AllMed

Card Set Information

Author:
Mieke_Matthis
ID:
160422
Filename:
AllMed
Updated:
2012-06-28 17:33:31
Tags:
k6
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multiple choice
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The flashcards below were created by user Mieke_Matthis on FreezingBlue Flashcards. What would you like to do?


  1. Welche therapeutische Maßnahme kann bei grippalen Infekten evidenzbasiert die Heilung fördern?
    • Wasserdampfinhalation
  2. Ein 69-jähriger Patient mit einem metastasiertem Prostatakarzinom im Endstadium wird durch seinen Hausarzt im Hospiz betreut. Aufgrund seiner starken Schmerzen soll er nach dem Stufenschema der WHO 3 behandelt werden. Welche beiden Medikamentengruppen beinhaltet diese Studie?
    • Nicht-opoidanalgetikum und stark wirksames Opoid
  3. Eine 42 jährige Lehrerin kommt erstmals zum Check-up in ihre Sprechstunde. Sie messen an beiden Armen einen erhöhten Blutdruck von 160/95. Im Rahmen der Anamnese fragen sie auch nach den Medikamenten, die die Patientin eventuell einnimmt. Die Patienten berichtet über die regelmäßige Einnahme folgender Medikamente:
    • Trizyklische AD
  4. Die 42 jährige Frau Schiller ist zu Beginn der Sprechstunde ohne Termin gekommen. Sie berichtet, dass sie morgen gegen 5 Uhr wegen schlimmen und anhaltenden Schmerzen im Brust- und Halsbereich sowie wegen Übelkeit aufgewacht sei. Die Schmerzen seien jetzt zwar immer noch sehr heftig, hätten aber im Vergleich zu heute morgen etwas nachgelassen. Allerdings habe dafür die Luftnot zugenommen. Ihnen fällt die graue Gesichtsfarbe auf. Welche Diagnose ist die wahrscheinlichste?
    • Akuter Herzinfarkt
  5. Sie behandeln eine alte Dame von 82 Jahren wegen einer chronischen Herzinsuffizienz mit einem ACE-Hemmer, einem B-Blocker, einem Schleifendiuretikum. Im Verlauf derletzten 4 Wochen ist ihre Leistungsfähigkeit deutlich gesunken. Es ist ihr nur noch möglich, sich beispielsweise an- und auszuziehen und langsam auf ebener Erde zu laufen. Welches evidenzbasiertes Medikament verordnen sie der Patientin zusätzlich?
    • Aldosteronantagonist
  6. Der CAGE-Fragebogen ist ein einfaches Instrument bei Verdacht auf Alkoholabhängigkeit. Was wird unter anderem im CAGE erfragt?
    • Schuldgefühle
  7. Das SPIKES-Modell nach Balle und Buckmann als ein 6 Schritt-Ansatz zum Überbringen schlechter Nachrichten beinhaltet den Punkt der „Invitation“ (Einladung). Was bedeutet dieser Punkt?
    • Sie als Arzt versuchen in einem Gespräch mit dem Patienten, in dem ihm seine infauste Diagnose mitgeteilt wird, dessen Informationsbedürfnis zu klären, sich seine Einladung abzuholen.
  8. Krankheiten können sich gehäuft im höheren Lebensalter manifestieren oder offenbaren. Welche der nachfolgend genannten Erkrankungen ist eine typische Krankheit des höheren Lebensalters („Alterskrankheit“)
    • Katarakt
  9. Welches der Medikamente, das sie während der Reanimation einsetzen können, zeichnet sich durch den höchsten Evidenzgrad bezüglich der Reduktion der Mortalität aus?
    • Amiodaron
  10. Eine 30jährige Patienten kommt mit erstmals aufgetretenen Drehschwindelattacken in die Hausarztpraxis. Mit welcher Untersuchung können Sie den Verdacht auf das Vorliegen eines beningnen paroxysmalen Lagerungsschwindel erhärten?
    • Nytagmusprüfung bei Seitlagerung
  11. In Ihre Sprechstunde kommt ein 45jähriger Patient mit langwierigem Husten, der länger als 8 Wochen besteht. Welche Erkrankung ist eine weniger häufige Ursache des chronischen Hustens.
    • Pertussis
  12. In Deutschland leben ca. 6 Mio Menschen, die an einem Diabetes mellitus erkrankt sind. Welche Diagnostik sollte der Hausarzt in regelmäßigen einjährigen Abständen bei Patienten mit bekanntem Diabetes mellitus (Typ 2) veranlassen?
    • Augenärztliches Konsil
  13. Cannabis gehört zu den oft verwendeten Drogen. Vielen Jugendlichen sind seine schwerwiegenden Folgen nicht bekannt. Welche Krebserkrankung trifft im Zusammenhang mit Langzeitkonsum Cannabis deutlich häufiger (um 70% stärkere Gefährdung).
    • Non-Seminom
  14. Ein 67jähriger Patient mit einem seit vielen Jahren bestehenden und insulinpflichtigen Diabetes mellitus zeigt ihnen unter seiner Fußsohle ein nicht schmerzendes Druckgeschwür von etwa 0,5 cm Durchmesser. Welches ist die erste Maßnahme, die sie veranlassen?
    • Entlastung des Fußes
  15. Sie betreuen einen Patienten mit Bluthochdruck. Dieser berichtet sportlich sehr aktiv zu sein und Angst vor Beeinträchtigungen bei einer medikamentösen Therapie zu haben. Was müssen Sie bei der Wahl des Medikaments dementsprechend beachten?
    • Nebenwirkungen von Betarezeptoren können verstärkt werden
  16. Die Mammographie ist Teil des gesetzlichen Früherkennungsprogramms. Ab welchem Lebensalter empfehlen und bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen bei Frauen ohne besonderes Risiko diese Untersuchung?
    Ab dem 50.Lebensjahr
  17. Welche Funktion erfüllt die Mini-Mental State-Prüfung?
    • Grobe Orientierung über den kognitiven Status
    • Welche Funktion haben Fehlerberichtsystem in der Medizin?
    • • Sie geben den Krankenpflegkräften und Ärzten eine Plattform, über unerwünschte Ereignisse zu berichten und von ihnen zu lernen.
  18. Eine 40jährige Patientin klagt seit 3 Tagen über Kopfschmerzen, Schnupfen, Husten mit Auswurf. Sie habe jetzt auch Fieber (38,2 axillär) festgestellt. Der Auswurf sei jetzt gelblich verfärbt.
    • Paracetamol und reichlich trinken
  19. Eine 52jährige Patientin kommt zu Ihnen in die Hausarztpraxis. Sie leidet seit 3 Tagen an starkem Husten, hohem Fieber und Nachtschweiß und atemabhängigen thorakalen Schmerzen. Bei der körperlichen Untersuchung finden sie eine Tachypnoe über 25/Minute, eine Tachykardie über 100/Minute und klingende Rasselgeräusche über der Lunge mit Dämpfung links basal. Welche Diagnose ist aufgrund der Symptomatik die Wahrscheinlichste?
    • Pneumonie
  20. Durch welche Merkmale wird der Mini Mental Status (MMS) charakterisiert?
    • Der MMS geht auf Bereiche Sprach und Textverständnis ein
  21. Welche Vorteile bietet die Durchführung eines multidimensionales Assessments dem betreuenden Hausarzt von älteren Menschen?
    • Sie gibt dem Hausarzt Entscheidungshilfen über Probleme und Ressourcen von älteren Menschen.
  22. Sie sind Stationsarzt/ärztin auf einer chirurgischen Intensivstation. Eben musste sie einem Angehörigen mitteilen, dass seine Partnerin nach einem Polytrauma noch im OP verstorben ist. Der Angehörige reagiert kaum auf ihre Informationen. Er starrt vor sich hin und antwortet kaum auf vorsichtiges Nachfragen. Was tun Sie?
    • • Wen ich selbst in Zeitnot bin, versuche ich jemanden zu organisieren, der bei ihm bleibt.
    • Hauptübertragungsweg von HIV
    • • Sexuelle Kontakte
  23. Nebenwirkung von retroviraler Therapie, die zum Abbruch der Therapie führt
    • Lipodystrophie
  24. Epidemiologie Diabetes
    • 5% der Bevölkerung
  25. 54 jähriger Elektriker, Hypertonie, welches Medikament ist potentiell hypertensiv?
    • Nicht-steroidale Antirheumatika
  26. Wie lange dauert eine Panikattacke?
    • • 20-35 Minuten
    • Welches Medikament macht Hypoglykämie?
    • • Glibenclamid
  27. Patientin, Hypoglykämie unter Glibenclamid, was tun, um Komplikation zu vermeiden?
    • Klinik-Einweisung
    • Bewusstloser Patient, AED vorhanden, welche Reihenfolge
    • • Notarzt, Herzmassage, Beatmung, Defibrillieren
  28. Nebenwirkung von Angiotensin-II-Antagonisten
    • Hyperkaliämie
    • Patient mit Hyperlipoproteiämie, Bradykardie, Hypertonus, Asthma, welches Medikament
    • • Nifedipin-Typ
  29. Patientin, Diabetes, Infekt, nichts gegessen, nicht ansprechbar, Atmung vorhanden, was tun?
    • 40% Glucose-Gabe, falls keine Besserung Einweisung
  30. Hoher postpradialer Blutzucker bei Routine-Kontrolle, was tun?
    Erneute Messung nüchtern und 2h postprandial
  31. James B. trinkt zu viele Martinis. Klagt nun über Sehstörungen und getrübtes Bewusstsein. Welches Vitamin gibt man ihm?
    • Vitamin B
  32. Definition von Aktivitäten des täglichen Lebens
    In der Lage zu sein, sich alleine Anzuziehen, den Aufgaben des tgl. Lebens gewachsen zu sein
  33. Ein Hausarzt betreut einen 65-jährigen übergewichtigen Patienten mit einem bekannten Diabetes mellitus Typ II. Welcher der folgenden Grundsätze ist bei der Betreuung dieses Patienten insbesondere zu berücksichtigen?
    Bedeutung der Gewichtsreduktion und körperlicher Aktivität
  34. Die Verteilung der häufigsten Tumorerkrankungen ist für Männer und Frauen. Für Hausärzte ist diese Information wichtig, um entsprechende Strategien der Prävention selbständig, oder in Kooperation mit Fachkollegen abstimmen zu können. Benennen Sie die korrekte Reihenfolge der drei häufigsten Tumorerkrankungen bei Männern.
    • (1) Prostata, (2) Darm, (3) Lunge
  35. Ein sportlicher 25-jähriger Student erwähnt, jeden Abend beim Abtippen von Klausuren 3 Flaschen Bier zu trinken. Er mache aber auch viel Sport! Er möchte nun von Ihnen in Bezug auf sein Risikio durch das Trinken beraten werden. Ab welcher Menge reinen Alkohols in Gramm spricht man bei Männern von einem riskanten Konsum?
    • 30g
  36. Unter Ihren Patienten werden eine Vielzahl durch ein sogenanntes Disease-Management-Programm (DMP) betreut. Mit welchem Ziel werden die DMPs durchgeführt?
    • Umfangreiche und ausreichende Versorgung chronisch Kranker
  37. Sie haben wenige Minuten vor der Einfahrt eines Zuges in den Hauptbahnhof Frankfurt a.M. mit der Basisreanimation bei einem pulslosen Patienten begonnen. Beim Eintreffen im Bahnhof eilt Ihnen die bereits aus dem Zug informierte Notärztin mit einem Defibrilator entgegen. Wie wird nach dem Anbringen der Klebeelektroden korrekt reanimiert?
    • Bei pulsloser ventrikulärer Tachykardie mit 360 J (1 schock, monophasisch), gefolgt von fünf Zyklen Basisreanimation.
  38. Ein 54-jähriger Patient berichtet Ihnen, dass er heute morgen mit dem Fahrrad den Hund ausgeführt habe. Plötzlich seien aus heiterem Himmel extreme Schmerzen im Brustbein zusammen mit Ausbruch von kaltem Schweiß aufgetreten. Er habe es kaum nach Hause geschafft. Auch jetzt fühle er sich immer noch sehr schlecht. Welche erste Maßnahme ist in diesem Fall indiziert?
    • EKG-Ableitung
  39. Welche Antibiotika werden bei einem > 65-jährigen, an Pneumonie erkrankten Patienten mit relevanten Grund- und Begleiterkrankungen (z.B. COPD, Diabetes mell., chronische Niereninsuffizienz, Alkoholkrankheit) empfohlen?
    • Breitbandpenicilline
  40. Mikrobiologische Sputumuntersuchungen sind erforderlich bei:
    • Patienten mit häufigen Exacerbationen im Rahmen einer COPD Therapie
  41. Sie möchten eine 75-jährige Patientin, die bisher wegen eines Hypertonus und einer Herzinsuffizienz (NYHA II) mit einem ACE-Hemmer und einem Thiazid-Diuretikum behandelt haben, zusätzlich auf einen ß-Blocker einstellen. Die Patientin, bei der keine weiteren Erkrankungen bekannt sind, hat Blutdruckwerte um 170/95 und einen rhythmischen Puls von 78 / Minute. Welche der folgenden Aussagen ist zutreffend?
    Bei der ß-Blocker-Gabe sollte mit einer niedrigen Dosis begonnen und im 14-tägigen Rhythmus langsam bis zur Zieldosis bzw. bis zur Tolerierbarkeit hochtitriert werden.
  42. Häufig wenden Hausärzte den Hämoccult-Test zur Früherkennung von Blut im Stuhl an. Jeweils zwei kleine Stuhlproben von drei aufeinander folgenden Stuhlgängen werden auf mit Guajaharz imprägnierte Filterpapiere gestrichen und anschließend mit Wasserstoffperoxid-Lösung betropft. Bei Anwesenheit von Blut im Stuhl kommt es zur Blaufärbung. Wodurch werden Falsch-negative Ergebnisse begünstigt?
    • Askorbinsäure
  43. Welche Erkrankung gehört NICHT zu den wichtigsten abwendbar gefährlichen Verläufen eines Hustens?
    • Bronchitis
  44. Die Verteilung der häufigsten Tumorerkrankungen ist für Männer und Frauen. Für Hausärzte ist diese Information wichtig, um entsprechende Strategien der Prävention selbständig, oder in Kooperation mit Fachkollegen abstimmen zu können. Benennen Sie die korrekte Reihenfolge der drei häufigsten Tumorerkrankungen bei Frauen.
    (1) Brustdrüse, (2) Darm, (3) Lunge
  45. Sie werden zu einem Hausbesuch gerufen. Eine 40-jährige Freundin der Anruferin hat hellrotes Blut erbrochen. Welche Lebensgewohnheiten der Freundin könnte am ehesten einen Hinweis auf die mögliche Ursache geben?
    • Regelmäßiger Konsum von 100g Alkohol/d
  46. Für die Entstehung einer akuten Bronchitis beim sonst gesunden Erwachsenen sind Viren in welchem Prozentsatz verantwortlich?
    zu 80%
  47. Eine 56-jährige Patientin gibt sich als Raucherin zu erkennen. Sie möchte eine Gesundheitsvorsorgeuntersuchung durchführen lassen, die für über 35-jährige von den Krankenkassen angeboten wird. Welche der im Folgenden genannten Untersuchungen gehört dazu?
    • Labor mit Gesamt-Cholesterin, Glucose und Urinstatus
  48. Sie haben bei einer 70-jährigen Patientin, die Sie in Ihrer Sprechstunde mit ausgeprägtem Husten seit 10 Tagen, Fieber (38,5°C) und eitrigem Auswurf besucht, den Verdacht auf eine Pneumonie im rechten Unterfeld. Sie bestätigen den Verdacht durch ein Röntgenbild, empfehlen der Patientin allgemeine Maßnahmen und verordnen ein Cephalosporin. Welche Faktoren sprechen u.a. für die Möglichkeit einer ambulanten Therapie?
    • Puls unter 120/min, Atemfrequenz unter 30/min
  49. Sie betreuen eine Patientin, welche an einer tiefen Beinvenenthrombose und darauffolgender Lungenembolie erkrankt ist. Nach welcher Hauptkrankheitsursache müssen sie unbedingt fahnden.
    • Neoplasmen
  50. Die Jugendgesundheitsuntersuchung soll dazu beitragen, frühzeitig Gesundheitsrisiken und Gefährdungen bei Jugendlichen aufzudecken. Für welches Alter ist diese Untersuchung vorgesehen?
    • 12-14 Jahre
  51. Zu Ihnen in die hausärztliche Sprechstunde kommt ein 25-jähriger Mann. Er hat erstmalig plötzlich aufgetretene unspezifische Rückenschmerzen im unteren WS-Bereich. Er möchte für das weitere Vorgehen von Ihnen beraten werden. Die neurologische Untersuchung ist unauffällig. Keine Orthopädischen Erkrankungen bekannt. Welches weitere Vorgehen halten Sie für angemessen?
    • Analgesie mittels eines NSAR und Bewegung
  52. Welche weitere diagnostische Maßnahme wird neben Anamnese und Untersuchung bei Verdacht auf Bronchitis empfohlen?
    • Keine weiteren Maßnahmen

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