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Author:
Anonymous
ID:
158543
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Updated:
2012-06-13 04:55:02
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Farbmanagment
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Farbmanagment Farbmanagment
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  1. Funktion Farbprofile
    • Basis für Farbtransformationen
    • beschreiben Zusammenhang zwischen geräteanhängigem & geräteunabhängigem Farbraum
  2. Farbeinstellungen
    beeinflussen Tonwert- und Farbwiedergabe
  3. Scanner-Testcharts
    • für Herstellung von Scannerprofilen
    • auf dieser Referenzdatei sind für alle Farbfelder CIE-LABMesswert
  4. Herstellung Eingabeprofile für Scanner
    • ISO-Testbild gescannt
    • Software zur Farbprofilherstellung berechnet aus RGB-Daten des gescannten Bildes und den CIE-LAB-Referenzdaten der Vorlage = Farbprofil (für jeden Scanner/ISO-Testbildindividuell durchführen)
    • farbliche Eigenschaften der Vorlage, Gerätecharakteristik, festgelegten Einstellungen beeinflussen Scanergebnis
    • unbedingt vorgängie Kalibration durchführen (genaue Wiedergabe der Ton- und Farbwerte angestrebt,optimaler Kontrastumfang und neutrale Farben)
    • entscheidend Kombination von Farbvorlage und Scanner
    • Scanner-Farbprofil optimale Korrektur wenn gleiche Vorlagentyp und gleicher Scanner mit identischen Einstellungen verwendet werden > wie bei Erfassung Profil-Herstellung
  5. Farbprofile Digitalkameras
    • reale Farbobjekte haben wesentlichen grössren Farbumfangals fotografische Farbbilder
    • geeignete Testcharts für Kameraaufnahmen > viel grösser,keine hochglänzende Oberfläche
  6. Herstellung Ausgabeprofile für Drucker
    • vor dem Druck der Testchart > Kalibration durchführen
    • Testform mit eindeutig definierten Farbfeldern drucken
    • CIE-Normfarbwerte mit Spektralfotometer gemessen
    • Programm zur Profilherstellung berrechnet Druckerprofil aus Mess- und Referenzdaten der Testform
  7. Schwarzaufbau
    • definiert im Druckerfarbprofil
    • vor Berechnung Druckprofil für Offsetdruck > GFA, Stärke Schwarz und Art Schwarzaufbau (GCR/UCR) bestimmen
    • Farbprofile für Drucker nur verbindlich wenn sie unter gleichen Bediengungen verwendet werden, wie bei Herstellung
  8. Herstellung Ausgabeprofile fürMonitore
    Spektralfotometer misst direkt am Monitor eine Serieeindeutig definierter Testfarben (ca. 50–100 Farben)
  9. Funktion und Struktur von ICC-Farbprofilen
    • tabellarische Verknüpfung von geräteabhängigen Farbwerten mit geräteunabhängigen Farbmasszahlen
    • enthält wesentliche Daten zur Farbtransformation (CMYK- und LAB-Werte, Look Up Tables)
    • enthält Parameter wie Gradationskurven, Matrizen und Tabellen > beschreiben Beziehung zweier Farbräume
    • Struktur > ICC-Spezifikationen festgelegt
  10. Look Up Tables
    • ICC-Profil liefert Daten für Farbraumtransformation
    • in einem Druckerprofil stehen 6 LUTs für Umwandlung von LAB nach CMYK und CMYK nach LAB mit je einer ICC festgelegten Farbraumanpassung (Rendering Intent)
    • Farbtransformation erfolgt immer über CIE-LAB-Farbraum (Standardfarbraum)
  11. Anpassung Farbumfang
    • bezeichnet mögliche Anzahl darstellbarer Farbnuancen in bestimmten Gerätefarbraum
    • Farbanpassungsmethoden (Rendering Intents):
    • 1. Quellfarbraum > Zielfarbraum = Farbumfang reduzieren
    • 2. Quellfarbraum vollständig im Zielfarbraum = unveränderte Übernahme der Farbdaten möglich, falls jedoch wesentlich grösser von Vorteil empfindungsgemäss auf grösseren zu erweitern
    • 3. beide Farbräume teilweise überlappend = reduzieren/erweitern
  12. Rendering Intent, perzeptiv:
    empfindungsgemäss/fotografisch, Farbabstände bleiben erhalten, Quellfarbraum wird in Zielfarbraum komprimiert/skaliert
  13. Rendering Intent, farbmetrisch (identisch):
    Farbtonwerte bleiben im Zielfarbraum erhalten, Farben ausserhalb werden abgeschnitten, Weisspunkt vom Quell- und Zielfarbraum übernommen, geeignete Anwendung = Digitalproof
  14. Rendering Intent, farbmetrisch angepasst:
    gleich wie identisch, ausser Weisspunkt unverändert übernommen, für Proofdrucker
  15. Rendering Intent, Sättigungsoptimiert:
    möglichst identische Wiedergabe der Sättigung zur Vorlage
  16. Rendering Intent
    > Wahl der Farbanpassungsmethode vom Sujet abhängig, Resultat möglichst ohne Abrisse/Stufenbildungen, besser Farbabweichungen tolerieren (im Nachhinein korrigieren), nicht normiert
  17. Farbeinstellung (die drei Gruppen)
    • Arbeitsfarbräume: Darstellung am Monitor und Wiedergabe im Druck
    • Farbmanagement-Richtlinien: regeln bei der Datenübernahme das weitere Vorgehen (Profil «Zuteilung»)
    • Konvertierungsoptionen: mit welchem Farbrechner (CMM) Farbtransformationer folgt, welche Anpassungen bei Farbtransformation standardmässig verwendet werden soll
  18. Arbeitsfarbraum RGB
    RGB: sRGB = standardisierter Farbraum fürs Internet, Adobe RGB = Standard-RGB-Farbraum, CIE RGB sollte Farbumfang des Mehrfarbendrucks vollständig abdecken, ohne allzu starke Abweichungen der Sättigung
  19. Arbeitsfarbraum cmyk
    CMYK: möglichst präzis den Vorgaben der jeweiligen Druckverfahren entsprechen, wichtig für Qualität der Druckausgabe > entsprechendes Farbprofil wählen Tonwertzunahme, Graubalance und Schwarzaufbau werden bei Umwandlung nach CMYK berücksichtigt
  20. Arbeitsfarbraum Graustufen
    • Graustufen: Tonwertzunahme im Druck/am Monitorvorgegeben
    • Arbeitsfarbraum Schmuckfarben: auschliesslich mit Tonwertzuwachs im Druck beeinflusst (Duplexmodus)
    • Option «Eigener Tonwertzuwachs»: Eingabe der Tonwertzunahme, die der Druckausgabe entspricht, mit Druckkennlinie kann Tonwertzuwachs über ganzen Helligkeitsbereich kompensiert werden
  21. Farbmanagement-Richtlinien
    empfohlen: «Eingebettete Profile beibehalten» = korrekte Darstellung, nicht umgerechnet
  22. «Profil zuweisen»
    = ändert das Aussehen, Tonwerte bleiben gleich
  23. «Profil umwandeln»
    = ändert die Tonwerte, Aussehen bleibt gleich
  24. «Eingebettetes Profil verwerfen»
    = Vorgaben des Arbeitsfarbraum gelten, nicht umgerechnet, falsche Darstellung und falsche Farbtransformation
  25. «In den Arbeitsfarbraum konvertieren»
    = korrekte Darstellung, umgerechnet
  26. Konvertierungsoptionen
    • mit welchem Farbrechner (CMM) Farbtransformation erfolgt, welche Anpassungen bei Farbtransformation standardmässig verwendet werden soll
    • «Modul» = Farbrechner bestimmt, empfohlen: Apple CMM
    • «Priorität» = Rendering Intents, empfohlen: perzeptiv

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