BWL

Card Set Information

Author:
Ani93
ID:
224860
Filename:
BWL
Updated:
2013-06-24 13:42:58
Tags:
BWL
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Description:
BWL 2. Semester
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The flashcards below were created by user Ani93 on FreezingBlue Flashcards. What would you like to do?


  1. Welche Infos zeigt die Segmentberichterstattung nach moderner Rechnungslegung?
    • - erlaubt die Einschätzung einzelner Unternehmensbereiche
    • - erlaubt Überprüfung der managementstrategie
    • - Umfang: firmeninterne Berichterstattung / Mindestens Erfolgskennzahlen und Vermögenswerte
    • - Überleitung der Summe der Segmente auf Daten der externen Rechnungslegung
  2. Nennen Sie je zwei Vor- und Nachteile des Management Approaches in der Segmentberichterstattung.
    • Vorteile:
    • - Geringer Aufwand zur Erstellung
    • - Wird durch oberste Leitung überprüft
    • - Überprüfung der Management-Strategie
    • - Interne Sichtweise wird extern verfügbar
    • Nachteile:
    • - Gewisse Ermessensspielräume
    • - Manipulationsmöglichkeit
    • - Mehr Informationen für Konkurrenz
    • - Management entscheidet welche Segmenteinteilung > Anspruchsgruppen haben vielleicht andere Interessen
  3. Für einzelne Vermögenswerte kann einem kleinen Start-Up Ug die Aktivierung nach moderner RL verwehrt werden, während grosse etablierte Ug's die gleichen Vermögenswerte aktivieren dürfen. Nennen Sie zwei solche Sachverhalte und beschreiben Sie diese.
    • - Aktivierung von Entwicklungskosten - Verfügbarkeit adäquater Mittel zur Entwicklung und Vermarktung: etablierte Firma hat vielfältige Erfahrungen und Ressourcen zur technischen Fertigstellung, Start-Up hat eher spezifische Erfahrungen / Ressourcen
    • - Aktivierung von Entwicklungskosten - Fähigkeit den immateriellen Vermögenswert zu vermarkten: etablierte Firma hat Vertriebskanäle und Marktzugang den sie sofort nutzen kann, Start-Up muss das (nebst der Produktentwicklung) zuerst noch aufbauen.
    • - Goddwill / Impairment: Impairment-Test muss Werthaltigkeit und damit zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen darstellen. Für etablierte Firma einfacher Synergien, Vertriebskanäle, Kundenkontakte zu nutzen, d.h. Wahrscheinlichkeit des Zuflusses des wirtschaftlichen Nutzens ist einfacher darstellbar.
  4. Beschreiben und erklären Sie die Begriffe Eigenkapital, genehmigtes Kapital und bedingtes Kapital. Wie grenzen sich diese drei Begriffe ab?
    • - EK: von den Eigentümer zur Verfügung gestellte Mittel (Zuführung von aussen oder von innen) oder Residualgrösse Vermögen abzüglich Fremdkapital
    • - genehmigtes Kapital: Umfang einer Kapitalerhöhung welche der Verwaltungsrat durch Beschluss vollziehen kann aufgrund einer Vollmacht per Beschluss der GV
    • - bedingtes Kapital: Eigenkapitalanteile welche ausgegeben werden müssen, weil Wandel-/Optionsrechte oder Bezugsrechte von Mitarbeiter honoriert werden müssen.
  5. Nennen Sie Beispiele von Geschäftsvorfällen, welche die Position "sonstige Erträge" betreffen. Welche Informationsquellen benutzen Sie zur Analyse und Beurteilung des konkreten Sachverhaltes (Nestlé)?
    • Beispiele:
    • - Gewinn aus Verkauf Tochter
    • - Gewinn aus Desinvestition (z.B. Fahrzeuge, Maschinen)
    • - Gewinn aus Vermietung nicht betriebsnotwendigem Vermögen (z.B. Immobilien)
    • - Auflösung von Rückstellungen
    • Infoquellen:
    • - ER
    • - Anhang
    • - Ad Hoc Meldungen der Ug
    • - Tageszeitung Wirtschaftsteil
    • - Internet
  6. Eine Ug verkaufte im Jahr 2009 50 Solaranlagen (Preis je 1 Mio. CHF) und gewährte jeweils eine 2-jährige Garantie (max. 100'000 CHF). Im Februar 2010 drohte einer der Kunden mit einer Klage auf Rückerstattung des vollen Kaufpreises. Nach Einreichung der Klage kam es im Juni 2010 zu einer ersten Gerichtsverhandlung und Experten sprechen der Klage 60% Erfolgschancen zu. Wie fliesst jeder dieser drei Sachverhalte in die moderne RL ein, inkl. Buchungssätze?
    • 1) Verkauf Solaranlagen: ER, Bilanz (Gewinn), Mittelflussrechnung, ev. Anhang
    • Geld / Umsatz 50 Mio.
    • 2) Drohung Klage: Eventualverbindlichkeit, Offenlegung im Anhang
    • 3) Einschätzung nach Gerichtsverhandlung: Rückstellungen bilden EF, Bilanz (tieferer Gewinn) und Offenlegung im Anhang
    • (sonstiger/Garantie-) Aufwand / Rückstellungen 1 Mio.
  7. Wie wirkt sich ein Lageraufbau auf die unterschiedlichen Pflichtbestandteile der Jahresrechnung aus? Erläutern Sie kurz die Unterschiede bei EF nach Umsatz- oder Gesamtkostenverfahren?
    • Bilanz: Verlängerung / Erhöhung Umflaufvermögen / Erhöhung Potition Vorräte / Eigen- bzw. Fremdkapital erhöht sich als Residualgrösse
    • Anhang: keine Auswirkungen oder ev. zusätzliche Erläuterung zu Lagerbestand
    • Mittelflussrechnung: falls gleichbleibender Gewinn dann Reduktion Cash Flow
    • Eigenkapitalspiegel: keine Auswirkungen / Erhöhung EK als Residualgrösse
    • ER: Auswirkung je nach Umsatz- bzw. Gesamtkostenverfahren bzw. keine Auswirkungen
    • > Unterschied Gesamt- / Umsatzkostenverfahren: In ER nach Gesamtkostenverfahren ist der Lageraufbau direkt sichtbar, da die Lagerveränderung als eigene Position ausgewiesen wird.

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