Medizinische Chemie 1

Card Set Information

Author:
Krawuzl
ID:
18119
Filename:
Medizinische Chemie 1
Updated:
2010-05-08 12:41:55
Tags:
Medizinische Chemie
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Description:
Basics + Kohlenhydrate + Lipide
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  1. Bei Oxidation eines primären Alkohols ensteht...
    ein Aldehyd
  2. Bei Oxidation eines sekundären Alkohols ensteht...
    ein Keton
  3. Bei Oxidation eines Aldehyds ensteht...
    eine Carbonsäure (COOH)
  4. Alkohol + Alkohol ergibt...
    Ether
  5. Alkohol + Säure ergibt
    Ester
  6. Säure + Säure ergibt... (+ wichtiges Bsp)
    Säureanhydrid (ATP)
  7. Besonderheit eines Säureanhydrids:
    Sehr Energiereiche Bindung zwischen den Säuren (->ATP)
  8. SH-Gruppe nennt man auch...
    Thiol-Gruppe
  9. Thiol + Alkohol ergibt...
    Thioether
  10. Säure + Thiol ergibt... (+Bsp)
    Thioester (Acetyl-CoA) + H2O
  11. Unterschied zwischen Amin und Amid:
    • Amid ist ein stickstoffhältiges Molekühl (Bsp: NH3).
    • Wenn so ein Molekühl eine Verbindung mit einer Säure eingeht nennt man diese Verbindung Amid
  12. Was bezeichnet man als Kohlenhydrat?
    Kohlenhydrate sind ein Aldehyde oder Ketone eines mehrwertigem Alkohol.
  13. Gruppenübertagung von einem Molekühl auf ein Anderes nennt man...
    Transferase
  14. Was ist eine Transferase?
    Enzyme, die Gruppenübertagung von einem Molekühl auf ein Anderes bewirken
  15. Was ist eine Hydrolyse?
    Eine Spaltung bei der sich H2O anlagert.
  16. Was ist Kondensation?
    Eine Reaktion, bei der H2O abgespalten wird.
  17. Welche Enzyme katalysieren bei Biosynthese/Spaltung ?
    Lyase und Synthetase
  18. Worin besteht der Unterschied zwischen Lyase und Synthetase?
    Lyase arbeitet ohne ATP Verbrauch, Synthetase mit.
  19. Was macht die Isomerase?
    Isomerasen ordnen die Bindungsverhältnisse innerhalb eines Moleküls neu. (Bsp.: Glukose -> Galaktose)
  20. Was bedeutet Chrialität?
    Bild und Spiegelbild (nicht deckungsgleich)
  21. Wieviele C Atome hat Glucose?
    6
  22. Wieviele C Atome hat Ribose?
    5
  23. Chiralität: Was bedeuten die L und D Form?
    Besagt ob die OH Gruppe des letzten asymmetrischen C Atoms in der Fischerprojektion links (L) oder rechts (D) liegt.
  24. Benenne die wichtigsten 2 Hexosen.
    Glukose, Fructose
  25. Benenne die wichtigsten 3 Pentosen.
    Ribose, Desoxyribose, Furan
  26. Anomerie: Wann bezeichnet man einen Zucker als Alpha und wann als Beta Form
    • C1: OH nach unten heißt alpha.
    • Wenn OH nach oben/äquatorial steht beta.
  27. Unterschied zwischen Isomer und Epimer:
    • Isomer: Summenformel gleich, Strukturformel anders
    • Epimer: Moleküle, die sich nur in der Struktur nur in einer OH Gruppe unterscheiden (D-Galactose und D-Glucose)
  28. Aldehyd + Alkohol ergibt...
    ein Halbacetal.
  29. Wie sieht Glucose aus? (Fischerprojektion)
    • Struktur von D- und L-Glucose
    • Zum merken: ta-tü-ta-ta
  30. Wofür ist die Halbacetalbildung unerlässlich?
    Ringbildung bei Kohlenhydraten (z.b Hexosen)
  31. Epimere der Glucose sind:
    • C2: Mannose
    • C4 Galaktose
  32. Die wichtigste Aldohexose und die wichtigste Ketohexose sind:
    • Aldo: Glucose
    • Keto: Fructose
  33. Was ist Fructose?
    • Eine Ketohexose
    • Ringform: 2er C bindet mit 5er
  34. Was unterscheidet Ribose und Desoxyribose?
    • Ribose hat am 2er C eine OH Gruppe.
    • Desoxyribose hat nur ein H.
  35. Oxidation bedeutet:
    Atom/Molekül gibt Elektronen ab
  36. Reduktion bedeutet:
    Ein Molekül nimmt Elektronen auf
  37. Über was für eine Verbindung sind Monosaccharide zu einem Disaccharid verbunden?
    glykosidische Bindung
  38. Nenne die 4 wichtigsten Disaccharide und deren Bestandteile:
    • Maltose: Glucose (alpha) 1,4 Glucose (reduzierend)
    • Isomaltose: Glucose (alpha) 1,6 Glucose (reduzierend)
    • Laktose: Galactose (beta) 1,4 Glucose (reduzierend)
    • Saccharose: Glucose (alpha) 1,2 Fructose (nicht reduzierend)
    • (Glycogen: Maltose und Isomaltose)
  39. Was sind Oligosaccharide?
    Kohlenhydratketten, die 3 bis 10 Monosaccharide beinhaltet
  40. Welche arten von Polysacchariden gibt es?
    • Homoglykane: Eine Sorte Monosaccharide
    • Heteroglykane
  41. 3 Hauptvertreter der Homoglykane:
    • Glycogen, Stärke, Zellulose
    • (Endung "en" steht für Polysaccharid)
  42. Welche Vertreter der Herteroglykane gibt es?
    • Proteoglykane (viel Kohlenhydrat + wenig Proteine)
    • Glykoproteine (wenig Kohlenhydrat + viele Proteine)
    • Glykolipide (wenig Kohlenhydrat + viele Lipide)
  43. Welche Arten von Lipiden gibt es, wenn man sie nach ihren Aufbaugrundbausteinen einteilt?
    • Glycerin
    • Sphingosin
    • Isopren (Vitamine, Steroidhormone, Cholesterin)
  44. Wie ist allgemein eine Fettsäure aufgebaut?
    • Carbonsäure mit langem CH-Gruppen-Schwanz
    • (bei physiologischem PH liegt die Carbonsäregruppe als COO- (dissotierte Form vom COOH) vor)
  45. Gesättigte/Ungesättigte fettsäuren:
    • Ungesättigte Fettsären haben im gegensatz zu den gesättigten doppelbindungen zwischen den C atomen.
    • Sie kommen in Cis- (Trapetz) und trans-form vor.
  46. Essenzielle Fettsäuren sind:
    • Linolsäure und Linolensäure (für Membranaufbau wichtig)
    • (Körper kan doppelbindungen nach C9 nicht mehr einbauen)
  47. Was ist TAG?
    Triacylglycerin, das klassische Fett ("Neutralfett")
  48. Was sind Lipidmediatoren?
    Botenstoffe (wie Hormone) die meist nur parakrin (nicht im Blut) wirken
  49. Wie ist Triacylglycerin aufgebaut?
    • Glycerin an dem über Esterbindungen 3 Fettsäuren hängen. (unpolar)
    • -> platzsparendes Speicherfett
  50. Welche Glycerolipide gibt es und wo kommen sie vor?
    • Triacylglycerine (TAG) -> klassische Fett
    • Glycerophosphatide (Phospholipide) -> Membran, Gallenflüssigkeit, Surfactant
  51. Wie sind Glycerophophatide aufgebaut?
    • Phosphat + Glycerin + 2 Fettsäuren + Rest
    • -> (polar) Phospholipiddoppelschicht
  52. Was sind die wichtigsten Reste von Glycerophosphatiden?
    • Cholin -> "Lecitin"
    • Serin -> Phosphatidyl-Serin
    • Ethanolamin -> Cephalin
    • Inosithol -> Phosphatidyl-Inosithol
  53. Über welche Verbindungsart entstehen Glycerophosphatide?
    Phosphosäure-Diester-Bindung
  54. Wie heißten die im Menschen relevanten Gruppen der Spingosinderivate?
    • Sphingosinphosphatide (Myelinscheiden, Zellwand) Spingosin + Phosphat + Cholin
    • Glykosphingolipide
  55. Allgemeiner Aufbau von Sphingosinderivaten:
    Aminoalkohol ist über eine Ceramid-Bindung (Amid Bindung) mit 1er Fettsäure verbunden.
  56. Unterschied im Aufbau von Glycerophosphatid und Glykoshingolipid (Glykolipid)
    • Glykolipide haben Monosaccharid als Zucker
    • Glycerophosphatide haben Oligosaccharide (mehrere unterschiedliche Zucker zusammen)
  57. Welche Isopren-Derivate gibt es?
    • Terpene (Ubichinolin, Vitamine)
    • Steroide (Cholesterin, Gallensäure)
  58. Was sind Terpene?
    • Mehrere hintereinander gehängte Isoprene.
    • Fettlösliche Vitamine (ADEK) und Ubichinon (Atmungskette)
  59. Was ist Steran?
    • Steran ist das Grundgerüst der Steroide
    • (Kopf an Kopf verknüpfung von 2 mal je 3 Isoprenen)
  60. Welche Steroide gibt es?
    • Cholesterin
    • Gallensäure
    • Steroidhormone
  61. Wichtigsten Eigenschaften von Cholesterin:
    • Einlagerung in Zellwand durch kleinen hydrophilen kopf (OH-Gruppe)
    • Transport und Speicherung in Form von Cholesterinester (Fettsäure setzt sich an OH gruppe) -> Kopf jetzt auch hydrophob
  62. Was sind die wichtigsten Membranlipide?
    • Phospholopide (Lecitin)
    • Sterole (Cholesterin)
    • Glykolipide
  63. Fluiditätsfaktoren der Zellmembran sind...
    • Länge des Schwanzes (kurzer Schwanz: höhere Fluidität)
    • Sättigung der Kette (ungesättigt: höhere Fuidität)
  64. Wie ist die Verteilung der Lipide in der Phospholipiddoppelschicht?
    • allgemein Phospholipide: Zytoplasmatische Seite
    • -Sphingomyelin: Extrazellulär
    • Glykolipide: extrazellulär
    • Cholesterin: gleich verteilt
  65. Welche Stoffe können durch die Zellmembran diffundieren (und wann)?
    • Kleine lipophile Moleküle (nur wenn es vom Konzentrationsgradienten möglich ist)
    • Kleine ungeladene polare Moleküle (H2O)

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