Werkstofftechnik

Card Set Information

Author:
Anonymous
ID:
137165
Filename:
Werkstofftechnik
Updated:
2012-02-23 08:45:05
Tags:
Werkstoffe
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karteikarten 1-10
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  1. Welche Gitterstruktur besitzen die Elemente Al,Alpha-Fe, Cu und Mg ?
    • GitterstrukturenAluminium (Al) Kubisch-flächenzentriert
    • Alpha – Fe Kubisch-raumzentriert
    • Kupfer (Cu) Kubisch-flächenzentriert
    • Magnesium (Mg) Hexagonal-dichtestgepackt
  2. Was versteht man unter Versetzungsverfestigung ?
    Unter Versetzungsverfestigung versteht man dieBehinderung der Versetzungsbewegung durch kreuzendeVersetzungen.
  3. Nennen Sie zwei technische Verfahren zur Erhöhungder Versetzungsdichte
    • • Kaltverformen
    • • Abschrecken
  4. Welchen Einfluss hat die Korngröße auf dieStreckgrenze von Stahl ?
    Geben Sie quantitativ den Einfluss der Korngröße aufdie Streckgrenze von Stahl an.
    • Je kleiner die Korngröße ist, desto größer wird dieStreckgrenze.
    • Rp = Ss = S0 + dSm + dSv + dSkg + dSt
    • (S = Sigma; d = Delta)
    • Dabei ist dSkg = K / s1/2
    • Die Korngröße wirkt sich also auf einen Summand derStreckgrenze aus
  5. Skizzieren und beschriften Sie ein binäresZustandsdiagramm mit vollständiger Löslichkeit derKomponenten im flüssigen und beidseitigbeschränkter Löslichkeit im festen Zustand.
    Markieren Sie eine reine Komponente (I), eineuntereutektische (II) und eine eutektische Legierung(III) und skizzieren Sie die jeweiligen Abkühlkurven
  6. Nennen Sie je einen unlegierten untereutektoidenund einen unlegierten übereutektoiden Stahl
    Skizzieren Sie schematisch das normalisierte Gefügeder genannten Stähle und kennzeichnen Sie dieauftretenden Phasen.
    • untereutektoide, unlegierte Stähle sind Stähle mit einem CGehaltkleiner als 0,8 %,also z.B. C45, ein übereutektoider C100.
  7. Was bedeuten die Werkstoffbezeichnungen St 52,St E 470, X 12 CrNi 188 und GG 15 ?
    • St 52 = BaustahlZugfestigkeit > 520 MPa
    • St E 470 = BaustahlStreckgrenze > 470 MPa
    • X 12 CrNi 188 = 0,12 % C, 18 % Cr, 8 % Ni
    • GG 15 = GraugußZugfestigkeit = 150 MPa
  8. Erläutern Sie den Begriff „Rekristallisation“.
    • Bei der Rekristallation unterscheidet man drei Vorgänge: primäre Rekristallation,Kornvergrößerung und sekundäre Rekristallation.Allgemein werden unter Rekrist. alle Erscheinungen zusammengefasst, die mit derEntstehung und Wanderung von Großwinkelkorngrenzen zusammenhängen.Die Korngröße nimmt mit zunehmendem Verformungsgrad ab.
    • Primäre Rekrist.: Darunter ersteht man den Vorgang von der Keimbildung über dasKeimwachstum bis zur Bildung eines neuen Gefüges. Es findet statt:Kornneubildung, Ausheilen aller Fehlstellen, Klettern und Quergleiten derVersetzungen, was zur Änderung von Härte Festigkeit und Verformbarkeit sowieLeitfähigkeit und Magnetisierbarkeit führt. Die treibende Kraft:Verzerrungsenergie, bestimmt aus Verformungsgrad ó Versetzungsdichte.Der Verformungsgrad beeinflusst die Korngröße und die Temperatur.Anschließend gilt Versetzungsdichte p1 << p0
    • Sekundäre Rekrist.: bewirkt nur Änderung der Eigenschaften, die von Korngrößeabhängen. Treibende Kraft = Oberflächenenergie der Körner, Mobilität aus T undVerformungsgrad. Es wachsen nur einzelne Körner, tritt bei hohen Temp. undhohen Verformungsgraden auf.
  9. Welche Auswirkung hat eineRekristallisationsglühung auf die Zugfestigkeit eineskaltverfestigten Stahles ?
    Eine Rekristallisationsglühung verbessert die plastischeVerformbarkeit. Dabei wird die Kaltverfestigungaufgehoben, welche durch Kaltumformverfahren imWerkstoff entsteht. Durch die Verbesserung der plastischenVerformbarkeit erhöht sich die Zugfestigkeit des Stahles,da mehr Spannungen bis zum Bruch aufgenommen werdenkönnen.
  10. Wie lautet das Hooke’sche Gesetz ?Erläutern Sie die auftretenden Größen.
    Das Hook’sche Gesetz lautet Sigma = E * Epsilon

    (Sigma = Spannung, Epsilon = Dehnung,E=Elastizitätsmodul)

    Sigma ist die Spannung, die erforderlich ist um einebestimmte elastische Dehnung Epsilon hervorzurufen.Andersrum ist Epsilon eine Dehnung, die durch einebestimmte Spannung hervorgerufen wird.Der Elastizitätsmodul ist ein Proportionalitätsfaktor undbeschreibt die Spannung bei 100 % elastischer Dehnungeines Bauteils. Er ist ein Kennwert des Werkstoffes.

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