Kleiner Kanon 4

Card Set Information

Author:
m.wd
ID:
142699
Filename:
Kleiner Kanon 4
Updated:
2012-04-09 09:42:07
Tags:
art history
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Description:
-
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  1. Pablo Picasso, Les Demoiselles d‘Avignon, 1907,

    • Öl auf Leinwand, 240x240 cm
    • - Das Gemälde Les Demoiselles d’Avignon zeigt fünf teils leicht bekleidete, teils nackte weibliche Figuren aus verschiedenen Blickwinkeln vor einem in verschiedenen bläulichen Farbtönen gehaltenen Hintergrund.
    • - Der Betrachter sieht sie frontal, seitlich, hockend und schräg von vorn
    • - Zu beiden Seiten ist ein Vorhang angedeutet, der linke wird von einer Hand gehalten, er weist rotbraune, der rechte Vorhang blau-ockerfarbene Farbtöne auf.
    • - Der Bildvordergrund zeigt in der Mitte ein Stillleben mit Früchten auf einem Tisch.
    • - Die Körper der Figuren sind in leicht eckigen Formen abstrahiert dargestellt.
    • - Weiße und bläuliche Farbteile neben und auf den Körpern sorgen für Spannung.
    • - Es besteht ein Bruch zwischen den drei Frauengestalten auf der linken Bildseite und den zwei Figuren auf der rechten Bildseite, für deren Darstellung der Gesichter afrikanische Masken gedient haben könnten und die maskenhafte, verzerrte Gesichtszüge aufweisen.
    • - Die Gesichter der äußeren Frauen sind eher dunkel gehalten und mit Schraffuren schattiert. Die eine der beiden Frauen mit maskenhaftem Gesicht sitzt mit dem Rücken zum Betrachter, den Kopf in unnatürlicher Weise zu ihm verdreht. - Zwei Frauen haben die Arme über den Kopf gehoben und präsentieren sich vor dem Betrachter.
  2. Wols, Komposition, 1947,

    • Öl auf Leinwand, 81x64 cm
    • - Wols gelingt es alle vorhandenden ästhetischen Kriterien auszuhebeln. Nur noch die Leinwand bleibt dem Betrachter als bekanntes Element.
    • In seinen 102 erhaltenen Ölbildern wird deutlich, dass Wols mit ungewöhnlichen antiakademischen Techniken experimentierte. Er ließ verdünnte Farbe in mehreren Lagen gerinnen, zerfließen und auf der schräg gehaltenen Leinwand laufen, so dass ein dichtes Geflecht von Spuren entstand, durchzogen von Furchen und Gräben, die mit Pinselstiel, Gabel oder Messer in die Farbe gekratzt wurden. Manchmal tränkte der Künstler vor dem Malakt die Leinwand mit farbigem Terpentin. Die Bilder erinnern an Gesichter, die gezeichnet sind von Verletzung, Leid und Alterung.
  3. Constantin Brancusi,

    • Vogel im Raum, 1928
    • - in vielen Variationen mit der dynamischen Eleganz des Vogelflugs auseinandersetzt
    • - Es ist kennzeichnend für Brancusi, mit der erdlastenden Bildhauerei Formen für Phänomene zu finden, die beispielsweise mit dem Fliegen scheinbar die Gravitation überwinden
    • - Das Leichte mit Schwerem darzustellen, und mit dem Polieren der Oberflächen die pure Materialmasse in Lichträumlichkeit zu transformieren, stellt den paradoxalen Kern von Brancusis Skulpturen dar
    • -S&¨ule wichtig
  4. Umberto Boccioni, Einzigartige Formen in der Kontinuität im Raum,

    • Plastik, Bronze 1913, 118 cm
    • - bekannteste Plastik des italiensichen Futuristen
    • - Orginal wurde in Gips angefertigt. Erst nach seinem Tod entstanden Bronzeabgüsse
    • - Boccioni verfasste 1912 das Technischen Manifest der futuristischen Plastik, in der er die vollständige Abschaffung der endlichen Linien forderte und der in sich geschlossenen Statue. "Reißen wir die Figur auf, schließen wir die Umwelt mit in sie hinein"
    • - Voranschreiten, Sockel pro Bein
  5. Codex Manesse

    • zwischen ca. 1300 und ca. 1340 in Zürich
    • - Die Manessische Liederhandschrift enthält dichterische Werke in mittelhochdeutscher Sprache
    • - Ihr Grundstock entstand um 1300 in Zürich, wahrscheinlich im Zusammenhang mit der Sammeltätigkeit der Zürcher Patrizierfamilie Manesse.
    • - Der Kodex gilt als repräsentative Summe des mittelalterlichen Laienliedes und bildet für den 'nachklassischen' Minnesang die Haupt- und weithin die einzige Quelle.
    • - Die insgesamt 138 Miniaturen, die die Dichter in idealisierter Form bei höfischen Aktivitäten darstellen, gelten als bedeutendes Dokument oberrheinischer gotischer Buchmalerei
    • Cappenberger Barbarossakopf
    • Um 1160Kopfreliquie aus vergoldeter Bronze
    • - Portraitbüste des Kaisers Friedrich I. Barbarossa
    • - gilt als die erste unabhängige Porträtdarstellung der abendländischen Kunst seit der karolingischen Zeit.
    • - wurde noch im 12. Jahrhundert in ein Kopfreliquiar umgewidmet

    • - Aufschriften verweisen auf Reliquien (Haar des Johannes)
    • -Knüpft an antikes Herrscherbild an. Aber mit christlicher Verbindung "Heiliges Römisches Reich"
    • König David (links) und Prophet Daniel
    • um 1135, Augsburger Dom.
    • Simone Martini: Die Verkündigung,
    • 1333, Tempera auf Holz
  6. Mietshaus Rue Franklin (Paris), 1902-1903, Auguste Perret

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