Test Anästhesie SS04_SS05.txt

Card Set Information

Author:
benX
ID:
226823
Filename:
Test Anästhesie SS04_SS05.txt
Updated:
2013-07-12 09:33:43
Tags:
Altklausuren Anästhesie
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SS2004 & SS2005
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  1. 1. Zur lungenprotektiven Beatmung gehören
    hoher PEEP und Atemzugvolumen bis 6 ml/kg.
  2. 2. Welches der genannten Medikamente ist bei Patienten/Innen mit Schock am ehesten für die Einleitung einer Allgemeinnarkose geeignet?

    Propofol
    Etomidate
    Thiopental
    Fentanyl
    Sevofluran
    • Propofol
    • Führt durch negative Wirkungen aufs Herzen und durch Vasodilatation zur Hypotonie
    • Etomidate
    • Etomidat ist kreislaufneutral!
    • Thiopental
    • Führt durch negative Wirkungen aufs Herzen und durch Vasodilatation zur Hypotonie
    • Fentanyl
    • Sevofluran
  3. 3. Das akute respiratorische Versagen ist bei Globalinsuffizienz gekennzeichnet durch
    Hypoxämie mit Hyperkapnie.
  4. 4. Das Monitoring für eine laparoskopische Cholezystektomie bei einem gesunden Patienten in Allgemeinanästhesie umfasst folgendes:

    invasive Blutdruckmessung Sauerstoffsättigung
    Blutgasanalyse
    ST-Streckenanalyse
    zentraler Venendruck
    • Sauerstoffsättigung
    • Das Standardmonitoring umfasst EKG, nichtinvasive Blutdruckmessung und Sauerstoffsättigungsmessung
  5. 5. Herr Müller soll sich einer Lymphknotenentnahme unterziehen, die unter Allgemeinanästhesie ambulant durchgeführt werden kann. Er ist 40 Jahre alt und hat keine Vorerkrankungen. Welche Voraussetzung ist zwingend erforderlich, damit Sie als Anästhesist mit der Durchführung der ambulanten Anästhesie einverstanden sind?
    Benennung einer verantwortlichen Begleitperson für den Heimweg
  6. 6. Risikofaktoren für postoperative Übelkeit und Erbrechen sind:
    Kinetosen
  7. 7. Ein Patient hat im Rahmen der Therapie eines akuten Volumenmangelschocks einen zentralen Venenkatheter über die Vena subclavia dextra erhalten. Aspirieren sie am distalen Schenkel des Katheters, so erhalten Sie bei korrekter Katheterlage Blut aus
    der oberen Hohlvene.
  8. 8. Bei welchem der folgenden Medikamente sollte eine Dauertherapie perioperativ möglichst fortgesetzt werden?
    • Propanolol
    • Beta-Blocker dürfen immer nur schleichend abgesetzt werden, da die ß-Rezeptodichte unter Betablockergabe hochgeregelt wurde
  9. 9. Herr Maier, 65 Jahre alt, muss sich wegen einer Prostatahypertrophie einer transurethralen Prostataresektion unterziehen. Er leidet an einer ausgeprägten, aber medikamentös gut eingestellten COPD und ist zur Zeit beschwerdefrei. Sie entschliessen sich als Anästhesistln zur Durchführung einer Spinalanästhesie für diesen Eingriff. Welche Voruntersuchungen sind vor der Anästhesie erforderlich?
    Ausführliche Blutungs- und Medikamentenanamnese
  10. 10. Sie wollen einen Patienten über ein Anästhesieverfahren für eine transurethrale Resektion der Prostata aufklären. Welcher Aspekt muss im Aufklärungsgespräch unbedingt berücksichtigt werden?
    Die Alternativen der Auswahl des Anästhesieverfahrens
  11. 11. In die Notaufnahme wird eine Patientin vom Notarztwagen gebracht, bei der seit einer Stunde Brustschmerzen sowie eine ausgeprägte Dyspnoe bestehen. Die Akren sind kühl-zyanotisch, die Halsvenen gestaut. Der gemessene Blutdruck beträgt 85/40, die Herzfrequenz 116/min. Welche hämodynamischen Parameter werden Sie erwarten:
    Herzzeitvolumen erniedrigt, systemischer Gefäßwiderstand erhöht, gemischtvenöse Sättigung erniedrigt
  12. 12. Bei Herrn Müller, 70 Jahre alt, besteht seit 25 Jahren ein arterieller Hypertonus. Vor 10 Jahren litt er vorübergehend an Angina pectoris bei körperlicher Belastung, seit Umstellung seiner Medikation ist er jedoch beschwerdefrei. Er soll sich jetzt einer laparoskopischen Cholecystektomie unterziehen. Sie planen als AnästhesistIn die Narkose für diesen Eingriff. Welche Befunde benötigen Sie zur Einschätzung des kardialen Risikos bei diesem Patienten vor der erforderlichen Allgemeinanästhesie?
    klinische Belastbarkeit und EKG
  13. 13. Wieviel Sauerstoff benötigt ein erwachsener Mensch in Ruhe pro Minute?
    • 0,25 Liter
    • Laut dem Silbernagel: 0,31 l/min O2-Aufnahme
  14. 14. Welche klinische Untersuchung ist bei einem 30-jährigen Patienten ohne besondere Vorerkrankungen vor einer geplanten Intubationsnarkose sinnvoll?
    • Einschätzung der Mallampati-Klassifikation
    • Mallampati-Klassifikation:
    • I: volle Sichtbarkeit des weichen Gaumens, der Uvula und der seitlichen Gaumenbögen
    • II: seitliche Gaumenbögen und Spitze der Uvula nicht mehr sichtbar
    • III: nur weicher Gaumen sichtbar und Uvulabasis
    • IV: nur harter Gaumen sichtbar
    • Erschwerte Intubation ist Grad 3 u. 4 nach Mallampati oder Mundöffnung < 4cm oder HWS Reklinationseinschränktung
  15. 15. Bei einem Patienten (75 Jahre, 70 kg, 170cm) mit positivem Schockindex (RR 85/40, Mitteldruck 55mmHg, Herzfrequenz 110/min) und einer Körpertemperatur von 38,6°C wird in Ruhe ein Herzzeitvolumen von 8,4 l/min gemessen. Diese Konstellation ist am ehesten vereinbar mit
    • der hyperdynamen Phase eines septischen Schocks.
    • In der Frühphase (hyperdyname Form) sind dabei der periphere Widerstand und die Differenz des Sauerstoffgehaltes zwischen venösem und arteriellem Blut deutlich erniedrigt, Blutdruck und ZVD normal oder nur wenig erniedrigt und die Haut ist warm, trocken und rosig. In der Folgephase (hypodyname Form) wird die Haut dann blass, feucht und kühl, Blutdruck, ZVD und Harnmenge nehmen ab und der periphere Widerstand sowie die Differenz des Sauerstoffgehaltes zwischen venösem und arteriellen Blut sind erhöht. aber...RR 85/40 ist doch nicht normal bzw "wenig erniedrigt"??? Aber die hyperdyname Phase des septischen Schocks ist die einzige Schockform mit erhöhtem HMV!
  16. 16. Sie haben die Aufgabe, bei Frau Meier, die vor 4 Tagen cholecystektomiert worden ist und bei der jetzt der Verdacht auf eine Unterlappenpneumonie rechts besteht, einen venösen Zugang zu legen und eine Antibiotikatherapie mit Cefuroxim zu beginnen. Kurz nach Infusionsbeginn klagt die Patientin über Luftnot, ist unruhig und beginnt zu zittern. Welche Diagnose ist die wahrscheinlichste?
    anaphylaktischer Schock
  17. 17. In der Notaufnahme ist ein 40-jähriger Patient mit offener Unterschenkelfraktur eingeliefert worden. Auf Befragen gibt der Patient an, an einer Refluxösophagitis auf dem Boden einer Hiatushernie zu leiden, sonst sind keine Vorerkrankungen bekannt. Eine Medikamenteneinnahme wird vom Patienten verneint. Der Patient hat vor 2 Stunden zuletzt ein Stück Kuchen gegessen. Welches Anästhesieverfahren ist in diesem Fall am ehesten geeignet?
    Spinalanästhesie
  18. 18. Die Medikamentenverwechslung ist eine der häufigsten Todesursachen während einer Narkose. Welche der folgenden Maßnahmen ist am geeignetsten, diese zu vermeiden?
    Beschriften aller Spritzen mit dem Medikamentennamen und der Menge.
  19. 19. Eine Patientin liegt mit einem septischen Schock auf einer Intensivstation. Es soll die gemischt-venöse Sauerstoffsättigung und das Herzzeitvolumen gemessen werden. Welcher der folgenden Katheter ist dazu erforderlich?
    Pulmonalarterienkatheter
  20. 20. Sie wollen einen Patienten nach einem Unfall mit Blutung und ausgeprägtem Volumenmangel behandeln. Welche der folgenden Substanzen ist ein kolloidales Volumenersatzmittel?
    Hydroxyethylstärke-Lösung 6%
  21. 21. Sie müssen in der Rettungsstelle einen ateminsuffizienten 65-jährigen Patienten im kardiogenen Schock intubieren. Im Eifer des Gefechtes sind Sie sich nicht sicher, ob der Tubus wirklich richtig liegt. Welches ist ein sicheres Kriterium für die endotracheale Intubation?
    endexpiratorisch messbares CO2

    andere sichere Zeichen: Bronchoskopie, Glottisinspektion, verzögerter Sättigungsabfall -> falsche Lage, rhythmische atemsynchrone Volumenänderungen des Beatmungsbeutels bei noch spontan atmendem Patienten
  22. 22. Sie wollen den Sauerstoffgehalt des arteriellen Blutes bestimmen. Für eine genaue Berechnung benötigen Sie die Parameter
    • Hämoglobinkonzentration, Sauerstoffsättigung, arterieller Sauerstoffpartialdruck und Laktat (angegeben in mmol/l).
    • Die O2-Konzentration ergibt sich aus: cO2 (ml O² / l00ml Blut) = [0.0138 x Hb (mg / dl) x Sättigung (%)] + [PO2 (mmHg) x 0.0031]. Dabei ist 0,0138 die den Einheiten angepasste Hüffner-Zahl und 0,0031 der Bunsensche Löslichkeitskoeffizient von O2. Bloß das Laktat ist irgendwie unsinnig...
    • Die ist doch immer gleich (1g Hämoglobin bindet 1,38ml O2)
  23. 23. In die Notaufnahme wird ein 45-jähriger Mann gebracht, der seit den Morgenstunden wiederholt kaffeesatzartig erbricht. Er wirkt zum Zeitpunkt der Aufnahme leicht verwirrt, die Haut ist kalt-marmoriert und kühl. Der gemessene Blutdruck beträgt 100/55, die Herzfrequenz 108/min. Welche weiteren diagnostischen Schritte sind erforderlich, um die Diagnose ,,Schock" zu stellen?
    keine weiteren Untersuchungen erforderlich; die Diagnose Volumenmangelschock ergibt sich aus dem klinischen Bild.
  24. 24. Ein 51-jähriger Patient kommt nach einer Operation der Nasennebenhöhlen in den Aufwachraum; nebenbefundlich ist ein Asthma bronchiale bekannt; auffallend ist darüber hinaus ein erhöhter S-Kreatininwert von 1,5 mg/dl (132,6 micromol/l). Welches der folgenden Analgetika eignet sich am besten zur postoperativen Basisschmerztherapie.
    Paracetamol
  25. 25. Welche der folgenden Zuordnungen zwischen spezifischen Schockformen und der jeweiligen Ursache ist richtig?
    kardiogener Schock – Lungenarterienembolie
  26. 26. Bei einem Patienten haben Sie den klinischen Verdacht auf einen Volumenmangelschock. Neben Blutdruck, Herzfrequenz und Rekapillarisierungszeit stützt welcher der folgenden Untersuchungsbefunde Ihren Verdacht am besten?
    • eingeschränkte oder fehlende Diurese
    • Wenn MAD unter 60mmHg fällt steigt langsam die Niere aus!
  27. 27. Herr Müller leidet seit vielen Jahren an einer kompensierten Herzinsuffizienz. Auf Befragen gibt er Luftnot nach einem Stockwerk Treppensteigen an. In welche Risikogruppe der ASA-Klassifikation würden Sie Herrn Müller eingruppieren?
    III

    • ASA 1: Normaler, gesunder Patient
    • ASA 2: Patient mit leichter Allgemeinerkrankung
    • ASA 3: Patient mit schwerer Allgemeinerkrankung
    • ASA 4: Patient mit schwerer Allgemeinerkrankung, die eine ständige Lebensbedrohung ist.
    • ASA 5: moribunder Patient, der ohne Operation voraussichtlich nicht überleben wird
    • ASA 6: hirntoter Patient, dessen Organe zur Organspende entnommen werden
  28. 28. Zur Einschätzung, ob ein globales Missverhältnis zwischen Sauerstoffangebot und Sauerstoffbedarf besteht, ist welcher der gegebenen Parameter am ehesten geeignet?
    Serum-Laktat
  29. 29. Welche systemische Analgetikakombination zur postoperativen Schmerztherapie ist sinnvoll?
    Metamizol und Dipidolor
  30. 1. Welcher der folgenden Befunde beschreibt ein Kriterium der Glaskow-Coma-scale?
    • streckt auf Schmerzreiz die Extremitäten
    • Der GCS prüft das Bewußtsein eines Patienten über die Parameter Augenöffnung, Verbale Kommunikation und Motorische Reaktion. Es werden Punkte einzeln für jede Rubrik vergeben und anschließend addiert. Die maximale Punktzahl ist 15 (bei vollem Bewußtsein) die minimale Punktzahl ist 3 (tod oder tiefes Koma). Ab einem GCS von <=8 sollte eine endotracheale Intubation wegen der erloschenen Schutzreflexe in Betracht gezogen werden.
  31. 2. Das akute respiratorische Versagen ist bei Globalinsuffizienz gekennzeichnet durch
    Hypoxämie mit Hyperkapnie.
  32. 3. Benennen Sie die sinnvollste Medikamentenkombination zur Aufrechterhaltung einer Allgemeinanästhesie über 2 Stunden, bei einer 55 jährigen Patientin mit einer bisher unkomplizierten koronaren Herzkrankheit.
    • Isofluran und Fentanyl
    • Isofluran ist ein volatiles Anästhetikum zur Narkoseaufrechterhaltung. Fentanyl ist ein Opioid zur Analgesie.
    • Etomidat ist ein Hypnotikum zur Narkoseeinleitung, das kreislaufneutral ist. Fentanyl ist ein Analgetikum --- warum nicht ? bei ner KHK sollte man doch immer etwas vorsichtiger sein auch wenn bisher unkompliziert! war auch die Begründung warum es in der SS04 Klausur richtig war! wäre schön, wenn bei gleichen Fragen dann auch immer die gleiche Antwort richtig ist... Laut Vorlesung wird Etomidat bei kardialen Risikopatienten als Einleitungshypnotikum verwendet. Für die Allgemeinanästhesie dann aber Propofol oder volatiles A.
  33. 4. Sie werden im Notdienst zu einem 65-jährigen bewusstlosen Patienten gerufen. Seine Frau berichtet, dass er zuvor über heftige Kopfschmerzen und Schwindel geklagt hatte. Bei der Untersuchung zeigt der Patient lediglich ungezielte Reaktionen auf Schmerzreiz. Welche Art der Atemwegssicherung wählen Sie?
    • endotrachealer Tubus, Typ Magill
    • Da unbekannt ist ob der Patient nüchtern ist, besteht bei einem GCS von 4 eine aktue Aspirationsgefahr! -> nur so nebenbei, die GCS wäre dann aber nicht 4 sondern 4+1+1=6
  34. 5. Bei einer 28-jährigen Erstgebärenden muss in der 32.Schwangerschaftswoche auf Grund einer kindlichen Indikation ein sofortiger Notfall-Kaiserschnitt durchgeführt werden. Welche Anästhesietechnik sollte primär bei dieser Patientin eingesetzt werden?
    Eine Intubationsnarkose
  35. 6. Sie wollen einen Patienten über ein Anästhesieverfahren für eine transurethrale Resektion der Prostata aufklären. Welcher Aspekt muss im Aufklärungsgespräch unbedingt berücksichtigt werden?
    Die Alternativen der Auswahl des Anästhesieverfahrens
  36. 7. Welches ist das Medikament der ersten Wahl bei einer allergischen Reaktion mit Schock und Bronchospasmus?
    • Adrenalin
    • Die Therapie bei einem anaphylaktischen Schock ist folgende:- Antigenzufuhr stoppen- Schocklagerung- O2- Adrenalin- Prednisolon 500mg i.v.- H1- und H2-Antagonisten
  37. 8. Bei einer schweren Lungenarterienembolie
    kommt es zu einer erhöhten Totraumventilation
  38. 9. Die Medikamentenverwechslung ist eine der häufigsten Todesursachen während der Narkose. Welche der folgenden Maßnahmen ist am geeignetsten, diese zu vermeiden?
    Beschriften aller Spritzen mit dem Medikamentennamen und der Menge.
  39. 10. Das Monitoring für eine laparoskopische Cholezystektomie bei einem gesunden Patienten in Allgemeinanästhesie umfasst folgendes:
    Sauerstoffsättigung
  40. 11. Sie wollen einen Patienten mit ausgeprägtem Volumenmangel behandeln. Welche der folgenden Substanzen hat bei der Gabe von äquivalenten Volumenmengen den größten Volumeneffekt?
    NaCl 7,5% in HES 6%
  41. 12. Eine Patientin liegt mit einem septischen Schock auf der Intensivstation. Es soll die gemischt-venöse Sauerstoffsättigung und das Herzminutenvolumen gemessen werden. Welche der folgenden Katheter ist dazu erforderlich?
    Pulmonalarterienkatheter
  42. 13. Ein 62 jähriger Gastwirt wird einer Hallux-valgus-Operation unterzogen. Nebenbefundlich hat er seit Jahre eine koronare Herzerkrankung und ein Vorhofflimmern. Er möchte während des Eingriffs wach bleiben. Es eignet sich
    Spinalanästhesie
  43. 14. Wie können Sie die Ventilation eines Patienten in Allgemeinanästhesie sicherstellen?
    • Maskenbeatmung
    • einzig richtige Antwortmöglichkeit bei Allgemeinanästhesie. Güdel/Wendl ist ein Frage der postoperativen Atemwegssicherung (oder in Notfallsituationen; bei Maskenbeatmungsschwierigkeiten), hier steht aber intraoperativ - eine Maskenbeatmung geht auch ohne Güdel suffizient, dazu siehe C-Handgriff. Eine Maskenbeatmung wird vor allem für Kurznarkosen angewendet, z.B. zur Kardioversion, Behebung einer Gelenkluxation, etc....
  44. 15. An welchen Parameter einer arteriellen Blutgasanalyse passen Sie primär das Atemminutenvolumen eines Respirators an?
    PaCO2
  45. 16. Bei Herrn Müller, 70 JAhre alt, besteht seit 25 Jahren ein arterieller Hyapertonus. Vor 10 Jahren litt er vorübergehend an Angina pectoris bei körperlicher Belastung, seit Umstellung seiner Medikation ist er jedoch beschwerdefrei. Er soll sich jetzt einer laparoskopischen Cholecystektomie unterziehen. Sie planen als Anästhesist/Anästhesistin die Narkose für diesen Eingriff. Welche Befunde benötigen Sie zur Einschätzung des kardialen Risikos bei diesem Patienten vor der erforderlichen Allgemeinanästhesie?
    klinischen Belastbarkeit und EKG
  46. 17. Sie begleiten die Chefarztvisite auf einer Intensivstation. Dort wird ein Patient im septischen Schock behandelt. Das Kreislaufmonitoring umfasst auch einen Pulmonalarterienkatheter. Welcher der folgenden Parameter kann mit dem Pulmonalarterienkatheter gemessen werden und hilft Ihnen am ehesten bei der Einschätzung, ob bei dem Patienten ein globales Missverhältnis von Sauerstoffangebot und -bedarf vorliegt?
    gemischt-venöse Sauerstoffsättigung
  47. 18. Eine 34-jährige Patientin wird 3 Tage nach einer ambulant durchgeführten Knie-Arthroskopie mit den folgenden Symptome in der Ersten Hilfe vorstellig: leichte Benommenheit, Körpertemperatur 35,2°C rektal, Atemfrequenz 32/min, SaO2 94%, Leukozyten 2.000/n. Was ist Ihre Verdachtsdiagnose?
    beginnende Sepsis

    Def. Herold: Sepsis = SIRS durch Infektion...  hier eher SIRS-Symptomatik -und dementsprechend Verdachtsdiagnose Sepsis

    Klinik bei Lungenarterienembolie = LAE: Akut einsetzende Symptomatik (wobei die einzelnen Symptome eine niedrige Spezifität haben):  Dyspnoe/Tachypnoe und Tachykardie (90 %); Thoraxschmerzen (70 %), ev. infradiaphragmale Schmerzprojektion; Angst, Beklemmungsgefühl (60 %); Husten, auskultatorisch RGs (50 %); Hämoptysen (10 %); Schweißausbruch (30 %); Synkope, Schock (15 %)
  48. 19. Eine adipöse 65-jährige Frau hat eine Koxarthrose rechts und soll eine Endoprothese erhalten. Sie hat größte Angst vor einer Allgemeinanästhesie. Als Anästhesieverfahren eignet sich:
    Spinalanästhesie
  49. 20. Welcher der folgenden Befunde stellt eine sofortige Intubationsindikation dar?
    GlasKow-Coma-Scale (GCS) 3
  50. 21. Welche systemische Analgetikakombination zur postoperativen Schmerztherapie ist sinnvoll:
    Metamizol und Piritramid
  51. 22. In die Notaufnahme ist ein 40-jähriger Patient mit offener Unterschenkelfraktur eingeliefert worden. Auf Befragen gibt der Patient an, an einer Refluxösophagitis auf dem Boden einer Hiatushernie zu leiden, sonst sind keine Vorerkrankungen bekannt. Eine Medikamenteneinnahme wird vom Patienten verneint. Der Patient hat vor 2 Stunden zuletzt ein Stück Kuchen gegessen. Welches Anästhesieverfahren ist in diesem Fall am ehesten geeignet?
    Spinalanästhesie
  52. 23. Zeichen einer richtig angelegten Periduralanästhesie in Höhe L1/L2 ist:
    subjektives Wärmeempfinden an den Füßen
  53. 24. Eine auffallend trockene Haut bei einem 72jährigen komatösen Patienten spricht für das Vorliegen
    eines hyperosmolaren Komas
  54. 25. Welche Befundkonstellation gilt als „Leitsymptom" des Schocks.
    Tachykardie und Hypotension
  55. 26. Nach Einleitung einet Allgemeinanästhesie eignet sich welches Medikament kombiniert mit volatilen Anästhetika besonders zur Aufrechterhaltung einer Allgemeinanästhesie?
    Opioide
  56. 27. Ein 51 jähriger Patient kommt nach einer Operation der Nasennebenhöhlen in den Aufwachraum; nebenbefundlich ist ein Asthma bronchiale bekannt; auffallend ist darüberhinaus ein erhöhter Serum-Kreatininwert von 1,5 mg/dl (132,6 /μmol/l) Welches der folgenden Analgetika eignet sich am besten zur postoperativen Basisschmerztherapie.
    Paracetamol
  57. 28. Bei versehentlicher intraarterieller Injektion von Thiopental muss mit folgender Komplikation gerechnet werden?
    Nekrose des distalen Anteils der betroffenen Extremität

    nach Larsen-Anästhesie: "Die versehentliche intraarterielle Injektion eines Barbiturats führt zu Gefäßspasmen und heftigem Schmerz, der abwärts in den Arm einschießt. Es entwickelt sich zumeist ein ausgeprägter Spasmus der Arterie mit distaler Pulslosigkeit und Zyanose, Gangrän und irreversibler Nervenschädigung"
  58. 29. Ein 15-jähriger gesunder Junge sieht an zu einer geplanten Zirkumzision in Allgemeinanästhesie. Für die Anästhesie benötigen Sie:
    keine weiteren Tests.
  59. 30. Risikofaktoren für postoparative Übelkeit und Erbrechen sind:
    Kinetosen

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