ASM Projektlabor

Card Set Information

Author:
Anonymous
ID:
184999
Filename:
ASM Projektlabor
Updated:
2012-11-23 17:29:12
Tags:
Elektrotechnik
Folders:

Description:
Asynchronmaschiene
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  1. Erklären Sie den Unterschied
    zwischen einer Asynchron- und einer Synchronmaschine!
    • ASM arbeitet
    • nach Lorenzkraft: F=B*I*L
    • SM arbeitet nach Magnetisierungsprinzip: B=µ0*µr*H
  2. Wie lautet die Formel für die
    synchrone Drehzahl ns=f(s)?
    • S=ns-nn/ns à ns=nn/1-s
    • à ns=f/p
  3. Warum haben wir den
    Leerlaufversuch durchgeführt?
    • Um die ersten
    • Werte für die Ortskurvendarstellung  I10
    • (Leerlaufstrom) und alpha0 zu

    • bestimmen, um
    • die Reibungs- und Eisenverluste zu trennen
  4. Welche Aufgabe haben die
    Zusatzwiderstände?
    • mit
    • Rzusatz -> Sk steigt und Mk=konst.

    • Durch Rzu kann man Drehzahl-Drehmoment Kennlinie so eingestellt werde,
    • dass  die Maschine eine größere Drehzahländerung bei Belastung zeigt. Damit ist es möglich den Anlaufmoment (MA) bis Kippmoment (Mk) zu
    • vergrößern.
  5. Welches Verhältnis hat der Kurzschlussstrom zum Nennstrom?
    Ik=6 bis 8*IN
  6. Erläutern Sie die Aufgabe des Stroboskops!
    • -Schlupfbestimmung
    • -Polpaarzahlbestimmung
  7. Wie verhält sich der Leerlaufschlupf bei kleiner Spannung?
    • (Im Leerlauf bringt die ASM ein Drehmoment zur Deckung der Leerlaufverluste
    • (PCU,PR, Pfe) Pvges= PCU+PR+ Pfe )

    • Im Leerlauf muss die ASM ausschließlich ein Drehmoment zur Deckung der Leerlaufverluste aufbringen. Daher bleibt auch bei herabgesetzter Ständerspannung
    • der Schlupf über weite Strecken unverändert. Da aber das
    • Drehmoment mit Mi~U10² abnimmt, kann die ASM das aufzubringende Moment, nur
    • noch über eine Schlupfvergrößerung aufbringen. Durch diese
    • Schlupfvergrößerung versucht die ASM, die im Läufer induzierte Spannung zu erhalten, welche den notwendigen Läuferstrom hervorruft
  8. Wie verhält sich der cosφ bei höherer Spannung im Leerlauf?
    cosφ wird kleiner
  9. Was ist bei der Aufnahme des Kurzschlussstromes zu beachten?
    Um eine möglichst gleichmäßige Erwärmung zu erhalten, wird mit den größten Stromwert begonnen.
  10. Wie ist die Phasenverschiebung bei Motor- und Generatorbetrieb?
    Motorbetrieb: φ ändert sich von 0° – 90°, d.h. cosφ positiv ist.

    Generatorbetrieb: φ ändert sich von 90°-180° d.h. cosφ negativ ist
  11. Beschreiben Sie das Anfahren der Pendelmaschine!
    • Pendelmaschine als Antrieb (Motorbetrieb). Beim Anfahren max. Feld und max. Anlasswiderstände.
    • Die Pendelmaschine ist direkt über Anlasswiderständen mit dem Netz verbunden.
    • Pendelmaschine als Last (Generatorbetrieb). Die Pendelmaschine ist verbunden mit
    • Belastungswiderstände. Beim Anfahren min. Feld (min. Erregerstrom) und max. Belastungswiderstände.
  12. Nennen Sie die Trafoformel!
    • Antwort : 
    • Z1/2= Windungszahl, f=wicklungsfaktor
  13. Welche Anlassverfahren gibt es bei großen Maschinen?
    • 1)Stern-Dreieck Schaltung
    • 2) Anlasswiderstände
    • 3)Anlasstrafo und Drehstromsteller
  14. Nennen Sie typische Werte für den Schlupf und das Drehmoment im Kipppunkt MKipp!
    S=0,15…0,2      MK=(2 bis 3)*MN  
  15. Welche(n) Unterschiede gibtes zum Trafo-ESB?
    • ASM: hat Läuferseitig einen Schlupfabhängigen Widerstand(R2/s) Ist Läuferseitig kurzgeschlossen Keine
    • Galvanische Trennung
  16. Wie ist der Wirkungsgrad definiert?
    • Im Motorbetrieb:
    •  
    • Im Generatorbetrieb:
  17. Was ist der Spannungsboost?
    Der Boost wird verwendet, um bei geringeren frequenzen bei denen die Kupferverluste stärker zu buche schlagen, den Strom konst zu halten (fluss konst) legt man die Maschine in diesen Bereich an einen Höheren Spg. Anwendung -> Maschinensteuerung mit Umrichter.
  18. Was ist Nutschrägung und wie kann ich die Existenz
    bestimmen?
    • Schrägung der Läufernuten um eine Ständernutteilung. (Zur Entkopplung der Läuferwicklung von Ständerharmonischen).
    • Mit dem Betra  gschrägt man für den nicht existierenden Ortnungszahl   und erfasst damit gleichmäßig die benachbarten Ortnungszahlen 
  19. Was ist bei der Messung der Wicklungswiderstände zu beachten?
    Wozu dient diese Messung?
    • Ständerstränge:
    • 1. Es werden die kalte Widerstände für jeden Strang (U,V,W) gemessen und dann werden die Mittlere Strangwiderstand ermittelt. 2. Warme widerstände
    • werden genauso gemessen. 
    • Läuferwiderstände: Es werden die kalten und die warmen Widerstände zwischen zwei Klemmen (K-L,L-M,M-K) und wurde die Mittlere Läuferwiderstand ermittelt. Damit könnte man die Mittlere Wicklungstemperatur (teta) rechnen.
  20. Eine ASM läuft im Nennpunkt! Für das Kippmoment gilt MKipp/Mn=2.
    Die Nennspannung bricht auf 0,7 Un ein! Beschreiben Sie den dadurch entstehenden Betriebszustand!
    • Im ersten Moment Läuft der Motor mit MNenn weiter wegen der Trägheit der Motors. Drehzahl bleibt konstant und MNenn bleibt wegen Trägheit
    • Mk/Mn=2   MK/0,5*Mn1=2 à Mk= Mn1
    • Mn2=Mn1*0,5     Mk2=2*Mn(0,7)²     Mn2=Mn*(0,7)²
  21. Warum wird bei der Kurzschlussmessreihe mit dem größten Stromwert begonnen?
    Damit man gleichmäßige Erwärmung bei allen Versuchen zu haben.
  22. Wie trennt man Reibungs- und Eisenverluste? (Leerlaufversuch)
    • Durch vernachlässigen der Zusatzverluste, sowie der Kupferverluste im Läufer, da der Läuferstrom zu klein ist und da die Läuferfrequenz fast null ist, können wir die Eisenverluste im Läufer vernachlässigen. Betrachtet man die Läuferdrehzahl als Konst.,so können wir die Reibungsverluste konst. annehmen. Pr=P10-Pcu1-Pfe1
    •  -> Pfe + Pr=P10-3*(I10²*Rstr,20°)
    • Um zu trennen kann man (Pfe + Pr)=f(u²) in ein Diagramm zeichnen. Durch die Beziehung, dass Pr~n³ ist und Eisenverluste sich hingegen proportional
    • dem Quadrat der Spg. verhält, kann man die Verlustposten trennen.  
  23. Warum drehte sich der Läufer bei der Läuferstillstandsmessung?
    Warum ist die Läuferspannung zunächst niedrig?
    • Im Läuferblechpaket sind Wirbelströme vorhanden und diese rufen magnetisches Feld hervor, welches mit Drehfeld des Ständers agiert und den Läufer zum drehen zwingt. Da die Läuferspannung von Schlupf abhängig ist und der
    • Schlupf sehr klein ist, ist auch die Läuferspannung klein.
    • Läuferspg. U2=U20*s
    • U20=Läuferstillspannung.
  24. Warum wird bei der Kurzschlussmessung der mittlere Stromwert ermittelt?
    • Es wurde Läuferposition geändert und dann wurde der maximaler und der minimaler Kurzschlussstrom aufgenommen. Dann konnte man Mittlere Kurzschlussstrom
    • gerechnet. IKmin + Ikmax / 2. Am anfang wurde IkMittel eingestellt, dann haben wir die Läuferspannung
    • geändert und damit konnten wir die Kurzschlussstrom einstellen. Angefangen haben wir mit max. Kurzschlussstrom um eine gleichmäßige Erwärmung  zu halten.
  25. Beschreiben Sie bei U und f Änderung den Bereich von 0 bis nn
    Da das Drehfeld konstant bleibt, muss auch der Strom konstant sein. Siehe Trafoformel und Frequenzkennlinie.

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