeigt eine Reduktion des Hirngewichts und eine deutliche Abblassung der pigmentierten Neurone des Locus coeruleus. Für welche neurodegenerative Erkrankung ist dieser Befund am ehesten charakteristisch?
    M. Parkinson
  21. Welcher der genannten Tumoren ist eindeutig eine maligne Neoplasie?
    Leiomyosarkom
  22. Wodurch zeichnet sich speziell ein Aneurysma dissecans aus?
    Einen Intimaeinriss mit Ausbildung eines Pseudogefäßlumens
  23. Mit welchem Virus ist ein Kaposi Sarkom typischerweise assoziiert?
    Humanes-Herpes-Virus Typ 8
  24. Was ist KEIN histomorphologisches Malignitätskriterium in der Differenzierung zwischen einem Astrozytom (WHO Grad II) und einem anaplastischen Astrozytom (WHO Grad III)?
    Nekrosen
  25. Welche der folgenden Erkrankungen wird durch einen Defekt des Testosteronrezeptors verursacht?
    Testikuläre Feminisierung
  26. Welches ist der zahlenmäßig häufigste maligne Tumor der Mundhöhle?
    Plattenepithelkarzinom
  27. Wie kann man mit Hilfe der Immunhistologie zwischen lobulären und duktalen Karzinomen unterscheiden?
    Duktale Karzinome exprimieren im Gegensatz zu lobulären Karzinomen in der Regel ECadherin.
  28. Welche Form der Entzündung ist eine typische Komplikation der Urämie (egal welcher Ursache)?
    Fibrinöse Perikarditis
  29. Welche Form der Entzündung ist eine typische Komplikation der Urämie (egal welcher Ursache)?
    Fibrinöse Perikarditis
  30. Wodurch werden subdurale Hämatome verursacht?
    Brückenvenenabriss
  31. Welcher Defekt an Herz bzw. großen Gefäßen ist häufig bei Patientinnen mit einem Turner-Syndrom anzutreffen?
    Aortenisthmusstenose
  32. Welcher pathohistologische Entzündungstyp findet sich beim Erysipel?
    eitrig phlegmonös
  33. Welcher der folgenden Tumoren ist ein sogenannter semimaligner Tumor?
    Basozelluläres Karzinom der Haut
  34. Was ist typisch für das makroskopische und mikroskopische Bild eines Cholesteatoms?
    Es findet sich typischerweise im Bereich des Mittelohrs
  35. Was ist typisch für das makroskopische Bild einer chronischen Pancreatitis?
    Ausgeprägte Verfestigung des Gewebes mit Imitation eines Malignoms
  36. Wodurch wird eine akute eitrige Salpingitis meist verursacht?
    ungeschützter Geschlechtsverkehr
  37. Zu welcher Symptomatik/Krankheit kann eine einfache Endometrium-Hyperplasie ohne Atypien am häufigsten führen?
    Zu einer Postmenopausenblutung
  38. Welcher maligne Tumor von Lunge oder Pleura ist am engsten mit einer Asbestfaser-Exposition assoziiert?
    Pleura-Mesotheliom
  39. Was ist charakteristisch für die Tumoren der Nasennebenhöhlen?
    Invertierte Papillome zeigen häufig rezidive
  40. Welcher der folgenden Tumore hat das geringste Metastasierungspostential?
    Basaliom
  41. Welchen typischen klinischen befund zeigt das duktale Carcinoma in situ (DCIS) der Brustdrüse?
    Keine Symptomatik
  42. Was ist charakteristisch für eine akute Pyelonephritis?
    Sie ist häufig Folge eines Refluxes
  43. Was ist charakteristisch für das juvenile Nasenrachenfibrom?
    Der Tumor ist charakterisiert durch ein lokales aggressives Wachstum
  44. Was ist für das makroskopische und mikroskopische Bild eines malignen Melanoms typisch?
    Das maligne Melanom kann auch an lichtgeschützten Stellen (Schleimhäute, Hirnhäute) auftreten
  45. Welches sind typische Assoziationen von Leberzelladenomen?
    Sie sind mit der Einnahme von anabolen oder östrogenen Steroiden assoziiert
  46. Wo tritt ein Merkelzellkarzinom charakteristischerweise auf?
    In der Haut
  47. Was versteht man unter einer Endometriose?
    Das Vorkommen endometrieller Schleimhaut außerhalb des Uterus
  48. Bei einem 52-jährigen Patienten mit einer refluxkrankheit zeigt sich die Schleimhaut des distalen Ösophagus endoskopisch dunkelrot-samtartig. In den Biopsaten findet sich histologisch eine intestinale Schleimheut mit bis mittelgradiger Epitheldysplasie. Für welche Erkrankung bzw. Komplikation stellt diese Entität einen Risikofaktor dar?
    Adenokarziom des Ösophagusschleimhaut
  49. Welches ist eine Pilzinfektion der Lunge?
    Kryptokokkose
  50. Was bedeuten zu einem Stop-Codon führende Mutationen in dem Gen BRCA1 für die Patientin?
    Ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Mammakarzinomen
  51. Was ist typisch für das histologische Bild eines Mammakarzinoms?
    Das invasiva duktale Karzinom ist der häufigste invasive Tumortyp der Mamma
  52. Was ist eine häufige und gefürchtete Komplikation bei immunsupprimierten Patienten, z.B. unter immunsuppressiver Therapie nach Nierentransplatation?
    CMV-Infektion
  53. Maligne primäre Vaginaltumoren sind am häufigsten?
    Plattenepithelkarzinome
  54. Was ist charakteristische für das makroskopische und histologische Bild von Nierentumoren?
    Das klarzellige Nierenzellkarzinom zeigt oft eine inhomogene bunte Schnittfläche infolge von regressiven Veränderungen
  55. Welche Läsion löst häufig postmenopausale Blutungen aus?
    Polyp des Korpusendometriums
  56. Welche Aussage über Assoziationen des Kaposi-Sarkom kann man treffen?
    Es ist typischerweise mit dem Herpes Virus Typ 8 (HHV 8) assoziiert
  57. Eine Mutation im BRCA1- oder BRCA2-Gen findet sich des öfteren bei:
    Familiär gehäuften Mammakarzinomen
  58. Welche der genannten Noxen führt - in europäischen und nordamerikanischen Staaten - am häufigsten zur Entstehung von Plattenepithelkarzinomen in der Mundhöhle und Ösophagus?
    Abusus hochprozentiger Spirituosen
  59. Welches ist eine typische Präkanzerose der Haut?
    Aktinische Keratose
  60. Bei einem primären Malignom des Corpus uteri handelt es sich am häufigsten um ein/einen:
    Adenokarzinom
  61. Ein Patient verstirbt an einer akut verlaufenden fieberhaften Erkrankung, in den klinischen Angaben finden sich Hinweise auf Krampfanfälle zu Krankheitsbeginn. Die Hirnautopsie zeigt Hämorrhagische Nekrosen beider Temporallappen. Für welchen Erreger ist die Konstellation typisch?
    Herpes simplex Virus
  62. Was ist eine unmittelbare Vorläuferläsion des Endometriumkarzinoms?
    Eine komplexe Hyperplasie des Endometriums ohne Atypien
  63. Welche Hautveränderung ist eine fakultative Präkanzerose und erfordert eine regelmäßige Nachbeobachtung des Patienten/der Patientin?
    Aktinische Keratose
  64. Warum sollten bei nicht hysterektomierten Frauen postmenopausale Östrogengaben immer mit einem Gestagen kombiniert werden? Wegen des erhöhten Risikos eines...
    Adenokarzinom des Endometriums
  65. Das Kaposi-Sarkom ist mit welchem onkogenen Virus assoziiert?
    Humanes Herpes-Virus-8 (HHV8)
  66. Welche charakteristischen morphologischen Veränderungen durch zerebrale Toxoplasmose finden Sie bei immunsupprimierten Patienten?
    schmutzige Nekrosen
  67. Welche ist die häufigste Ursache für eine einfache Endometriumhyperplasie?
    Östrogenproduzierender Ovarialtumor
  68. Die 42-jährige Frau Schmidt kommt zu Ihnen in die Klinik und beschreibt einen zunehmenden Hörverlust auf beiden Ohren. Zudem ist ihr des öfteren schwindelig. Sie untersuchen die Frau und veranlassen eine Kernspintomographie mit dem Verdacht auf ein bilaterales Akustikusneurinom. Woran sollten sie bei dem Vorliegen der Diagnose unbedingt noch denken?
    Neurofibromatose II
  69. Bei welchem Begriffspaar besteht ein klarer kausalpathologischer Zusammenhang?
    Benzpyrene und Lungenkarzinome
  70. In der Frühphase der Multiplen Sklerose finden Sie in der Läsion vornehmlich welche Zellen?
    Großlumige Makrophagen
  71. Eine 60-jährige Frau stellt sich mit seit 10 Jahren zunehmenden Schmerzen und Deformationen ihrer beiden Hände in der Praxis vor. Im Rahmen der körperlichen Untersuchung registrieren Sie eine bilaterale Ulnardeviation und sog. "Schwanenhals"-Deformitäten an einigen Fingern. Außerdem bemerken Sie subkutan gelegene Knoten an der Ulnarseite des rechten Unterarms. Sie beginnen eine Therapie mit Adalimumab. Welche der folgenden Mechanismen ist für die Pathogenese der Gelenksdestruktion dieser Erkrankung von besonderer Bedeutung?
    TNF vermittelte Entzündung der Synovialis
  72. Welches Material ist kindlichen Ursprungs und lässt sich daher zur pränatalen zytogenetischen Untersuchung heranziehen?
    Chorionzotten
  73. Was ist eine typische Ursache einer Intrazerebralen Blutung?
    Die Ruptur eines Marklagergefäßes
  74. Welcher histologische Tumortyp findet sich am häufigsten bei primären Karzinomen der Vagina?
    Plattenepithelkarzinome
  75. Welche primäre Läsion der Brustdrüse wird durch eine tastbare Raumforderung symptomatisch und zeichnet sich histologisch un immunhistologisch durch einen Verlust von Myoepithelzellen aus?
    Invasives duktales Carcinom
  76. Welches ist die häufigste histologische Form der invasiven Mammakarzinoms bei der Frau?
    Invasives duktales Karzinom
  77. Welche Tumorartige Hautveränderung ist histologisch typischerweise mit einer Koilozytose vergesellschaftet?
    Condyloma accuminata

    (Feigwarzen HPV assoziiert)
  78. Welcher Tumor ist als primärer Tumor des Ovars am häufigsten von den genannten?
    Seröses Adenokarzinom
  79. Welche der genannten Hirnstrukturen ist bei einer zerebralen Herniation am ehesten betroffen?
    Gyrus cinguli
  80. Was finden Sie bei einem Patienten mit Verdacht auf Multiple Sklerose charakteristischerweise im Liquor?
    T-Zellen
  81. Welcher Tumor ist sicher gutartig?
    Fibroadenom der Mamma
  82. Bei einer 60-jährigen Patientin wurde vor 3 Jahren eine Gastrektomie wegen eines Magenkarzinoms durchgeführt. Jetzt werden neu aufgetretene, bis zu 3 cm große Ovarialtumoren beidseits diagnostiziert. Worum handelt es sich am wahrscheinlichsten?
    Krukenbergtumor
  83. Bei welchem Karzinom kommt es am häufigsten zu einer paraneoplastischen Thrombose?
    Pankreaskarzinom

    Milzvenenthrombose
  84. Welcher der genannten Tumoren gehört zu den primitiven neuroektodermalen Tumoren (PNETs)?
    Anaplastische Medulloblastome
  85. Welche Läsion löst häufig postmenopausale Blutungen aus?
    Polyp der Korpusendometriums
  86. Welches ist der häufigste maligne Tumor bei Frauen im gebärfähigen Alter?
    Mammakarzinom
  87. Welches Kriterium muss erfüllt sein, damit eine subependymale Matrixzelllagerblutung im fetalen gehirn als Grad III klassifiziert werden kann?
    Die Blutung füllt das Ventrikelsystem aus
  88. Bei welcher Erkrankung findet sich das bcr/abl-Fusionsgen in über 90% aller Fälle?
    Chronisch myeloische Leukämie
  89. Welche Erkrankung ist eine fakultative Präkanzerose der Haut?
    aktinische Keratose
  90. Worum handelt es sich bei den multiplen Tumoren des zentralen Nervensystems bei der v. Hippel-Lindau-Krankheit am häufigsten?
    Hämangioblastome
  91. Bei einem 20-jährigen Patienten mit einem Osteosarkom des linken Femurs wird eine bildgebende Staginguntersuchung durchgeführt. In welchem Organ treten in der Regel zuerst Fernmetastasen auf?
    Lunge
  92. Viele neurodegenerative Erkrankungen sind durch pathologische Ablagerungen eines Proteins gekennzeichnet. Welches Protein steht hierbei in erster Linie mit der Demenz mit Lewy-Körpern in Zusammenhang?
    Alpha-Synuclein
  93. Die Gentests Femtelle®, Mammaprint® und Oncotype DX® erlauben eine Einschätzung des klinischen Risikos beim Mammakarzinom. Welche molekularen Untersuchungen schließen diese Tests ein?
    Oncotype DX schließt die Bestimmung der Expression von Östrogenrezeptor, Progesteronrezeptor und HER2 ein
  94. Welches Material ist kindlichen Ursprungs und lässt sich daher zur pränatalen zytogenetischen Untersuchung heranziehen?
    Chorionzotten
  95. Welche Erkrankungen ist eine faktultative Präkanzerose der Haut?
    Aktinische Keratose
  96. Was ist charakteristisch für Rindenprellungsherde?
    Sie besitzen häufig eine dreiecksförmige Gestalt, deren Basis zu den zu den Leptomeningen zeigen
  97. Welche der folgenden anatomischen Strukturen gelten bei Erwachsenen als besonders hypoxiesensibel?
    Zerebraler Kortex
  98. Welche tumorartige Hautveränderung ist histologisch typischerweise mit Koilozyten vergesellschaftet?
    Condyloma accuminata
  99. Bei einer 75-jährigen Frau mit unklarer, fistelnder Nekrose in der linken Glandula parotis bei rezidivierender Rhinitis wird eine nekrotisierende Vaskultits mit riesenzellhaltigen Granulomen festgestellt. In einer transbronchialen Lungenbiopsie zeigen sich ähnliche Veränderungen. An welches Erkrankungsbild denken Sie in erster Linie?
    Wegner'sche Granulomatose
  100. Welche Tumoren kommen bei der von Hippel-Lindau-Krankheit im ZNS am ehesten vor?
    Hämangioblastome
  101. In welchem Fall ist ein HPV-Test indiziert?
    PAP 3 und CIN II unklarer Befund
  102. Welches ist die häufigste Differenzierung des Oropharynxkarzinoms?
    Plattenepithelkarzinom
  103. Ein 5-jähriger Junge wird mit Kopfschmerz und Erbrechen ins Krankenhaus eingeliefert. Er ist bei vollem Bewusstsein, hat kein Fieber und ist nicht manifest nackensteif. In der Bildgebung kommt ein Tumor im Seitenventrikel zur Darstellung. Welche Diagnose ist am wahrscheinlichsten?
    Plexuspapillom °1
  104. Was ist eine Holoprosencephalie?
    Störung der Großhirnentwicklung
  105. Sie finden bei der histologischen Untersuchung unter dem Mikroskop Tumorzellen mit honigwabendem Aspekt. An welchen Tumor denken Sie?
    Oligodendrogliom
  106. Welcher der unten genannten Tumore gehört zu den sogenannten "surface epithelial-stroma tumors"?
    Seröse Tumore
  107. Sie lesen auf dem Pathologiebefund einer Patientin mit Brustkrebs folgende Tumorverschlüsselung: pT3, pN0 (LKQ 0/12), G2, L1, V1, R0. Was bedeutet dies?
    Großes, mittelgradig differenziertes, nodal negatives Karzinom, mit Lymphangiosis carcinomatosa und Hämangiosis carcinomatosa, vollständig in sano entfernt
  108. Zwei Brüder (2 und 5 Jahre) werden von ihrer Mutter in die Sprechstunde begleitet. Sie berichtet, dass die Jungs nicht gut laufen können und erst spät (im 22. und 26. Monat) angefangen haben zu laufen. Der Ältere habe sogar manchmal nachts Atemaussetzer, so dass sie sich Sorgen mache. In ihrer klinischen Untersuchung finden Sie eine proximal betonte Parese und beim älteren verdickte teigige Waden. Welche Diagnose ist am wahrscheinlichsten?
    Muskeldystrophie Duchenne
  109. Welches diagnostische Vorgehen bei einer Postmenopausenblutung einer stark übergewichtigen, aber ansonsten völlig gesunden 64-jährigen Patientin ist am ehesten angebracht?
    Eine Hysteroskopie mit Endometriumbiopsie oder fraktionierter Kürettage zur histologischen Untersuchung
  110. Zurzeit sind die Bestimmung von Hormonrezeptor- und HER2-Status Bestandteil der Diagnostik des Mammakarzinoms. Welche Implikationen für die Therapie hat der Status der Untersuchung?
    Postmenopausale Patienten mit Hormonrezeptor-positivem Mammakarzinom profitieren von einer Anti-Hormontherapie
  111. Was gehört typischerweise zum klinischen Bild einer einfachen Endometriumhyperplasie ohne Atypien?
    Postmenopausalblutung
  112. Wodurch ist das klarzellige Korpuskarzinom entsprechend der dualistischen Vorstellung des Korpuskarzinomentstehung gekennzeichnet?
    Atrophes Endometrium in der Umgebung des Karzinoms
  113. In welcher Reihenfolge läuft der lymphogene Metastasierungsweg des Mammakarzinoms?
    Primärtumor - Sentinel-Lymphknoten - regionäre Lymphknoten - Ductus thoracicus (Virchow Lymphknoten)
  114. Was ist der häufigste invasive Tumortyp der Mamma?
    Invasives Duktales Mamma-Ca
  115. Was versteht man unter einer mittelschweren Plattenepitheldysplasie der Portio?
    Eine intraepitheliale zervikale Neoplasie Grad II (CIN II)
  116. Ein Patient leidet unter Kondylomen. Eine Infektion mit welchem Humanen Papilloma Virus-Typ (HPV) ist hier am wahrscheinlichsten?
    HPV Low-Risk Typ 6 oder 11
  117. Welches histologische Wachstumsmuster kennzeichnet den serösen Borderline-Tumor des Ovars?
    Mikropapilläres Wachstum
  118. Mit welchem Antikörper lassen sich Myoepithelien immunhistologisch positiv zur Darstellung bringen?
    Glattmuskuläres Aktin
  119. Zu den Keimstrang-Stroma-Tumoren des Ovars gehört das:
    Thecom
  120. Welches ist die häufigste Ursache für einen hämorrhagischen Dünndarminfarkt (bezogen auf die Gesamtbevölkerung)?
    Einklemmung des Darms an Briden oder Adhäsionen
  121. Welche Aussage trifft zu? Der Morbus Crohn:
    kann als Komplikation Fisteln entwickeln
  122. Sie sind behandelnde/r Frauenärztin/arzt einer 29-jährigen Patientin (es besteht noch Kinderwunsch) mit rezidivierendem PAP IIID im Portioabstrich. Sie entnehmen kolposkopisch eine Portiobiopsie. Im Gutachten der Kollegin aus der Pathologie beschreibt diese eine „CIN III". Das bedeutet für die Patientin:
    Eine schwere EpitheldyspIasie‚ eine Konisation sollte erfolgen
  123. Bei welcher Erkrankung besteht ein erhöhtes Risiko für die Entstehung eines Gallenblasenkarzinoms?
    Chronische Cholezystitis
  124. Eine 41-jährige Patientin kommt in Ihre hausärztliche Praxis und zeigt Ihnen einen 8 mm durchmessenden, größenprogredienten, polyzyklisch begrenzten, hellbraun- bis schwarz pigmentierten ‚ juckenden und auf Kratzen leicht blutenden Knoten an der Wade. Wie gehen Sie vor?
    Sie entfernen den Knoten mit mehreren Millimetern Sicherheitsabstand nach allen Seiten und beantragen eine histologische Begutachtung.
  125. Bei einer phlegmonösen Appendizitis:
    Besteht ein gesteigertes Risiko eines perityphlitischen Abszesses.
  126. Welcher der folgenden Befunde stellt einen malignen Tumor der Haut dar?
    Mycosis fungoides
  127. Das Magenkarzinom:
    Kann unter intakt erscheinender Schleimhaut die Magenwand infiltrieren.'
  128. Welcher Tumor ist als primärer Tumor des Ovars am seltensten von den genannten?
    Embryonales Karzinom
  129. Welches diagnostische Vorgehen bei einer Postmenopausenblutung bei einer stark übergewichtigen, aber ansonsten völlig gesunden 64-jährigen Patientin ist am ehesten angebracht?
    Eine Hysteroskopie mit Endometriumblopsie oder fraktionierter Kürettage zur histologischen Untersuchung.
  130. Typische Merkmale eines basozellulären Karzinoms der Haut ist/ sind:
    Bevorzugte Lokalisation an lichtexponierten Stellen.
  131. Bei welchem Karzinom kommt es am häufigsten zu einer paraneoplastischen Thrombose?
    Pankreas Ca
  132. Wie stellt sich das Plasmozytom morphologisch dar?
    n der Giemsa-Förbung meist etwas pleomorphe, große, ovaläre Zellen mit leicht exzentrischen Kernen und oft nuklearen Atypien
  133. Welches ist eine häufige Komplikation der benignen Prostatahyperplasie?
    Hypertrophie der Harnblasenmuskulatur und Dilatation der Harnblase
  134. Bei der Tuberkulose:
    Können Arterienarrosionen in der Lunge zu Rhexisblutungen führen.
  135. Welche der genannten Noxen führt - in europäischen und nordamerikanischen Staaten - am häufigsten zur Entstehung von Plattenepithelkarzinomen in Mundhöhle und Ösophagus?
    Abusus hochprozentiger Spirituosen
  136. Für das Nierenzellkarzinom gilt:
    Am häufigsten ein gut begrenzter, gelblicher bis ockerfarbener Tumor mit bunter Schnittfläche durch Hämorrhagien
  137. Wie stellt sich das Erysipel ("Wundrose") der Haut klinisch dar?
    Flammenzungenartig begrenzte Rötung‚ Schwellung und Überwärmung
  138. Die Follikelzentrumszellen eines Lymphknotens:
    Binden und präsentieren Antigen.
  139. Eine Patientin mit chronischer Polyarthritis hat eine progrediente Amyloidose (mittels einer tiefen Rektumbiopsie festgestellt) und verstirbt im Rahmen einer chronischen Herzlnsuffizienz. Wie stellt sich das Myokard bei der Obduktion am ehesten dar?
    diffus aufgehellt und wachsartig
  140. Welche Form der Vaskulitis zeichnet sich typischerweise durch c-ANCA (zytoplasmatisch lokalisierte anti-neutrophile Antikörper) im Serum aus?
    M. Wegner
  141. Bei der chronischen myeloischen Leukämie:
    kann eine Blastenkrise mit myeloischen oder lymphatischen Blasten auftreten.
  142. Symptome einer einfachen Hyperplasie ohne Atypien des Endometriums ist / sind:
    Abnormale vaginale Blutungen
  143. Das häufigste Malignom der Harnblase ist das Urothelkarzinom, das zweifhäufigste das/der:
    Plattenepithelkarzinom
  144. Eine Mutation im BRCAl- oder BRCA2-Gen findet sich des öfteren bei:
    familiär gehäuften Mammakarzinomen
  145. Welche der beschriebenen histologischen Veränderungen entspricht der Diagnose „Barrett-Schleimhaut”?
    Metaplasie von Plattenepithel zu Zylinderepithel
  146. Unter dem Mikroskop ist bei einem akuten Myokardinfarkt (5-8 Stunden alt) typischerweise zu sehen:
    Großflächiges Areal mit aufgehobener Kernfärbung, vermehrter Eosinophilie und teilweise Querstreifungsverlust der Herzmuskelzellen
  147. Ein Gerinnungsthrombus entsteht typischerweise
    bei venöser Stase
  148. Welche histologischen Nierenveränderungen sind am ehesten mit einem langjährigen Diabetes mellitus assoziiert?
    Nodulare Sklerose der Kapillarschilngen

    Kimmelstiel-Wilson-Glomerulosklerose!
  149. Der Nachweis eines Duktalen Carcinoma in situ (DCIS) der Brustdrüse erfolgt durch:
    Biopsie
  150. Welcher pathohistologische Entzündungstyp findet sich bei einem Erysipel?
    eitrig phlegmonös
  151. Typische Komplikationen des Myokardinfarktes innerhalb der ersten 6 Stunden sind:
    akute Linksherzinsuffizienz
  152. Wie stellt sich die alkoholische Steatohepatitis typischerweise pathohistologisch dar?
    Infiltrat der Portalfelder durch Lymphozyten und neutrophile Granulozyten sowie gemischttropfige, periportal betonte Verfettung der Hepatozyten
  153. Welche ist die häufigste Form des invasiven Mammakarzinoms bei der Frau?
    Das invasiv duktale Karzinom
  154. Welche Form der Entzündung ist eine typische Komplikation der Urämie (egal welcher Ursache)?
    Fibrinöse Perikarditis
  155. Wo ist ein Myokardinfarkt bei Verschluss des distalen R. interventricularis anterior (Indifferenz-Versorgungstyp) am ehesten lokalisiert?
    in der apikalen/lateralen Vorderwand
  156. Eine Patientin mit chronischer Polyarthritis hat eine progrediente Amyloidose (mittels einer Rektumbiopsie festgestellt) und verstirbt im Rahmen einer chronischen Herzinsuffizienz. Welcher makroskopische Obduktionsbefund am Myokard ist am wahrscheinlichsten? Das Myokard ist...
    diffus aufgehellt und wachsartig
  157. Welcher Defekt an Herz bzw. großen Gefäßen ist häufig bei Patientinnen mit einem Turner-Syndrom anzutreffen?
    Aortenisthmusstenose
  158. Welche Hautveränderungen sind mit einer Infektion mit Humanen-Papilloma-Viren (HPV) assoziiert?
    Condyloma accuminata
  159. Welche ist die häufigste Ursache für eine einfache Endometriumhyperplasie?
    Östrogenproduzierender Ovarialtumor
  160. Welche primäre Läsion der Brustdrüse wird durch eine tastbare Raumforderung symptomatisch und zeichnet sich histologisch und immunologisch durch den Verlust von Myoepithelien aus?
    Invasives Duktales Karzinom
  161. Welche Veränderung gehört zur Diagnose einer Tetralogie von Fallot?
    Ventrikelseptumdefekt

    +Pulmonalstenose, reitende Aorta, Rechtsherzhypertrophie
  162. In welchem Bereich des Gastrointestinaltrakts hat ein peptisches Ulcus seinen bevorzugten Sitz?
    Bulbus duodeni
  163. In einem zytologischen Portioabstrich einer Patientin wird ein „PAP IV A“ (Klassifikation nach Papanicolaou) festgestellt. Daraufhin erfolgt eine Portiobiopsie. Welche histologische Veränderung ist am ehesten zu erwarten?
    Schwere Epitheldysplasien (CIN III) bzw. Carcinoma in situ
  164. Welcher Mechanismus liegt einer Miliartuberkulose unmittelbar zugrunde?
    Hämatogene Streuung
  165. Warum sollten postmenopausale Östrogengaben immer mit einem Gestagen kombiniert werden? Wegen des erhöhten Risikos eines...
    Adenokarzinom des Endometriums
  166. In welcher Aufzählung wird die Häufigkeit der Karzinomlokalisation in abnehmender Reihenfolge am besten wiedergegeben?
    Tonsille, Zunge, Gaumen
  167. Sie finden bei der histologischen Untersuchung einer stereotaktischen Biopsie aus dem Frontalhirn rechts unter dem Mikroskop Tumorzellen mit einem hellzelligen (pflanzenzellartigen) Aspekt. An welchen Tumor denken Sie?
    Nierenzellkarzinom
  168. Welcher der genannten Tumore zählt zu den primitiven neuroektodermalen Tumoren (PNET's)?
    Medulloblastom
  169. In einem Untersuchungsbefund einer Patientin mit einem Mammakarzinom lesen Sie folgende Tumorverschlüsselung: pT1b N0 (LKQ 0/13), G1, L0, V0, R0. Welche der folgenden Aussagen trifft zu?
    Langzeitprognose eher günstig
  170. Warum ist ein CUP-Syndrom im HNO-Bereich häufig durch ein Tonsillenkarzinom bedingt?
    Weil Tonsillenkarzinome von der Tiefe der Krypten ausgehen können und häufig erst im Stadium T3 oder T4 klinisch manifest werden, d.h. über 4 cm Durchmesser haben
  171. Welcher Erreger ist bei der Meningitis in der Neonatalpahse am häufigsten Anzutreffen?
    Gruppe B Streptokokken
  172. Welchen typischen klinischen befund zeigt das duktale Carcinoma in situ (DCIS) der Brustdrüse?
    keine Symptomatik
  173. Zu den Keimstrang-Stroma-Tumoren des Ovars gehört das:
    Thekom
  174. Welche charakteristischen morphologischen Veränderungen durch zerebrale Toxoplasmose finden sie bei immunsupprimierten Patienten (z.B. bei AIDS)?
    Tachyzoyten
  175. Zu welcher Symptomatik/Krankheit kann eine einfache Endometrium-Hyperplasie ohne Atypien am häufigsten führen?
    zu einer Postmenopausalblutung
  176. Welche morphologische Veränderunge finden Sie bei der Multiplen Sklerose (MS)?
    Astrozytenproliferation
  177. Sie sind behandelnde/r Frauenärztin/-arzt einer 29-jährigen Patientin (es besteht noch Kinderwunsch) mit rezidivierenden PAPIIID im Portioabstrich. Sie entnehmen kolposkopisch eine Portiobiopsie. Im Gutachten der Kollegin aus der Pathologie beschreibt diese eine "CINIII". Das bedeutet für die Patientin:
    schwere Epitheldysplasie, Konisation sollte erfolgen
  178. Sie finden bei der histologischen Untersuchung unter dem Mikroskop Tumorzellen mit honigwabendem Aspekt. An welchen Tumor denken Sie?
    Oligodendrogliom
  179. Welches sind typische klinische Parameter bzw. Laborparameter, die auf ein primäres Karzinom im HNO-Bereich hinweisen?
    CEA-Erhöhung
  180. Was findet Sie charakteristischerweise bei einem Patienten mit Verdacht auf Multiple Sklerose im Kernspintomogramm?
    frische und alte Läsionen
  181. Welches diagnostische Vorgehen bei einer Postmenopausenblutung bei einer stark übergewichtigen aber ansonsten völlig gesunden 64-jährigen Patientin ist am ehesten angebracht?
    Eine Hysteroskopie mit Endometriumbiopsie oder fraktionierter Kürettage zur histologischen Untersuchung
  182. Was ist charakteristisch für die Tumoren der Nasennebenhöhlen?
    Invertierte Papillome zeigen häufig rezidive
  183. Welches ist die häufigste Ursache eines malignen Mediainfarktes?
    Eine Thrombembolie aus dem Herzen
  184. Welche Liquorveränderungen lassen Sie an eine tuberkulöse Meningitis denken?
    gemischtes Zellbild im Liquor
  185. Was ist die typische Ursache einer intrazerebralen Blutung?
    Die Ruptur eines Marklagergefäßes

    Typischerweise die Aa. lenticulostriatae...
  186. Eine 30-jährige Patientin kommt zu Ihnen mit größenprogredienter Raumforderung der Schilddrüse. Die Stoffwechsellage ist euthyreot. Szintigraphisch ergibt sich der Befund eines kalten Knotens. Welches Vorgehen ist zunächst angebracht?
    Punktionszytologie
  187. In einem zytologischen Portioabstrich einer Patientin wird ein "PAP IV A" (Klassifikation nach Papanicolaou) festgestellt. Daraufhin erfolgt eine Portiopiopsie. Welche histologische Veränderung ist zu erwarten?
    Schwere Epitheldysplasien (CINIII) bzw, Carcinoma in situ

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