Pathologie Neurologie 3 [Fertig]

Card Set Information

Author:
EliasTS
ID:
143309
Filename:
Pathologie Neurologie 3 [Fertig]
Updated:
2012-03-27 15:23:35
Tags:
Neurologische Krankheitsbilder R├╝ckenmarksverletzungen Epilepsie Apallisches Syndrom
Folders:

Description:
Krankheiten aus der Neurologie
Show Answers:

Home > Flashcards > Print Preview

The flashcards below were created by user EliasTS on FreezingBlue Flashcards. What would you like to do?


  1. Ursachen für Rückenmarksverletzunge
    • Durchtrennung
    • Prellung
    • Blutung
    • der Wirbelsäule/ des Wirbelkanals
  2. Eigenschaften der Symptome bei Rückenmarksverletzungen
    • Abhängig von Höhe und Ausdehnung der Läsion
    • Kopletter o. Inkompletter Querschnitt (Plegie/Parese)
    • Oberhalb von C4 = Exitus letalis ohne Maschinen
  3. Symptome der Rückenmarksverletzungen in Phase 1 (7)
    • Schlaffe Paresen/Sensibilitätsausfälle unterhalb der Läsion
    • Blasen- und Mastdarmlähmung
    • Paraplegie/Paraparese (Thorakalmark)
    • Tetraplegie/Tetraparese (Cervikalmark)
    • Vegetative Störungen
    • Hypotonie
    • Hautveränderungen
  4. Symptome der Rückenmarksverletzungen in Phase 2
    • 4-6 Wochen nachder Läsion:
    • Spastische Paresen
    • Neurologische Blase (Schockblase, Miktionsblase, Kein gefühl)
  5. Diagnose bei Rückenmarksverletzungen (6)
    • Anamnese
    • Körperliche und neurologische Untersuchungen
    • Röntgen
    • CT
    • MRT
    • Elektromyographie/EMG
  6. Allgemeine Therapie bei Rückenmarksverletzungen (5)
    • Kortikosteroide (ggn Ödeme)
    • Antikoagulantioen (Thromboseprophylaxe)
    • Physiotherapie: Prophylaxenabdeckung, Blasen-Masdarmtraining
    • Psychotherapeutische Begleitung
    • Botox (zum Spastik durchbrechen)
  7. Akute Therapie bei Rückenmarksverletzungen (6)
    • Immobilisierung
    • Vitalfunktionen sichern
    • Operative Versorgung
    • Analgesie
    • Vakuummatratze
    • Halskrawatte
  8. Therapie bei kompletter Querschnittslähmung
    • (Schaden irreversibel, sofortige OP nicht sinnvoll)
    • Spätere Entlastungsoperation (Knochensplitter, Hämatome...)
  9. Was ist ein Epileptischer Anfall
    • Ein einziger Krampfanfall
    • Bedingt durch eine Störung des Gehirns (Entladung neuronaler Zellverbände)
  10. Auslöser für einen einmaligen Epileptischen Anfall (3)
    • Massiver BZ-Abfall
    • Vergiftung
    • Sauerstoffmangel
  11. Definition der Epilepsie
    • Chronische Erkrankung mit rezidivierenden, spontan auftretenden epileptischen Anfällen ohne ersichtlichen Grund
    • (Können im laufe der Kindheit ausheilen)
  12. Einmaliger Anfall
    Einziger Anfall durch Störung des Gehirns in folge von: BZ-Abfall, Sauerstoffmangel....
  13. Wer kann einen Epileptischen Anfall erleiden?
    Theoretisch alle, weil die Fähigkeit zu epileptischen Reaktionen in jedem menschlichem Gehirn bereit liegen
  14. Entstehungsformen von Epilepsie
    • Ideopatische Epilepsie: genetische Disposition (Anfallsneigung)
    • Symptomatische Epilepsie: Im zusammenhang mit angeborenen oder erworbenen Hirnschädigungen
  15. Gelegenheitsanfall
    Durch die Provokationsfaktoren
  16. Provokationsfaktoren (8)
    • Fiberanfälle (bei Kindern)
    • Fotostimmulation
    • Alkohol
    • Schlafentzug
    • Infektionen
    • Trauma
    • Sauerstoffmangel
    • Medikamente (Neuroleptika, Penecilin...)
  17. Klassifikation der Epilesie nach "ILAE"
    • Fokale Anfälle (Einfach-, Komplexfokal oder Sekundär generalisiert)
    • Primäre generalisierte Anfälle
    • Nicht klassifizierte Anfälle
  18. Fokale Anfälle
    • Anfall einer umschriebenen Region
    • Einfach fokal: ohne Bewustseinsstörungen, motorisch-sensibel
    • Komplex fokal: Mit Bewusstseinstörung zu beginn oder dannach
    • Sekundär generalisiert: Einfach- oder Komplexfokaler Beginn, mit ausbreitung auf beide Hirnhemispähren
  19. Primär generalisierte Anfälle
    Weißt von anfang an auf eine Initiale beteiligung beider Hemisphären hin
  20. Provokationsfaktoren bei Epilepsie (6)
    • Fieberanfälle (bis 5 Jahre)
    • Alkohol
    • Medikamente (Neuroleptika, Antidepresiva, Penicilin)
    • Schlafentzug
    • Trauma des ZNS
    • Infektion des ZNS
    • (BZ-Abfall, Sauerstoffmangel, vergiftung)
  21. Formen Epileptische Anfälle
    • Grand mal
    • Status Epilepticus
    • Petitmal
  22. Formen des Petit mal
    • West-Syndrom
    • Pyknolepsie
    • Janz-Syndrom
    • (Generalisierte Epilepsissyndrome)
  23. Eigenschaften des Gran mal
    • Klassischer tonisch-klonischer Anfall
    • Dauer 1-3min
    • Beide Hemisphären sind betroffen
    • primär oder sekundär generalisiert
    • auch aus einem fokalen anfall herraus
    • mit Bewusstseinsverlust
    • anschließend amnesie
  24. Beginn eines Gand mal Anfalles (7)
    • Tonische verkrampfung für ca. 15 sek
    • Sturz
    • Apnoe
    • Überstreckung der Extramitäten
    • Meist geöffnete Augen
    • Blickwendung nach oben
    • Weite und lichtstarre Pupillen
  25. Grand mal Anfall (4)
    • klonische Muskelzuckungen vor allem der Extremitäten
    • evtl. Zungenbiss
    • Enuresis
    • Hypersalvation (Spucke/Schaum vorm Mund)
  26. Im Anschluss an den Gand mal
    • Müdigkeit, Schlaf erschöpfung setzen ein
    • Auch Muskelkater und Kopfschmerzen
    • sowie Amnesie
  27. Der Status Epilepticus (5)
    • Potenziell lebensbedrohlich (Immer ein Notfall)
    • Andauernde epileptische anfälle (5-30min)
    • oder
    • Wiederholende Anfälle ohne wiedererlangen des Bewusstsein
    • (bei jedem Anffalstyp möglich)
    • Ursachen sind meist: Hirntrauma, Hirntumor, Infektionen, zerebrovaskuläre Erkrankungen
  28. West Syndrom (4)
    • 4-7Lj.
    • Eher Jungen
    • Schlechte prognose. 70% prä-perinatale Hirnschädigungen
    • kann zu Lennox-gestaut-Syndrom führen (geistige retadiert heit und Absencen
  29. Pyknolepsie (5)
    • "Hans guck in die Luft" / Absencen Epilepsie
    • 2-12Lj.
    • Mädchen
    • Idiopathisch
    • gute Prognose (90% durch Medikamente Anfallsfrei)
  30. Janz Syndrom (5)
    • Juvenile-Myoklonische Epilepsie
    • 12-25Lj.
    • Männlich=weiblich
    • Gute prognose mit Medis und auschalten der Prov. faktoren
    • Rezidivrate nach absetzen der Medis bei 90%
  31. Diagnose der Epilepsie
    • EEG: Routine Wach EEG, Kurzzeit Schlaf EeG, Provokations EEG
    • CT
    • MRT
    • Schädelsonographie
  32. Therapie der Epilepsie
    • Antileptika: Monptherapie, Kombinationstherapie
    • OP's: Epilepsiechirurgie bei pharmakoresistenter Epilepsie (5-10%)
  33. Synonyme des Apallischen Syndroms
    • Wachkoma
    • Koma vigile
  34. Grund des Apallischen Syndroms
    • Dezerebration durch:
    • Funktionelle Entkopplung des Hirnmantel vom Hirnstamm
    • Funktionelle Entkopplung des oberen von unterem Hirnstamm
    • Funktionelle Entkoplung des Großhirns von RM
  35. Ursachen des Apallischen Syndroms (7)
    • Trauma
    • Tumor
    • Intoxikation (i.d.R. Atemwege)
    • Entzündliche Intrakranielle Blutungen
    • Sauerstoffmangel unter der Reanimation
    • Vorrübergehender Herz-Kreislauf-Stillstand
    • Diffuse Hypoxische Schädigung des Hirnmantels (Geburt)
  36. Symptome des Apallischen Syndroms
    • Bewusstseinsstörungen im Anschluss an ein Koma
    • Wach
    • Augen geöffnet
    • Spantanatmung intakt
    • Kreislaufregulation intakt
    • keine Spantan/Reaktivbewegungen
    • keine Blickfixierung
    • keine Spontanäußerungen
    • Rigor
    • Hypertonie der Muskulatur
    • Pathologische Reflexe
  37. Prognose des Apallischen-Syndroms
    • Remission bei Traumatischen oder Infektiösen Ursachen mögliche
    • Nach 3 Monaten unwarscheinlich
    • Exitus letalis häufig nach 2-5Jahren durch Infektionen (Pneumonie)

What would you like to do?

Home > Flashcards > Print Preview