Motivation

Card Set Information

Author:
KaliYuga
ID:
224022
Filename:
Motivation
Updated:
2013-06-16 08:39:37
Tags:
Wirtschaftspsychologie
Folders:

Description:
Wirtschaftspsychologie
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  1. Csikszentmihalyi - Flow
    1. hoch:niedrig: Stress; 2. hoch:mittelhoch: Beunruhigung; 3. hoch:hoch: Flow; 4. mittelhoch:hoch: Langeweile; 5. niedrig:hoch: Stress
  2. DeCharms - Korrumpierungseffekte
    1. Durch externe Belohnung für etws, was freiwillig getan wurde, kann intrinsische Motivation abnehmen; 2. Bei einer uninteressanten Tätigkeit, die wegen einer Belohnung begonnen wurde, aber nicht belohnt wird, steigt die intrinsische Motivation
  3. Inhaltstheorien
    1. Maslows Bedürfnispyramide; 2. Alderfers ERG-Theorie; 3. Zwei-Faktoren-Theorie, Herzberg; 4. X-Y-Theorie, McGregor; 5. Macht-Affiliations- und Leistungsmotivation
  4. McClelland - Macht-Affiliations- und Leistungsmotivation
    1. Mittels Fragebogen kann das Profil der Motivtendenzen erhoben werden; 2. Leistungsmotivation: Das Bestreben, die eigene Tüchtigkeit in allen jenen Tätigkeitsbereichen zu steigern, in denen ein Gütemaßstab für verbindlich gehalten wird und deren Ausführung gelingen oder misslingen kann -> Motivtendenzen: Hoffnung auf Erfolg, Furcht vor Misserfolg; 3. Messung per Thematischem Apperzeptionstest (TAT)
  5. Mitarbeiter-Partizipations-Programme
    1. Fördern Commitment, Handlungsspielraum wird erweitert, mehr Kontrolle über eigene Arbeit, Gefühl am Erfolg des Unternehmens beteiligt zu sein; 2. z.B. Qualitätszirkel und Aktienbeteiligung der Mitarbeiter
  6. Hackman & Oldham - Job Characteristics-model
    1. Aufgabenmerkmale (Anforderungsvielfalt, Ganzheitlichkeit, Bedeutsamkeit, autonomie, Rückmeldung); 2. Psychologische Erlebniszustände; 3. Auswirkungen der Arbeit; 4. Motivationspotential = ((Vielseitigkeit+Ganzheitlichkeit+Bedeutung)/3)*Autonomie*Rückmeldung
  7. Prozesstheorien
    1. VIE-Theorie; 2. Zielsetzungs-Theorie; 3. Motivationsmodell; 4. Rubikon-Modell
  8. Heckhausen - Rubikon-Modell
    1. Prädezisional: Wählen; 2. Präaktional: Zielsetzung; 3. Aktional: Handeln; 4. Postaktional: Bewerten
  9. Prädezisional: Erwartungs-mal-Wert-Theorien
    1. Attraktivität der Alternative = Erwartung (subjektive Einschätzung, dass Handlung zu ziel führt) * Wert (Folgen der Handlung)
  10. Prädezisional: Atkinson - Modell der Risikowahl
    1. Te (Tendenz, Erfolg anzustreben) = Me (Erfolgsmotivation) * Ae (Anreit des Ergebnisses der Handlung) * We (subjektive Wahrscheinlichkeit, dass Erfolg eintritt); 2. Analog für Tendenz, Misserfolg zu vermeiden
  11. Prädezisional: Vroom - Valenz-Instrumentalitäts-Erwartungs-Theorie (VIE)
    1. Valenz: subjektiv intrinsische Wert oder die Anziehungskraft von bestimmten Handlungsergebnissen (z.B. Lohn); 2. Instrumentalität: Die Verknüpfungsart der mehr oder weniger wertvollen Handlungsergebnisse (z.B. eine Leistung führt sicher zu einem hohen Lohn = +1); 3. Erwartung: Beurteilung der Ausführbarkeit von Handlungen (z.B. die Beurteilung die notwendige Leistung erbringen zu können wäre +1)
  12. Prädezisional: Heckhausen - Erweiterung der VIE-Theorie
    1. Ereignis-Stadien: Situation, Handlung, Ergebnis, Folgen; 2. S-E-Erwartungen (subjektive Wahrscheinlichkeit, mit der sich in einer Situation ohne eigenes Zutun ein Ereignis einstellt); 3. H-E-Erwartungen (subjektive Wahrscheinlichkeit, mit der eigene Handlungen zu einem bestimmen Ergebnis führen); 4. H-S-E-Erwartungen (subjektive Wahrscheinlihckeit, mit der situative Bedingungen die Kontingenz zwischen Handlung und einem Ereignis bedingen); 5. E-F-Erwartungen (Erwartungen, dass ein bestimmtes Ergebnis bestimmte Folgen nach sich zieht)
  13. Prädezisional: Heckhausen - Erweiterung der VIE-Theorie - Anstrengungskalkulation
    1. Situationsvalenz: Bewertung der Situation, in welcher auch ohne eigenes Zutun ein bestimmtes Ereignis eintritt; 2. Handlungsvalenz: drückt den "Wert" einer Handlung aus, die zu einem bestimmten Ergebnis mit wünschenswerten oder nicht erwünschten Folgen führt; 3. Ergebnisvalenz: bezieht sich auf die Anregungswerte der Folgen, die Situations- oder Handlungsergebnisse nach sich ziehen
  14. Prädezisional: Anwendung der Erwartungs-mal-Wert-Theorien
    1. Piece-Rate-Pay-Plans (Leistungsbezogene Bezahlung, erfolgt für jedes Stück); 2. Profit-Sharing-Plans (Gewinnbeteiligung); 3. Gainsharing/Resultsharing (Bezahlung basiert auf der Erreichung bestimmter Leistungsziele)
  15. Präaktional: Latham & Locke - Theorie der Zielsetzung
    1. Ziele wirken motivierend, lenken Aufmerksamkeit auf handlungsrelevante Informationen und regulieren Anstrengung und Dauer; 2. Schwierige, herausfordernde aber erreichbare Ziele führen zu besseren Leistungen als mittlere oder leichte Ziele; 3. Herausfordernde und präzise, spezifische Ziele führen zu besseren Leistungen als vage Ziele; 4. Moderatorvariablen: Selbstwirksamkeit, Aufgabenkomplexität, Kultur, Rückmeldung
  16. Präaktional: Kluger & DeNisi - Zielsetzungstheorie - Feedback-Interventions-Theorie
    1. Verhalten wird durch Diskrepanzen zwischen einem Ist-Wert und einem Ziel reguliert; 2. Aufmerksamkeit auf die Aufgabe; 3. Aufmerksamkeit auf Aufgabendetails; 4. Aufmerksamkeit auf das Selbst
  17. Präaktional: Zielsetzungtheorie: Drucker - Management by Objectives
    1. Aus Unternehmenszielen werden Ziele für Mitarbeiter abgeleitet; 2. Zielorientierung ist wichtiger als Verfahrensorientierung; 3. Leistungsbeurteilung basiert auf Ist-Soll-Vergleichen; 4. regelmäßige Zielüberprüfung und -anpassung; 5. Klar und konkrete Ziele; 6. Innerhalb eines festgelegten Zeitraumes zu erfüllen; 7. Mitarbeiter werden bei Zielsetzung miteingebunden; 8. Kontinuierliche Rückmeldung im Rahmen von formalen Treffen
  18. Präaktional: Zielsetzungtheorie: Drucker - Management by Objectives - vorteile
    1. Übergeordnete O-Ziele ermöglichen Festlegen spezifischer Ziele für Abteilungen und Mitarbeiter; 2. Top-Down und Bottom-Up Involvierung bei der Zielsetzung; 3. Teamgeist, Kostenbewusstsein und Leistungsqualität steigt; 4. Raum für Selbstentfaltung der Mitarbeiter, Selbstkontrolle, positive Wirkung auf Leistungsmotivation
  19. Präaktional: Zielsetzungtheorie: Drucker - Management by Objectives - Nachteile
    1. Wenn Arbeitsbereiche Ziele festlegen, die einander widersprechen, bestehen Konflikte; 2. Ressourcen-Egoismen
  20. Aktional: Kuhl - Theorie der Handlungskontrolle
    1. Motivationskontrolle (Widerstände willentlich unterdrücken); 2. Emotionskontrolle (Förderliche Emotionen hervorrufen, hinderliche unterdrücken); 3. Aufmerksamkeitskontrolle (selektive Aufmerksamkeit auf jene Informationen, die den Zielen förderlich sind); 4. Encodierkontrolle (von aufgenommenen Informationen jene vertiefen, die mit Ziel in Verbindung stehen); 5. Umweltkontrolle (Ablenkungen unterbinden); 6. Sparsame Informationsverarbeitung (nur wichtige Informationen sammeln); 7. Misserfolgskontrolle (Kein langes Grübeln)
  21. Aktional: Handlungs- vs. Lageorientierung - Handlungsorientierung
    1. Handlungsorientierte Menschen drängen auf die Umsetzung des Intendierten in Handlungen, sind fähig Handlungen in widrigen Umständen umzusetzen, sind sich Zielen bewusst und verfolgen sie selbstgesteuert; 2. Handlungsorientierung wenn Aufmerksamkeit gleichverteilt auf: Soll-Zustand, Ist-Zustand, Diskrepanz dazwischen, Handlungsmöglichkeiten
  22. Aktional: Handlungs- vs. Lageorientierung - Lageorientierung
    1. Zögern, Passivität, Tendenz zum Handlungsabbruck, verminderte Effizienz des volitionalen Systems; 2. Langes verweilen in vergangenen, aktuellen oder zukünftigen Situationen; 3. Prospektive Lageorientierung: Entscheidungsteiten sind verlängert; 4. Ausführungsbezogene Lageorientierung: Die Aufrechterhaltung kontextadäquater Intentionen bis zur Zielerreichung bereitet Probleme; 5. Misserfolgsorientierte Lageorientierung: Langes Grübeln über Misserfolge hemmt zielgerichtetes Handeln
  23. Aktional: Ausführungskontrolle
    1. Prozesse der Ausführungskontrolle regeln Schritt für Schritt den Ablauf einer Handlung; 2. Prozesse der Selbstregulation, die helfen, Ziele zu verfolgen; 3. Selbstbeobachtung des eigenen Handelns (Selbstdiagnose und Erkennen der Tendenzen der Selbstmotivation); 4. Selbstbewertung einer beobachteten Handlung (Rückmeldung über den eigenen Leistungsfortschritt); 5. Selbstreaktion (Selbstbestärkung oder Selbstbestrafung auf Basis der Selbstbewertung
  24. Postaktional: Kausalattributionstheorien: Weiner - Ursachenzuschreibung
    • 1. Lokation (unterscheidet zwischen Ursachen die innerhalb und außerhalb der Persone liegen); 2. Stabilität (unterscheidet ob die Ursachen auf dauerhafte, stabile oder vorübergehende, instabile Faktoren zurückzuführen sind); 3. Kontrollierbarkeit
    •  (unterscheidet zwischen Ursachen, die von der Person kontrolliert weren können oder nicht)
  25. Postaktional: Leventhal - 6 Regeln der prozeduralen Fairness
    1. Konsistenz (Zuteilungen); 2. Unvoreingenommenheit; 3. Genauigkeit; 4. Korrekturmöglichkeit; 5. Repräsentativität (aller Interessen); 6. Ethische Rechtfertigung

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