Prüfungsfragen Holzwirtschaftspolitik

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Anonymous
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222965
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Prüfungsfragen Holzwirtschaftspolitik
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2013-06-08 07:26:30
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Prüfungsfragen Holzwirtschaftspolitik
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Prüfungsfragen Holzwirtschaftspolitik
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  1. Vorrat und Mehrnutzung in Schweizer Wäldern
    Gemäss Landesforstinventar ist der Holzvorrat in den Schweizer Wäldern nach Lichtenstein der höchstein ganz Europa. Es wächst derzeit mehr Holz nach, als genutzt wird. Die Mehrnutzung ist im Sinne derStabilität des Waldes dringend nötig
  2. Zustand der Wälder und CO2 – Problematik
    Mit zunehmendem Alter absorbieren Bäume immer weniger CO2. Lässt man Holz im Wald verrotten,entsteht genau gleich viel CO2 wie wenn man es verbrennt. Während der Nutzungsdauer vonHolzprodukten wird CO2 in Form von Kohlenstoff gespeichert. Holz sollte andere, energieintensiveRohstoffe ersetzen.
  3. Rohstoffversorgung und Rohstoffverarbeitung in der Schweiz
    • Die Nutzung erneuerbarer Rohstoffe ist ein Element der nachhaltigen Entwicklung. Es mach keinen Sinn,wenn die Schweizer Säger ihr gesamtes Rohholz aus dem Ausland beschaffen müssen (Transport, Energieverbrauch, Verkehrsemissionen).
    • Die Verarbeitung des Rohstoffes Holz generiert dezentral Arbeitsplätze.
  4. Qualität des Rohholzes
    Bei sehr alten Bäumen bzw. sehr grossen Durchmessern sinkt die Qualität des Holzes (grosse Äste,Risse, PilzundInsektenschäden). Sturmholz genügt den Anforderungen im Holzbau nur teilweise. DiePapierindustrie ist auf frisches Holz angewiesen.
  5. Errichtung von Einfuhrzölle für Holz – Halbfabrikate
    Zölle als Importschutz sind im Rahmen der WTO nicht verboten, lediglich einseitig erhobene Zusatzzölle(Meistbegünstigungsklausel). Das Ziel der WTO ist jedoch, die Zollbelastung zu senken. Ohnebesonderen Anlass würde eine Zollerhebung von den Handelspartnerländer der Schweiz nichtverstanden. Sie würden unter Umständen mit Retorsionsmassnahmen drohen.
  6. Beweggründe für die Schweizerische Holzwirtschaftskonferenz (HWK)
    Dachorganisation und gemeinsame politische Speerspitze der Verbände der WaldundHolzwirtschaft
  7. Beweggründe für die Kommission für Technologie und Innovation
    Förderung der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung bei kleinen und mittlerenUnternehmen der Schweiz.
  8. Welchen drei Absatzkanälen wird das geerntete Rundholz aus dem Wald zugeführt?
    • Stammholz an Sägereien und Furnierwerke
    • Industrieholz an PlattenundPapierindustrie
    • Energieholz an Haushalte
  9. Nennen Sie die Absatzkanäle für Restholz der Sägereien
    • Platten und Zelluloseindustrie
    • Papierindustrie
    • Energieholz
  10. Nennen Sie die drei aus der Sicht des Holzverbrauchs wichtigsten Bereiche des Endverbrauches von Holz
    • Bau
    • Papier/Karton
    • Energie
  11. Erklären Sie die Wertschöpfungsrechnung
    Wertschöpfung = Umsatz – Vorleistungen
  12. Worüber gibt die Wertschöpfungsrechnung Auskunft?
    • Wirtschaftliche Leistung eines Unternehmens
    • Wer in welchem Umfang am Ergebnis beteiligt war
  13. Wieso wird nur ein Teil der eigentlichen Wertschöpfung des Waldes erfasst?
    • Nicht berücksichtigt werden die sogenannten externen Erträge der Waldwirtschaft aus:
    • - Schutzfunktion
    • - Erholungsfunktion
    • - Trinkwasseraufbereitung
    • - Klimaregulation
    • - Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts
  14. Die wichtigsten Errungenschaften der achten Verhandlungsrunde GATT (Uruguay – Runde)
    • GATT plus: Einbezug der Textilbranche und der Landwirtschaft in die Disziplinen des GATT
    • GATS: Einbezug der Dienstleistung. Liberalisierung der Sektoren Telekommunikation, Banken,Versicherung, Tourismus und Transporte.
    • TRIPS: Einbezug der handelsrelevanten Aspekte des geistigen Eigentums. Besserer Schutz für Marken,Patente, Industriedesign und geographische Herkunftsangaben.
  15. Gemeinsamkeiten der Label FSC, Schweizerholz bzw. PEFC
    • Garantie für nachhaltige Waldnutzung. Keine Ausbeutung des Waldes
    • Förderung der Biodiversität im Wald
    • Förderung der umweltgerechten Verarbeitung des Holzes
  16. Förderung der umweltgerechten Verarbeitung des Holzes
    • Bei CHHolz/PEFC können nationale Waldgesetze und Umweltschutzgesetze berücksichtigt werden. BeiFSC nicht.
    • CHHolz/PEFC ist ohne Non Governemental Organizations wie WWF, Greenpeace etc entstanden
    • FSC verlangt von den Forstbetrieben einen Flächenanteil Waldreservat von 10%
  17. Boykott von Tropenholz. Keine Produkte aus Tropenholz in die CH
    • Boykott verstösst gegen die WTO
    • Schweiz importiert praktisch kein Tropenholz
    • Ein Boykott kann auch dazu führen, dass der Wald für Fragwürdige Monokulturen wie Bananen, Palmöloder Baumwolle gerodet wird und das mit hohem Einsatz von Pflanzenschutzmittel
    • Ein Nachhaltigkeitslabel für Tropenholz wäre eine vertretbare Möglichkeit
  18. Folge von öffentlichen Geldern bei inländischen Unternehmen der Schweizer Holzwirtschaft
    • Dumpingklage
    • Anti – Dumping Massnahme wie Taxen resp. Strafzölle

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