PsyPhy IX EMG

Card Set Information

Author:
RiniBini
ID:
137608
Filename:
PsyPhy IX EMG
Updated:
2012-04-05 14:07:41
Tags:
EMG
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Description:
EMG
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  1. Was sind die physiologischen Grundlagen?
  2. Wie leitet man ab?
    • Bipolar
  3. Was muss man bei der Ableitung beachten?
    • Standardisierung des Ableitorts schwierig --> individuelle Unterschiede
    • Problem von Verfälschungen durch EKG und EDA
    • Nutzung von Filtern schwieirg wegen hohem Frequenzbereich
    • keine Bewegung möglich
    • Platzierung der Elektroden am Anfang und am Ende des Muskels!
  4. Integrationsverfahren
  5. Contour following


    • EMG‚ÄźSignal stochastisch
    • nicht reproduzierbare Amplitudenspitzen werden eliminiert
    • resultierende geglättete Kurve zeigt gemittelten Signaltrend (Hüllkurze bzw. linear envelope)
    • Präzisionsgleichrichter mit variabler Filtereinheit
    • Gleitender Micelwert: proportional zur Kontur des EMGSignals wird Spannungsverlauf ermittelt (contour following)
    • kurze Zeitkonstante für kurzfristige Veränderungen des EMGSignals (0,025–2,5 s)
  6. Wann würden Sie Contour following anwenden?
    Wenn man schnelle Veränderungen messen will, weil man kurze Zeitkonstante festlegen kann.

    Typische Fragestellung: Schreckreaktion
  7. Welche Muskelarten gibt es?
    • Glatte Muskulatur
    • Herzmuskulatur
    • Skelettmuskulatur/ Quergestreifte Muskulatur
  8. Wie lässt sich die Wanderung im EMG physiologisch erklären?
    Muskel-AP wandert entlang der Muskelfaser --> wandernde Depolarisation --> Ionenverschiebung

    so stark, dass sie auch an Körperoberfläche messbar ist



    Die reine biphasische Potentialform, die ein einzelner Muskelaktionsimpuls auslösen würde, ist allerdings im Oberflächen-EMG kaum zu beobachten, da von einer motorischen Einheit immer mehrere Fasern, die untereinander einen gewissen räumlichen Abstand haben, erregt werden. Daher nimmt, aufgrund der Laufzeitunterschiede auf der Strecke Muskelfaser-Elektrode, die Potentialkurve eine polyphasische Gestalt an, d.h. sie besteht aus mehreren aufeinanderfolgenden Wellenbergen undtälern.
  9. Was hat sich der Erfinder denn dabei gedacht, als er diese Methode (das Integrationsverfahren) erfunden hat?
    • Man kann die aggregierten Potentiale erfassen die von verschiedenen motorischen Einheiten produziert werden...(Akkumulation der elektrischen
    • Energie bis zu bestimmtem Kriterium)
  10. Warum kann man die Schreckreaktion nicht mit dem Integrationsverfahren messen?
    Weil man ganz kurze Zeitausschnitte messen will und bei dem contour following kann man in dem man eine kurze Zeitkonstante festlegt sehr schnelle Veränderungen messen.
  11. Warum wendet man Integrationsverfahren (time- und voltage-resetting) bei EMG an?
    weil die Ergebnisse aus diesen Verfahren in linearem Zusammenhang zur Kontraktion des Muskels stehen
  12. Warrum richtet man beim Integrationsverfahren gleich?
    • Ein Integrator sammelt die elektrische Energie, die ihm am Eingang angeboten wird. Da das EMG ein Wechselspannungssignal ist, das zwischen
    • positiver und n egativer Polarität schwankt, würde dies für die Integration bedeuten, dass dem I ntegrator abwechselnd Energie zugeführt und entnommen wird. Eine Messung des Energiebetrags, der durch die Muskelaktivität aufgebracht wird, wäre also auf diese Weise nicht
    • möglich. Daher wird das Rohsignal zunächst gleichgerichtet und dann erst dem Integrator zugeführt.

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