FaGe Modul 19

Card Set Information

Author:
bvonritter
ID:
14466
Filename:
FaGe Modul 19
Updated:
2010-05-02 14:07:36
Tags:
Diabetes mellitus
Folders:

Description:
Diabetes mellitus
Show Answers:

Home > Flashcards > Print Preview

The flashcards below were created by user bvonritter on FreezingBlue Flashcards. What would you like to do?


  1. Den Begriff Diabetes mellitus definieren
    chronische Störung des Zuckerstoffwechsels, Kohlehydrate können nicht richtig verwendet werden
  2. Der Unterschied zwischen Diabetes Typ 1 und 2
    Typ 1:

    • - keine Insulinproduktion
    • - in jedem Alter (meist unter 20 Jahre)

    Typ 2:

    • - wenig Insulin
    • - Menschen im mittleren oder älteren Lebensalter
    • - durch Ernährung, Bewegungsmangel und eine gewisse erbliche Vorbelastung
  3. Ursachen und Symptome bei DM1 DM2 nennen
    Ursachen:

    • DM1
    • - kein Insulin
    • - B-Zellen im Pankrias zerstört

    • DM2
    • - Insulinproduktion nimmt ab (Resistenz)
    • - erbliche Vorbelastung
    • Symtome:

    • DM1
    • - Polydypsie (übermässigen Durst)
    • - Polyurie (viel Urin)
    • - starker Gewichtsverlust
    • - Müdikeit
    • - Leistungsschwäche

    • DM2
    • - oft keine Sy. "schleichender Verlauf"


    Symtome:

    • DM1
    • - starke Gewichtsabnahme
    • - Exsikkose (Austrocknung)
    • - ständiges Durstgefühl
    • - häufiges Wasserlassen

    • Algemein:
    • - Müdigkeit
    • - Kraftlosigkeit
    • - Sehstörungen
    • - Konzentrationsstörungen
  4. Die drei wichtigsten Therapieschwerpunkte bei DM1 und DM2 nennen
    DM 1:

    Insulin, Ernährung, Bewegung

    DM 2:

    • 1. Ernährung (Gewichtsreduktion)
    • 2. Bewegung
    • 3. Medikamente / Insulin
  5. Die Begriffe Hypoglykämie und Hyperglykämie erklären
    Hyper = hoch

    Hypo = tief
  6. Ursachen bei Hypo- resp. Hyperglykämie nennen
    Ursachen:

    • Hyper
    • - zu wenig Insulin
    • - Diät nicht befolgt
    • - Infektion, Fieber
    • - psychischer Stress (Zuckerausschüttung)

    • Hypo
    • - zu viel Insulin
    • - nicht ausreichende Nahrungsaufnahme
    • - zuviel ungewohnte Bewegung
    • - zu späte Einnahme der Mahlzeit
  7. Symptome bei Hypo- resp. Hyperglykämie nennen
    Symptome:

    • Hyperglykämie
    • vermehrter Durst
    • Polyurie
    • Kussmaulmund (nur DM1)
    • Bewusstseinseintrübung

    • Hypoglykämie
    • kalter Schweiss
    • Unruhe, muskelzittern
    • Heisshunger
    • Apathie
    • Bewusstlosikeit in kurzer Zeit
  8. Massnahmen bei Hypo- resp. Hyperglykämie nennen
    Massnahmen:

    Hyperglykämie


    • Sicherung der Vitalfunktionen
    • Arzt/ Vorgesetzte rufen
    • Blutzuckermessung

    Hypoglykämie

    • Sichrung der Vitalfunktionen
    • Arzt/ Vorgesetzte rufen
    • Blutzuckerspiegel anheben (Traubenzucker, Orangensaft)
    • BZ-Messung
    • Zufuhr von Brot, Jogurt, Frucht, Milch etc.
  9. Normale Blutzuckerwerte in mmol/l nennen
    Normaler Blutzucker:

    3,9 - 6,6 mmol/l

    • Hyper > 6,6
    • Hypo < 3.9
  10. Mögliche Spätschäden eines Diabetes mellitus aufzählen
    1. Makroangiopatie: Schädigung der grossen Blutgefässe: kann zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.

    2. Mikroangiopatie: Schädigung der kleinen Blutgefässe: Fürt zur Minderdurchblutung des Gehirns, der Augen, der Nieren

    • = Diabetischer Fuss
    • = Retinopathie, Sehverminderung
    • = Neuropathien (Sensibilitätsstörungen)
  11. Mögliche Auswirkungen des Diabetes mellitus auf die ATL's aufzählen und davon entsprechende pflegerische Massnahmen ableiten
    • 1. Waschen und kleiden
    • 2. Essen und trinken
    • 3. Sich bewegen
    • 4. Regulieren der Körpertemperatur
    • 5. Ausscheidung
    • 6. Sich als Mann und Frau fühlen
    • 7. Sich beschäftigen, Sinn finden
  12. Empfelungen zur Fusspflege bei Menschen mit Diabetes mellitus abgeben
    • Niemals mit scharfen Gegenständen
    • Selbstbehandlung bei Hornhaut- oder Hühneraugenhobeln ist tabu
    • Füsse mit einem weichen Handtuch trocknen
    • Füsse sauber halten
    • Füsse nicht in Wasser oder anderen Flüssigkeiten einweichen
    • Ober- und Unterseite der Füsse nach jedem Waschen eincre
    • Jeden Tag frische Socken
    • Täglich die Füsse nach Druckstellen oder Verletzungen Kontrollieren
  13. Die Wirkung von Insulin erklären
    • Steigerung der Durchlässikeit der Zellmembranen für Glukose
    • (Aufnahme der Glucose vom Blut in die Zellen - Energie)

  14. Der "Spritz-Ess-Abstand" erklären
    • Der Abstand zwischen Insulin-Injektion und der folgenden Mahlzeit (bei
    • Verwendung von Normalinsulin in der Regel 15 bis 30 Minuten) wird als
    • Spritz-Ess-Abstand (SEA) bezeichnet.
  15. HbA1C
    BZ-Wert über 3 Monate (ideal < 7 mmol/l)
  16. Was geschieht im Körper, wenn Insulin fehlt?
    • 1. Glucose bleibt im Blut
    • 2. Blutzucker steigt
    • 3. a. Energie aus Depofett
    • b. Wasser aus Gewebe wird in Blutgefässe gezogen - Polydipsie und Polyurie

  17. Worauf achte ich bei Humaninsulin und dem Insulinanaloga?
    • rapid = schnelwirkendes
    • tard = verzögerung

    Humaninsuline:

    bei schnel und mix nach 30min essen

    Insulinanaloga:

    bei schnel und mix gleich esse
  18. Was ist Insulin?
    • Insulin ist ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) und
    • zwar in den Beta-Zellen der Langerhansschen Inseln gebildet wird

What would you like to do?

Home > Flashcards > Print Preview