PM SCHEIßE

Card Set Information

Author:
Tomster
ID:
155312
Filename:
PM SCHEIßE
Updated:
2012-05-23 18:45:57
Tags:
Gequirlter Mist
Folders:

Description:
Unnötiger Käse
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  1. Was sind die Zielvorgaben für das PM?
    • 1. Projektziele werden vom Auftraggeber vorgegeben
    • 2. Einhaltung der Ziele sind die wichtigsten Vorgaben für Projektleiter und Projektteam
    • 3. Zielvorgaben bestehen aus drei Teilzielen, die im so genannten „magischen Dreieck“ zusammengefasst sind.
  2. Die Vorgaben für das PM werden aus dem ….. abgeleitet.
    magischen Dreieck
  3. Was sind die 3 zentralen Inhalte des magischen Dreiecks (Projektziel)?
    • 1. Sachziel (Qualität)
    • 2. Kosten
    • 3. Termin
  4. Welche Fragen stellen sich beim Sachziel?
    • - Was soll erreicht werden?
    • - Wird das gewünschte Ergebnis erzielt?
    • - Entspricht es den Anforderungen des Auftraggebers?
  5. Welche Fragen stellen sich bei den Kosten?
    • - Was darf das Projekt insgesamt kosten?
    • - Wie hoch sind die Kosten oder der Aufwand, die für das Projekt benötigt werden?
    • - Bleibt das Projekt im Rahmen des Budgets?
  6. Welche Fragen stellen sich beim Termin?
    • - Bis wann soll alles erreicht werden?
    • - Werden die vorgegebenen Termine eingehalten, bis zu denen die Ergebnisse vorliegen und das Projekt abgeschlossen sein soll?
  7. Durch welche Risiken sind Projekte gekennzeichnet?
    • 1. Qualitätsrisiko
    • 2. Kostenrisiko
    • 3. Terminrisiko
  8. Was meint man mit Qualitätsrisiko bei einem Projekt?
    Es besteht die Gefahr, dass die Projektziele nicht in vollem Umfang erreicht werden können.
  9. Was meint man mit Kostenrisiko bei einem Projekt?
    Es besteht die Gefahr, dass das Projekt teurer wird als geplant.
  10. Was meint man mit Terminrisiko bei einem Projekt?
    Es besteht die Gefahr, dass das Projekt nicht rechtzeitig fertig wird.
  11. Wie kann man Projektrisiken erkennen?
    Im Sinne eines Brainstormings.
  12. Welche Risikoarten im Projekt kennen Sie?
    • 1. Technische Risiken
    • 2. Wirtschaftliche Risiken
    • 3. Personelle Risiken
    • 4. Umwelt- Risiken
  13. Erläutern Sie die technischen Risiken eines Projekts. Wo können Probleme entstehen?
    • 1. Neuartigkeit des Produkts,
    • 2. Schnittstellenprobleme,
    • 3. fehlende Ausrüstung,
    • 4. mangelnde Erfahrungen,
    • 5. Inkompatibilität der Komponenten,
  14. Erläutern Sie die wirtschaftlichen Risiken eines Projekts. Wo können Probleme entstehen?
    • 1. Bonitäts,- Finanzierungs- und Währungsrisiko
    • 2. ungünstige Marktpreisentwicklung
    • 3. falsche Absatzprognosen
    • 4. mangelnde Puffer in der Kalkulation
    • 5. Unzuverlässigkeit von Lieferanten
  15. Erläutern Sie die personellen Risiken eines Projekts. Wo können Probleme entstehen?
    • 1. Geringe Personalkapazitäten
    • 2. Qualifikation der Mitarbeiter
    • 3. Zugriff auf externe Mitarbeiter usw.
  16. Erläutern Sie die Umwelt- Risiken eines Projekts. Wo können Probleme entstehen?
    • 1. geltendes Recht
    • 2. gesellschaftliche Veränderungen,
    • 3. höhere Gewalt
  17. Was ist ein Meilenstein?
    Bedeutende Teilziele wie etwa die Fertigstellung des Rohbaus bei einem Immobilienprojekt werden als „Meilenstein“ bezeichnet , sind häufig mit einem Terminziel verknüpft und werden schriftlich dokumentiert.
  18. Nenne die Projektphasen.
    • 1. Definition
    • 2. Planung
    • 3. Durchführung
    • 4. Abschluss
  19. Was läuft begleitend zu den Projektphasen? (Instrumente)
    • 1. Steuerung
    • 2. Dokumentation
    • 3. Controlling
  20. Das PM wird in Phasen eingeteilt. Erläutere im Allgemeinen.
    • 1. Das PM bereitet das Projekt vor (Definitionsphase).
    • 2. Umfangreiche Planungsphase, in der verschiedene Teilpläne für das Projekt erstellt werden.
    • 3. Projektdurchführung / Umsetzung Projektplanung (Durchführungsphase)
    • 4. Abnahme durch den Kunden und Erfahrungsauswertung (Abschlussphase)
  21. Wer gibt die Projektziele vor?
    • - intern: Geschäftsführer, Betriebsinhaber
    • - extern: Auftraggeber
  22. Wie/Wo werden die Projektziele präzisiert?
    Im Lastenheft nach DIN 69905 , durch einen detaillierten Anforderungskatalog.
  23. Was sind die 3 Kriterien der Projektentscheidung bei der Projektdurchführung.
    • Machbarkeit = muss realisierbar sein in Punkto Aufgabenstellung, Zeit und Kosten
    • Projektrisiko = muss überschaubar sein
    • Wirtschaftlichkeit = Projektaufwand- und Erfolg müssen in einem angemessenen Verhältnis stehen
  24. Das Lastenheft dokumentiert…
    Die Anforderungen des Auftraggebers an die Lieferung und Leistung des Arbeitnehmers
  25. Das Pflichtenheft beschreibt…
    Die vom Arbeitnehmer erarbeiteten Realisierungsvorhaben auf Grundlage des Lastenheftes
  26. Welche Projektorganisationsarten kennst Du?
    • 1. Reine Projektorganisation
    • 2. Stabs- Projektorganisation
    • 3. Projektmatrixorganisation
  27. Erläutere die reine Projektorganisation.
    • - Projektbeteiligte sind von allen anderen Aufgaben befreit und dem Projekt zugeordnet.
    • - Projektleiter hat uneingeschränkte Weisungsbefugnis
  28. Erläutere die Stabs-Projektorganisation / Projektkoordination
    - Projektleiter hat keine Weisungs- und Entscheidungsbefugnis
  29. Erläutere die Projektmatrixorganisation.
    • - Linienorganisation bleibt erhalten und wird durch die Projektorganisation ergänzt.
    • - Mitarbeiter sind gleichzeitig zwei Führungskräften unterstellt (Projekt- und Linienleiter).
  30. Was sind die Vorteile der reinen Projektorganisation?
    •  Projektleiter hat hohe Entscheidungskompetenz und Verantwortung
    •  Alle können sich auf das Projekt konzentrieren
    •  Projektleiter und Mitarbeiter identifizieren sich mit dem Projekt und dem Auftrag
  31. Was sind die Nachteile der reinen Projektorganisation?
    •  Es kann schwierig sein, die Mitarbeiter über die gesamte Projektdauer gleichmäßig auszulasten
    •  Aus- und Wiedereingliederung kann Schwierigkeiten machen
  32. Was sind die Vorteile der Stabs-Projektorganisation?
     personell leicht und schnell zu verwirklichen
  33. Was sind die Nachteile der Stabs-Projektorganisation?
    •  Umständlicher Entscheidungsweg, da Projektleiter als Stab keine Entscheidungen treffen kann
    •  Lange Reaktionszeiten bei Problemen
    •  Verantwortung manchmal unklar (Kompetenzgerangel)
  34. Was sind die Vorteile der Matrixorganisation?
    • - Mitarbeiter können flexibel sowohl im Projekt als auch in der Linie eingesetzt werden.
    • - Zu geringe Auslastung damit meist kein Problem.
    • - Spezialistenwissen kann für die Projekte flexibel genutzt werden
    • - Bei Projektschluss kein Wiedereingliederungsproblem.
    • - man bleibt am Arbeitsplatz.
  35. Was sind die Nachteile der Projektmatrixorganisation?
    • - hoher Abstimmungsbedarf zwischen Projekt und Fachabteilung.
    • - Die Aufteilung der Befugnisse zwischen Projekt und Linie birgt hohes Konfliktpotential
    • - Projektabwicklung wird häufig durch Linienaufgaben gestört.
    • - Projektleiter hat häufig eine hohe Verantwortung, nicht jedoch die entsprechenden Befugnisse.
  36. Was ist das Kick-Off-Meeting und wann findet es statt?
    Erste gemeinsame Sitzung des gesamten Projektteams nach Erteilung des Projektauftrags
  37. Was ist das Ziel des Kick-Off-Meetings?
    •  Kennenlernen der Projektmitglieder untereinander
    •  Projeketmitarbeiter mit den Bedingungen des Projektes vertraut zu machen
  38. Was ist ein Mind Map und wozu?
    •  Ist eine Gedächtnis- / Gedankenkarte.
    •  Es ist eine kreative Methode, um Gedanken grafisch aufs Papier zu bringen oder zu strukturieren.
    •  Gedanken können schnell strukturiert, übersichtlich dargestellt und visualisiert werden
  39. Wo können Mind Maps eingesetzt werden?
    • • Aufsätzen und Vorträgen
    • • Gruppenmeetings
    • • persönliche Notizen
    • • Lernen
  40. Was ist das Ziel des Brainstorming?
    So viele Ideen wie möglich zu einem Thema entwickeln.
  41. Was ist die Hauptregel beim Aufbau von Projektebenen in einer Mindmap?
    Vom Allgemeinen zum Speziellen.
  42. Definition Arbeitspakete.
    Arbeitspakete sind die kleinste ausgewiesene Einheit der Projektplanung.
  43. Was sind die Regeln für die Arbeitspaketentwicklung? (JJJJ FF D)
    •  Jedes AP erhält eine aussagefähige AP-Bezeichnung
    •  Jedes AP ist in sich abgeschlossen
    •  Jedes AP ist steuer- und kontrollierbar
    •  Jede Tätigkeit im Projekt kann genau einem AP zugeordnet werden
    •  Für jedes AP wird eine ausführliche AP- Beschreibung erstellt
    •  Für jedes AP gibt es einen Verantwortlichen
    •  Das Ergebnis des AP ist präzise beschrieben und von Ergebnissen anderer AP klar abgrenzbar
  44. Wie ist der Projektstrukturplan gegliedert?
    Das Projekt wird in Teilprojekte aufgegliedert und diese wiederum in Arbeitspakete.
  45. Welche sagt der Strukturplan aus?
    • 1. Gibt Übersicht über das Gesamtprojekt.
    • 2. Durch geordnete Teildefinitionen ist der Ablauf besser kontrollierbar.
    • 3. verdeutlicht Zusammenhänge
    • 4. grenzt Teilprojekte und Arbeitspakete ab
    • 5. zeigt Schnittstellen und Abhängigkeiten
  46. Welche Instrumente beinhaltet die Definitionsphase? (PPP KK E)
    • 1. Problemanalyse
    • 2. Projektauftrag
    • 3. Projektorganisation
    • 4. Kick-Off-Meeting
    • 5. Klärung der Projektziele6. Entscheidung der Projektdurchführung
  47. Welche Instrumente beinhaltet die Planungsphase? (IQ PK PK)
    • 1. Identifizierung der Arbeitspakete
    • 2. Qualitätsplan
    • 3. Projektstrukturplan
    • 4. Kapazitätsplan
    • 5. Projektablauf- und Terminplan
    • 6. Kostenplan
  48. Welche Instrumente beinhaltet die Phase der Durchführung?
    1. Umsetzung der Projektpläne
  49. Welche Instrumente beinhaltet die Abschlussphase? (PAPA AT)
    • 1. Präsentation
    • 2. Abnahme
    • 3. Projekteinführung
    • 4. Abschlussbesprechung
    • 5. Abschlussbericht
    • 6. Teamauflösung
  50. Welche PM- Instrumente begleiten das Projekt von Anfang bis Ende?
    Dokumentation – Steuerung – Controlling
  51. Arbeitspakete sind in der Projektplanung Grundlage für… (PP KK TK)
    • 1. Projektstrukturplan
    • 2. Projektablaufplan
    • 3. Terminplan
    • 4. Kapazitätsplan
    • 5. Kostenplan
    • 6. Qualitätsplan
  52. Nennen Sie je 2 interne und externe Projekte.
    intern: Mitarbeiterschulung, Unterrichtsräume mit neuer Hardware ausstatten.

    extern: Bau einer Brücke in China, Software für Fremdfirma programmieren.
  53. Was ist PM nach DIN 69901?
    Die Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und –mitteln für die Abwicklung eines Projekts.
  54. Nennen Sie 5 Merkmale eines Projekts.
    • 1. Einmaligkeit (Unikat)
    • 2. klare Zielvorgabe
    • 3. zeitliche Befristung mit klarem Anfangs- und Endtermin
    • 4. Begrenzungen finanzieller, personeller und anderer Art
    • 5. Abgrenzung gegenüber anderen Vorhaben
  55. Nennen Sie die Regeln für die Formulierung der Projektziele.
    • Das Ziel…
    •  muss verständlich und klar formuliert werden
    •  muss tatsächlich erreichbar sein
    •  muss objektiv messbar sein
    •  darf keine Lösungswege vorwegnehmen
    •  Jedes Ziel weist aus, bis wann es erreicht sein soll
  56. Nenne ein Beispiel für ein Sachziel.
    Entwicklung einer neuen Maschine mit Vorgaben des Auftraggebers
  57. Beispiel für ein Kostenziel.
    Die Maschine darf nicht mehr als 300.000 € kosten.
  58. Beispiel für ein Terminziel.
    Der Prototyp der Maschine muss am 01.08.2012 beim Auftraggeber in Brasilien sein.
  59. Beispiel für technisches Risiko.
    fehlende Ausrüstung (z.B. Maschinen)
  60. Beispiel für wirtschaftliches Risiko.
    Bonitäts, Finanzierungs- und Währungsrisiko
  61. Beispiel für personelles Risiko.
    Qualifikation der Mitarbeiter (fehlendes know how)
  62. Beispiel für Umwelt-Risiko.
    Blockademacht von Einflussgruppen innerhalb und ausserhalb des Unternehmens. (z.B. Green Peace)

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