Spartanerinnen

Card Set Information

Author:
marinalucia
ID:
221285
Filename:
Spartanerinnen
Updated:
2013-05-28 12:19:52
Tags:
Sparta Spartanerinnen Antike Alte Geschichte
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Description:
Spartanerinnen Prüfung
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  1. Typische Epochen der griechischen Antike
    • Archaik: 750–490 v. Chr.
    • Klassik: 490–323 v. Chr.
    • Hellenismus: 323–30 v. Chr.
  2. Archaik
    750–490 v. Chr.
  3. Klassik
    490–323 v. Chr.
  4. Hellenismus
    323–30 v. Chr.
  5. Was bedeutet der Zeitraum 600 – 371 v. Chr.?
    Für Sparta greift die typische Epocheneinteilung nicht.

    Nach dem Zweiten Messenischen Kriegs (669–600 v. Chr.) wurde die Bevölkerung Messeniens vollends hellotisiert und ihr Land unter den Spartiaten aufgeteilt.

    371 v. Chr. erlitt Sparta in Leuctra eine Niederlage gegen Theben. Dadurch verlor Sparta ihre Vormachtsstellung, die sie seit dem Peloponnesischen Krieg innegehalten hatte.
  6. Peloponnesischer Krieg
    • 431 – 404 v. Chr.
    • Attischer Seebund (von Athen angeführt) gegen Peloponnesischer Bund (von Sparta angeführt).
    • Sparta gewann und nahm damit eine Vormachtstellung ein.
  7. Wo liegt Sparta?
    • Im Süden der Halbinsel Peloponnes in Lakonien.
    • Im Westen liegt Messenien, im Norden Arkadien und im Nordosten die Stadt Argos.
  8. Wann wurde Sparta gegründet?
    Sparta wurde vom griechischen Stamm der Dorier gegründet. (Andere Stämme waren Ioner und Äoler). Vermutlich gelangten die Dorier erst im Laufe des 10. Jahrhunderts v. Chr. nach Lakonien.
  9. Wieso hatte Sparta 2 Könige?
    Weil sich in Lakonien zwei dorische Wanderungszüge vereinigt haben.
  10. Wer war Lykurg?
    Spätestens seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. wirft man die miltärische, politische und wirtschaftliche Ordnung Spartas auf einen Gesetzgeber names Lykurg zurück. Heute Forscher gehen davon aus, dass dieser eine mythische Figur ist und die Spartanische Verfassung nach und nach enstanden ist.

    Elemente einer Polisverfassung lassen sich für Sparta ab der Mitte des 7. Jahrhunderts nachweisen.
  11. Wichtigste 3 Quellen?
    • Xenophon: Verfassung der Spartaner, erste Hälfte des 4. Jahrhunderts.
    • Aristotoles: Politik (Politeia), nach 355 v. Chr.
    • Plutarch: Vita des Lykurgs (Lykurgvita), Sprüche der Spartanerinnen (Apophtegmata), 45 bis 125 n. Chr.
  12. Weitere Quellen?
    • Herodot (490–440 v. Chr.) Gorgo weist ihren Vater an.
    • Eupolis, Euripides, Aristophanes (5. und 4. Jahrundert v. Chr.): Griechische Dramen
    • Platon: Gesetze (428–348 v. Chr.)
    • Polybius (200 bis 118 v. Chr.)
  13. Was sind die Messenischen Kriege?
    Der erste messenische Krieg war 735–715 v. Chr. Der Krieg wurde teilweise unter der Leitung des Königs Teleklos geführt. Das fruchtbare Messenien wurde nach und nach von Sparta annektiert und die Bevölkerung tributpflichtig gemacht. So mussten die Messenier die Hälfte ihrer landwirtschaftlichen Erträge an die spartanischen Eroberer abgeben.

    • Nachdem die Spartaner im Jahr 669 v. Chr. eine Niederlage gegen die Argeier erlitten hatten, fühlte sich die im Ersten Messenischen Krieg unterworfene Bevölkerung zu einem Aufstand gegen die neuen Herren ermutigt. 669–600 v. dauerte der Krieg. Nach der blutigen Niederschlagung des Messenischen Aufstandes wurden fünf messenische Städte zu Periökenstädten erklärt, die ein weitgehend konstantes Territorium behalten durften; die restliche
    • Bevölkerung wurde helotisiert und mit dem Land, das sie bearbeiteten, mit Hilfe von Landlosen (altgr. Klároi Κλάροι) unter den freien Bürgern, den Spartiaten, aufgeteilt.
  14. Wer war Lakedaimon?
    • In der griechischen Mythologie der Sohn des Zeus und der Bergnymphe Taygete und der Stammvater der Lakedaimonier (Spartaner).
    • In historischer Zeit begegnet der Begriff vereinzelt als förmliche Bezeichnung des spartanischen Staates und/oder wird in der personalen Form Lakedaimonier verwendet.
  15. Spartanerinnen in attischen Dramen
    • Überschreiten die Normen der Sexualität. Wichtige Figuren Helena und ihre Tochter Menelaus, der von Frau und Tochter manipuliert wird.
    • Spartanerin in Lysistrata wird an ihrem durchtrainierten Körper und ihrer freizügigen Kleidung erkannt.
  16. Xenophon: Verfassung der Spartaner
    (400–350 v. Chr.)
    Gilt als zuverlässige Quelle, da er seine Kinder in Sparta ausbilden liess und die grösste zeitliche Nähe hat.

    Vormachtstellung Spartas hängt mit den Gesetzen Lykurgs zusammen. Leider hat sich aber seither einiges geändert –> Er bezieht sich auf eine glorreiche Vergangenheit.

    Er beschreibt die Spartaner als eugenisch mit dem Ziel starken Nachwuchs zu generieren. Frauen dürfen sich körperlich betätigen, spät heiraten und sich mit jüngeren Männern fortpflanzen bzw. selbst ausgeliehen werden. Alles im Sinne starker Nachkommen.
  17. Aristotoles: Politeia
    nach 355 v. Chr.
    Frage nach den idealen Staatswesen. Untersucht Sparta, Kreta und Karthago.

    Sparta ist ziemlich ideal, Lykurg hat die Frauen aber zu wenig in die Schranken gewiesen. Der Untergang Spartas hängt direkt mit der Machtstellung der Frauen zusammen und der Konzentration von Besitz in ihren Händen.

    Die Vormachtstellung erklärt er mit der Abwesenheit der Männer im Krieg. Dettenhofer meint das hinge eher mit der Aufgabenteilung zusammen.

    French stimmt Aristotoles zu: Untergang Spartas hängt damit zusammen, dass sich die Mütter zu wenig der Kindererziehung gewidmet haben.

    Hartman meint die Konzentration von Besitz sei insofern ein Problem gewesen, als das ein Teil der Bevölkerung verarmt sei.

    Das tatsächliche Erbsystem und die Besitzverhältnisse lassen sich nicht wirklich rekonstruieren. Die Meinungen gehen in der Forschung stark auseinander.
  18. Plutarch: Lykurgvita und Apothtegmata
    45 v. bis 125 n. Chr.
    Stützt sich auf ältere Quellen, z. B. Xenophon.

    Frauen seien unter Lykurg gut erzogen gewesen, nun aber zügellos.

    Teilt eugenische Wahrnehmung Spartas mit Xenophon.

    40 Spüche von Spartanern, darunter Frauen. Kaltherzige Mütter von Soldaten.

    Wir von Dettenhofer, French und Pommeroy als (mehr oder weniger) authentische Quelle gewertet. Andere hingegen halten den Inhalt für erfunden aber sinnbildlich.
  19. Probleme mit den Quellen
    • Alle von Männern verfasst
    • Idealisiertes Sparta
    • Mythos um Frauen von Sparta existierte schon früh: Einflussreich, selbstbewusst, kämpferisch und kaltherzig (Gegenteil von athenischen Frauen)
    • Zeit schwer zuzuordnen, da die Quellen kaum datieren
    • Quellen nicht aus Sparta selbst, d.h. sozusagen von der "Konkurrenz", womöglich viel othering (Thommen)
  20. Nichtschriftliche Quellen?
    • Ja: Archäöologische Funde z.B. bei der Grabstätte von Arthemis Orthia.
    • Statuetten, viele nackt
    • Oft Darstellungen von Helena z.B. auf Vasen
    • Grabinschriften
    • Inschrift für Olympia-Siegerin
  21. Erziehung in Sparta
    Agoge
  22. Olympische Spiele
    • 776 das erste mal.
    • Erste Siegerin war Cynisca mit ihrem Pferdewagen. Gewann 396 und 392.
    • Inschrift beim Tempel des Zeus in Olympia auf dem Peloponnes

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