Biodid1.1 2Interesse

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Author:
Anonymous
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178555
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Biodid1.1 2Interesse
Updated:
2012-10-20 11:06:48
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Biodid1 2Interesse
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Biodid1.1 2Interesse
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  1. Nachtrag:
    • Comenius: Wissen bringt Gott näher.
    • von Bingen. Pflanzenheil für Männer Hexerei
    • Schmeil als erster Funktion unterrichtet
    • Rosseau ließ Kinder pflanzen sammeln u selber erstmal zuordnen, um Beziehung d Kinder zur Pflanze zu fördern
    • eugenische Maßnahme: Behinderte ausmärzen
  2. Trend bei jungen Leuten
    Mode, Stylistin, Anwalt, Politiker, Manager. Medien, StylistBilder in den Medien beeinflussen das
  3. Interesse Wissenschaftler zu werden
    generell eher Männer mehr, in Industrialisierten Ländern weniger, Asienarm mehr und Afrika am meisten(uganda, ghana, indien, bangladesch, Philipinen)
  4. Interesse technischer Beruf zu haben
    in Industrieländern männer viel mehr als frauen, in Afrika u asien näher zusammen bis fast gleich
  5. Interesse am Biounterricht
    Mädchen interessierter, kurven verlaufen gleich für M u W

    nimmt kontinuierlich ab mit dauer der Schulzeit

    • viele Fragen, die im Biounterricht beantwortet werden, werden von SuS nicht gefragt
    • Beispiel: Interessa für Drogen u Gifte, machen aber Systematik Pflanzen
  6. Kontexte
    Naturwissenschaftliche Inhalte können wieder in den Fokus derLernenden gerückt werden, wenn siein lebensweltlich / gesellschaftlich relevanten Kontextenvermittelt werden.

    also interresse wecken
  7. Interessengenese
    Interssiertheit einer Person und Interessantheit des Gegenstandes (INhalt u Kontext)

    führt zu Situationales Interesse (aktueller individueller Zustand)

    führt zu Individuelles Interesse (Dauerghafte Disposition)
  8. Catch and hold
    Die Herausforderung für den Unterricht besteht darin, dassituationale Interesse zu fangen („catch“) und so langezu erhalten („hold“), dass individuelles Interesse zurAuseinandersetzung mit Naturwissenschaften (inweiterbildenden Schulen, Studien und Berufen) entsteht
  9. Zusammenhang zwischenInhalt und Kontext
    • SAS – Studie (Sjøberg 2000):Das Fachinteresse variiert mit unterschiedlichenKontexten.“Musik” > “Akustik und Töne”;“Regenbogen und Sonnenuntergang” > “Licht und Optik”
    • IPN – Interessensstudie (Häussler & Hoffmann 1995)Ein Fachthema – fünf unterschiedliche Kontexte:“praktisch”, “gesellschaftlich”, “emotional”, “intellektuell”,“bewertend”.
  10. Woran waren Jugendliche vor 10 Jahreninteressiert? (IPN – Interessensstudie)
    • Inhalte und Kontexte, die an Alltagssituationen anknüpfen(Mädchen: an tatsächlich gemachte Erfahrungen)
    • Inhalte mit Bezug zum menschlichen Körper –Anwendungen in Medizin & Gesundheitswesen
    • Inhalte mit emotional positiv gefärbten Komponenten(Mädchen: Naturphänomene, Jungen:TechnischeErrungenschaften)
    • Inhalte von gesellschaftlicher Bedeutung, die Betroffenheitauslösen (vor allem Mädchen!)
    • Interessante Tätigkeiten sind: Bauen und Konstruieren(jüngere SuS), Diskutieren und Bewerten (ältere SuS). Generelluninteressant sind Berechnen und etwas in einer Formelausdrücken.
  11. Rose Studie
    ROSE –The Relevance of ScienceEducation

    Eine internationale Vergleichsstudie zu denEinstellung und Werten, Interessen,Plänen und Vorlieben Jugendlicherbezogen auf Naturwissenschaft undTechnologie.

    • 250 Items, 4-stufige Likert Skalen
    • Stimme zu – stimme nicht zu;
    • Sehr interessiert – nicht interessiert
    • 2-dimensionale Struktur: Inhalt und Kontext

    • 7 Itemgruppen
    • Worüber ich gerne lernen möchte(108 Items, ACE)
    • Mein zukünftiger Beruf (26 Items; B)
    • Ich und die Umwelt (18 Items; D)
    • Mein naturwissenschaftlicher Fachunterricht (16 Items; F)
    • Meine Meinung zu Naturwissenschaft und Technologie (16 Items; G)
    • Meine außerschulischen Erfahrungen (61 Items; H)
    • Ich als Naturwissenschaftlerin / Naturwissenschaftler (offene Frage; I)
  12. Forschungsfragen Rose
    - An welchen naturwissenschaftlichen Inhalten und Kontextensind Schülerinnen und Schüler am Ende der Sek 1(Unterstufe) interessiert?

    Unterscheiden sich die Interessen der Mädchen und Buben?

    Lassen sich Interessenstypen identifizieren?
  13. Deutschland u Österreich Kontexte
    Interessant: Kontexte Spektakuläres,Gesundheit, Jugend,Mystik.

    Uninteressant: Kontexte zu Ästhetik undAlltagsnutzen.
  14. Interesse InhalteMädchen Jungen
    Interessant Mädchen: Humanbiologie.

    Interessant Jungen: Technologien, Energie,Chemie.

    Interessant beide: Universum, Zoologie

    Uninteressant beide: Botanik
  15. Interesse von Mädchen und Jungenan Kontexten
    • Interessant Mädchen: Spektakuläres, Young Body,Gesundheit, Fitness,Mystik.
    • uninteressant Mädchen: Alltagsnutzen

    • interessant jungen: Spektakuläres, YoungBody, Gesundheit, Mystik, Umweltschutz,Gesellschaft
    • uninteressant jungen: Fitness und Ästhetik.
  16. Botanik wenn dann interessant:
    Der medizinische Nutzen von Pflanzen., Giftpflanzen in meiner Umgebung
  17. Interessant Mystik u Wunder
    Träumen, Seele nach leben u tod, gedankenübertrafunf, geister
  18. 3 Interessentypen
    1 Die Interessieertet: Überdurchschnittlich interessiert anallen naturwissenschaftlichen Inhaltenunabhängig vom Kontext.  göeichmäßig M u W


    • 2Bubenprofil: Interessiert an Themen derTechnologie,Gesundheit, “young body”, Weltraum.
    • Nicht interessiert an Mystik und Wunder

    • 3Mädchenprofil Interessiert an Themen Gesundheit undFitness, “young body”, Mystik, Weltraum,Gesellschaftsbezug.
    • Nicht interessiert an Technik,Technologien, Alltagsnutzen
  19. Mädchentypen
    Bodytyp (Fitness)

    • Wonder Typ
    • Wunder, Mystisches

    RealistinInteressiert anWissenschaft undTechnologieund anSelbstverwirklichung
  20. Rose Ergebnisse was interessieet Mä#dchen u Jungen?
    • Mädchen: Warum wir im Schlaf träumen undwas die Träume bedeuten könnten.
    • Was wir über Krebs wissen und wieman ihn behandeln kann.
    • Wie man Erste Hilfe leisten kannund medizinische Ausrüstung benutzt.
    • Was wir über Aids / HIV wissenund wie die Verbreitung kontrolliertwerden kann.

    • Jungen: Wie eine Atombombe funktioniert
    • Wie sich Schwerelosigkeit im Allanfühlt.
    • Wie Computer funktionieren.
  21. Was interessierrt nicht?
    • Mädchen: C1 Wie Rohöl zu Materialien wie z.B.Plastik und Textilien verarbeitet wird.
    • Symmetrien und Muster bei Blätternund Blumen
    • E37 Berühmte Forscher/innen und ihrLeben

    • Jungen: E1 Symmetrien und Muster bei Blätternund Blumen
    • Berühmte Forscher/innen und ihrLeben
    • Wie Pflanzen wachsen oder sichvermehren.
  22. Herausforderung: Kann man im Unterricht das Interesse anMystik und Wunder (Fiktion) aufgreifen?
    • Botanik und Harry Potter Breif soll zauertrank brauen
    • Heil- und Giftwirkung von Pflanze
    • Historische Beispiele
  23. Herausforderung: KönnenInhalte verstärkt in„spektakuläre Kontexte“gestellt werden?
    • Beispiele:Extreme Bedingungen vonLebensformen in der Tiefsee, in derArktis / Antarktis, im Eis und inheißen Quellen.
    • Außerschulische Lernorte -Gentechniklabore
  24. Herausforderung: Könnenhumanbiologische Inhalteverstärkt mit medizinischenKontexten und (technischen)Anwendungen verbundenwerden?
    Beispiele: Direkte Bezüge zummenschlichen Körper herstellenüber Hobbys oder Sport. Gesund –fit - schön
  25. Herausforderung:GesellschaftlicheVerantwortung übernehmen– Demokratiebewusstseinstärken
    Beispiele: Umweltschutz –Biodiversität – BiosphärenparkWienerwald
  26. Herausforderung: Könnenastronomische Kontexte verstärktim naturwissenschaftlichenUnterricht Platz finden?

    weil das interessant ist für alle
    Beispiele:Astronauten im Weltall,extra-terrestrisches Leben.
  27. Herausforderung: Könnentraditionelle Rollenbilderdurchbrochen werden?
    Claudie Haigneréerste europäische Raumfahrerin,später Wissenschaftsministerinin Frankreich.
  28. Zusammenfassung
    Mädchen und Buben haben unterschiedliche Interessen annaturwissenschaftlichen Kontexten und Inhalten.

    Die Herausforderung für den Unterricht besteht darin, dassituationale Interesse zu fangen („catch“) und so lange zu erhalten(„hold“), dass individuelles Interesse zur Auseinandersetzung mitden Naturwissenschaften (in weiterbildenden Schulen, Studienund Berufen) entsteht (Krapp 2002, Alexander und Jetton 1996).

    Ein möglicher Zugang ist die verstärkte Kontextorientierung.
  29. Interesse Forscherbiografien
    • Humanbiologen sind interessanter als Zoologen sindinteressanter als Botaniker.
    • Das Interesse am Forschungsgegenstand ist höher als an derPerson.
    • Je spannender Schüler/innen die angewandte Weise desForschens bewerten, desto mehr interessieren sie sich seinLeben.
    • Mädchen interessieren sich mehr für weibliche Forscher alsJungen, umgekehrt aber nicht.
    • Die Nationalität des Forschers hat nur einen geringen Einfluss.
  30. Fazit Forscherbiografien
    Das Interesse der Schüler/innen als Ausgangspunkt für denBiounterricht berücksichtigen

    Historische Vignetten einsetzen. (Menschlichkeit)

    Forschungsmethoden (-fehler, -irrwege) thematisieren

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