Biodid1.1 4Schülervorstellungen Did Rek.

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Author:
Anonymous
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178704
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Biodid1.1 4Schülervorstellungen Did Rek.
Updated:
2012-10-21 09:11:50
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Biodid1 4Schülervorstellungen Did Rek
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Biodid1.1 4Schülervorstellungen Did Rek.
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  1. Bedeutung vorunterrichtlicherVorstellungen
    Schüler bringen individuelle Vorstellungen in denBiologieunterricht mit, die erheblich von der Wissenschaftabweichen können.

    Diese Konzepte können das Lernen erheblicherschweren, das Lernen behindern.
  2. Nürnberger Trichter
    Ein Wissender(Lehrperson) überträgtseinen Wissensschatz(Fachwissen) in einer mehroder weniger hübschenVerpackung (Unterricht)an einen wenigerWissenden (Schüler).

    geht nicht
  3. Lernen aus Sicht des Konstruktivismus
    Wissen ist das Ergebnis bedeutungsvollerVerarbeitung von Informationen, das über einenlängeren Zeitraum erinnert und angewendet werdenkann 􀄺 Subjektivität des Wissensbegriffs

    Lernen als kreativer und aktiver Prozess zeigt,Informationen werden auf der Grundlagevorhandener Erfahrungen verarbeitet
  4. Folgerungen für den Unterricht (Konstruktivismus)
    Lernende konstruieren ihr Wissen selbst.

    Wahrnehmungen werden auf dem Hintergrund ihresVorwissens aufgebaut und mit bestehender Überzeugunginterpretiert.

    Lernen kann an vorhandene Kategorien angeknüpft oderumgelernt werden.

    Dauerhaftes Wissen entsteht, wenn Neues mitVorhandenem verknüpft wird.
  5. Das Modell der didaktischenRekonstruktion
    Ausgangsfrage: Wie kann ein Thema sinnvoll und fruchtbarunterrichtet werden?

    fachliche Klärung und Erfassen von Lernerperspektiven führt zu oben in Dreieck didaktische Strukturierung
  6. Definition Didaktischer Rekonstruktion"
    „Unter "Didaktischer Rekonstruktion" verstehenwir einen theoretischen Rahmen zur Planung,Durchführung und Auswertung fachdidaktischer Lehr-Lernforschung.“

    „Die Gegenstände des Schulunterrichts sind alssolche nicht vom Wissenschaftsbereich vorgegeben,sie müssen vielmehr in pädagogischer Zielsetzung ersthergestellt, d. h. didaktisch rekonstruiert werden.“
  7. Schritt 1. Fachliche Klärung
    Welche fachwissenschaftlichen Aussagen liegen zu demjeweiligen Bereich vor und wo zeigen sich deren Grenzen?

    Welche Genese, Funktion und Bedeutung haben diewissenschaftlichen Vorstellungen, und in welchen Kontextstehen sie?

    Welche ethischen und gesellschaftlichen Implikationen mit denwissenschaftlichen Vorstellungen verbunden?
  8. Schritt 2. Erfassen von Lernerperspektiven
    Welche Vorstellungen entwickeln Schüler/Innen bezogen auffachlich relevante Themen?

    Welches sind die wichtigsten Elemente derAlltagsvorstellungen, die im Unterricht berücksichtigt werdenmüssen?

    Welchen unterschiedlichen Bedeutungenwerden zentralen Fachwörtern zugewiesen?
  9. Erhebung u Herkunft vorunterrichtlicherVorstellungen
    • I. Kartenabfrage
    • II. Concept-Maps (Begriffsnetze)
    • III. Concept cartoons

    • Erfahrungen mit dem eigenen Körper und der Umwelt
    • Erfahrungen mit Sprache
    • Erfahrungen mit Unterricht
  10. Schritt 3. Didaktische Strukturierung
    ist zentral für jede Unterrichtsplanung

    Sie kann mit den Ergebnissen der beiden anderenFaktoren auf einer neuen Basis durchgeführt werden.

    Welche Lern- und Lehr- Möglichkeiten eröffnen sich,wenn die Schülerperspektiven beachtet werden?

    Welche Lernchancen und -schwierigkeiten bieten diefachlich geklärten Vorstellungen für das Lernen?
  11. Änderung von Vorstellungen –Conceptual Change
    I. Unzufriedenheit mit vorhandenen Vorstellungen, damit diesen keine befriedigenden Antworten gefundenwerden

    II. Verständlichkeit der neuen Vorstellung, wenn dieLernenden das Neue verstehen

    III. Plausibilität der neuen Vorstellung, wenn die neueVorstellung bessere Erklärungen für bestimmtePhänomene liefert als vorher

    IV. Fruchtbarkeit der neuen Vorstellungen, da die neueAntwort auf ein breites Spektrum an Fragestellungenanzuwenden ist
  12. Unterrichtsstrategien fürKonzeptwechsel
    mehrschrittiges Vorgehen: Bekanntmachung mitPhänomen􀄺 Ideen und Fragen 􀄺 Austausch mitMitschülern

    I. Ausdifferenzieren:Anknüpfung an vorunterrichtlicheVorstellungen mit Erweiterung und Ausdifferenzierungdieser Vorstellungen

    II. Konfrontieren: Gegenüberstellung vonvorunterrichtlichen und wissenschaftlichenVorstellungen 􀄺 kognitiver Konflikt soll beiLernenden ausgelöst werden
  13. Unterrichtlicher Rahmen fürKonzeptwechsel
    • soziale Stimmigkeit einer Lerngruppe
    • Glaubwürdigkeit des Lehrenden
    • Vertrauensvolles Klima
    • Ernsthaftigkeit und Interesse des Lehrenden
    • Offenheit der Unterrichtssituation (evtl. bewertungsfreiePhasen)
  14. Didaktische Reduktion
    • Def.: Vereinfachung eines Sachverhaltes im Hinblick auf diedidaktischen Absichten.
    • Inhaltliche Aspekte, Niveau der sprachlichen Darstellungund wissenschaftsbezogene Arbeitsweisen werdendidaktisch transformiert.

    • Weglassen von wissenschaftl. Daten, die die Kernaussagenicht berühren
    • Überführen von verbaler Darstellung in einfacheDiagramme
    • Entwicklung von Modellen
  15. Zusammenfassend:Herausforderungen für den Lehrenden
    • Wissen muss sich für den Schüler als nützlich erweisen.
    • Lehrende müssen anstoßen, begleiten, unterstützen.
    • Lehrende müssen passende Lernumgebungen schaffen.
    • Lehrende sollten den Lernenden Zeit geben.
    • Lernenden soll Raum für Eigenkreativität gegebenwerden.

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