Führung

Card Set Information

Author:
KaliYuga
ID:
224023
Filename:
Führung
Updated:
2013-06-16 08:42:03
Tags:
Wirtschaftspsychologie
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Description:
Wirtschaftspsychologie
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  1. Neuberger - Definition von Führung
    1. Gruppenphänomen, Interaktion zw. 2 oder mehr Personen; 2. intentionale Einflussnahme; 3. durch Kommunikationsprozesse Ziele erreichen; 4. Durchsetzung von Herrschaft auf dem Wege der Motivierung; 5. Steuerung und Gestaltung des Handelnds anderer Personen; 6. Prozess der Ursachenzuschreibung an individuelle soziale Akteure
  2. Frech & Raven - Machtgrundlagen
    1. Reward Power - Belohnungsmacht; 2. Coercive Power - Bestrafungsmacht; 3. Legitimate power - Positionsmacht; 4. Referent Power - Identifikationsmacht; 5. Expert Power - Expertenmacht; 6. Information Power - Informationsmacht
  3. Verhaltenstheorien: Tornow & Pinto - Management Position Description Questionnaire
    1. Erfassung von Führungsaufgaben; 2. 200 Statemente; 3. Dimensionen z.B. Supervising, Plannung and Organizing, Administrating
  4. Verhaltenstheorien: Lewin - Führungsstile
    1. Demokratische Führung; 2. Autokratische Führung; 3. Laissez-faire Stil
  5. Verhaltenstheorien: Zwei-Faktoren-Theorien - Ohio-Studien & Michigan Führungsstudien
    1. Ohio: Consideration & Initiating Structure; 2. Michigan: Production-centred & Employee-centred
  6. Verhaltenstheorien: Zwei-Faktoren-Theorien - Managerial Grid Modell
    1.1 Überlebens-Management (Improverished); 1.9 Befehls-Gehorsams-Management (Authoritarian); 9.1 Glace-Handschuh-Management (Country Club); 9.9 Team-Management
  7. Kontingenztheorien: Hersey & Blanchard - Situative Reifegradtheorie
    1. verwendet die Situationsvariable "Reifegrad der Mitarbeiter"; 2. R1: nicht fähig / nicht willig / unsicher; 3. R2: Nicht fähig / willig / vertrauensvoll; 4. R3: Fähig / Nicht willig / unsicher; 5. R4: Fähig / willig / vertrauensvoll
  8. Kontingenztheorien: Hersey & Blanchard - Situative Reifegradtheorie - Führungsstil in Abhängigkeit vom Reifegrad
    1. Telling (aufgabenorientiert, lenkend); 2. Selling (eher aufgabenorientiert, erklären); 3. Participating (mitarbeiterorientiert, zusammenarbeiten); 4. Deligating (niedrig aufgaben- und mitarbeiterorientiert)
  9. Kontingenztheorien: Tannenbaum & Schmidt - Kontinuumtheorie
    1. Führung und Erfolg sind abhängig vom Entscheidungsspielraum des Vorgesetzten in Relation zur Gruppe; 2. Führungsstil variiert auf einem Kontinuum von autoritär bis kooperativ; 3. Tell, Sell, Consult, Share
  10. Kontingenztheorien: Fiedler - Kontingenzmodell
    1. Versteht den Führungsstil einer Führungskraft als stabiles PSK-Merkmal; 2. je nach persönlichem Führunggsstil ist Person je nach Situation mehr oder weniger erfolgreich; 3. Bestimmung über LPC-Maß (Least preferred coworker), Beschreibung des Mitarbeiters, mit dem Person am wenigsten gut zusammenarbeiten kann, über bipolare Adjektivskalen; 4. LPC hoch -> Mitarbeiterorientierung, LPC niedrig -> Produktorientiert; 5. Situationen werden nach Führer-Geführte-Beziehung, Aufgabenstruktur und Positionsmacht des Führers eingeteilt; 6. LPC hoch ist gut wenn Beziehung gut, Aufgabenstruktur niedrig oder Beziehung schlecht, Aufgabenstruktur hoch
  11. Kontingenztheorien: Vroom - Weg-Ziel-Theorien
    1. Schlüsselelemente der Führungsverhaltensansätze mit Erwartungs-Valenz-Theorie der Motivation verbunden; 2. Verhalten hängt ab von Erwartungen hinsichtlich der Ergebnisse und der summe der Valenzen, d.h. der persönlichen Befriedigung, die aus den Ergebnissen resultieren
  12. Kontingenztheorien: Weg-Ziel-Theorien - House
    1. Hauptaufgabe von Führung ist Motivation, durch Planung und Strukturierung der Arbeitssituation, Mitarbeiterziele werden erreicht -> pers. Befriedigung; 2. Situationsvariablen: Einflussfaktoren, die außerhalb der Kontrolle der MA in der Umgebung liegen; Einflussfaktoren, die in den MAs liegen; 3. Grundformen der Führung: Unterstützende, Direktive, Partizipative und leistungsorientierte Führung
  13. Kontingenztheorien: Vroom & Yetton - Normatives Entscheidungsmodell
    • 1. Reihe von Regeln unter denen ein ganz bestimmtes Führungsverhalten = Entscheidungsverhalten einzusetzen ist; 2. A-I: Autoritäre Entscheidung 1 (FK trifft Entscheidung mit vorhandenen Infos allein); 3. A-II: Autoritäre Entscheidung 2 (FK trifft Entscheidung nach Einholung von Infos bei MAs); 4. B-I: Beratende Entscheidung 1
    •  (FK trifft Entscheidung nach Diskussion mit einzelnen MAs); 5. B-II: Beratende Entscheidung II (FK trifft Entscheidung nach Diskussion mit Gruppe); 6. G-II: Gruppenentscheidung (Gruppe & FK treffen Entscheidung nach Diskussion)
  14. Kontingenztheorien: Vroom & Yetton - Normatives Entscheidungsmodell - Entscheidungsregeln
    • 1. Leader-Information-Rule (Informationsregel): wenn Qualität wichtig, FK nicht genug Info, Vermeidung von autoritärem Stil; 2. Acceptance-Rule (Akzeptanzregel): Wenn Akzeptanz der MA für effiziente Ausführung wichtig, Vermeidung von autoritärem Stil; 3. Goal-Congruence-Rule (Zielübereinstimmungsregel): Qualität wichtig, Mitarbeiter nicht genug Info, Vermeidung von partizipativem Stil ; 4. Conflict-Rule (Konfliktregel): Akzeptanz der MA wichtig, MA unterschiedliche Meinungen über Ziele, Vermeidung von autoritärem Stil; 5. 
    • Unstructured-Problem-Rule: Qualität wichtig, nicht genug Info, Problem unstrukturiert, Vermeidung von autoritärem Stil; 6. Fairness-Rule: Qualität irrelevant, Akzeptanz der MA wichtig, Verwendung des partizipativsten Stils; 7. Acceptance-Priority-Rule (Akzeptanz-Vorrang-Regel): Akzeptanz bedeutsam, autoritärer Stil wird nicht akzeptiert, MA teilen Organisationsziele, Verwendung des partizipativsten Stils
  15. Kelley - Attributionstheorie
    • 1. Ursachen für Verhalten von Geführten werden auf 3 Grunddimensionen zurückgeführt; 2. Person (FK, MA), Stimulus (Verhaltensinhalt, Aufgaben), Umstände (Situation)
    • ; 3. Kriterien zur Einschätzung von Mitarbeitern: Distiktheitskriterium (Verhalten in allen Situationen gleich oder nur in dieser?), Konsensuskriterium (Verhalten sich alle MAs wie dieser in dieser Situation?), Konsistenzkriterium (Wie oft dasselbe Verhalten in verschiedenen Situationen?)
  16. Transaktionale vs. Transformationale Führung
    1. TAF bezieht sich auf den Austausch von Beiträgen zwischen MA und FK; 2. TFF ist gegeben wenn die Führungsperson als Vorbild gilt
  17. Frauen in der Führung
    1. Horizontale Segregation: Frauen und Männer sind in unterschiedlichen Branchen, Berufen tätig; 2. Vertikale Segregation: Aufteilung von Männern und Frauen auf die Hierarchieebenen innerhalb von Branchen ist ungleich; 3. Glasdeckeneffekt: Individuelle Unterschiede / Defizite, Strukturelle Barrieren oder Diskriminierung, Geschlechtsrollen und Stereotype
  18. Führungsdimensionen zur Kulturübergreifenden Beschreibung
    1. Machtdistanz; 2. Individualismus vs. Kollektivismus; 3. Maskulinität vs. Femininität; 4. Unsicherheitsvermeidung; 5. Lang- oder Kurzfristige Orientierung

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