Altklausuren Prävention K5

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Author:
maffu
ID:
133453
Filename:
Altklausuren Prävention K5
Updated:
2012-02-07 12:43:57
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Altfragen K5
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K5 Prävention
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  1. An wen richten sich die geplanten Mammografie-Screenings?
    an alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren
  2. Welches Ziel hat die Tertiärprävention?
    Die Verhinderung oder Milderung von Rückfällen bereits eingetretener Erkrankungen.
  3. Welche der folgenden Maßnahmen gehört zur Primärprävention?
    Impfungen
  4. Hohe Impfraten verhindern Epidemien und bewahren auch ungeimpfte Personen vor Ansteckung. Wie wird dieser Effekt bezeichnet?
    Kollektivschutz
  5. Was ist Verhältnisprävention?
    Veränderungen der Umwelt bezüglich gesundheitsgefährdender Umstände.
  6. Was ist die Hochrisikostrategie im Rahmen von Präventionsmaßnahmen?
    Die Fokussierung auf Personen mit hohem Erkrankungsrisiko.
  7. Der Begriff „Kompression der Morbidität" beschreibt die:
    Verzögerung des Krankheitseintritts bei gleichzeitiger Verkürzung der Krankheitsdauer
  8. Was sagt die Spezifität bei einem Screening-Test aus?
    Sie sagt aus. wie groß der Anteil der negativ Getesteten unter allen gesunden Screening-Teilnehmern ist.
  9. Auf welche Personen zielen sekundärpräventive Maßnahmen ab? Auf Personen:
    ohne eine biologisch fassbare beziehungsweise messbare Schädigung vor Diagnosestellung.
  10. Die Beseitigung von Risikofaktoren in einer gesunden Population wird bezeichnet als:
    Primäre Prävention
  11. Wer gibt die Empfehlungen zu Schutzimpfungen heraus?
    RKI (STIKO)
  12. Was sagt der negative prädiktive Wert bei einem Screening-Test aus?
    Er sagt aus, wie groß die Wahrscheinlichkeit für einen negativ Getesteten ist, gesund zu sein.
  13. Das Präventionsparadox beschreibt eine Dilemmasituation bei der Entscheidung für oder gegen die:
    Hochrisiko-Strategie bzw. Bevölkerungsstrategie
  14. Von 10.000 Frauen in einer virtuellen Population erkranken 100 an Brustkrebs. In einem Mammografie-Screening an allen 10.000 Frauen werden von den tatsächlich Kranken 90% erkannt (positiv getestet). Von den Gesunden werden im Screening 10% als krank getestet. Was gilt für alle positiv getestete Frauen in diesem Beispiel?
    Von allen 1080 Positiven sind nur 90 wirklich krank.
  15. Welche Vorteile sprechen für ein universelles Neugeborenen-Hörscreening?
    Die Zahl der erfassten Kinder ist höher als beim Risiko-Screening
  16. Im Screening-Test kann man den gerade aus Patientensicht sehr wichtigen positiven prädiktiven Wert bestimmen. Was kann man über Ihn aussagen?
    Er sagt aus, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein positiv Getesteter krank ist.
  17. Von welchen Faktoren hängt der positive prädiktive Wert ab?
    von der Sensitivität und der Spezitität und der Prävalenz
  18. Was ist das vorrangige Ziel des Brustkrebs-Screenings?
    Senkung der Brustkrebsmortalität.
  19. Wodurch zeichnet sich ein guter Screening-Test aus?
    Eine hohe Sensitivität und eine hohe Spezifität.
  20. Beim Präventionsparadox muss abgewogen werden zwischen
    Hochrisiko- und Bevölkerungsstrategie
  21. Welche der folgenden Maßnahmen gehört zur Primärprävention?
    Trinkwasserjodierung
  22. Die Verzögerung des Krankheitseintritts bei gleichzeitiger Verkürzung der Krankheitsdauer als Ziel von Präventionsmaßnahmen wird bezeichnet als:
    Kompression der Morbidität
  23. Was sagt die Sensitivität aus?
    Anteil positiv Getesteter unter allen Erkrankten
  24. Von 10.000 Frauen in einer virtuellen Population erkranken 100 an Brustkrebs. In einem Mammografie-Screening an allen 10.000 Frauen werden von den tatsächlich Kranken 90% erkannt (=positiv getestet). Von den Gesunden werden im Screening 10% als krank getestet Was gilt für alle positiv getestete Frauen in diesem Beispiel?
    Von allen 1080 Positiven sind nur 90 wirklich krank
  25. Was sagt die Spezifität aus?
    Anteil negativ Getesteter unter allen Gesunden
  26. Hohe Impfraten schützen auch ungeimpfte Personen vor Ansteckung. Wie wird dieser Effekt bezeichnet?
    Kollektivschutz
  27. Von welchen Faktoren hängt der positive prädiktive Wert ab?
    Sensitivität, Spezifität, Prävalenz
  28. Was wird als Bevölkerungsstrategie Im Rahmen von Präventionsmaßnahmen bezeichnet?
    Die Prävention von Risikofaktoren in der gesamten Bevölkerung.
  29. Wer gibt die Empfehlungen zu Schutzimpfungen heraus?
    RKI (STIKO)
  30. Für welche Krebs- Früherkennungsprogramme zahlen die gesetzlichen Krankenkassen?
    Darmkrebs‚ Gebärmutterhalskrebs und Brustkrebs.
  31. Was ist Primärprävention?
    Präventionsmaßnahmen bei Gesunden
  32. Was wird als Hochrisikostrategie im Rahmen von Präventionsmaßnahmen bezeichnet?
    Die Konzentration auf Personen mit hohem Erkrankungsrisiko.
  33. Das geplante Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden wäre am ehesten zuzurechnen einer Maßnahme der:
    Verhältnisprävention
  34. Was sind Sensitivität und Spezifität?
    Qualitätskriterien diagnostischer Untersuchungen
  35. Welches Ziel hat die Tertiärprävention?
    Die Verhinderung oder Milderung von Rückfällen bereits eingetretener Erkrankungen
  36. Was ist das vorrangige Ziel des Darmkrebs-Screenings?
    Senkung der Sterblichkeit an Darmkrebs'
  37. Der positive prädiktive Wert in einem Screening betragt 20% Was bedeutet ein positives Testergebnis?
    Von 100 positiv Getesteten sind 80% gesund.
  38. Was sagt der positive prädiktive Wert aus?
    Anteil Kranker unter allen positiv Getesteten
  39. Der negative prädiktive Wert in einem Screening betragt 80%. Was bedeutet ein negatives Testergebnis?
    Von 100 negativ Getesteten sind 20% krank.
  40. Welche der folgenden Maßnahmen gehört zur Primärprävention?
    Impfungen
  41. Was beschreibt die "Kompression der Morbidität" in der Prävention?
    Verkürzung der Morbidität und das Herauszögern der Mortalität
  42. Aus Public Health Perspektive ist das Populationsattributale Risiko (PAR) wichtig für die Einschätzung der Bedeutung von Risikofaktoren (Expositionen). Was beschreibt das PAR?
    Den Anteil der Inzidenz in der Bevölkerung, der verhindert werden könnte, wenn die Exposition beseitigt werden würde
  43. Wie wird das Neugeborenen-Screening zur frühzeitigen Erkennung von Stoffwechselkrankheiten in Deutschland durchgeführt?
    Am 5. Lebenstag wird aus der Ferse Kapillarblut entommen
  44. Von welchem Faktor sind die Sensitivität und die Spezifität eines Screeningtests abhängig?
    Screeningtest an sich
  45. Ein Aufklärungsprogramm an einer Berliner Hauptschule soll verhindern, dass die Schüler erstmalig mit dem Zigarettenkonsum beginnen. Wie nennt man diese Art der Prävention?
    Verhaltensprävention
  46. An wen richten sich die Mammographie-Screenings?
    An alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren
  47. eit dem 1.1.2010 besteht in öffentlichen Gebäuden Rauchverbot. Wie bezeichnen Sie eine solche Präventionsmaßnahme?
    Verhältnisprävention
  48. Was ist die Bevölkerungsstrategie im Rahmen von Präventionsmaßnahmen?
    Präventionsmaßnahmen, die Risikofaktoren in der ganzen Bevölkerung minimieren sollen.
  49. Was ist Verhältnisprävention?
    Veränderungen der Umwelt bezüglich gesundheitsgefährdender Umstände.
  50. Wie bezeichnet man die Wahrscheinlichkeit bei einem positiven Testergebnis tatsächlich krank zu sein?
    Positiver prädiktiver Wert
  51. Welche der folgenden Maßnahmen ist ein Beispiel für einen Settingansatz?
    Betriebliche Präventionsangebote
  52. Sie sind Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen im Gesundheitsamt Kreuzberg und sollen Präventionsmaßnahmen mit einer Bevölkerungsstrategie umsetzen. Was kennzeichnet diese Maßnahmen?
    Prävention von Risikofaktoren in der gesamten Bevölkerung
  53. Was bezeichnet man als Verhaltensprävention?
    Maßnahmen, die das individuelle Verhalten beeinflussen sollen
  54. Angenommen, die Bundesregierung führe ein Gesetz zur Einführung des Ampelsystems zur Lebensmittelkennzeichnung ein. Worauf legt diese Art der Prävention ihren Fokus?
    Verhaltensprävention mit Fokus auf die gesamte Bevölkerung
  55. Die systematische Untersuchung großer, bislang asymptomatischer Bevölkerungsgruppen wird bezeichnet als:
    Screening
  56. Was bedeutet es, wenn der positive prädiktive Wert in einem Screening-Test 10% beträgt?
    Von 100 positiv Getesteten sind 90% gesund.
  57. Die Anschlussheilbehandlung bei Patienten nach Herzinfarkt fällt unter die:
    Tertiärprävention
  58. Welches Modell wurde in den 60er und 70er Jahren auf der Grundlage der Framingham-Studie handlungsleitend?
    Risikofaktorenmodell
  59. Welche Aussage trifft am ehesten zu? Präventive Maßnahmen, welche auf die gesamte Bevölkerung fokussiert sind:
    können über eine kleine Risikominderung bei vielen Personen zahlenmäßig viele Erkrankungsfälle vermeiden.
  60. Der Begriff „Kompression der Morbidität” beschreibt die:
    Verzögerung des Krankheitseintritts bei gleichzeitiger Verkürzung der Krankheitsdauer
  61. Wie wird das Neugeborenen-Screening zur frühzeitigen Erkennung von Stoffwechselkrankheiten in Deutschland durchgeführt (Stand: 2005)?
    Am 5. Lebenstag wird aus der Ferse Kapiilarblut entnommen.
  62. Das Präventionsparadox beschreibt eine Dilemmasituation bei der Entscheidung für oder gegen die:
    Hochrisiko-Strategie bzw. Bevölkerungsstrategie
  63. Wie hoch ist derzeit in Deutschland das Risiko für Frauen im Laufe des Lebens an Brustkrebs zu erkranken?
    9%
  64. Welche Aussage trifft auf den Kollektivschutz zu?
    Kollektivschulz schützt auch ungeimpfte Personen
  65. Was ist nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 1986 Gesundheit?
    Bestmögliches physisches, psychisches und soziales Befinden
  66. Das Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden wäre am ehesten zuzurechnen einer Maßnahme der
    Verhältnisprävention
  67. Welche Aussage zum positiven Vorhersagewert (positiven prädiktiven Wert) eines Screeningtests ist richtig?
    Der positive Vorhersagewert hängt von der Prävalenz ab.
  68. Welche Aussage trifft zu? Nach den Kriterien von Wilson und Jungner (1968) sollte ein Screening für eine bestimmte Erkrankung nur dann bevölkerungsweit eingesetzt werden, wenn...
    eine effektive Behandlung der Erkrankung bekannt ist.
  69. Was sind die derzeit häufigsten verhaltensbezogenen Risikofakioren in Deutschland?
    Rauchen, Bewegungsmangel, Fehlernährung
  70. Was ist gemeint, wenn vom „Paradoxon der Prävention“ gesprochen wird?
    Die Tatsache, dass auf Populationsebene kleine Veränderungen in der Allgemeinbevölkerung stärker ins Gewicht fallen als große Veränderungen in Hochrisikokollektiven.
  71. Masern sind eine durch das Masernvirus verursachte akute Infektionskrankheit mit einem Manifestationsindex von 99 %. Welche der folgenden Aussagen zu Masernimpfungen trifft zu?
    sind bei Impfraten von über 90 % wirksame Maßnahmen zum Kollektiv-Schutz

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