Wirtschaft K12_1.txt

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Author:
Biersi
ID:
15392
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Wirtschaft K12_1.txt
Updated:
2010-04-20 16:08:13
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Wirtschaft GK
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Wirtschaft GK
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  1. Nenne den Merksatz des BIP
    Das BIP is die Summe aller in einer Wirtschaftsperiode investierten, komsumierten, exportierten und um die Importe verminderten Güter und Dienstleistungen, die einen Marktwert besitzen.
  2. Was ist ''Konjunktur''?
    Die Schwankungen im Auslastungsgrad des Produktionspotentials
  3. Nenne die vier Phasen eines mittelfristigen Konjunkturzyklus
    Aufschwung, Boom, Rezession, Depression
  4. Nenne die Ursachen für den kurzfristigen Konjunkturzyklus
    Witterung, saisonale Nachfrageschwankung
  5. Nenne die Ursachen für den langfristigen Konjunkturzyklus (Beispiele?)
    Bahnbrechende Erfindungen wie z.B. Dampfmaschine, Eisenbahn, Chemie, Raumfahrt, Energietechnologie
  6. Nenne die Folgen des Aufschwungs
    Produktion + >> Umsatz + >> Gewinne + >> Investition + >> Beschäftigung + >> Produktion +
  7. Nenne die Folgen des Booms
    Investition + >> Engpässe in der Produktion >> Preis + >> Inflation
  8. Nenne die Folgen der Rezession
    Produktion - >> Umsatz - >> Gewinne - >> Investitionen - >> Beschäftigung - >> Produktion -
  9. Nenne die Folgen der Depression
    Arbeitslosigkeit + >> Kapazitätsauslastung - >> Investitionen -
  10. Nenne die Ursachen für die Schwankungen der Konjunktur
    • Exogene Schwankungen(außenwirtschaftlich): Kriege, Katastrophen, Ölpreis
    • Endogene Schwankungen(innenwirtschaftlich): Steuer, Solarförderung, Regierungsentscheidungen
    • Monetäre Schwankungen(geldwirtschaftlich): Zinshöhe, Umlaufmenge und Wert des Geldes
    • Reale Schwankungen(güterwirtschaftlich): Erfindungen, Weiterentwicklngen
    • Psychologische Ursachen: Krisenängste, Über-/Unterkonsumption
  11. Was sind Konjunkturindikatoren?
    Konjunkturindikatoren sind statistische Maßzahlen, die wirtschaftliche Entwicklungsvorgänge aufzeigen. Sie basieren auf dem Sachverhalt, dass wirtschaftliche Situationen durch bestimmte Merkmale gekennzeichnet sind.
  12. Welche Institutionen sammeln Daten für die Konjunkturindikatoren?
    EZB, Statistische Bundesämter, Arge, Gewerkschaften, Industrieverbände
  13. Was für Arten von Konjunkturindikatoren gibt es?
    Frühindikatoren, Präsensindikatoren, Spätindikatoren die sich in Mengen und Preisindikatoren aufteilen
  14. Was sind Frühindikatoren?
    • -Sie eilen dem Konjunkturverlauf voraus
    • geht hervor aus:
    • - Auftrageingängen der Investitionsgüterindustrie
    • - Auswertung von ifo Fragebögen( hohe Fehlerquote da subjektiv)
    • - Importe
    • - Börsenkurse
    • - Hochbaubaugenehmigungen
  15. Was sind Präsensindikatoren'
    • -fallen mit dem Konjunkturverlauf zusammen
    • geht hervor aus:
    • - Kapazitätsauslastung
    • - Großhandelsumsätze
    • - Industrieproduktion
    • - Beschäftigungsarten ( Kurzarbeit, Überstunden)
    • - Monats-BIP
  16. Was sind Spätindikatoren?
    • - sie laufen dem Konjunkturverlauf nach
    • geht hervor aus:
    • - Jahres-BIP
    • - Preisindex der Lebenshaltung
    • - Volkseinkommen
    • - Arbeitslosenquote
    • - Steueraufkommen
    • - Wirtschaftswachstum
    • - Unternehmensgewinne
  17. Nenne die Unterschiede zwischen Mengen- Preisindikatoren
    • Mengenindikatoren:
    • -Auftragseingänge
    • -Arbeitslosenquote
    • -Industrieproduktion
    • Preisindikatoren:
    • -Inflationsrate
    • -Aktienkurse
    • -Zinsentwicklung
  18. Was sind Wirtschaftssubjekte, Transaktionen und Aggregation?
    • Wirtschaftssubjekte: Alle Beteiligten, die handeln
    • Transaktionen: Handlungen der Wirtschaftssubjekte
    • Methode der Aggregation: Methode der Zusammenfassung aus Übersichtlichkeitsgründen um im Modell Gesetzmäßigkeiten festzulegen oder zu erkennen
  19. Was ist evolutorische Wirtschaft?
    • -Sparneigung: notwendig für Wachstumsprozess
    • - Sparen: Grundlage für Investitionen und für Konsumkredite der Haushalte
  20. Was sind Investitionen?
    Die langfristige Anlage von Kapital zur Erhaltung, Verbesserung und Vermehrung von Produktionsmitteln( Maschinen, Gebäude). Werden nur Ersatzinvestitionen getätigt, dann ist die Wirtschaft stationär( sie wächst nicht)
  21. Was für Arten von Investitionen gibt es?
    • Erweiterungsinvestition
    • Rationalisierungsinvestition (Arbeit - Produktion +)
    • Lagerinvestition
    • Ersatzinvestition
  22. Welche Gründe gibt es für eine Investitionsentscheidung?
    • Absatzerwartungen
    • Gewinn
    • Zinsen (Zinsen + >> Investitionen -)
    • polit. Förderung (ern. Energien, KFZ-Steuer)
    • Konkurrenz (Konkurrenz + >> Investitionen +)
    • Lohnentwicklung (Löhne + >> Investitionen - (nur Rationalisierungsinvestitionen)
    • Genehmigungen
    • polit- Lage
  23. Nenne die Bestimmungsgründe für Ersparnisbildung
    • Einkommen
    • wirtschaftl. Lage
    • Mentalität
    • Sparzins
    • Preiserwartung
    • Inflation
    • Sparföderung
  24. Wie können das Sparen der Haushalte und die Neuinvestitionen zueinander stehen?
    • Im Idealfall:
    • S[h] = I[n], was aber in der Realität nicht erreicht wird aufgrund der Unvorhersehbarkeit des Verhaltens der Haushalte.Daher:
    • 1. Möglichkeit: I[n] > S[h] >> Preise +; Gewinne +; Sparen + Realausgleich bzw Monetärausgleich
    • 2. Möglichkeit: I[n] < S[h] >> Presie - ; Gewinne - ; Sparen -
  25. Nenne die Zu- und Abströme des Staates hinsichtlich der Geldmittel
    • Zuströme:
    • -Steuer direkt/indirekt
    • -Gewinne der Staatsunternehmen
    • -Kreditaufnahme

    • Abströme:
    • Transferzahlungen an Haushalte, Unternehmen und Ausland
  26. Warum ist der Staat als regulierende Einheit zwischen Haushalten und Unternehmen am besten geeignet?
    • -Haushalte und Unternehmen verfolgen jeweils egoistische Ziele
    • -Aufgrund seiner Größe und Geldvolumens
    • -Geringe Anzahl an Entscheidungsträgern
    • -Möglichkeit schneller Kreditaufnahme
  27. Was ist alles unter dem gesamtwirtschaftlichen Angebot zusammengefasst?
    • -Arbeit: Bevölkerungsgröße, Arbeitszeit, Ausbildung, Motivation
    • -Natur: Ressourcen, Energie, Klima, Bauland
    • -Kapital: Fabriken, Maschinen, Werkzeuge, techn. Entwicklung, Forschung
    • -Importe: Preisunterschiede, Wechselkurse, Transportkosten, Zölle
  28. Was ist alles unter der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage zusammengefasst?
    • Haushalte: Einkommenshöhe/-verteilung, Zukunftsperspektiven, Sparföderung, Steuern, Preisentwicklung, Bedürfnisse
    • Staat: staatl. Einnahmen, Kreditaufnahme, staatl. Maßnahmen
    • Bruttoinvestitionen: Gewinnerwartung, polit. Lage, Genehmigungen, zinshöhe, Konkurrenzsituation, staatl. Föderung
    • Exporte: Wechselkurse, Presiunterschiede, Transportkosten, Zölle
  29. Wie berechnet sich das BIP?
    BIP = C[h]+C[st]+I[br]+X-M = y[br]m Bruttoeinkommen zu Marktpreisen

    • X= Exporte
    • M= Importe
  30. Wie berechnet sich das Nettoeinkommen zu Marktpreisen?
    • y[n]m = y[br]m+I[e]
    • = C[h]+C[st]+I[br]+X-M+I[e]

    I[e] = Ersatzinvestition
  31. Wie berechnet sich das Volkseinkommen zu Faktorkosten?
    y[n]f = y[n]m-T[ind]+Z[u] = y

    • T[ind] = indir. Steuern
    • Z[u] = Unternehmenssubventionen
  32. Wie berechnet sich das verfügbare Volkseinkommen?
    y[v] = y-T[dir]+Z[h]

    • T[dir] = direkte Steuern
    • Z[h] = Haushaltszuschüsse
  33. Auf welchen Ideen basiert die soziale Marktwirtschaft?
    • Grundideen:
    • -wirtschaftliche Freiheit
    • -soziale Sicherheit (Krankenversicherung, Rente, Hartz IV, Sozialwohnungen)
    • -soziale Gerechtigkeit (''Wohlstand für alle'', aktive Wettbewerbspolitik, höhere Einkommen)
  34. Was für Ziele hat die soziale Marktwirtschaft?
    • Ziele:
    • -Gemeinwohl
    • -Stabilität:
    • -hoher Beschäftigungsstand
  35. Was für eien Bedeutung hat Arbeitslosigkeit für den Bürger und den Staat?
    • Bürger:
    • -finanzielle Einbußen, da ALG nur 66% vom Einkommen & weniger Einkommen beim Wiedereinstieg
    • -psychische Auswirkungen: kein Selbstwertgefühl, familiäre Probleme, Suchtgefahr, Statusverlust, Kriminalität, Qualifikationsverlust

    • Staat:
    • -finanzielle Auswirkung: Sozialeinnahmen sinken, Ausgaben steigen
    • -Radikalisierung und Unruhen
    • -Produktionsverlust: Steuereinnahmen für Staat sinken, Güter für Haushalte fehlen
    • -Imageverlust
  36. Wie berechnet sich die Arbeitslosenquote?
    Was für Probleme bei der Berechnung gibt es?
    • Registrierte Arbeitslose x 100
    • beschäftigte Arbeitnehmer+ registrierte Arbeitslose

    beschäftigte Arbeitnehmer= Arbeitnehmer + Selbstständige

    • Problem:
    • -fehlende Registrierung von Arbeitslosen aufgrund von Frustration od. freiwilliger Arbeitslosigkeit
    • -Weiterbildungsmaßnahmen und Umschulungen
    • -Vorzeitiger Ruhestand
    • -Schwarzarbeit
    • -Frauen
  37. Nenne die Gründe für Arbeitslosigkeit
    • Arbeitnehmerseite:
    • -fehlende Qualifikation
    • -fehlende Flexibilität/Mobilität
    • -Kosten
    • -geburtenstarke Jahrgänge (zu wenig Arbeit)
    • Arbeitgeberseite:
    • -Konjunkturelle Schwäche
    • -Rationalisierung
    • -Marktsättigung
    • -globale Konkurrenz
  38. Was für Arten von Arbeitslosigkeit gibt es?
    • -Saisonale Arbeitslosigkeit: Einstellung von Bauarbeiten im Winter, Mangelnde Freibadgäste im Winter
    • -Friktionelle Arbeitslosigkeit: Kurzfristige Änderung durch Umschulung, Umzug, Umorientierung
    • -Strukturelle Arbeitslosigkeit: Produktionsverlagerung ins Ausland, Rationalisierung eoner Berufsstruktur (Bergbau in Dt)
    • -Konjunkturelle Arbeitslosigkeit: Sinkende Auslastung führt zu Entlassungen

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