Das Atmungssystem [Fertig]

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Author:
EliasTS
ID:
142686
Filename:
Das Atmungssystem [Fertig]
Updated:
2012-03-21 06:01:49
Tags:
Respiratorisches System Atmungssystem Lunge Atemwege
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Der Aufbau des Atmungssystems
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  1. Was ist die Äußere Atmung?
    • Gasaustausch zwischen Organismus und umgebung in der Lunge:
    • Aufnahme von O²
    • Abgabe von CO²
  2. Was ist die Innere Atmung?
    • Verbrennung von Nährstoffen zur energiegewinnung in den Zellen unter verbrauch von O² (Zellatmung).
    • (In den Mitochondrien)
  3. Die Schritte des Sauerstofftransports? (4)
    • Sauerstofftransport durch zu den Lungenbläschen
    • Übertritt des O² durch diffusion ins Blut der Lungenkapillaren
    • O²-Transport mit Hilfe des Blutes zu den Gewebskapillaren
    • Diffusion von O² aus den Gewebskapillaren in die Zellen
  4. Aufgaben des Respiratorischen Systems? (3)
    • Bereitstellung von O²
    • Abgabe von CO²
    • Regelung des Säure-Base-Haushaltes
  5. Oberer Respirationstrakt?
    • Nase
    • Nasennebenhöhlen
    • Pharynx
    • Larynx
  6. Unterer Respirationstrakt
    • Trachea
    • Bronchen
    • Lunge
  7. Aufbau der Schleimhaut? (3)
    • Die Mucosa bedeckt den größten Teil des respiratorischen Systems
    • ist ein mehrreihiges hochprismatisches Flimmerepithel
    • Enthält viele schleimbilde Zellen (Becherzellen & submuköse Zellen)
    • Hat Cilien (schlagen Rachenwärts)
  8. Welches sind die Schleimbildenden Zellen der Mucosa?
    • Becherzellen
    • Submuköse Zellen
  9. Was machen Cilien?
    Schlagen und Transportieren so Schleim und die darin eingeschlossenen Fremdpartikel rachenwärts
  10. Aufgaben der Mukosa?
    • Schutz der Empfindlichen Alveolen durch:
    • Reinigen der Luft
    • Anfeuchten der Luft
    • Anwärmen der Luft
  11. Sichtbarer Teil der Nase?
    • Nares (Nasenlöcher)
    • Septum Nasi (Nasenscheidewand)
    • Nasenflügel
  12. Innerer Teil der Nase? (6)
    • Cavitas nasi (Nasenhöhlen)
    • Septum nasi (Nasenscheidewand)
    • Choanen (hintere Nasenöffnung zum Rachenraum)
    • Nasenhaare
    • Conchae Nasalis (Nasenmuscheln)
    • Meatus nasi (Nasengänge)
  13. Begrenzungen der Cavitas nasi?
    • Siebbein (Oben)
    • Harter & weicher Gaumen (unten)
    • Kieferknochen (Seitwände)
  14. Form der Cavitas nasi?
    • Annähernd 3-eckig
    • wird durch das Septum nasi geteilt
  15. Hintere Nasenöffnung?
    Choanen
  16. Aufgabe der Nasenhaare?
    Verhindern des Eindringens von großen Fremdkörpern
  17. Was sind Conchen?
    • Nasenmuscheln
    • Von Schleimhaut überzogene Knochen zur Oberflächenvergrößerung
    • Chonchae nasalis inferior
    • Chonchae nasalis medius
    • Chonchae nasalis superior
    • (jeweils links und rechts)
  18. Was sind Meatus nasi?
    • Nasengänge
    • Meatus nasi inferior
    • Meatus nasi medius
    • Meatus nasi superior
    • (jeweils links und rechts)
  19. Funktionen der Nase?
    • Erwärmung, Vorreinigung, Anfeuchten der Atemluft
    • Beherbergung des Riechorgans
    • Resonanzräume für die Stimme
  20. Wie heißt die Riechschleimhaut?
    Regio olfactoria
  21. Was sind die Riechzellen?
    Zellkörper des N. olfactorius
  22. Nasennebenhöhlen?
    • Sinus frontalis
    • Sinus maxillares
    • Sinus sphenoidales
    • Cellulae ethmoidales
  23. Ductus nasolacrimalis?
    • Tränennasengang
    • Mündet in den Meatus nasi inferior
    • flüssigkeit aus dem inneren Auge fließt in die Nasenhöhle ab
  24. Aufteilung des Pharynx?
    • Nasopharynx (Nasenrachen) oben
    • Oropharynx (Mundrachen) mitte
    • Laryngopharynx (Kehlkopfrachen) unten
  25. Nasopharynx? (4)
    • Oberes Drittel des Pharynx
    • Hier münden die Choanen
    • Hier mündet die Tuba auditiva (Ohrtrompete)
    • Hier liegen die Tonsilla pharyngea (Rachemandeln)
  26. Was ist die Tuba auditiva?
    • Ohrtrompete
    • Verbindung zum Mittelohr
  27. Wo liegen die Rachenmandeln?
    Nasopharynx
  28. Was sind Rachenmandeln?
    • Die Tonsilla pharyngea
    • Dienen der Infektabwehr
  29. Oropharynx?
    • Mittleres Drittel des Pharynx
    • Öffnung zum Mundraum
    • Hier liegen die Tonsilla palatinae (Gaumenmandeln)
  30. Was sind die Gaumenmandeln?
    • Tonsilla platinae
    • Dienen der Infektabwehr
  31. Laryngopharynx?
    • Unteres Drittel des Larynx
    • Vom Zungenbein bis zum Kehlkopf
    • Hier findet der eigentliche Schluckakt statt
  32. Pharynx allgemein? (4)
    • Muskelschlauch
    • Von der Schädelbasis bis zur Speiseröhre
    • Luft und speisewege kreuzen hier, teilen sich unten auf
    • Epiglottis als Schaltstelle
  33. Funktionen des Larynx? (2)
    • Verschließen der unteren Luftwege
    • Hauptorgan der Stimmbildung
  34. Aufbau des Larynx? (mind. 5)
    • Röhrenförmiges Knorpelgerüst
    • Beherbergt die plicae vocales (Stimmbänder)
    • Cartilago thyroidea: (Schildknorpel)
    • Cartilago epiglottis: (Kehlkopfdeckel)
    • Cartilago cricoidea: (Ringknorpel)
    • Cartilago arytaenoidea: (Stellknorpel)
  35. Aufbau der Trachea? (mind 4.)
    • 10-15cm lang
    • Durchmesser ca. 2cm
    • muskulöser Schlauch unterhalb des Ringknorpels
    • 16-20 C-förmige Knorpelspanngen halten sie auch beim Einatmen geöffnet
    • Zwischen den Spangen liegt elastisches Bindegewebe
    • Von Schleimhaut überzogen
  36. Trennungsstelle der Trachea?
    • Bifurcatio tracheae
    • Teilung in rechten und linken Hauptbronchus
  37. Die Lage der Lunge (mind. 5)
    • Begrenzung nach außen durch die Rippen
    • Begrenzung nach unten durch das Diaphragma
    • Bis über die Clavicula
    • Die Pulmones:
    • (Lungenflügel) umgeben seitlich das Mediastinum
    • Liegen jeweils in einer Pleurahöhle
    • Zwischen ihnen liegt das nach Links verschobene Herz, darum ist der Li. Flügel kleiner
  38. Lungenbasis?
    Der Teil der dem Diaphragma aufliegt
  39. Lungen Apex?
    Der obere Teil der Lunge
  40. Wo liegt der Lungenhilus?
    An der Medialen seite der Lungenflügel
  41. Was tritt am Lungenhilus ein/aus? (4)
    • Hauptbronchen
    • Lungengefäße
    • Lymphgefäße
    • Nerven
  42. Welches sind die Lungengefäße? (2)
    • A. & V. Pulmonalis (Arterie hier Sauerstoffarm und Vene Sauerstoffreich)
    • A. & V. Bronchalis zur Eigenversorgung (Vasa privata)
  43. Nerven der Lunge?
    • N. Vagus
    • Parasympaticus verengt die Bronchen und Broncheolen
    • Sympaticus erweitert Bronchen und Broncheolen
  44. Lungenaußenflächen? (3)
    • Facies costalis
    • Facies mediastinalis
    • Facies diaphragmatica
  45. Einteilungen der Lunge?
    • Lungenlappen: (Re. 3 / Li. 2)
    • Lobus superior, medius und inferior
    • Lungensegmente: (Re. 10 / Li. 9)
    • Begrenzung nicht Sichtbar, sie sind nach broncho-arteriellen Einheiten angelegt. Jedes Segment wird von einem Bronchus und einem Arterienast versorgt
    • Lungenläppchen: kleinste Einheit
    • durch Bindegewebssepten voneinander getrennt
  46. Aufzweigungen des Bronchalbaumes (8)
    • Trachea
    • Bronchus principalis (dexter & sinister)
    • Lappenbronchen
    • Segmentbronchen
    • Läppchenbronchen
    • Broncheolen
    • Broncheoli terminalis
    • Broncheoli respiratorii
  47. Aufbau Bronchus principalis dexter & sinister
    • An der Bifurcatio aus der Trachea hervorgegangen
    • Wand ähnlich der Trachea, auch Knorpelspangen und Flimmerepithel mit Schleimhaut
  48. Lappenbronchen
    • Rechts 3
    • Links 2
    • Jeweils pro Lungenlappen
    • besitzen Knorpelplatten statt spangen
  49. Broncheoli respiraatorii
    Verzweigt sich in 2 Ductuli alveolaris die zu den Saccus alveolaris führen (Alveolarsäckchen wo mehrere Alveolen zuasmmengefasst sind)
  50. Aufbau der Pleura
    • Gebildet aus Pleura visceralis und parietalis
    • Dazwischen ein Flüssigkeitsgefüllter Raum (interpleuralspalt)
  51. Funktion der Pleura
    • Lungenflügel können während der Atmung im Brustraum gleiten
    • Durch den im Interpleuralspalt herrschenden Unterdruck (3-6mm/HG) liegt die Lungenoberfläche dem Brustraum an, dadurch werden alle Brustkorbbewegungen auf die Lunge übertragen
  52. Pleura visceralis
    • Hauchdünne, mit Gefäßen versorgte Hülle
    • Umhüllt die Lungenflügel
    • Ist locker mit der Lunge verwachsen
    • Sekrätiert eine wässerige Flüssigkeit in den Pleuraspalt
  53. Pleura parietalis
    • Enthält sensible, Nozirezeptoren
    • Resorbiert die wässerige Flüßigkeit aus dem Pleuraspalt
    • Kleidet Brustwand, Zwechfell und Mediastinum aus (verwachsen):
    • Pleura costalis
    • Pleura diaphragmatica
    • Pleura mediastinalis
  54. Aufbau der Alveolaren
    • Alveolarzelle Typ 1: Deckzelle
    • Alveolarzelle Typ 2: Bildet Sufactant factor
    • Makrophagen: zur Immunabwehr
  55. Was ist der Surfactant factor?
    • Stabilisierender Flüssigkeitsfilm der Alveolaren
    • Mindert die Oberflächenspannung
    • Nötig auf Grund der Schwankenden Drücke
    • Wird in der Alveolarzelle Typ 2 gebildet
  56. Aufbau der Blut-Luft-Schranke (4)
    • Surfactant factor
    • Alveolarzelle Typ 1
    • Gemeinsame Basalmembran
    • Tunica interna/intima der Kapillare
  57. Begünstigende Faktoren der Diffusion (5)
    • Große Diffusionsfläche: >100m²
    • Hohe Durchlässigkeit:
    • Kurze Diffusionsstrecke: <1 Mikrometer
    • Lange Diffusionszeit: 0,75s
    • Partialdruckunterschiede als Treibendekraft der Diffusion
  58. Partialdruck des O²
    • 100 mm/HG: in der Alveole
    • 40 mm/HG: im Blut
  59. Partialdruck des CO²
    • 40mm/HG: Im In der Alveole
    • 46mm/HG: Im Blut
  60. Wie wird Sauerstoff im Blut Transportiert?
    Gebunden an das Eisen im Hämoglobin der Erythrozyten
  61. Wie wird Kohlendioxid im Blut transportier?
    • 10% Physikalisch gelöst
    • 10% Gebunden an Ery's (andere Bindungsstelle, trotzdem nicht gleichzeitig mit O²)
    • 80% als Bicarbonat (HCO³)
  62. Wo findet der Haldane-Effekt statt?
    In der Lunge
  63. Wo findet der Bohr-Effekt statt?
    Im Gewebe
  64. Bicarbonat + Wasserstoff =?
    Kohlensäure
  65. Kohlendioxid + Wasser =?
    Kohlensäure
  66. Wozu zerfällt Kohlensäure beim Haldane-Effekt?
    Wasser und Kohlendioxid
  67. Wozu zerfällt Kohlensäure beim Bohr-Effekt?
    Bicarbonat und H+ (H+ bindet sich ans Hämoglobin)
  68. Vorraussetzungen für den Haldane-Effekt?
    • Bicarbonat im Blut
    • Hämoglobin mit gebundenem Wasserstoff im Blut
  69. Was Passiert beim Haldane-Effekt? (5)
    • Bicarbonat befindet sich im Blut
    • Sauerstoff diffundiert ins Blut
    • Sauerstoff verdrängt Wasserstoff vom Hämoglobin und bindet sich selbst daran
    • Das Wasserstoffatom, bindet sich ans Bicarbonat (Wasserstoff und Bicarbonat werden zu Kohlensäure)
    • Die Kohlensäure zerfällt zu Kohlendioxid und Wasser
    • Das Kohlendioxid wird Abgeatmet
  70. Was passiert beim Bohr-Effekt? (5)
    • Wasser ist im Blut
    • Kohlendioxid diffundiert ins Blut
    • Kohlendioxid bindet sich mit dem Wasser (Kohlendioxid und Wasser werden zu Kohlensäure)
    • Die Kohlensäure zerfällt zu Bicarbonat und Wasserstoff
    • Wasserstoff bindet sich ans Hämoglobin und verdrängt das Sauerstoffatom
    • Der Sauerstoff diffundiert ins Gewebe
  71. Atemzugvolumen
    • jeder Atemzug
    • ca. 500mL
    • 1/3 verbleibt in den oberen Atemwegen (Totraum 150-200mL)
  72. Totraum
    • Obere Atemwege
    • 1/3 des Atemzugvolumen verbleibt hier
    • ca. 150-200mL
  73. Atemzeitvolumen / Atemminutenvolumen
    • Eingeatmete Luft pro Minute
    • bei 12-18 Atemzügen/min ca. 7,5L pro Minute
  74. Inspiratorisches Reservevolumen
    • Zusätzliches Atemzugvolumen durch verstärkte Einatmung
    • 2-3L
  75. Expiratorisches Reservevolumen
    • Luft die durch verstärkter Ausatmung (nach normaler Einatmung) ausgeatmet werden kann
    • 1-1,5L
  76. Vitalkapazität
    • Maximales Aus- und Einatembare Luftvolumen
    • Also Atemzugvolumen + inspiratorisches Reservevolumen + expiratorisches Reservevolumen
    • ca. 3-7L
  77. Residualvolumen
    • Luftmenge, die nach maximaler Expiration in der Lunge verbleibt
    • ca. 1L
  78. Totalkapazität
    • Maximal mögliches Volumen das die Lunge aufnehmen kann
    • Vitalkapazität + Residualvolumen
  79. Hering-Breuer Reflex
    • Inspirationsneurone hemmen Expirationneurone
    • Werden die Dehnungsrezeptoren zunehmend erregt hemmen sie die Inspirationsneurone
    • Dadurch werden die Expirationneurone nicht mehr gehemmt
    • Das begranzt die Inspiration
  80. Was messen die peripheren Chemorezeptoren
    • Partialdruck von O²
    • Partialdruck von CO²
    • pH-Werte
  81. Lage der peripheren Chemorezeptoren
    • Glomus aorticum im Aortenbogen
    • Glomus caroticum in der A. carotis
  82. Wann beeinflussen die peripheren Chemorezeptoren die Atmung und wie?
    • O² Partialdruck sinkt = Atmung wird verstärkt
    • CO² Partialdruck steigt = Atmung wird verstärkt
    • pH-Abfall = Atmung wird verstärkt
  83. Lage der zentralen Chemorezeptoren
    Vorderseite der Medulla oblongata
  84. Was messen die zentralen Chemorezeptoren
    • CO²-Partialdruck des Liquor
    • pH-Werte des Liquor
  85. Wann beeinflussen die zentralen Chemorezeptoren die Atmung und wie?
    • CO² Partialdruck steigt = Atmung wird verstärkt
    • pH-Werte fallen = Atmung wird verstärkt
    • Liefern den größten Anreiz zur Atmung
  86. Was beeinflusst die Atemregulation
    • Periphere Chemorezeptoren: messen im Blut
    • Zentrale Chemorezeptoren: messen im Liquor
    • Mechanorezeptoren: in Muskeln und Sehen
    • Höhere Zentren des Gehirns: bei Angst, Schock, Schmerz...
    • Pressorrezeptoren in Aorta und Carotis: messen RR, bei Abfall kommt es zur Mehratmung
    • Körpertemperatur: bei Anstig oder Abfall kommt es zur Mehratmung

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