EKT Einführung.txt

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Author:
markhoffski
ID:
195181
Filename:
EKT Einführung.txt
Updated:
2013-01-25 06:59:27
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einführung
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einführung
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  1. Zur Kunststoffindustrie:
    Nenne Zahl der Unternehmen, Zahl der Beschäftigten, Umsatz!
    • Zahl der Unternehmen: 3775
    • Beschäftigte: 381,2 Tsd.
    • Umsatz: 71,8 Mrd. €
  2. In welche Bereiche unterteilt sich die Kunststoffindustrie (3)? Erkläre je in einem Satz!
    • Kunststoff-Erzeugung: Herstellung von Rohstoffen (Formmassen)
    • Kunststoff-Verarbeitung: Herstellung von Halbzeugen (Folien, Tafeln, Profilen, Rohren), Einzel- und Fertigteilen durch Umformen sowie Fügen
    • Kunstoff-Maschinenbau: Herstellung von Maschinen zur Verarbeitung von Formmassen und Halbzeugen aus Kunststoff und Kautschuk
  3. Nenne den jeweiligen prozentualen Kunststoffverbrauch nach Anwedungsgebieten in Deutschland!
  4. Nenne die Schritte vom Rohstoff (Erdöl, Erdgas, Kohle,...) zum Fertigteil in der Kunstoffindustrie!
  5. Stelle den Energiebedarf für die Herstellung von Kunststoffen im Vergleich zu anderen Werkstoffen dar! (In Öläquivalente pro Liter Wekrstoff)
  6. Stelle dar wie viel Prozent aller Kunststoffe auf die Bereiche Standard-, Ingenieuers- und Hochleistungskunststoffe entfallen!
  7. Wie viel Kunststoff in Tonnen wird weltweit produziert?
    Wie viel Prozent entfallen hierbei auf Deutschland?
    • 260 Mio. t
    • 7,5 % von D produziert
  8. Wie werden Kunstoff-Abfälle weiter verwertet?
  9. Nenne zu Anwendungen im Automobilbau Eigenschaften, den vollen namen sowie Anwengungsbeispiele zu PP, PA, PE und ABS!
    • Polypropylen:
    • PP
    • kostengünstig, gute Festigkeit, chemische Beständigkeit
    • Stoßfänger, Behälter, Luftfiltergehäuse, Führungskanäle

    • Polyamid:
    • PA
    • Temperaturstabil, geringe Gasdurchlässigkeit, Dauerfestigkeit, Steifigkeit

    • Polyethylen:
    • PE
    • kostengünstig, alterungsbeständig, Chemisch beständig, gute Festigkeit

    • Acrylnitril- Butadien- Styrol-Copolymer:
    • ABS
    • Galvanisierbar, dimensionsstabil, Festigkeit
    • Innenverkleidungen, Radblenden, Kühlergrill
  10. Stelle dar wie viel Prozent des gesamt geförderten Erdöls wie verwendet werden!
    • 90 % der geförderten Erdölmenge werden sofort zu Energiegewinnung verbrannt!
  11. Nenne Schritte und Produkte bei der Erdölverarbeitung zum Kunststoff!
  12. Definiere "Kunststoff"!
    Material, das ein oder mehrere Polymere sowie Füll- oder Verstärkungsstoffe und Additive enthalten kann
  13. Definiere "Polymer"!
    • Griechisch: poly = viele, meros = Teil
    • Makromolekül aus Monomeren bzw. Grundbausteinen hergestellt
  14. Definiere "Makromolekül"!
    Molekül, welches sich in seiner Zusammensetzung nicht merklich unterscheidet, unabhängig, ob es aus n oder n+1 Wiederholungseinheiten zusammengesetzt ist
  15. Definiere "Monomer"!
    Polymermoleküle bilden sich durch spezielle chemische Reaktionen aus niedermolekularen Verbindungen, die als Monomere bezeichnet werden
  16. Defniere "Grundbaustein"!
    Die kettenförmig im Polymermolekül verknüpften Monomeren bezeichnet man als Grundbausteine. Häufig spricht man auch von der sog. Monomereinheit (ME).
  17. Definiere "Struktureinheit"!
    Aus der Struktur der Polymermoleküle leitet sich die kleinste wiederkehrende Struktureinheit ab. Sie ist häufig –aber nicht immer- mit dem Grundbaustein identisch.
  18. Erkläre am PVC die Begriffe Monomer, Grundbaustein und Struktureinheit!
  19. Ordne die Begriffe Struktureinheit, Grundbaustein und Polymerisationsgrad zu!
  20. Erkläre den Begriff Thermoplast!
    Nenne Eigenschaften!
    • Der Kunststoff besteht aus einer Vielzahl von einzelnen Makromolekülen
    • Diese können je nach Verzweigungsgrad räumlich angeordnet sein
    • Thermoplaste sind schmelzbar, quellbar, löslich
  21. Welche Thermoplaste werden grundsätzliche unterschieden? Erkläre kurz!
    • Amorphe Thermoplaste: regellose Anordnung der Molekülketten
    • Teilkristalline Thermoplaste: Kettenmoleküle sind in Teilbereichen geordnet
  22. Erkläre kurz Elastomere!
    Nenne Eigenschaften!
    • Weit vernetzte Makromoleküle, die sich zwischen den Vernetzungspunkten entschlaufen können, ohne abzugleiten
    • Es besteht eine Rückstellkraft in die verschlaufte Ausgangsstellung zurück.
    • ⇒ „Gummielastische Stoffe“
    • Elastomere sind quellbar, aber nicht schmelzbar oder löslich.
  23. Erkläre kurz Duroplaste!
    Nenne Eigenschaften!
    • Makromoleküle sind engmaschig miteinander vernetzt
    • Die Formgebung muß vor der Vernetzung stattfinden
    • Duroplaste sind bis zur Zersetzung bei hoher Temperatur spröde bis zähelastisch
  24. Was sind Polyreaktionen?
    Synthesen, die von niedermolekularen (monomeren) zu hochmolekularen (polymeren) Verbindungen führen
  25. Was wird durch den Polymerisationsgrad angegeben? Durch was kann dieser Zusammenhang auch beschrieben werden?
    Wie viele Monomere durchschnittlich ein Makromolekül bilden wird durch den Polymerisationsgrad oder der Molmasse angegeben
  26. In welche zwei Gruppen lassen sich die Herstellprinzipien von Polymeren nach dem Mechanismus der kettenaufbauenden Reaktion aufteilen?
    • (1) Kettenwachstumsreaktion (Polymerisation)
    • (2) Stufenwachstumsreaktion (Polykondensation und Polyaddition)
  27. Nenne wichtige Eigenschaftsklassen die Kunststoffe aufweisen können! Wodurch werden diese Eigenschaften bestimmt?
    • Löslichkeit, Quellbarkeit
    • Thermisches Verhalten (Thermoplast, Duroplast)
    • Mechanisches Verhalten (flüssig, plastisch, weich- oder hartelastisch, spröde)
    • Lichtdurchlässigkeit (glasklar, transparent oder durchscheinend)

    Wirtgehend durch strukturellen Aufbau bestimmt
  28. Beschreibe in Schaubildern die Begriffe "Retardation/ Kriechen" und "Relaxation"! Gib je ein Beispiel!
    Welche übergeordnete Eigenschaft beinhaltet diese beiden Eigenschaften?

    Die Viskoelastizität
  29. Nenne Eigenschaften von Kunststoffen (es gibt 18)!
    • sind leicht (ρ = 0,8 – 2,3 g/cm³)
    • sind flexibel und vielseitig formbar
    • haben niedrige Verarbeitungstemperaturen
    • haben sehr niedrige elektrische und thermische Leitfähigkeiten
    • können transparent sein
    • lassen sich leicht einfärben
    • haben eine hohe chemische Beständigkeit
    • haben stark temperaturabhängige mechanische Eigenschaften
    • sind durchlässig für Gase
    • sind recyclebar
    • besitzen oft eine hohe Schlagzähigkeit
    • verhalten sich viskoelastisch
    • kriechen unter Last
    • altern, d.h. verändern ihre Eigenschaften
    • sind Leichtbauwerkstoffe
    • sind leicht zu Bauteilen hoher Komplexität zu verarbeiten
    • Festigkeit und Steifigkeit lassen sich in weitem Rahmen beeinflussen und einstellen
    • können durch bestimmte Additivierung UV-beständig sein

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