Alpengeologie

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Author:
The_Guru
ID:
158207
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Alpengeologie
Updated:
2012-06-12 12:27:56
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Alpengeologie
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Fragen zu Seiten 1-10
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  1. Wie lang sind die Alpen und von wo nach wo reichen sie?
    1000km; Cote d'Azur nach Wien
  2. Was unterscheidet die Alpen von anderen Gebirgsketten?
    hervorragende touristische Infrastruktur, meist besucht, dichtest besiedelt und geologisch am besten erforscht.
  3. Welche Länder haben einen Anteil an den Alpen
    Ch, De, Li, It, Fr, Oe
  4. Wo liegt der zentrale und höchstgelegene Teil der Alpen?
    Schweiz
  5. Zu welchem welumspannenden System gehören die Alpen und was ist das für ein System?
    • gehört zu einem System junger Faltengebirge
    • Entlang von destruktiven Plattengrenzen entstanden.
  6. Erklären Sie die Entstehung der Alpen
    • Trias: Öffnung des Sedimentationstrogs Tethys durch das auseinanderdriften des Urkontinents Pangäa in 2 Teilstücken, Gondwana (süd) und Laurasia (nord)
    • Kreidezeit: Die Kontinente bewegen sich wieder gegeneinander
    • Tertiär: Die Kontinente kollidieren; Die Alpen sind entstanden.
  7. Wie sehen diese Plattengrenzen aus?
  8. Was passierte mit den Kontinennten bei der Kollision?
    beachgtliche Lithosphärenteile sind subduziert und viele grossflächige Gesteinspakete, Decken genannt, sind nicht nur gefaltet worden, sondern auch auf rutschigen Gesteinsschichten davongeglitten.
  9. Was bleibt uns an materiellen Beweisen in den Alpen?
    Kollisionsmassen von Gondwana und stLaurasia und auch Gine der Tethys.
  10. Deckgebirge/ Grundgebirge bestehen aus?
    • Deckgebirge: mesozoischen, meist marinen Sedimente
    • Grundgebirge: mesozoischen Gesteine des kristallinen Untergrundes
  11. Wie lang ging der Vorgang der Entstehung des Alpenbogens?
    100 Mio. Jahre
  12. Wo haben sich die bedeutendsten Massenverschiebungen abgespielt?
    In der Tiefe
  13. Was sieht man heute in den als die Alpen?
    Nur die höchsten Gesteinspaketen, welche zufälligerweise durch Hebung und Abtrag freigelegt wurden.
  14. Was ist die Glarner Doppelfalte?
    Das Phänomen bei dem ältere Gesteine über jüngere liegen.
  15. Wer ist Marcel Bertrand?
    Marcel Bertrand ist der Gründer der Deckentheorie.
  16. Erklären sie die Teile einer Decke.
  17. Was heisst autochton, paraautochton und allochton?
    • Allochton: stark verschoben
    • Autochton: sehr wenig odr gar nicht verschoben
    • Paraautochton: wenig verschoben
  18. Wo sind der helvetische, penninische, ost- und südalpine Teil des Alpengebiets?
  19. Woher stammen die penninischen Decken?
    Aus dem penninischen Ablagerungsgebiet des Tethys-Ozeans.
  20. Wroaus besteht das Helvetikum?
    Aus Flachmeersedimenten Laurasias und die autochtonen und paraautochtonen sind dessen Grundgebirge.
  21. Was umfasst das Penninikum?
    Grundgebirge des zentralen Tethysraumes, der sich in submarine Schwellen und in eigentliche Tiefseebereiche gliederte.
  22. Was ist der Ost- und Südalpin?
    Ursprüngliche Sedimente und den Grundgebirgssockel des Kontinentalrandes von Gondwana.
  23. Woraus besteht Flysch?
    Gesteinsserien (Brekzien, Sandsteine, Tonschiefer, Mergel)
  24. Woran erkennt man Flysch?
    Schichtwechselfolgen
  25. Was ist Flysch und wie enstht es?
    Flysch sind Schuttablagerungen von Inselketten in tiefe Meeresbecken. An den ehemaligen steilen Ufern rutschten vom Land kommenden Schuttmassen von Zeit zu Zeit zur Tiefsee ab und ergossen sich in marinen Becken. Diese Becken werden Trübeströme genannt.
  26. Wieso sind Flyschserien heute im Gebirge zu sehen?
    Weil sie ein rutschmittel für die Decken waren und somit in die darüberrutschenden Decken integriert wurden.
  27. Was versteht man unter einem Massiv?
    kristalliner Gesteinskörper mit paläozoischem Alter, der nicht wesentlich transportiert wurde.
  28. Woraus bestehen Massive?
    Granite und Metamorphiten (Gneise, Glimmerschiefer)
  29. Die Massive haben ein herzynisches Alter von...
    260-300 Mio Jahre
  30. Welche sind die schweizer Massive?
    Aar- /Gotthard-Massiv. Aiguilles Rouges / Arpille- / Mont Blanc-Massiv
  31. Was liegt zwischen den zwei grössten Massiven der Schweiz?
    Das Tavetscher Zwischenmassiv - kleiner Kristallinkörper
  32. Was haben die Zentralmassive und die ausseralpinen Grundgebirgen gemein?
    Das Grundgebeirge von Schwarzwald und Vogesen taucht nach Süden unter die Jura Sedimenteund unter die mehr als 5000m dicken tertiären Schuttablagerungen des Molasse-Troges, bevor es in Form der Massive im Alpenraum wieder auftaucht.
  33. Was ist das Aarmassiv? Welche Dimensionen hat es? Was ist an ihm besonders?
    Das grösste Schwiezer Massiv, Lange von 115km (W-E) und breite von 30km (N-S), mit 500km^2 der grösste granitkörper der Schwiz.
  34. Wie wird das Aarmassiv gegliedert?
    in 4 Zonen: Lauterbrunner- und Innertkirchner-Kristallin, Nördliche Altkristallin, Zentrale Aargranit, Südliche Gneiszone.
  35. Was ist das Gotthardmassiv und was ist daran besonders?
    Ausdehnung 580km^2, ähnliche Gliederung wie Aarmassiv, aber währned der alpinen Gebirgsbildung stärker überprägt. gilt heute nicht mehr als autochtones Massiv.
  36. Wie wird das Gotthardmassiv gegliedert?
    4 Zonen: Nördliche Paragneiszone, zentrale Paragneiszone, Südliche Paragneiszone, Granitstöcke
  37. Was ist das Tavetscher Zwischenmassiv?
    Schmaler Streifen zwischen Aar- und Gotthardmassiv. Wahrscheinlich von der Subduktion verschont gebliebener Überrest vom zentralhelvetischen Sockel.
  38. Wie sind die Sedimentmäntel entstanden?
    • Im Mesozoikum lagerten sich wegen marinen Verhältnissen viele Sedimente auf das Kristallin der Grundgebirge.
    • Zu sehen z.B. rings um das Gotthardmassiv
  39. Was ist das helvetische paraautochton?
    Die höheren Teile des Deckgebirges wurden von darüber gleitended helvetischen Decken abgeschürft und ein bisschen nach Norden vershleppt.
  40. Aus welchen Gesteinen bestehen diese Sedimentenmäntel?
    steil gestellte, leicht metamorphe Gesteine.
  41. Was gleubt man über die Sedimentmäntel zu wissen und warum?
    Man glaubt, sie seien Wurzelzonen der helvetischen Decken, da sie in ihrer Zusammensetzung stark den helvetischen Decken gleichen.

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