KuL Die Erste

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Author:
Tomster
ID:
152509
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KuL Die Erste
Updated:
2012-05-06 17:49:15
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KuL die Erste
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KuL die Erste, Eckert
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  1. Grundkosten sind aufwands....?
    Sie werden ...... aus der BF in die Kostenrechnung übernommen.
    Grundkosten sind aufwandsgleich. Sie werden unverändert aus der Buchführung in die Kostenrechnung übernommen.
  2. Kalkulatorische Kosten setzen sich zusammen aus...
    Anderskosten und Zusatzkosten
  3. Anderskosten sind aufwands.....
    Sie kommen ....... , jedoch in......
    • Anderskosten sind aufwandsungleich.
    • Sie kommen auch in der BF vor, jedoch in anderer Höhe.
  4. Zusatzkosten sind aufwands....
    Sie kommen........ vor.
    Zusatzkosten sind aufwandslos. Sie kommen in der BF überhaupt nicht vor.
  5. Welche 3 Oberbegriffe gehören zu den Anderskosten?
    • - kalk. Abschreibung
    • - kalk. Wagnisse
    • - kalk. Zinsen
  6. Erläutere kurz die kalk. Abschreibung.
    • - nur betriebsnotwendige Anlagegüter
    • - erfolgt vom Wiederbeschaffungswert
    • - orientiert sich an tatsächlicher Nutzungsdauer
    • - lineare Abschreibung wird benutzt
  7. Erläutere kurz die kalk. Wagnisse..
    - Einzelwagnisse, für die man keine Versicherung abgeschlossen hat.

    • Beispiele:
    • - Anlagewagnis (techn. Fortschritt)
    • - Beständewagnis (Verdrb, Schwund)
    • - Gewährleistungswagnis (Preisnachlass)
    • - Vertriebswagnis (Forderungsausfälle)
    • - Entwicklungswagnis
  8. Welche 2 Wagnisse sind nicht Teil der Kostenrechnung?
    • - Allgemeines Unternehmerrisiko
    • - Konjunkturwagnis

    ...sollen durch den Gewinn abgegolten werden.
  9. Woher werden die kalk. Zinsen berechnet?
    Vom betriebsnotwendigen Kapital
  10. Wie wird das betriebsnotwendige Kapital berechnet?
    • Bnw. Anlagevermögen
    • + Bnw. Umlaufvermögen
    • = Bnw. Vermögen

    • - Abzugskapital (zinslos zur verfüg. FK)
    • = Bnw. Kapital
  11. Was versteht man unter Abzugskapital?
    zinslos zur Verfügung gestelltes Fremdkapital, wie VLL
  12. Welche Oberbegriffe gehören zu den Zusatzkosten?
    • - kalk. Unternehmerlohn
    • - kalk. Miete
    • - kalk. Eigenkapitalzinsen
  13. Erläutere kurz
    1. kalk. Unternehmerlohn
    2. kalk. Miete
    • 1. Wert der Arbeitskraft des Unternehmers (Gehalt)
    • 2. Mietwert für betrieblich genutzte Privatgebäude
  14. Nenne Beispiele für:
    Aufwendungen, die zugleich Kosten sind.
    • Rst, Hst, Bst - Aufwendungen
    • Löhne,
    • Gehälter,
    • Miete,
    • Pacht
  15. Nenne Beispiele für:
    Ausgaben, die keine Aufwendungen sind.
    Kauf von Anlagevermögen und Umlaufvermögen
  16. Nenne Beispiele für:
    Ausgaben, die zugleich Aufwendungen und Kosten sind.
    • Steuern,
    • Löhne, Gehälter,
    • Banküberweisung von Mieten und Pacht
  17. Nenne Beispiele für:
    Einnahmen, die zugleich Erträge sind
    • - Verkauf von fertigen Erzeugnissen
    • - Mieteinnahmen
    • - Zinsertrag
  18. Nenne Beispiele für:
    Erträge, die nicht zugleich Leistungen sind
    • - Mieterträge
    • - Zinserträge
    • - Steuerrückerstattung
  19. Nenne Beispiele für:
    Einnahmen, die zugleich Erträge und Leistungen sind
    - Verkauf von eigenen Erzeugnissen
  20. Nenne ein Beispiel für eine Absatzleistung.
    Umsatzerlöse von eigenen Erzeugnissen
  21. Beispiel für Lagerleistung?
    Mehrbestand
  22. Beispiel für aktivierte Eigenleistung?
    Verwendung einer selbst gebauten Maschine
  23. Beispiel für unentgeltliche Entnahmen?
    Eigenverbrauch (Privatentnahme von betr. Erzeugnissen und Leistungen)
  24. Welcher Zusammenhang besteht zwischen:
    Aufwendungen und Kosten?
    Kosten sind betriebliche Aufwendungen
  25. Welcher Zusammenhang besteht zwischen:
    Erträgen und Leistungen?
    Leistungen sind betriebliche Erträge
  26. Die neutralen Aufwendungen setzen sich zusammen aus...
    • betriebsfremden Aufwendungen
    • außerordentlichen Aufwendungen
    • periodenfremden Aufwendungen
  27. Nenne Beispiele für betriebsfremden Aufwand
    • Wertpapierverlust,
    • Aufwand für vermietetes Gebäude
  28. Nenne ein Beispiel für außerordentlichen Aufwand
    Verkauf von gebrauchten Anlagegütern unter Wert
  29. Nenne ein Beispiel für periodenfremden Aufwand
    Nachzahlung von Betriebssteuern
  30. Warum gehört die Kreditaufnahme nicht zu den einnahmewirksamen Vorgängen?
    Es ist keine Einnahme, weil das Geldvermögen unverändert bleibt. (Nur eine Verschiebung)
  31. Aufgaben der KuL? ( KEBEGE )
    • •Kontrolle der Wirtschaftlichkeit
    • •Ermittlung der Selbstkosten pro Erzeugnis und Einheit
    • •Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse in der Schlussbilanz
    • •Ermittlung der Leistungen einer Arbeitsperiode
    • •Grundlage für Entscheidung und Planung
    • •Ermittlung der Deckungsbeiträge
  32. Definition: Auszahlung
    Abgang liquider Mittel
  33. Definition: Einzahlung
    Zugang liquider Mittel
  34. Definition: Ausgabe
    Alle Geschäftsfälle, die das Geldvermögen vermindern.
  35. Wie wird das Geldvermögen berechnet?
    • Zahlungsmittelbestand (Bank, Kasse)
    • + kurzfristige Forderungen
    • - kurzfristige Verbindlichkeiten
  36. Definition: Einnahme
    Alle Geschäftsfälle, die das Geldvermögen erhöhen
  37. Definition: Aufwand
    Gesamter Werteverzehr im Unternehmen an Gütern, Dienstleistungen und Abgaben während einer Abrechnungsperiode.
  38. Definition: Ertrag
    Gesamter erfolgwirksamer Wertezufluss in einem Unternehmen innerhalb einer Abrechnungsperiode.
  39. Definition: Kosten
    Wert aller verbrauchten Güter, Dienstleistungen und Abgaben innerhalb einer Abrechnungsperiode, die zur eigentlichen betrieblichen Leistungserstellung notwendig sind und die eigens in der Kostenrechnung ermittelten kalkulatorischen Kosten.
  40. Definition: Leistungen
    Wert aller erbrachten Leistungen innerhalb einer Abrechnungsperiode im Rahmen der eigentlichen betrieblichen Tätigkeit.
  41. Nenne einige Kostenstelleneinzelkosten. ( GASHIRBH )
    • - Gehälter
    • - Abschreibungen
    • - Soziale Abgabe
    • - Hilfslöhne
    • - Instandhaltung
    • - Reisekosten
    • - Büromaterial
    • - Hilfsstoffaufwand
  42. Beispiele für außerordentliche Aufwendungen...
    • - Forderungsverlust
    • - Verlust bei Verkauf eines Geschäftswagens
    • - Fehlbestand bei der Inventur
    • - Diebstahl von Fremdbauteilen
    • - Gerichtskosten wegen eines Rechtsstreits mit einem Lieferer
    • - Verzugszinsen an einen Lieferer
  43. Beispiele für periodenfremde Aufwendungen.
    • - Gewerbesteuernachzahlung für das Vorjahr
    • - Nachzahlung an Berufsgenossenschaft
    • - Nachholung einer Pensionsrückstellung
  44. Beispiele für betriebsfremde Aufwendungen.
    • - Spenden
    • - Kursverlust bei Wertpapieren
    • - Gebäudeversicherung für ein vermietetes Gebäude
    • - Abschreibung auf Finanzanlagen
    • - Aufwand für ein nicht betrieblich genutztes Grundstück
    • - Reparaturmaterial für ein gemietetes Wohnhaus.
  45. Nenne Beispiele für Leistungen. ( BUMPP )
    • - Betriebliche Nutzung einer im Betrieb erstellten Anlage (aktivierte Eigenleistung)
    • - Umsatzerlöse aus dem Verkauf eigener Erzeugnisse und Handelswaren (Absatzleistung)
    • - Mehrbestände an UFE und FE (Lagerleistung)
    • - Privatentnahme von Erzeugnissen (Eigenverbrauch)
    • - Private Nutzung betrieblicher Leistungen (Eigenverbrauch)
  46. Beispiele für außerordentliche Erträge
    • - Verkauf von gebrauchten Anlagegütern über Buchwert
    • - Kursgewinne bei der Rückzahlung einer Schuld gegenüber Nicht- Euro- Ländern
  47. Beispiele für periodenfremde Erträge.
    • - Zahlungseingang einer bereits abgeschriebenen Forderung aus dem Vorjahr
    • - Rückerstattung überhöhter Gewerbesteuervorauszahlungen
    • - Auflösung einer überhöhten Garantierückstellung
  48. Beispiele für betriebsfremde Erträge
    • - Erträge aus Beteiligungen
    • - Mieterträge aus Werkswohnungen
    • - Werkskantine erziehlt Erträge
    • - Zinserträge aus einem Darlehen an Mitarbeiter
    • - Zinserträge aus den laufenden Bankkonten
    • - Kursgewinne aus Wertpapieren
  49. Kalkulationsschema.
    Wie werden die Materialkosten berechnet?
    • Fertigungsmaterial (FM)
    • + Materialgemeinkosten (MGK)

    = Materialkosten (MK)
  50. Kalkulationsschema.
    Wie werden die Fertigungskosten berechnet?
    • Fertigungslöhne (FL)
    • + Fertigungsgemeinkosten (FGK)
    • + Sondereinzelkosten der Fertigung

    = Fertigungskosten (FK)
  51. Kalkulationsschema:
    Wie werden die Herstellkosten der Erzeugung (HKE) berechnet?
    Materialkosten + Fertigungskosten

    = HKE (Herstellkosten der Erzeugung)
  52. Kalkulationsschema:
    Wie werden die Herstellkosten des Umsatzes (HKU) berechnet?
    • HKE (Herstellkosten der Erzeugung)
    • + Minderbestand an FE oder UFE
    • - Mehrbestand an FE oder UFE

    = HKU (Herstellkosten des Umsatzes)
  53. Kalkulationsschema.
    Wie werden die Selbstkosten des Umsatzes (SKU)
    berechnet? (der verkauften Menge)
    • HKU
    • + Verwaltungsgemeinkosten
    • + Vertriebsgemeinkosten
    • + Sondereinzelkosten

    = SKU (Selbstkosten des Umsatzes)
  54. Wie wird der Materialgemeinkostensatz (MGK) berechnet?
    • MGK
    • FM * 100
  55. Wie wird der Fertigungsgemeinkostensatz (FGK) berechnet?
    • FGK
    • FL * 100
  56. Wie wird der Verwaltungsgemeinkostensatz (VwGK) berechnet?
    • VwGK
    • HKU * 100
  57. Wie wird der Vertriebsgemeinkostensatz (VtGK) berechnet?
    • VtGK
    • HKU * 100
  58. Wie lautet die Grundformel des Gemeinkostensatzes?
    • GmK
    • Zuschlagsgrundlage * 100
  59. Welche Bedeutung hat bei einer Anlage der Begriff optimale bzw. wirtschaftliche Kapazität?
    Die Produktionsmenge, bei der zu den geringsten Stückkosten produziert wird.
  60. Eine Gruppe gewerblicher Arbeitnehmer arbeitet im Stückzeitakkord. Während einer Abrechnungsperiode werden die Vorgabezeiten unterschritten. Welche Aussage hierzu ist richtig?
    Der Stundenverdienst des einzelnen Arbeitnehmers steigt.
  61. Ein Wort:
    Wertmäßiger Verbrauch von Gütern und Dienstleistungen zur Herstellung von Leistungen.
    Kosten
  62. Ein Wort:
    In der Abrechnungsperiode hergestellte Mehrbestände an fertigen Erzeugnissen werden auf Lager gelegt.
    Ertrag und Leistung
  63. Ein Wort:
    Selbsterstellte Anlagen werden im eigenen Betrieb aktiviert.
    Leistung
  64. Ein Wort:
    Es wird ein betriebsbedingter Ertrag gebucht, der wegen seiner besonderen Art und Höhe nicht dem geplanten betriebsgeschehen entspricht.
    außerordentlich
  65. Ein Wort:
    Es wird ein betriebsbedingter Aufwand gebucht, der wirtschaftlich zu einem anderen Abrechnungszeitraum gehört.
    periodenfremd
  66. Ein Wort:
    Es wird ein Aufwand gebucht, der nicht durch die Erstellung von Gütern oder einer Dienstleistung in Erfüllung des Betriebszwecks entstanden ist.
    betriebsfremd
  67. Kalkulatorische Abschreibungen sind im Rechnungskreis ... im Hinblick auf das Gesamtergebnis .......
    Kalkulatorische Abschreibungen sind im Rechnungskreis 2 im Hinblick auf das Gesamtergebnis erfolgsneutral
  68. Welche Aussage über die Wirkung kalkulatorischer Kosten ist richtig?
    Sie beeinflussen das Betriebsergebnis und das Ergebnis der kostenrechnerischen Korrekturen.
  69. Die Ergebnistabelle kann im Rechnungskreis 1 Erträge enthalten, die im Rechnungskreis 2 keine Leistungen sind.
    Nenne ein Beispiel.
    Erträge aus dem Verkauf einer nicht mehr benötigten Maschine
  70. Wie heißen die Kosten, die weder Ausgaben noch Aufwendungen sind?
    Zusatzkosten
  71. Welche Aufgabe erfüllt die KuL?
    In einem Satz erklärt.
    Sie ermittelt den Teil des Erfolgs, der durch die Erfüllung der eigentlichen betrieblichen Tätigkeit erwirtschaftet wurde.
  72. Definiere Fixkosten
    • beschäftigungsunabhängig (sind einfach da, egal wieviel Arbeit es gerade gibt)
    • z.B. Gehälter, Miete.
  73. Definiere: variable Kosten
    beschäftigungsabhängig (Kosten die aufgrund mehr Arbeit mehr werden können wie z.B. Strom, Wasser)
  74. Definiere Anderskosten in einem Wort.
    Aufwandsungleich
  75. Definiere Zusatzkosten in einem Wort.
    Aufwandslos, nur in der KuL
  76. Definiere: Einzelkosten
    können dem Kostenträger direkt zugeordnet werden
  77. Definiere Gemeinkosten
    können nicht direkt zugeordnet werden und werden auf Kostenstellen verteilt
  78. Weshalb sind kalkulatorische Zinsen in der Regel höher als die tatsächlich anfallenden Zinsen?
    Weil das betriebsnotwendige Vermögendurch Fremd- und Eigenkapital finanziert wird.
  79. Im Rahmen der Abschlussarbeiten werden die Kosten und Leistungen im Rechnungskreis 2 ermittelt.
    Welche Aufgabe erfüllt der Abgrenzungsbereich?
    Er ist notwendig, um die Kosten und Leistungsarten zu ermitteln.
  80. Jede Kostenstelle muss ein ..... Bereich sein.
    Jede Kostenstelle muss ein abgrenzbarer Bereich sein.
  81. Welche Zielsetzung kann mit einem BAB realisiert werden?
    Die Zuschlagssätze für die Kalkulation sollen ermittelt werden.

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