Physiologie - Reize, Reizaufnahme-/weiterleitung

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Author:
Anonymous
ID:
225111
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Physiologie - Reize, Reizaufnahme-/weiterleitung
Updated:
2013-06-26 15:38:37
Tags:
Phsyiologie
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Physiologie 2/10
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  1. Nennen Sie die Bestandteile eines Axons.
  2. Was ist ein Pseudounipolares Neuron?
    Ein langer Dendrit mit einem kurzen Axon
  3. Wie verläuft ein Aktionspotential?
  4. Was ist eine Synapse? Gibt es verschiedene Typen?
    Eine Synapse ist die Verknüpfung einer Nervenzelle mit einer anderen Zelle (Nerven-, Muskel-, Sinnes-, Drüsezelle etc. Sie dienen der Übertragung von Erregungen.

    • Elektrisch: direkte Verbindung zwischen den Zellen über Kanäle, Tunnelzellen aus connexien, Prä +
    • Postsynaptische Membran (z. B. im Herzmuskel, Glatte Muskulatur, Gap Junctions in Epithelzellen ) Nur Erregung, d. h. Weiterleitung möglich

    Chemisch: Botenstoffe (Transmitter), indirekte Verbindung zu Rezeptor. Erregung oder Hemmung der nachgelagerten / zielzelle möglich. Synaptischer spalt: 30 nm
  5. Beschreiben Sie den Verlauf einer Erregungsweiterleitung an der Synapse.
    Aktionspotenzial erreicht Endknöpfchen. Calciumkanäle in der Präsynaptischen Membran öffnen sich. Calcium strömt ins Endknöpfchen und bewirkt, dass Vesikel mit der Präsynaptischen Membran verschmelzen. Die Vesikel werden in den Spalt ausgeschüttet und an den Rezeptoren der Postsynaptischen Membran wieder aufgenommen. Postsynaptisches Potenzial. An der nächsten Synapse. Dann Weiterleitung per Aktionspotenzial.
  6. Nennen Sie erregende und  hemmende Neurotransmitter.
    Erregend: Acetylcholin, Glutamin

    Hemmend: GABA (Valium), Glycin
  7. Nennen Sie drei Möglichkeiten Transmitter wieder ins Endknöpfchen aufzunehmen und aus dem synaptischen Spalt zu entfernen.
    • Wiederaufnahme ins Endknöpfchen durch Endozytose (Vesikel)
    • Enzymatische Spaltung (z. B. bei Acetylcholin)
    • Aufnahme in die Gliazelle
  8. Was ist ein postsynaptisches Potential und welche Typen kennen Sie?
    ... ist die Änderung des Membranpotentials der postsynaptischen Membran.

    • Typen:
    • 1. Exzitatorisches Potential (EPSP), erregend
    • 2. Inhibitorisches Potential (IPSP), hemmend
  9. Was ist eine De-, Re- und Hyperpolarisation?
    Depolarisation: Na+ Kanäle öffnen sich und die neg. geladene Zelle wird positiv (von -70mV auf 0 und 20 - 30mV, dies ist der Overshoot)

    Repolarisation: Wiederaufbau des Ruhemembranpotentials, K+ Kanäle öffnen sich

    (Nach)Hyperpolarisation: Kalium fließte etwas länger ein als für das Erreichen des RMP notwendig wären, die Folge ist eine erschwerte Erregbarkeit
  10. Nenne Sie Arten der Erregungsausbreitung im Neuronenverband.
    • Divergenz: von 1 auf viele
    • Konvergenz: viele auf 1
    • Kreisende Erregung: Kollaterale Verschaltung
    • Neuronenketten: Erregung entlang einer Kette von Neuronen ohne das die Nachbarketten beeinflusst werden
  11. Nennen Sie Vorteile divergenter und konvergenter Neuronenverbindungen.
    • Nicht alle Aktionspotentiale werden weitergeleitet und können selektiert werden (Reizüberflutung)
    • Kleine Erregungen können ausreichen, um einen ganzen Neuronenverband zu erregen
  12. Nennen Sie die Bestandteile des sensorischen Systems (Sinnensysteme).
    • Nozizeption - Schmerzempfindung
    • Somatoviszerale Sensibilität - Oberfläche, tiefen, viszerale Sensibilität
    • Visuelles System
    • Auditorisches System
    • Olfaktorisches System
    • Gustatorisches System

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