APE KAP 7.txt

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Author:
Alex1811
ID:
197929
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APE KAP 7.txt
Updated:
2013-02-04 17:58:00
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  1. Was sind Produktkosten?
    Produktkosten sind der in Geld bewertete Verzehr von Produktionsfaktoren und Fremdleistungen sowie öffentlichen Abgaben zum Erstellen von Gütern und/oder Diensten
  2. Was ist der Gewinn?
    Differenz aus Erlös und Kosten
  3. Was sind Erlöse?
    Summe der (Verkaufs-)Preise
  4. Ordne den Phasen des Produktlebenszyklusses anfallende Kosten zu!
  5. Trage die kumulierten Kosten der Phasen des Produktlebenszyklusses über eben diese in einem Diagramm auf!
  6. Was beschreibt das magische Dreieck im Produktkosten-Management?
    • Der Produktentwickler muss Kompromiss zwischen Qualität, Termin und Kosten finden
  7. Nenne wichtige Regeln, die sich aus dem magischen Dreieck ableiten lassen!
    • Regel 1: Vom Kosten senken allein kann eine Firma nicht überleben! => Viel Kundennutzen bieten
    • Regel 2: Ziel der Produktentwicklung muss es sein, den gewünschten Kundennutzen mit wirtschaftlichen Produkten zu erreichen => Wenig Herstelleraufwand verursachen
  8. Welche Arten der Kostenrechnung gibt es?
  9. Was ist die Kostenstellen-, Kostenartenrechung?
    Warum für die Entwicklung nicht anwendbar?
    • Im Unternehmen treten an unterschiedlichen Kostenstellen unterschiedliche Kostenarten auf:
    • Kostenstelle ist ein nach bestimmten Kriterien abgegrenzter betrieblicher Bereich der Kostenentstehung
    • Kostenart ist die Benennung für Kosten mit gleichen Merkmalen
    • Die Erfassung und Aufteilung nach verschiedenen Kostenarten wird nach firmenspezifischen Erfordernissen vorgenommen
    • Der Betriebsabrechnungsbogen (BAB) ordnet Kostenstellen und Kostenarten in einer Matrix gegenseitig zu.

    Kosten sind nicht dem Produkt zugeordnet
  10. Was sind Kostenträger?
    Was ist die Kostenträgerrechnung?
    • Kostenträger:
    • Produkte (Sach- und Dienstleistungen)
    • Aufträge, Projekte
    • andere Güter oder Dienste
    • Kostenträgerrechnung:
    • rechnet den Kostenträgern direkt Kosten zu (=>Einzelkosten)
    • verrechnet indirekte Kosten anteilig (=> Gemeinkosten)
  11. Nenne die Ziele der Kostenträgerrechnung!
    • Bestimmung der Material- ,Fertigungs- , und Herstellkosten
    • Bestimmung der Selbstkosten
    • Erfolgsüberprüfung für Produkte
  12. Welche Kosten werden bei der Kostenträgerrechnung unterschieden (grob: 2 Arten)?
    • Einzelkosten: alle Kosten, die einem Kostenträger direkt zugeordnet werden können
    • Gemeinkosten: alle Kosten, die einem Kostenträger nicht direkt zugeordnet werden können
  13. Was ist das Hauptproblem der Kostenträgerrechnung?
    Zuordnung der Gemeinkosten zu Kostenträgern (Verursachungsgerechte Kostenzurechnung)
  14. Was ist die differenzierende Zuschlagskalkulation?
    Bei der differenzierenden Zuschlagskalkulation werden der Kostenberechnung die material- und Lohnkosten zugrunde gelegt. Die Kosten der produktionsunterstützenden Prozesse, die nicht verursachungsgerecht zugeordnet werden können, werden als Gemeinskosten bezeichnet und den Material- und Lohnkosten, bzw. den Selbstkosten als Zuschläge hinzugerechnet. Die Gemeinkosten werden dabei möglichst mit Hilfe von Zuschlagsfaktoren berechnet und hinzu addiert
  15. Welche Gemeinkosten werden unterschieden?
    • Materialgemeinkosten (MGK)
    • Fertigungsgemeinkosten (FGK)
    • Verwaltungsgemeinkosten (VWGK)
    • Vertriebsgemeinkosten (VTGK)
  16. Beschreibe den Aufbau der diffenrenzierenden Zuschlagskalkulation!
  17. Nenne die Varianten der Zuschlagskalkulation!
    Wie ändert sich der Aufbau hierdurch?
    • Platzkostenrechnung: Alle Fertigungskosten werden in einem Kostensatz zusammengefasst
    • Differenzierende Zuschlagskalkulation: Gemeinkosten werden auf Fertigungslohnkosten bezogen und diesen zugeschlagen
    • Maschinenstundensatzrechnung: Setzen sich aus getrennter Ermittlung der Fertigungslohnkosten, der Maschinenkosten und der Restfertigungsgemeinkosten zusammen
  18. Vergleiche die Kalkulationsarten!
    • Platzkostenrechnung (grobe Kalkulation):
    • Durchschnittliche Kosten spanende Fertigung 60,- €/Std
    • Zuschlagskalkulation mit Maschinenstundensätzen (feinere Kalkulation)
    • Drehmaschine 50,- €/Std
    • Bohrmaschine 40,- €/Std
    • Abwälzfräsmaschine 90,- €/Std

    => Je detaillierter das Kostenmodell, desto genauer die Kalkulation, aber um so aufwändiger die Kostenerfassung
  19. Welche visuelle Darstellung des Zusammenhangs zwischen Kosten und Erlösen gibt es?
    Break-Even-Diagramm
  20. Welche Arten von Kosten unterscheidet man beim Break-Even-Diagramm?
    Erkläre sie!
    • Variable Kosten:
    • abhängig von Auftragsmenge, Losgröße, Umsatz (meist linear)
    • Beispiel: Materialeinzelkosten, Fertigungslohnkosten
    • Fixe Kosten:
    • fallen in einem bestimmten Zeitraum unverändert an
    • Beispiel: Vertriebskosten, Verwaltungskosten
  21. Was ist der Deckungsbeitrag?
    • Der Deckungsbeitrag jedes Produkts trägt zur Deckung der fixen Kosten bei:
    • Deckungsbeitrag = Erlös – variable Kosten
  22. Teile die Selbstkosten eines Unternehmens in variable und fixe kosten ein!
    Kosten: Materialeinzelkosten, Materialgemeinkosten, Enwicklung, Konstruktion, Projektierung, Versuch, Fertigungslohnkosten, Fertigungsgemeinkosten, Verwaltun/Vertrieb
  23. Erkläre das Break-Even-Diagramm!
    Aufbau!
  24. Welche Maßnahmen verändern auf welche Weise das Break-Even-Diagramm?
    • Senkung der Variablen Kosten

    • Senkung der Fixen Kosten
  25. Nenne konkrete Maßnahmen für Änderungen in der Deckungsbeitragsrechung!
    • Stückzahl, Auslastung erhöhen => Werbung, Ausweitung Märkte und Kunden
    • Erlöse erhöhen => Verkaufspreise erhöhen
    • Fixe Kosten senken => Rationalisieren von Verwaltung und Vertrieb
    • Variable Kosten senken => Kostengünstigere Konstruktion, Leichtbau, Sparbau
    • Aufträge mit hohen Deckungsbeiträgen bevorzugen => Produktprogramm bereinigen
    • Variable (entscheidungsabhängige) Kosten in Entwicklung vorrangig betrachten
    • Kurzfristig oder bei Teilen des Produktionsprogramms kann man aus „strategischen“ Gründen Preise unter Selbstkosten akzeptieren
    • Preise über variablen Kosten bringen immer noch einen Deckungsbeitrag
  26. Zeige anhand eines Diagramms, in dem die bereits angefallenen Kosten und die bereits geplanten Kosten über den Produktentstehungsprozessphasen aufgetragen sind, warum die Produktentwicklung eine so hohe Verantwortung im Bezug auf Kosten hat!
    • Konstruktion und Fertigungsvorbereitung legen bereits etwa 90% der kosten fest
    • Verursacht werden Kosten meist durch die Fertigung, den Vertrieb, die Geschäftsführung, Materialwirtschaft, etc.
  27. Welche Ansätze gibt es um Kosten zu senken?
    • Ansatz 1: Der Klassiker
    • nur Herstellkosten senken
    • Ansatz 2: Wertanalyse
    • Kundennutzen anpassen
    • Ansatz 3: "Gleich richtig machen"
    • Neues Produkt/ neuer Markt
  28. Erkläre kurz den Ansatz "Herstellkosten senken"!
    • Für bestehendes Produkt
    • Leistungseigenschaften für den Kunden bleibend weitgehend gleich
    • Ziel ist kostengünstigere Herstellung
  29. Erkläre kurz den Ansatz "Wertanalyse"!
    • Für bestehendes Produkt
    • Leistungseigenschaften werden möglichst genau dem gewünschten Nutzen angepasst
    • Ziel ist die kostengünstige Realisierung der Leistungseigenschaften
  30. Erkläre kurz den Ansatz "Gleich richtig machen"!
    • Für neu zu entwickelnde Produkte
    • Vorab festgelegte Kostenziele
    • Entwicklungsbegleitende Kostenerkennung und -beeinflussung
    • Ziel ist es, dem Kostendruck auszuweichen
  31. Zeige Anhand eines Diagramms in welchen Bereichen wie viele Kosten durch eine Wertanalyse eingespart werden können!
  32. Welche Arten der Kaufentscheidungen gibt es?
    In welchen Fällen treten sie auf?
    • Rationale Kaufentscheidungen: überwiegen bei Investitionsgütern und bei langlebigen Konsumgütern
    • Emotionale Kaufentscheidungen: überwiegen bei kurzlebigen Konsumgütern, die Moden und Trends unterliegen
  33. Wodurch ergeben sich Kaufentscheidungen?
    Kaufentscheidungen ergeben sich aus der wahrgenommenen Differenz zwischen dem gesamten Produktnutzen und dem Produktpreis
  34. Wie teilt sich der Nutzen weiter auf (Baum)?
  35. Wie teilen sich Funktionen weiter auf (Baumstruktur)?
  36. Was ist eine Gebrauchsfunktion?
    Funktion eines Objektes, die zur techn. und wirtschaftlichen Nutzung erforderlich ist
  37. Was ist eine Geltungsfunktion?
    Funktion eines Objektes, die über techn. und wirtschaftliche Nutzbarkeit hinaus geht (Prestige, Ästhetik, etc.)
  38. Was sind Hauptfunktionen?
    Dem Zweck eines Produktes dienende Funktionen
  39. Was sind Nebenfunktionen?
    Zum erfüllen der Hauptfunktion dienende oder diese ergänzende Funktion. Häufig durch Art der Lösung bedingt.
  40. Was sind unerwünschte Funktionen?
    Funktion, die erbracht wird, aber nicht zum Kundennutzen beiträgt (z.B. Glühbirne)
  41. Was ist der kernpunkt jeder Wertanalyse?
    Ermitteln der Funktionskosten
  42. Was sind Funktionskosten?
    Für die Verwirklichung einer Funktion erforderliche Kosten
  43. Was ist die Funktionskostenstruktur?
    • Kostenstruktur, die den tatsächlich erbrachten Aufwand (Ist-Kosten) für das Bereitstellen von Kundennutzen durch das Produkt in Geldeinheiten ausdrückt und diese Ist-Kosten dem angemessenen Aufwand(Soll-Kosten) gegenüberstellt
  44. Beschreibe das Vorgehen zum Berechnen der Funktionskosten!
  45. Ermittle die Funktionen!
    • Nebenfunktion N1: Drehmoment leiten
    • Nebenfunktion N2: Drehmoment übertragen
    • Hauptfunktion H1: Schnittkraft aufbringen
  46. Wie werden die Zielkosten für das gesamte Produkt ermittelt?
    Das Kostenziel für das gesamte Produkt wird aus Marktuntersuchungen und Wettbewerbsanalysen (Marketing, Verkauf) abgeleitet.
  47. Wie werden die Teilzielkosten ermittelt?
    • Die Zielkosten für das gesamte Produkt können in Teilzielkosten aufgeteilt werden, die „den Wert“ der einzelnen Funktionen des Produkts aus Kundensicht repräsentieren.
    • Bestimmung über "Target Costing" oder kürzer über den "Paarvergleich"
  48. Wie funktioniert die Abschätzung von Teilzielkosten über den Paarvergleich?
    • Teilfunktionen in einer Matrix einander gegenüberstellen
    • Jeweils hinsichtlich ihrer Bedeutung für den Kunden im Vergleich untereinander beurteilen
    • Die Spaltensumme ergibt ein Maß für die Gewichtung der einzelnen Teilnutzen aus Kundensicht und erlaubt die anteilige Aufteilung der gesamten Zielkosten in Soll-Funktionskosten
  49. Wie funktioniert die Ist-Funktionskostenermittlung?
  50. Nachdem nun Teilzielkosten und Istkosten ermittelt sind - Wie prüft man nun Kosten? Welche Fragen müssen gestellt werden?
    • Prüfen, ob die Kosten des Produkts und insbesondere die Kosten der einzelnen Funktionen angemessen sind
    • 1. Wo sind Kostenschwerpunkte in der Ist-Kostenstruktur und sind diese gerechtfertigt?
    • 2. Wo sind Abweichungen zwischen Ist-Kosten und Zielkosten, warum sind sie da und wie können sie ausgeglichen werden?

    => Funktionskostenvergleich
  51. Beschreibe den Funktionskostenvergleich!
  52. Was ist das "Target Costing"?
    • Marktpreis bestimmt das Kostenziel!
  53. Nenne Einflüsse auf die Zielkosten beim "Target Costing"!
    • Potenzieller Kunde
    • Wirtschaftlichkeit
    • Funktionalität
    • Anschaffungs- und Betriebskosten
    • Zuverlässigkeit
    • Servicesubjektiver Kundennutzen
    • Design
    • Produktimage
    • Begeisterungsmerkmale
    • Wettbewerbsprodukte
    • Kundennutzen
    • geschätzte Kosten
    • eigene Vorgängerprodukte
    • Kosten
    • Kostenstruktur
    • Technische Entwicklung
    • Funktionen
    • Fertigungstechnologie
    • Wertstoffe
  54. Wonach und worauf werden die Gesamtzielkosten aufgeteilt (beim Target Costing)?
  55. Nenne Methoden zur Kostenfrüherkennung!
    • Gesamtzielkosten für gesamtes Produkt
    • (Vorgabe der Werksleitung aus Auftragsgespräch)
    • Aufspalten in Teilzielkosten für Baugruppen
    • Erstellen von Vorentwürfen mit Berater
    • Kalkulation durch Arbeitsvorbereitung
    • Kostenschätzung durch Berater
    • Ermittelte Kosten für Baugruppen
    • Vergleich mit Teilzielkosten
    • Konstruktive Umsetzung der Baugruppen A1, A2, B2
    • Kalkulation bzw. Schätzung
    • Ermittelte Kosten für Baugruppen
    • Vergleich mit Teilzielkosten
    • Erstellen des Entwurfs
    • Vorkalkulation des gesamten Produktes
    • => Vergleich der ermittelten Gesamtkosten mit Gesamtzielkosten

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