Biodid1.1 1Einführung

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Anonymous
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178552
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Biodid1.1 1Einführung
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2012-10-20 10:09:14
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Biodid1 1Einführung
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Biodid1.1 1Einführung
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  1. Biologiedidaktik Def
    Lehre vom Lernen und Lehren der Biologie
  2. Biologie Def.
    Wissenschaft von Lebewesen (Tiere, Pflanzen, Pilze, Bakterien) und ihren Interaktionen untereinander und mit ihrer Umwelt u Lebensraum.
  3. Schulfach vs. Wissenschaft eigenes
    Schule: vereinfacht (did. Reduktion), exemplarisch, Interesse muss geweckt werden


    Wissenschaft: Interesse schon da
  4. Biologie als Schulfach
    • - Limitierung durch Komplexität der fachlichen Inhalte
    • - Anspruch an Allgemeinbildung
    • - Fächerübergreifende Aspekte: Gesundheit, Sexualität, Frieden,Umwelt
    • - Welterschließung, “Demokratiefähigkeit”
    • - Naturerfahrung, Naturerlebnis
    • -Naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen
    • -Verständnis der eigenen menschlichen Natur
    • -Kennen lernen der Wissenschaft Biologie , also exemplarisch
    • -Kennen lernen und Beurteilen wesentlicherAnwendungsgebiete und zukünftigerAnwednungsmöglichkeiten biologischen Wissens
  5. Aufgaben Biologiedidaktik
    vermittelnde Wissenschaft von Fachwissenschaft an Schule (Brücken bauen)

    Forschende Wissenschaft von Schule an Fachwissenschaft (Fachbezogene Lehr-Lernforschung)
  6. Biodidaktik als Metawissenschaft
    • - Vermittlung biologischen Wissens in Schulen und anderenInstitutionen (außerschulische Lernorte, Hochschulen,Erwachsenenbildung).
    • -Metawissenschaft: Reflektion der Vermittlung vonbiologischen Inhalten
    • -Empirische Wissenschaft
  7. Probleme beim Erklären von Wurzelwachstum
    spitze wächst, wurzelhaube hat verschleiende zellen, die dringen durch boden erleichtern
  8. Johann Amos Comenius
    • - (1592-1670)
    • - Magna Didactica (1632)
    • - Öffnung der Schule u Schulpflicht für alle (M u W)
    • - Unterricht in Muttersprache
    • - einheitliche Schulausbildung bis 12. Lebensjahr, damm negabte weiter und andere Lehre
    • - 7 Freie Künste (Grammatik,Rhetorik, Dialektik,Arithmetik, Geometrie,Musik, Astronomie)
    • - Realien = „Kräfte derPflanzen, der Metalle, Baudes menschlichen Körpers“
    • - das erste naturkundliche Schulbuch
    • - Sichtbares Abbild der Welt
    • - Einführung naturwissenschaftlicherDenk- und Arbeitsweisen in denUnterricht
    • - „Alles soll wo immer möglich den Sinnenvorgeführt werden, was sichtbar demGesicht, was hörbar dem Gehör, wasriechbar dem Geruch, wasschmeckbar dem Geschmack, wasfühlbar dem Tastsinn. Und wenn etwasdurch verschiedene Sinneaufgenommen werden kann, soll esden verschiedenen zugleich vorgesetztwerden.“
  9. Hildegard von Bingen
    • - 1098-1179
    • - „nützliches Wissen“
    • -Heilende Wirkung vonPflanzen
    • - Erste Klosterschulen
  10. Andreas REYHER
    • - (1642)
    • - „nützliches Wissen“ (Haus u Nutztiere, Kulturpflanzen, Landwirtschaft, Körperhygiene, Heilpflanzen, Medizin)
    • - Sachunterricht (als Teil derWeltkunde)
    • - Nützliche Kenntnissewichtig nach den Kriegen (30 jähriger u 1. Welt)
  11. Karl von Linne
    • - (1707-1778)
    • - Biologieunterricht orientiert sich an derWissenschaft
    • - Schulunterricht: Bestimmenvon Pflanzen und Tieren(Systematik)
    • - Reiche der Mineralien,Pflanzen und Tiere.
    • - HierarchischesKlassfiktionssystem nachArten, Gattungen,Ordnungen und Klassen
    • - Binäre Nomenklatur zurBenennung der Arten(Turdus merula = Die Amsel)
  12. JUNGE
    • - (1832-1905)
    • - Biologieunterricht orientiert sich an derWissenschaft
    • - Schulunterricht: DerDorfteich alsLebensgemeinschaft
    • - Ökologie
    • - Vom beschreibenden undvergleichenden Ansatz hinzum systemischen Denken
    • - Anschaulichkeit durchoriginale Begegnung
    • - Durchführung eigenerBeobachtungen undVersuche
    • -Übertragbarkeit desNahen auf das Ferne
  13. SCHMEIL
    • -(1860-1943)
    • - Biologieunterricht orientiert sich an derWissenschaft
    • - Schulunterricht:Zusammenhang von Bauund Funktion
    • - FunktionellmorphologischeBetrachtungsweise
    • - Bau und Funktion derLebewesen
    • - „Der naturgeschichtlicheUnterricht soll einbiologischer werden.“
  14. Alexander vonHUMBOLDT(
    • - (1712-1778)
    • - Biologieunterricht zum einfühlsamenErleben von Natur
    • - Schulunterricht: Der Gartenim Frühling
    • - Sinnige Naturkunde
    • - Naturerleben undGemütsbildung
  15. ROUSSEAU
    • - (1712-1778)
    • -Biologieunterricht zum Erleben von Natur
    • - Zurück zur Natur
    • - Erleben der Naturals körperlicher undgeistiger Akt der„Kräfte Bildung“
  16. Sozialdarwinismus
    (1870):Der Tüchtigere setzt sichgegenüber dem wenigerTüchtigen durch.
  17. Bio in NS
    • - Rassismus
    • - Überfremdung
    • - Eugenische Maßnahmen
    • - Ausmerzen von kranken und schwachen Menschen
    • - Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses
    • - Produktion von Ariern als Auftrag an deutsche Frauen
  18. Biologieunterricht als Allgemeinbildung
    • - Nach 1945: Anknüpfen an SCHMEIL.
    • Funktions-morphologische Betrachtungsweisen mitvorwiegender Behandlung von Pflanzen- und Tiergruppen
    • - 1965: Gründung des deutschen Bildungsrates
    • - 1967: ROBINSOHN: Bildungsreform als Revision desCurriculums 􀃆 Wissenschafts-, Schüler-,Gesellschaftsrelevanz.
    • Ziel ist Grundbildung = Allgemeinbildung
    • Lehrpläne auf Länderebene
  19. Neugestaltung des Biologieunterrichts
    • Die Neugestaltung des Biologieunterrichts betraf Auswahl und Anordnung derUnterrichtsinhalte sowie die Formen der Unterrichtsgestaltung. DieHaupttendenzen dieser Lehrplanentwicklung waren:
    • Aufbau des Unterrichts aus Unterrichtseinheiten,
    • Spiralprinzip
    • Integration entdeckender, wissenschaftsorientierter und experimentellerLehrformen
    • Reduzierung monographischer Artbeschreibung
    • Behandlung allgemeinbiologischer Phänomene
    • Ausweitung des Humanbiologie-Anteils
    • Erweiterung durch humangenetische, verhaltensbiologische,stammesgeschichtliche und ökologische Themen
    • Ergänzung durch Gesundheits-, Sexual- und Umwelterziehung.
    • In den neuen Bundesländern nach der Wiedervereinigung: Entwicklung vonLehrplänen, die sich an den oben genannten Kriterien orientieren.
  20. Ab 2004
    2004: Kultusministerkonferenz führtnaturwissenschaftliche Bildungsstandards ein

    Bundesweit

    Kompetenzorientierung

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