Physiologie Neurologie [Fertig]

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Author:
EliasTS
ID:
143939
Filename:
Physiologie Neurologie [Fertig]
Updated:
2012-03-27 04:50:40
Tags:
Neurophysiologie
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Description:
Physiologie des zentralen- und peripheren Nervensystems
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  1. Bestandteile eines Perikarion (6)
    • Nucleus
    • RER/ER = Nissel Schollen
    • Golgi Apparat
    • Mitochondrien
    • Lysosomen
    • Neurotubuli / Neurofilamente
  2. Eigenschaften des Nukleos eines Neurons
    • Groß
    • Rund
    • Variable Lage
  3. Dendriten
    • Empfänger
    • Durchmesser nimmt mit zunehmender Entfernung ab
    • Bis zu 1000 pro Perikarion
  4. Axon
    • Zylindrisch Fortsätze
    • Bis zu 1m lang
    • 1 pro Neuron
    • 4 Abschnitte
    • Sender
  5. Die 4 Abschnitte des Axon
    • Axon Hügel / Ursprungskegel
    • Anfangssegment (Nicht myelinisiert)
    • Hauptverlaufsstrecke (kann Kollateralen haben)
    • Endaufzweigung (Hier können Viren eindringen)
  6. Funktionen der Nervenzellen
    Weiterleiten und verarbeiten von Reizen
  7. Formen des Axionalen Transports
    • Schnell Anterograd
    • Langsam Anterograd
    • Retrograd
  8. Schnell Anterograder Transport
    • 40cm/d
    • Mitochondrien
    • Lipide für die Membran
  9. Langsame Anterograd
    • 1mm/d
    • Neurofilamente
  10. Retrograd
    • 10cm/d
    • Produkte fpr den Abbau durch Lysosomen
    • Aber auch Polio- & Tetanusviren
  11. Neuronentypen
    • Unipolar
    • Bipolar
    • Pseudounipolar
    • Multipolar
  12. Hüllen des peripheren Nervens
    • Neurolemm (Schwannzelle)
    • Endoneurium
    • Perineurium
    • Epineurium
  13. Was ist das Ruhemembranpotenzial
    Die Spannung jeder lebenden Zelle die man im Ruhezustand messen kann
  14. Vorraussetzungen für das RMP (5)
    • Intrazellulär mehr Kalium als Extrazellulär (40x)
    • Extrazellulär mehr Natrium als Intrazellulär (20x)
    • Kalium+, Natrium, Chlorid- können die Membran mit Hilfe von Ionenkanälen durchqueren
    • Am durchlässigsten ist die Membran für Kalium
    • Extrazellulär gibt es noch große Proteine/Phosphate die nicht durch können
  15. Die Treibenden Kräfte fürs RMP
    • Ionenkonzentrationsgradient
    • Elektrische Feld
    • Natrium-Kalium-Pumpe
  16. Der Ionenkonzentrationsgradient
    • Kalium wandert durch die Membrandurchlässigkeit nach draußen.
    • Dies bewirkt eine negative aufladung des IZR und positive aufladung des EZR
    • Dadurch entsteht die zweite Treibende Kraft (Das Elektrische Feld)
  17. Das Elektrische Feld
    • Kalium wird durch die IZR-negativität Angezogen
    • Dies wirkt der 1. Kraft entgegen
    • Bis Konzentrations und Ladungsgefälle Ausgeglichen sind
    • Kaliumionen halten dich die Waage
    • Kaliumgleichgewichtspotential (-80mv)
  18. Die Natrium-Kalium-Pumpe
    • Trotz der geringen Durchlässigkeit für Natrium, gelangen immer wieder welche in den IZR
    • (Kanäle in Ruhe eig. geschlossen)
    • Dies schwächt ds RMP
    • Deshalb gibt es die N-K-Pumpe
    • Transportiert unter ATP einsatz, 3 Na+ Raus und 2 K+ rein
    • So entsteht das RMP von -70mv
  19. Lokale Antwort
    • Lokale Membrandepolarisation mit gerringer Erhöhung der Na+ Leitfähigkeit ohne Weiterleitung
    • (Wenn ein Reiz nicht über das Schwellenpotential (-50mv) kommt/ unterschwellig)
  20. Das "Alles-oder-nichts-Prinzip"
    • Kommt ein Reiz über das Schwellenpotential hinaus kommt es immer zur gleichen Weiterleitung:
    • Dauer
    • Intensität
    • Verlaufsart des Reizes
  21. Die Phasen des Aktionspotetials
    • Schwellendepolarisierung / Initiationsphase
    • Depolarisierung
    • Repolarisierung
    • Refraktärzeit
  22. Schwellendepolarisation / Initiationsphase
    Positivierung des IZR über das Schwellenpotential hinaus
  23. Depolarisierung
    • Lawinenartiges öffnen der Natrium-Kanäle
    • Natrium strömt in die Zelle
    • Die Spannung positiviert sich bis über die Nullline hinaus
    • (=Overshoot)
  24. Repolarisation
    • Natriumkanäle schließen sich auf dem höhepunkt der Natriumleitfähigkeit
    • Nun öffnen die Kaliumkanäle
    • Kalium strömt aus der Zelle hinaus
    • Nun arbeitet die Natrium-Kalium-Pumpe
    • Sogar bis zur Hyperpolarisation (-90mV)
  25. Refraktärzeit
    • Absolute Refraktärzeit:
    • Natriumkanäle sind erschöpft und können nicht Öffnen
    • Schon wärend der Repolarisation
    • Schwellenwert liegt bei "unendlich"
    • 1-2ms
    • Relative Refraktärzeit:
    • Die Hyperpolarisation von -90mV pendelt sich wieder auf das RMP ein
    • Man benötigt Stärkere Reize zum aktivieren
    • Der Schwellenwert bewegt sich von "unendlich auf normal" zu
    • 2-3ms
  26. Kontinuierliche Erregungsfortleitung im marklosen Nerven
    • Durch die Auslösung des AP's strömt kurzzeitig Natrium in die Zelle und Kalium aus der Zelle herraus
    • IZR ist plötzlich positiv und EZR negativ
    • An der Membranaußen- und Innenseite stoßen nun versch. Ladungen aufeinander
    • Das sorgt für Natriumkanalöffnung/Depolarisation im angenzenden Berreichen
  27. Saltatorische Erregungsleitung in Markhaltigen Nerven
    • Die Depolarisationswelle würde auch hier zustande kommen, allerdings kann unter dem Myelin keine Depolarisation stattfinden (Isolierende Lipoproteine)
    • Darum Springt die Erregung von einem Schnürring zum anderen( hohe Na-Kanal dichte), dafür muss Energie in Form von Na+ zugeführt werden
    • Das kostet Zeit (0,1ms)
    • Die Internodiumlänge ist auf 1,5mm begrenzt
  28. Eigenschaften der Motorischen Endplatte (5)
    • Jede Muskelfaser besitzt eine Endplatte
    • Einzelne Motoaxon-AP's sind schon Überschwellig (sonst summation)
    • Deshalb schneller
    • Synaptischer spalt nur 10-20nm
    • Die Synaptische latenszeit beträgt hier nur 0,2ms
  29. Besonderheit der postsynaptischen Membran bei Motorischen Endplatten
    • Die Cholinrezeptoren sind hier gleichzeitig Natrum und Kaliumkanäle
    • Werden sie Aktiviert kommt es zur Depolarisation, dem Endplattenpotential
    • (100Vesikel mit 7000Molekülen-Nervinduzierter Plattenstrom)
    • Einige Vesikel Entleeren sich auch so (Miniaturplattenendstrom)
  30. Was sind Synapsen?
    Spezialisierte Kontaktstellen, zwischen einer Nervenzelle und einer anderen Zelle
  31. Funktion einer Synapse
    • Ort der Modifikation von Informationen
    • (Hemmung oder Bahnung/Förderung)
  32. Eigenschaften der Synapse (6)
    • Ventilfunktion durch Refraktäzeit
    • Bei Beanstpruchung wird ihre Effektivität gefördert
    • Bei fehlender Beanspruchung kommt es zum Funktionsverlust
    • Die meisten Synapsen bilden wir innerhalb der ersten 6Lj.
    • Spalt is 30nm breit
    • Synaptische Latenszeit 0,5ms
  33. Plastizität
    • Die Plastizität bleibt immer erhalten, jedoch verlieren manche Regionen nach bestimmten Entwicklungszeiten ihre Lernfähigkeit
    • Warscheinlich ist jeder Lernvorgang eine Synapsenneubildung
  34. Unterteilung der Synapsen
    • Chemische Synapsen
    • Elektrische Synapsen
  35. Elektrische Synapsen
    • In manchen Membranarealen kommen bestimmte kanalartige Verbindungen vor (Gap junctions, Nexus)
    • Diese art der Weiterleitung findet man in Glatter Muskulatur, Herz, Gliazellen, Retina und ZNS
  36. Chemische Synapsen
    Hier wird die Impulsübertragung durch verschiedene Transmitter gehemmt oder gebahnt
  37. Synaptische Latenzzeit
    • Zeit vom Präsynaptischen AP bis zur postsynaptischen Zielzele
    • Zeit zwischen Reiz und Reaktion
    • 0,5 ms
  38. Synapsenpotentiale
    • EPSP
    • IPSP
  39. Bahnung
    • Unterschwellige Reize können sich örtlich und zeitlich summieren
    • Summation von Unterschwelligen reizen kann zur Bahnung führen
    • Ein U.Reiz der selbst keine Erregung auslöst, kann anderen den Weg zeigen
    • So fördert er die Erregbarkeit der Membran
  40. Neuronale Verschaltung: Divergenz
    Information eines Neurons, über Kolatteralen auf einen Neuronenverband
  41. Neuronale Verschaltung: Konvergenz
    Die Afferenzen vieler Neurone auf ein Neuron
  42. Laterale Hemmung
    • Kollaterale des Axons zu Interneuronen, diese hemmen die Nachbarzellen
    • Zum Fokusieren einer Informatinon
    • Um unkontrolierte Erregungsausbreitung zu verhindern
  43. Präsynaptische Hemmung
    • Zeigt sich an Axo-axonalen synapsen
    • Das hemmende Interneuron, setzt noch vor der Synapse am Axon an
    • Die Interneuon-Transmitter, hemmen nun die Transmitter freisetzung
    • Es kommt zum schwächeren EPSP (wirkt Depolarisation entgegen)
  44. Postsynaptische Hemmung
    • Durch hemmende Interneurone wird die postsynaptische Membran hyperpolarisiert
    • Man unterscheidet nach Lage:
    • Vorwärtshemmung
    • Rückwärtshemmung
  45. Vorwärtshemmung
    • Das hemmende Interneuron bekommt eigene Impulse und hemmt da schon erregte Neuron
    • Bsp. Antagonistenhemmung
  46. Rückwärtshemmung
    • Das zu hemmende Motoneuron, erregt über seine Kollaterale die Renshaw-Zelle (Interneuron)
    • Und wird durch diese Rückläufig gehemmt
    • (Tetanus vernichtet die Renshaw-zelle)
  47. Interneurone
    • Nur im ZNS, Ganglien und Darmnervensystem vorhanden
    • Können erregung aufrecht erhalten, ausbreiten oder modulieren
  48. Intrafusale Muskulatur
    • Muskulatur innerhalb der Muskelspindel
    • Kernkettenfasern und Kernsackfasern
    • Nur an den Enden befinden sich Miofibrilen als kontraktile Elemente
  49. Extrafusale Muskulatur
    Muskeln ausserhalb der Muskelspindel
  50. Kernsackfasern
    • Haben eine Sackartige erweiterung mit 50 Kerne in der Mitte
    • Messen die Geschwindigkeit der Längenveränderung
  51. Kernkettenfasern
    • Ohne Aussackung
    • Kerne in einer Reihe angeordnet
    • Messen die Intensität der Längenänderung
  52. Aα-Fasern
    • Auch 1a-Fasern
    • Umgibt die Intrafusale Muskulatur
    • Vor allem die Kernkettenfasern
    • Hat "annulospiralige-Endung"
    • Dendrit eines Afferenten Neurons, welches Informationen zum alpha-motoneuron weiterleitet und dort zu einer Kontraktion des selben Muskels führen
  53. Aβ-Fasern
    • Auch a2 Fasern
    • Umgibt die Intrafusale Muskulatur
    • Hat "Flower-spray-Endung"
    • Dendrit eines Afferenten Neurons, welches Informationen zum Dendrit eines Afferenten Neurons, welches Informationen zum alpha-motoneuron weiterleitet und dort zu einer Kontraktion des selben Muskels führen
  54. Aγ-Fasern
    • Befinden sich an den Enden der Intrafusalen Muskeln
    • Efferenzen der Gammamotoneurone
    • Diese können sie Spannungszustand der Intrafusalenmuskeln kontrollieren
    • Dadurch können automatish die Aα-Fasern aktiviert werden
  55. Der Eigenreflex (Bsp.: PSR)
    • Reitz und Antwort im selben Organ
    • Monosynaptische übertragung vom afferenten aufs effernte Neuron:
    • Schlag bewirkt längenveränderung die von Muskelspindeln erfasst wird
    • Über Aα-Fasern wird dies dem Hinterhorn gemeldet
    • Synaptische Verschaltung auf ein α-motoneuron im Vorderhorn
    • Durch die Efferenzen des α-motoneuron kommt es zur Kontraktion des Quadriceps
  56. Ergänzung des Eigenreflexes, durch polysynaptische Schaltun
    Interneurone hemmen die ipsilateralen Beuger
  57. Ende der Reflexantwort (Eigenreflex)
    • Die Kontraktur bewirkt das die erregung der Aα-Fasern zurück geht
    • Spannungsentwicklung erregt die Golgi-Sehnenorgane
    • die über ihre Afferenzen und Interneurone den Quadriceps hemmen und die Ischiocruralmuskulatur erregen
    • α-motoneurone hemmen sich selbst über die Renshawhemmung, damit die Kontraktion des Quadriceps nachlässt
  58. Fremdreflex (Bsp. Fluchtreflex)
    • Zusammengesetzter Leitungsbogen
    • Immer Polysynaptisch
    • Bsp: Flucktreflex-Nagel
    • Rezeptoren der Haut vermitteln Schmerzreize über afferenzen
    • Interneurone aktivieren ipsilateral die Beuger des Beins und hemmen die Strecker (antagonistische hemmung)
    • Auch andere Beuger werden über kollaterale erregt (Beugereflex)
  59. Gekreuzter Streckreflex (Fremdreflexe)
    Erregende Neuron bewirken eine Kontraktion der Kontralateralen Strecker und hemmung der Kontralateralen Beuger
  60. Doppelt gekreuzter Streckreflex
    • Flexion des Ipsilateralen Arms
    • Extension des Kontralateralen Arms
  61. Retrograde Degeneration von Nerven
    • Distale Segment stirbt ab
    • Proximal schwillt das Axon durch Zellmaterial des Axoplasmatische Flusses an
    • Es Entwickelt sich ein Wachstumskolben mit mehr als 50 Sprossen
    • Perikarion reagiert mit Volumenzunahme, Zerfall der Nissl-Substanz und verlagerung des Zellkerns an den Zellrand
  62. Absteigende Waller Degeneration des Nerven
    • Axolyse
    • Myelinolyse
    • Abbau durch Makrophagen
  63. Regeneration von Nerven
    • Vorraussetzung ist das die Schwannzellen als Leitschiene erhalten geblieben sind
    • Schwann-zellen profiliern und bilden die Büngnerbänder
    • Eine Sprosse des Wachstumskolben muss das Büngner-Band erreichen und einwachsen
    • Wächst 1-5mm/d bis es seinen Effektor erreicht

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