Arbeitsrecht

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Author:
Melodramatisch
ID:
134281
Filename:
Arbeitsrecht
Updated:
2012-02-12 06:03:52
Tags:
Arbeitsrecht
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Arbeitsrecht
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  1. In welche 3 Teile wird das Arbeitsrecht eingeteilt?
    • Individuelles Arbeitsrecht
    • Kollektives Arbeitsrecht
    • Arbeitnehmer Schutzrechte
  2. Mit was beschäftigt sich das Individuelle Arbeitsrecht?
    mit dem Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Unabhängig ob es sich um einen Privaten oder Behördlichen Arbeitgeber handelt.
  3. Aus welchen Gründen wird ein mündlicher und wann ein schriftlicher Arbeitsvertrag geschlossen?
    • Mündlich: meist bei geringem Arbeitsaufwand und Lohn
    • Schriftlich: wegen der Nachweispflicht des Arbeitgebers
  4. Welchen Inhalt muss ein Arbeitsvertrag haben? 14
    • nennung der Vertragspartner
    • Geburtsdatum des Arbeitnehmers
    • Art des Arbeitsvertrages
    • Beginn des Arbeitsverhältnisses
    • Dauer der Probezeit
    • Arbeitsort
    • evtl. Urlaubsansprüche
    • Vergütungsgruppe
    • durchschnittliche Arbeitszeit
    • Kündigungsfrist
    • Tätigkeit
    • Ort, Datum
    • Unterschrift der Vertragspartner
    • zusätzliche Vereinbarungen (Nebenabrede)
  5. Welche Fragearten können bei einem Bewerbungsgespräch genutzt werden?
    • zulässige Fragen
    • bedingt zulässige Fragen
    • unzulässige Fragen
  6. Nenne 4 Beispiele für zulässige Fragen in einem Bewerbungsgespräch!
    • Biografische Fragen
    • Gehaltsvorstellung
    • vorherige Gehaltshöhe
    • Chronische- und Berufskrankheiten
  7. Nenne 3 Beispiele für bedingt zulässige Fragen in einem Bewerbungsgespräch!
    • Fragen zur Schwangerschaft
    • Religionszugehörigkeit (wenn Religiöser Arbeitgeber)
    • nach Vermögensverhältnissen und Vorstrafen wenn Arbeit bestimmten Sicherheitsbestimmungen unterliegt
  8. Nenne 5 Beispiele für unzulässige Fragen in einem Bewerbungsgespräch!
    • Gewerkschaftszugehörigkeit
    • Schwangerschaft (wenn durch Arbeit nicht gefährdet)
    • Fragen nach Krankheiten allgemeiner Art
    • Religions oder Parteizugehörigkeit
    • Persönliche Sachen (Lebensplanung)
  9. Wann ist ein Arbeitnehmer Berufsunfähig?
    Wenn er seinen Beruf auf ungewisse Zeit nicht mehr ausüben kann.
  10. Wann ist ein Arbeitnehmer Erwerbsunfähig?
    Wenn eine Person in ihrer Arbeitsfähigkeit um mehr als die hälfte eingeschränkt ist und keiner regelmäßigen Arbeit mehr nachgehen kann.
  11. Welche Hauptpflichten hat ein Arbeitnehmer? 3
    • Erbringung der Arbeitsleistung (Gestaltung und Auslegung der Arbeitsleistung wird durch den Arbeitsvertrag und den Tarifverträgen bedingt)
    • Arbeitsleistung ist immer persönlich zu erbringen
  12. Welche Nebenpflichten hat ein Arbeitnehmer? 4
    • in einem gewissen Rahmen Mehrarbeit leisten
    • Gehorsam und Treuepflicht
    • unterlassen von betriebsschädigenden Aktivitäten
    • Verschwiegenheitspflicht
  13. Welche Hauptpflicht hat ein Arbeitgeber? 2
    • regelmäßiges Erbringen des vereinbarten Entgeltes
    • Urlaubsgewährung
  14. Welche Nebenpflichten hat ein Arbeitgeber? 5
    • Fürsorgepflicht
    • Abwägen von Gefahren => Unfallschutz
    • keine Ungleichbehandlung
    • begrenzung des Weisungsrecht auf die eigentlichen Arbeitserfordernisse
    • keine Ausnutzung des Abhängigkeitsverhältnis
  15. Was kann bei einer Verletzung der Arbeitspflicht vorgenommen werden? 3
    • Gehaltsminderung (Arbeitszeit bewusst verfälscht oder ausgenutzt)
    • ordentliche oder außerordentliche Kündigung
    • Schadensersatz (für schaden den Arbeitgeber zugefügt wird)
  16. Welche möglichkeiten gibt es ein Arbeitsverhältnis zu beenden? 4
    • Aufhebungsvertrag (gegenseitiges Einverständis)
    • Kündigung
    • Tod des Arbeitnehmers
    • Zeitablauf
  17. Was muss bei einer ordentlichen Kündigung beachtet werden? 8
    • mit Kündigungsfrist
    • immer eine Einseitige Beendigung
    • bedarf keiner Zustimmung
    • gilt wenn zugestellt und zur Kenntnis genommen
    • kann mündlich oder schriftlich erfolgen
    • kann ungültig werden wenn: falsche Tatsachen, an Bedingungen geknüpft sind
    • bedarf Zustimmung des Personal und Betriebsrat
    • bedarf eines Kündigungsgrundes
  18. In welche Gruppen werden die Kündigungsgründe unterteilt? 3
    • Personenbedingt
    • Verhaltensbedingt
    • Betriebsbedingt
  19. Nenne 2 Beispiele für eine Personalbedingte Kündigung
    • Chronische Erkrankungen
    • keine Aufenthalts oder Arbeitsgenehmigung
  20. Nennne 6 Beispiele für eine Verhaltensbedingte Kündigung!
    • Diebstahl
    • Beleidigung
    • falscher Umgang mit Arbeitsmitteln
    • Regelmäßiges zuspät kommen
    • Hygienevorschriften nicht eingehalten
    • Alkohol am Arbeitsplatz
  21. Nenne 2 Beispiele für eine Betriebsbedingte Kündigung!
    • wegfall des Arbeitsplatzes
    • sozialgerechte Kündigung
  22. Was beinhaltet eine außerordentliche Kündigung? Aus welchen Gründen kann diese erfolgen? 9
    • Fristlos
    • keine Zustimmung des Betriebsrat
    • setzt wichtigen Kündigungsgrund voraus
    • innerhalb 2 Wochen nach kenntins des Deliktes
    • Gründe: Diebstahl, andere schwere Vermögensdelikte, tätliche Angriffe, Nötigung und sexuelle Belästigung, andere wichtige Verstöße gegen die Arbeitspflicht
  23. Wie funktioniert eine Änderungskündigung? 4
    • erfolgt wenn teile des Arbeitsvertrags geändert werden
    • wenn angenommen: Arbeitsverhältnis geht mit neuem Vertrag weiter
    • wenn abgelehnt: geht in ordentliche Kündigung über
    • muss sozial vertretbar sein
  24. Von was kann ein befristeter Arbeitsvertrag abhängig sein?
    von festgelegter Zeit oder Dauer eines Projektes (kann beliebig oft verlängert werden)
  25. Was muss eine Abmahnung enthalten? 3
    • das missbiligende Verhalten des Arbeitnehmers
    • Aufforderung Verhalten zu unterlassen/ändern
    • Aufzählung der Rechtsfolgen bei wiederholung
  26. Was muss bei einer Abmahnung beachtet werden? 6
    • muss zeitnah ausgehändigt werden
    • muss nicht Personla/Betriebsrat vorgelegt werden
    • nur durch Weisungsberechtgite Mitarbeiter
    • Gilt 2 Jahre, kann auf Antrag wieder gelöscht werden
    • Anhörung vor Festigung in Personalakte
    • schriftliche Gegendarstellung muss an Abmahnung angeheftet werden
  27. Wie muss beim Anfechten einer Kündigung vorgegangen werden? 2
    • muss spätestens 3 Wochen nach erhalt geschehen
    • Klage beim Arbeitsgericht wird eingereicht
  28. Was ist ein Individuelles Arbeitszeugnis? 1
    Schriftliches Zeugnis das nach Aushilfs- oder Probearbeiten verlangt werden kann.
  29. Was enhält ein einfaches Arbeitszeugnis? 3
    • Personalien
    • Art der Beschäftigung
    • dauer der Beschäftigung
  30. Was muss bei einem Qualifizierten Arbeitszeugnis beachtet werden? 3
    • Zeugniswahrheit und Klarheit
    • Interessen des Zeugnisnehmers müssen gewahrt sein
    • Wahrung der Interssen dritter
  31. Auf was beschränkt sich das Weisungsrecht?
    auf belange die nur in direktem zusammenhang mit der Arbeitsaufgabe stehen
  32. Welche punkte beinhaltet das Jugendschutzgesetzt? 12
    • Arbeitszeit
    • Ruhepausen
    • schichtzeit
    • Freizeit
    • Arbeitsbeginn
    • Arbeitsende
    • Mehrarbeit
    • Sonn- Feiertage
    • Urlaub
    • Berufschulzeit
    • verbotene Arbeiten
    • Ärztliche Untersuchung
  33. Vor was schützt der Mutterschutz?
    vor Gefährdung, Überforderung und Gesundheitsschädigung am Arbeitsplatz
  34. Was gilt beim Mutterschutzgesetz? 5
    • unabhängig von höhe des Gehaltes und Position der Frau
    • auch für Auszubildende und Teilzeitarbeiterinnen
    • für alle arbeitenden Menschen in der BRD
    • Gewerbeaufsichtsamt ist für Überwachung verantwortlich
    • regelt Arbeitsgeld, Mutterschaftsgeld und Mutterschaftshilfe
  35. in Welchem Zeitraum gilt der Kündigungsschutz für Schwangere?
    von Schwangerschaftsbeginn bis 4 Monate nach der geburt
  36. Wann greift das Beschäfrigungsverbot beim Mutterschutz? 7
    • Gefährdung von Mutter und Kind
    • gefährlicher einfluss am Arbeitsplatz
    • Arbeiten mit körperlicher anstrengung
    • Arbeiten im stehen (ab 5 Monat)
    • Personen und Güterbeförderung (ab 3 Monat)
    • Akkord und Fließbandarbeit mit Zeitvorgabe
    • Arbeiten unter Tage
  37. Welche Ziele hat das Schwerbehinderten Gesetz? 2
    • Föderung der Gleichberechtigung und Selbstbestimmter Teilhabe am Leben
    • vermeidung von Benachteiligung
  38. Welche Vorteile werden einen Schwerbehinderten im Alltag eingeräumt? 3
    • Grundsicherung
    • Steuerermäßigung
    • Nachteilsausgleiche
  39. Welche Vorteile werden einen Schwerbehinderten im Beruf eingeräumt? 7
    • Beschäftigungspflicht des Arbeitgebers
    • anspruch auf Behindertengerechte Beschäftigung
    • Diskriminierungsverbot
    • Kündigungsschutz
    • Anspruch auf zusatzurlaub
    • Schwerbehindertenvertretung
  40. In welchem Recht werden Regelungen über Pausen getroffen?
    Arbeits-zeitrecht
  41. Was versteht man unter Arbeitsbereitschaft?
    jemand erklärt sich dazu bereit Arbeitsleistung zu erbringen ohne ständig tätig zu sein
  42. Was versteht man unter Bereitschaftsdienst?
    in der Nähe des Arbeitsplatzes aufhalten um bei Bedarf eingesetzt zu werden

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