Biodid1.1 3Prinzipien

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Anonymous
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178701
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Biodid1.1 3Prinzipien
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2012-10-21 08:38:03
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Biodid1 3Prinzipien
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Biodid1.1 3Prinzipien
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  1. Didaktische Prinzipien allgemein
    - wirken wie Perspektiven, unter denengearbeitet wird

    - sind Leitlinien bei der Entwicklung vonLehrplänen/Curricula

    - werden zur Planung und Durchführung vonUnterricht herangezogen

    - sind allgemeine Grundsätze der inhaltlichenund organisatorisch-methodischenGestaltung des Unterrichts

    - beruhen auf pädagogischer Erfahrung

    -sind auf ihre Wirksamkeit überprüft
  2. Prinzipien im Biounterricht
    • fokussiert auf Lehr/Lernprozess:
    • Handluhngsorientierung, Anschaulichkeit, Exemplarischen, Situationsorientierung, Problemorientierung, Wissenschaftsorientierung

    • fokussiert auf inhaltliche Akzemntuierung:
    • Prinzip des Pflegerischen, Formenkundliches Prinzip
  3. Genetisches Prinzip nach Wagenschein

    Problem u Kritik von Wagenschein
    Problem: zu viel Stoff

    Kritik: Bisheriger (Physik-)Unterricht werde nach der Wissenschaft und nichtnach den Gedankengängen der Kinder her unterrichtet.Jedes Kind hat bereits Vorerfahrungen!
  4. Wagenschein Ideen genetisches Prinzip
    Kinder nicht belehren, sondern Antworten auf ihre Fragen selbst finden

    dazu genetisch-sokratisch-exemplarisch angelegten Unterricht, der über„Entdecken, Handeln und Gespräch zu einemverstehenden Wissen“ führen soll.
  5. Wagenschein genetisches Element
    Orientierung am Vorverständnis, Vorerfahrung und Vorstellungen derSchüler

    • zuerst --- danach
    • Phänomene --- Grundegesetzmäßigkeiten
    • Phänomene --- Modelle
    • Natur --- Labor
    • Einzelfälle ---Verallgemeinerung
  6. Wagenschein Sokratisches Element:
    „Hebammenkunst“ in Anlehnung an SokratesWissen schlummert in jedem Menschen, kann durch geeignetes Fragengeweckt werden

    Lehrer-Schüler-Gespräch

    Lehrer soll weder dozieren, informieren oder Wissen unterbreiten, sondern dialogisch vorgehen, provozieren, Impulse setzen, anzweifeln
  7. Wagenschein exempel
    Frage: Wie kann ich die Stofffülle auf das Wesentliche reduzieren?Wie treffe ich die Auswahl wesentlicher Lehrinhalte?

    Das Prinzip hat einerseits die Funktion der quantitativen Reduktionaber andererseits auch die Funktion der qualitativen Verdichtung.

    Am konkreten Einzelbeispiel sollen Fertigkeiten und Erkenntnisse gewonnenwerden, die auf andere Fragestellungen transferierbar sind

    Induktives Vorgehen
  8. wie soll exempel sein?
    • …mehr sein als nur ein illustratives Beispiel
    • …soll für die Eigenart und das Wesen des Faches bezeichnet sein
    • …ein Hilfsmittel sein, um an ihm typische Arbeits- und Denkweisen des Faches zuerlernen
    • …problemorientiert und gesellschafts-/schülerrelevant sein
  9. exemplarisches Prinzip
    Beispiel Komposthaufen

    • Leitfragen: Welche allgemeinen Sachverhalte werden am Beispiel erhellt?
    • Für welchen anderen Fälle kann das Beispiel noch stehen?
    • Wie kann die Fähigkeit eingeübt werden, vom Beispiel her auch aufandere ähnlich gelagerte Fälle zu schließen (Transfereignung)?
  10. exemplarischeds Prinzip vor u nachteile
    • Vorteile:
    • Aktiver Lerner, Selbstständiges Denken, Förderung der Wahrnehmungsfähigkeit, Konstruktiver Wissensaufbau

    • Nachteile:
    • Zeitintensiv, Überholt (Kinder der heutigen Zeit haben andere und mehrVorerfahrungen (medial gesättigt), „leidige“ Unterrichtsthemen, die für das Verstehen anderer Sachverhaltenotwendig sind
  11. Prinzip der Anschaulichkeit
    • Anschauung hat die Funktion…… Lerninteresse auszulösen bzw. zu verstärken… das Verstehen durch Konkretisieren von Lerninhalten zu erleichtern… nachhaltiges Lernen und Behalten zu fördern
    • Anschauung ist mit Erfahrung verbunden… Primärerfahrungen… Sekundärerfahrungen

    Selbstständiges, multisensorisches Lernen
  12. Prinzip der Situationsorientierung
    • Schüler-/Gesellschaftsrelevanz…aktuelle Situation…Bewältigung zukünftiger Lebenssituationen
    • ZIEL : Erkennen der Nützlichkeit von biologischem Wissen undKönnen

    Vorteile. Motivationi, Kompetenzerleben, anwendungsorientiertes Lernen, lebenspraktische Relevanz
  13. Prinzip der Situationsorientierung 2
    Nachteile: Sequenzproblem, Schülerorientierung vs. Fachsystematik / Fachmethoden, „leidige“ Themen, die zum Verstehen anderer Sachverhalte notwendigsind

    • Leitfragen:
    • Welches sind Ausgangssituationen bei den Adressaten?
    • Auf welche Erfahrungen kann bei ihnen zurückgegriffen werden?
    • Welchen Stellenwert hat die Situation im Leben der Lernenden?
    • Welche Teilaspekte an ihn sollen im Unterricht hervorgehoben werden?
    • Welche Sinnstrukturen sind für ihr Verständnis wesentlich?
  14. Prinzip der Wissenschaftsorientierung
    • Wissen als Grundlage für Urteil und Einsicht
    • Wissen als Fundament für Planung und Durchführung von Handlungen
    • Nachvollziehbarkeit der Genese von wissenschaftlichen Aussagen
    • Grenzen und Möglichkeiten wissenschaftlichen Arbeitens
    • Entwicklung von Kritik-/Reflexionsfähigkeiten (Ethik)

    • Anforderungen an Lehrer:
    • …Vermittlung von fachlich richtigem Wissen („am Ball bleiben“)
    • …Fachtermini, Theorien, Forschungsergebnisse
  15. Leitfragen Prinzip der Wissenschaftsorientierung
    Was an Informationen und Erklärungsmöglichkeiten soll aus derfachlichen Teildisziplin in den Unterricht eingebracht werden?

    Mit welchen Methoden sollen die Erklärungen erarbeitet werden?

    Wo können Grenzen im wissenschaftlichen Zugriff auf das Themagezogen werden?
  16. Schema Wissenschaftsorientierung
    Frage - Recherche -Hypothese - Planung - Experiment - Mathematisierung - Visualisierung- Überprüfung - von vorne
  17. Prinzip der Problemorientierung
    Problem= etwas, das nicht auf Anhieb gelöst werden kannindividuelle Probleme oder fachliche Probleme

    Probleme/Fragestellungen müssen…konkret fassbar…überschaubar sein

    Enge Verbindung mit Situationsorientierung und Wissenschaftsorientierung

    Förderung von selbstständigen Denken und Arbeiten
  18. wichtig bei Auswahl eines Problems (Problemorientierung)
    • Bedeutsamkeit für die Schüler
    • Gesellschaftliche Relevanz
    • Neuigkeit für die Schüler
    • Entwicklungsgemäßheit
    • Dosierbarer Schwierigkeitsgrad
    • Variabler Komplexitätsgrad
    • Lösbarkeit im unterrichtlichen Rahmen
    • Auslöser für weiterführende Fragestellungen
  19. Prinzip des pflegerischen
    Umgang mit sich selbst, anderen, natürlichen Ressourcen, Arten undÖkosystemen

    Übernahme von Verantwortung

    Umwelterziehung
  20. Formenkundliches Prinzip
    Vielfalt der Erscheinungsformen der Lebewesen und Komplexität derBeziehungsebenen (Biodiversität)

    BnE = Bildung für nachhaltige Entwicklung
  21. Formenkundliches Prinzip – Inhaltliche Konzepte (nach MAYER):
    • 1: Beschäftigung mit Lebewesen unter dem Aspekt der Ökologie unddes Umweltschutzes
    • 2: Beschäftigung mit Lebewesen unter dem Aspekt allgemein-jbiologisch-physiologischer Lebenserscheinungen
    • 3: Beschäftigung mit Lebewesen unter dem Aspekt der Vielfalt derOrganismen
    • 4: Beschäftigung mit Lebewesen unter dem Aspekt von Freizeit undNaturerleben
    • 5: Beschäftigung mit Lebewesen unter dem Aspekt von Nutzen undSchaden für den Menschen

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