Bio Neurobiologie und Evolutionsbiologie

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The_Guru
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157010
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Bio Neurobiologie und Evolutionsbiologie
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2012-06-17 06:46:47
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  1. Erläutern Sie die Unterschiede zwischen sensorische und motorische Neuronen.
    sensorisch/ affarent: transportieren Reize durch Sinnen an Zentralnervensystem.

    motorisch/ efferent: transportieren Befehle an Organe vom Zentralnervensystem aus, die schlussendlich zur REaktion führen.
  2. Was sind monosynaptische Reflexe?
    Was sind polysynaptische Reflexe?
    • monosynaptisch: Information wird 1 mal umgeschaltet/ übertragen
    • polysynaptisch: Information wird mehrmals umgeschaltet/ übertragen
  3. Was ist der Unterschied zwischen Eigenreflex und Fremdreflex?
    • Eigenreflex: Reiz und Reaktion am gleichen Ort
    • Fremdreflex: Reiz und Reaktion and verschiedenen Orten
  4. Was ist ein Reflexbogen?
    Ein Reflexbogen ist der Weg der körperlichen "Elektrizität" vom Reiz bis zur Reaktion.
  5. Was ist ein Reiz?
    Ein Reiz ist eine physikalische oder chemische Einwirkung, die Zellen erregt.
  6. Was sind adäquate Reize?
    Adäquate Reize sind Reize, die von spezialisierten Rezeptoren aufgenommen werden.
  7. Wie heissen Zellen, die auf adäquate Reize reagieren?
    Rezeptorzellen
  8. Was sind Synapsen?
    Das sind die Berührungsstellen der Endköpfchen und der Oberflächen von Nervenzellen, Muskeldasern oder Drüsenzellen.
  9. Was ist das Alles-oder-Nichts Prinzip?
    Um einen Raiz auszulösen muss die Einwirkung eine Minimalstärke haben.... sonst läuft er nicht.
  10. Erklären Sie den Kniescheibensehnenreflex.
    • (1) Dendrit (2) Zellmembran (3) Zellplasma (4) Zellkern (5) Endoplasmatisches Retikulum (6) Axonhügel (7) Schwann'sche Zelle (8) Myelinscheide (9) Ranvier'sche Schnürringe (10) Endköpfchen
    • (bis 6) Soma (bis endwurzel) Axon (endwurzel) Endverzweigung
  11. Was sind markhaltige bzw. marklose Neurone und welche Lebewesen besitzen welche Form ?
    • Markhaltige Neurone sind Neurone mit Markscheiden. Kommen bei Wirbeltieren v.a im Gehirn, Rückenmark und im peripheren somatischen Nervensystem vor.
    • Marklose Neurone sind "nackte" Neurone. Sie kommen bei wirbellosen Tieren und z.T im vegetativen Nervensystem der Wirbeltiere vor.
  12. Was sind Markscheiden?
    Das sind Hüllen am Axon der Nervenzellen, die durch Umwicklungen von Schwannschen Zellen gebildet werden.
  13. Was ist das vegetative/ somatische Nervensystem?
    • vegetative Nervensystm: Automatische Vorgänge im Körper werden vom vegetativen Nervensystem reguliert (herzschlag)
    • somatisches Nervensystem: Ist für die bewusste Aufnahme von Reizen durch die Umwelt zuständig.
  14. Was ist das Periphere Nervensystem?
    Bezeichnet den Teil des Nervensystems, der ausserhalb des Gehirns oder Rückenmarks liegt.
  15. Definieren Sie Nerv
    Bündel von Neuriten, von Bindegewebe umschlossen
  16. Definieren Sie Nervensytem
    Gesamtheit aller Neurone zusammen mit den umgebenden Zellen und Geweben
  17. Definieren Sie Glia und ihre Bedeutung
    • Eigenes Binde- und Stützwebe des Nervensystems.
    • Besteht aus verschiedenen Zelltypen.
    • Dient dem Schutz, Ernährung und Isolierung der Neurone.
  18. Erklären Sie die Entstehung des Ruhepotenzials.
    • Auf beiden Seiten der Membran liegen Ionen in wässriger Lösung
    • K+ 150 5, Na+ 15 150, Cl- 10 120, A- 100 (-)
    • Die Zellmembran ist für verschiedene Ionentypen unterschiedlich permeabel. unerregt fast nur permeabel für K-Ionen und Wassermolekülen.
    • => Es entsteht aussenmedium entsteht ein Überschuss an positiven und im inneren an negativen Ionen. Die Membran wird elektrisch polarisiert. => Elektrische Spannung. Die Spannung verhindert den weiteren Nettofluss der K-Ionen.
    • => Gleichgewichtszustand
    • => Ruhepotenzial/ K-Diffusionspotenzial
  19. Was macht die Membran selektiv permeabel?
    • Ionenkanäle (röhrenförmige Proteinmoleküle mit bestimmten innendurchmesser)
    • Elektrisch geladene Bereiche, die Nur Anione/ Katione durchlassen
  20. Wie erhält die Zelle das Ruhepotenzial?
    Die Membran lässt aber auch Natrium durch, wenn auch nur sehr wenig, welches aber mit der Zeit das Ruhepotenzial abbauen würde. Darum hat die Zelle Ionenpumpen, die aus Proteine, die in die Zellmembran eingelagert sind, bestehen, welche unter Energieaufwand selektiv Ionen gegen das Konzentrationsgefälle transportieren. Bsp Na-K-Pumpe
  21. Was ist die Natrium-Kalium-Pumpe?
    Sie spaltet ATP zu ADP und P und bekommt somit Energie, um gleichzeitig 3 Na-Ionen von innen nach aussen und 2 K-Ionen von aussen nach innen zu transportieren. Der Betrieb dieser Pumpe braucht etwa 70% sämtlicher Stoffwechselenergie eines Neurons.
  22. Wie gross ist die Spannung zwischen dem Inneren einer Nervenzelle und der sie umgebenden Zwischenzellflüssigkeit während dem Ruhepotenzial?
    • -80 bis -150 mV
    • Das negative Vorzeichnen zeigt, dass die Innenseite gegenüber der Aussenseite negativ geladen ist.
  23. Was ist ein Oszilloskop und wie wird sie gebraucht?
    • Ein Oszilloskop zeigt die Membranspannung an.
    • Elektrode für Zellinneres besteht aus einer Glaspipette, mit sehr dünnen Spitze (0.5um). Die Füllung ist meist eine Kaliumchloridlösung, in die eine Metallelektrode eingetaucht wird. Die intrazelluläre und extrazelluläre Elektroden werden dem Oszilloskop angeschlossen und die Spannung wird gemessen.
  24. Was ist ein Aktionspotenzial?
    Erregt man ein Axon durch einen geringen Stromstoss, so kann man eine Spannungsänderung messen (Depolarisation). Die Änderung heisst Rezeptorpotenzial. Erreicht die Depolarisation einen bestimmten Schwellenwert, so kommt es zu einer Umpolarisation der Membran und es tritt eine kurzzeitige Spannungsumpolung auf +30mV (etwa 1 msec) Diese Spannungsänderung heisst Aktionspotenzial. Das Ruhepotenzial tritt kurz danach wieder ein.
  25. Erläutern Sie die Ursachen des Aktionspotenzials.
    • Die Durchlässigkeit der Kanäle im Axon ist spannungsabhängig. Beim Ruhepotenzial sind die Na-Kanäle geschlossen und die K-Kanäle schwach offen.
    • Wird das Axon depolarisiert und erreicht einen bestimmten Schwellenwert (bei vielen -50mV), öffnen sich die Na-Kanäle.
    • => Einströmen der Na-Ionen. (500-fach)
    • => Umpolarisation
    • Diese Kanäle bleiben 1-2 msec offen und schliessen sich dann wieder. Gleichzeitig öffnen sich alle K-Kanäle.
    • Massiver K-Ausstrom.
    • => Repolarisation (kehrt in Ruhewert zurück)
    • Ein Aktionspotenzial entsteht unter natürlichen Bedingungen nur am Axonhügel und wandert nur in eine Richtung über das Axon
  26. Was ist die Refraktärzeit und wieso tritt sie ein?
    • Die Refraktärzeit ist die Zeit nach einem Aktionspotenzial, während der das Axon nicht gerizt werden kann.
    • Der K-Aussstrom während des AP ist grössen als der Na-Einstrom.
    • Die Repolarisation geht über das Ruhepotenzial
    • => Nachpotenzial (Hyperpolarisation)
    • Die Na-Kanäle brauchen Zeit, sich zu schliessen und können während dieser Zeit nicht geöffnet werden.
    • Nach Abschluss des AP wird das Ruhepotenzial durch die Ionenpumpe aufrechterhalten.
  27. Wie wird das Aktionspotenzial in marklosen Fasern witergeleitet?
    Da das AP an einer Stelle auftritt und es zu einer lokalen Umpolung kommt, werden die Ionen von den direkt nebenanliegenden Ionen angezogen und wandert so durch das Axon. Und an allen Stellen wird ein neues AP erzeugt durch Depolarisation.
  28. Wie wird das AP in markhaltigen Fasern weitergeleitet?
    An Markscheiden gibt es keine spannungsabhängigen Na-Poren. Aktionspotenziale entstehen nur an R. Schnürringe. Wenn da also ein AP entstanden ist, enstehen Ausgleichsströme zum nächsten R. Schnürring, der wiederum depolarisiert wird, was dann wieder zum AP folgt.
  29. Was sind Ganglien?
    Ganglien sind kompakte Anhäufungen von Nervenzellen.
  30. Was ist in Strickleiternervensystem?
    Nervensystem, bei dem die Ganglien in jedem Segment eine Querverbindung haben. (bsp. Biene)
  31. Was ist das Zentralnervensystem?
    Wenn Ganglien räumlich und funktional eine Einheit bilden, spricht man vom Zentralnervensystem.
  32. Was ist die weisse Substanz und wozu dient sie?
    Sie ist der äussere Bereich des Rückenmarks und in ihr verlaufen sensorische Bahnen, die zum Gehirn führen und motorische Bahnen, die vom Gehirn kommen.
  33. Was ist die graue Substanz und wozu dient sie?
    Sie ist der innere Bereich des Rückenmarks und enthält aine grosse Konzentration von Neuronen. Sie verbindet das periphere Nervensystem mit dem Hirn.
  34. Was ist ein Rückenmarksnerv?
    Zwischen je 2 Wirbeln entspringt rechts und links ein Rückenmarksnerv mit vorderen und hinteren Wurzel.
  35. Was ist der Unterschieden zwischen den vorderen und hinteren Wurzeln?
    • Die hintere Wurzel verdickt sind kurz nach dem Entspringen zum Spinalganglion, welches die Zellkörper sensorischer Neuronen umfasst.
    • Die vordere Wurzel sendet motorische Fasern zu den Muskeln des Rumpfs. Die Zellkörper dieser Fasern liegen in der grauen Substanz.
  36. Was ist der gemischte Nerv?
    Der gemischte Nerv ist der Teil, an dem die vordere und hintere Wurzel vereinigen.
  37. Erklären Sie die Übertragung von einem Aktionspotenzial von einem Endköüpfchen zum nächsten Neuron.
    • 1: Das Aktionspotenzial erreicht das Endköpfchen und Calzium-Ionen-Kanäle öffnen sich. Dieser Einstrom fördert den Transport der Synaptischen Vesikel, zur präsynaptischen Membran.
    • 2: Vesikel fusionieren mit Membran. Calzium-Ionen werden ausgepumpft. Dadurch werden keine Transmitter (Acetylcholin) mehr ausgeschüttet. Durch die Fusion gelangen die Transmitter in synaptischen Spalt.
    • 3: Wegen Konzentrationsgefälle diffundieren Transmittermoleküle durch synaptischen Spalt in Empfängermembran. (postsynaptische Membran)
    • In der Flüssigkeit des synaptischen Spaltes befinden sich u.a. auch Moleküle des Enzyms Acetylcholinesterase, welche schon während des Diffundierens Acetylcholin in Acetat-Ionen und Cholin-Moleküle spaltet.
    • 4: In postsynaptische Spalt hat es Acetylcholin-Rezeptoren, die Kation-Kanäle steuert. (Schloss-Schlüssel-Prinzip)
    • => hauptsächlicher Natrium-Ionen-Einstrom, da Kalium-Ionen im Ruhepotenzial im Gleichgewicht sind.
    • 5: Auch in der postsynaptischen Membran hat es Acetylcholinesterase. Die gespalteten Transmitter gelangen wieder in Endköpfchen.
    • 6: Der Na-Ionen-Einstrom bewirkt eine Depolarisation in der postsynaptischen Membran. => Postsynaptisches Potenzial => breitet sich über unerregbare Somamembran bis zum Axonhügel aus.
    • 7: Nur wenn der Signal an der Synapse stark genug ist, wird das Aktionspotenzial zum Axon weitergegeben.  
  38. Was ist ein graduiertes PSP?
    Bei überschwelligen Signalen an der Empfängermembran, überlagern sich die hintereinanderfolgenden Depolarisationen.
  39. Was ist eine zeitliche Summation?
    Wenn in ausreichend kurzen Zeitabständen mehrere erregende oder hemmnde Potenziale im Neuron antreffen, summieren sie sich. Falls die Summe einen bestimmten Schwellenwert erreichen, entsteht ein AP im Axonhügel.
  40. Was ist eine räumliche Summation?
    Wenn sich in einer ausreichen kurzen Zeit, mehrere erregende oder hemmende Potenziale von verschiedenen Synapsen im Neuron antreffen, summieren sie sich.
  41. Was ist ein erregendes Potenzial bzw. hemmendes Potenzial?
    • Erregendes Potenzial: von erregenden Synapsen ausgehende PSP (bewirken Depolarisation)
    • Hemmendes Potenzial: von hemmenden Synapsen ausgehende PSP (bewirken Hyperpolarisation)
  42. Was bewirkt das Pflanzengift Curare?
    Es bockiert die Acetylcholinrezeptoren der Endplatten => Atemlähmung.
  43. Was bewirkt das Spinnengift der Schwarzen Widwe?
    Es entleert blitzartig die synaptischen VEsikel => Atemlähmung
  44. Was bewirkt das Botulinumgift?
    Hemmt die Acetylcholinausschüttung => Atemlähmung
  45. Was bewirkt Muskarin, das Gift des Fliegenpilzes oder der Tabakpflanze.
    Gelangen an Rezeptorn von Acetylcholin, wird aber von Acetylcholinesterase nicht abgebaut.
  46. Was bewirkt Atropin?
    Es blockiert die Acetylcholinrezeptoren in Synapsen des Herzens, Eingeweide und Augen. (Für augenuntersuchungen gebraucht)
  47. Was bewirken Alkylphosphate? 
    Hemmt das Acetylcholinesterase => starker Ionen-Einstrom => Atemlähmung. Schutz durch Esteraseaktivatoren oder Linderung durch atropin.
  48. Zeichen Sie ein Gehirn und beschriften sie due Hauptteile.
  49. Welchen Schutz hat das Hirn vor mechanischer Einwirkungen?
    Weiche Hirnhaut am Hirn, Gehirnflüssigkeit, Spinngewebshaut, harte Hirnhaut, Schädelknochen.
  50. Wie wird das Grosshirn unterteilt?
    • - 2 Hälften, Hemisphären
    • - Aussenschicht grau wegen vielen Neuronen => grause Substanz
    • - Innere des Grosshirns => viele Axone, die die einzelnen Teile des Grosshirns miteinander und mit anderen Teilen des Nervensystems verbinden => weisse Substanz  
    • - Balken, auch nur aus Axonen, verbindet die beiden Hirnhälften miteinander. 
  51. Was ist die Funktion des Grosshirns?
    Das grosshirn spielt eine grosse Rolle beim bewussten Erleben und bei Gedächtnisleistungen. Informationen von des Sinnesorganen werden hier ausgewertet, verglichen und gegebenfalls zu Befehlen an die Muskluatur umgesetzt
  52. Was ist das Limbische System?
    Das lybische System besteht aus Teile des Grosshirns und des Zwischenhirns und ist für die Ausbildung des Bewusstseins, für die Entwicklung von Emotionen, für die Verknüpfung von komplexen Abläufen und vielleicht auch für gedächtnisleistungen zuständig.
  53. Was ist das Zwischenhirn?
    Das Zwischenhirn liegt unter dem Balken und besteht aus Epithalamus, Epiphyse, Hypothalamus
  54. Welche Funktion hat der Epithalamus?
    • - oberer Teil des Zwischenhirns
    • - Wichtige Umschaltstelle für Nervenbahnen von den Sinnesorganen auf dem Weg zum Grosshirn.
    • - Teil des Epithalamus ist die Epiphyse (Zirbeldrüse), die zuständig ist für die Tag-Nacht-Rhythmus. 
  55. Was ist der Thalamus?
    Sensorische Sammelstelle
  56. Was ist der Hypothalamus?
    • - unterer Teil des Zwischenhirns
    • - Zentrum zur Koordination von lebenswichtigen Körperfunktionen und Verhaltensweisen, wie Schlafen und Wachen, Atmung, Kreislauf, Sexualität und Aggression.
    • - Gibt Hormone ab, die Hypothalamus-Freisetungs-Hormone, die auf die Hypophyse einwirken.
  57. Was ist die Hypophyse?
    Die Hypophyse ist eine Kirschkerngrosse Hormondrüse unterhalb des Hypothalamus, die unter Kontrolle des Hypothalamus mehrere Hormone freisetzt, die auf dem Blutwege zu den verschiedenen Hormondrüsen gelangen.
  58. Was ist die Funktion des Zwischenhirns?
    Das Nervensystem und das Hormonsytem sind im Zwischenhirn eng miteinander verzahnt.
  59. Welche Funktion hat das Mittelhirn?
    Es empfängt Imformationen von Auge, Ohr und Oberflächenrezeptoren und leitet sie an andere Hirnbereiche weiter.
  60. Was ist der Formatio Reticularis?
    • - Enthält auch Neuronen von Zwischen- und Nachhirn.
    • - Ist mitverantwortlich für Schlaf-Wach-Rythmus und Atmungsregulierung. 
  61. Welche FUnktion hat das Kleinhirn?
    • - Am Entwerfen und an der Überwachung von Bewegungsabläufen beteiligt
    • - Über Kleinhirn laufen alle Erregungen von und zu den Zentren der Grosshirnrinde, die für Bewegungen zuständig sind.
    • - Grosse Rolle bei Aufrechterhaltung der Körperstellung und des Gleichgewichts im Schwerefeld der Erde.  
  62. Was ist und was für eine Funktion hat die Brücke?
    Die Brücke ist ein Teil des Kleinhirns und verbindet die Kleinhirnhemisphären und stellt eine Verbindung zwischen den Grosshirnhemisphären und dem Kleinhirn her.
  63. Welche Funktion hat das Nachhirn? (Verlängertes Mark)
    • - Übergang von Rückenmark zum Gehirn
    • - Schaltzentrale für lebenswichtige Reflexe, wie Husten oder Erbrechen.
    • - Hier befinden sich auch Automatiezentren wie Atmung und Anpassung des Blutdurcks.
    • - Informationsaustauch (sensorisch und motorisch) zwischen Sinnesorganen und Kopfbreich.   
  64. Was ist der Hirnstamm?
    Brücke, Mittelhirn und Nachhirn.
  65. Was sind Rindenfelder?
    Bereiche im Grosshirn
  66. Wie werden Informationen von den motorischen Feldern zum Rückenmark übermittelt?
    • - 2 Hauptleitungswege
    • - direkt via Nervenfasern der Pyramidenbahnen. (von Grosshirnrinde => Mittelhirn => Nachhirn => Rückenmark)
    • => Funktion: Direkte Beeinflussung von Bewegungen 
    • - An der Pyramide (Überansstelle Hirn/ Rückenmark) überkreuzen sich die Bahnen.
    • - vie extrapyramidenbahnen. (Umschaltungen bei anderen Hirnregionen)
    • => Funktion: Koordination und Feinstimmung von groben Bewegungen. 
  67. Was sind sensorische Rindenfelder?
    Dienen der Aufnahme von informationen der Sinnesorganen.
  68. Was sind Assoziationsfelder?
    • - Dienen der Kombination von Informationen.
    • - Sind auch zuständig für Intelligenz, Kreativität etc. 
  69. Erklären sie die linke/ rechte Hemisphäre Asymmetrie.
    • Linke Hemisphäre für Umwelt... Handlungen, Aktive Sachen, Ausführen von Befehlen.
    • Rechte Hemisphäre für Vergleichen, Betrachtung und Zusammenfassung.
    • Beide Hemisphären Informationsaustausch via Balken und Assoziationsfelder.  
  70. Was sind Darwins 4 Ideen/ Hypothesen bezüglich der Theorie der natürlichen Auslese?
    • 1. Mehr als genug Nachkommen
    • => starke überleben
    • 2. Kampf ums Dasein
    • => Umwelt gibt Nahrung, Raum etc... aber auch Rivalen.
    • 3. Einige Wichtige Unterschiede
    • => Nicht alle Lebewesen sind gleich. einige haben bessere überlebenschancen.
    • 4. Vererbungsfrage
    • => die, die überleben, Zeugen Nachkommen und geben ihre Gene ab. Die Population wird somit angepasster mit der Zeit
  71. Definieren sie Spezies
    Gruppe von Individuen, die in wesentlichen Merkmalen übereinstimmen und untereinander fortpflanzungsfähige Nachkommen zeugen.
  72. Was heisst Lamarckismus?
    Ist die Fähigkeit eines Lebewesens, eine Eigenschaft and ihre Nachfolgen weiterzugeben, die sie in ihrem Leben erworben haben.
  73. Epigenetik
    Die Bildung eines neuen Strukturs in einem Organismus, das nicht im Samen oder im Ei war.
  74. Was heisst Homologie / Analogie?
    • Homologie: ähnlicher Grundaufbau aufgrund gleiche Evolution / Brauch, aber äussere Erscheinung ist anders. (Divergenz)
    • Analogie: Verschiedene Arten haben ähnlicher Aufbau aufgrund glaicher Brauch, sind aber nicht verwandt. (konvergenz)
  75. Was ist eine Proressionsreihe?
    Weiterentwicklung eines Organsystems innerhalb einer Homologie.
  76. Was ist eine Regressionsreihe?
    • Rückbildung eines Organsystems aufgrund von unnütz.
    • Rudiment: Überbleibsel
  77. Was ist Atavismus?
    • Wiederauftreten von verloren-geglaubter Elemente/ Organsysteme
    • => Gene sind noch da, einfach manchmal ungebraucht.
  78. Welche Mermale sprechen für den Vogel beim Archöoptryx?
    • - Hakenfortsätze an den Rippen
    • - Pneumatisierung der Knochen
    • - Hinterzehe Opponiert
    • - Schlüsselbeine verwachsen
    • - Schambein lang, nach hinten
    • - Federn
  79. Welche Merkmale sprechene für das Reptil beim Archäoptryx?
    • - Viele Schwanzwirbel
    • - Zähne
    • - Finger mit Krallen
    • - Rippen frei (Gastralrippen)
    • - Brustbein fehlt
    • - Kleinhirn klein <=> gross beim Vogel   
  80. rezent
    heute lebend
  81. Lebenszeittafel in Kürze
    • - vor 3.8 Mrd Jahre : Entstehung des Lebens
    • - vor 400 Mio Jahre : Entstehung des Reptils
    • - vor 350 Mio Jahre : Entstehung der Säuger
    • - vor 150 Mio Jahre : Entstehung des Vogels
    • - vor 2 Mio Jahre : Entstehung des menschen    
  82. Unterteilung eines Lebewesens
    • Reich: Animalia
    • Stamm: Chordata
    • Klasse: Mamalia
    • Ordnung: Primaten
    • Familie: Hominidae
    • Gattung: Homo
    • Arte (Spezies): Homo Sapiens      
  83. Welche Körperliche Unterschiede gibt es zwischen Menschen und Affen?
    • - Körüperhaltung
    • - Wirbelsäule (doppeltes S/ Parabelförmig)
    • - Becken (Schüsselförmig/ lang, schmal, flach, fortsetzung der Wirbelsäule)
    • - Kniegelenk (streckbar, leichte x-Beine/ nicht durchstreckbar, O-Beine, opponierte Zehenstellung)
    • - Fuss (gewölbt, Lauffuss/ flchfuss, greiffuss)
    • - Hand (starker Daumen/ kleiner dünner Daumen      
  84. Welche Schädelunterschiede gibt es zwischen Mensch und Affe?
    • - Schädelgrösse vergleich mit Kiefergrösse
    • - Augenwülste bei Affe wegen Nackenmuskulatur
    • - Hirngrösse
    • - Eckzahn/ Backenzahngrösse
    • - Kieferform (rechteckig/ parabelförmig)
    •  
  85. Welche 3 Theorien gibt es in Bezug auf die Enstehung des aufrechten Ganges?
    • - Jagdgründen (weiteres Sichtfeld), Hände frei => Transport
    • - Klimaänderung => Nahrung verstreut => Grosse Fussmärsche sind erergetisch günstiger
    • - Aasfressende Vorfahren => Mithalten mit Tierherden

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