Urologie

Card Set Information

Author:
Marizzle
ID:
227378
Filename:
Urologie
Updated:
2013-07-17 12:48:43
Tags:
Charite Urologie Altklausuren
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bis WS 12/13
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  1. Im Zusammenhang mit einem linksseitigen paranephritischen Abszess kommen vor:

    1. Schonbeugung Hüfte links
    2. Zwerchfellhochstand links
    3. Peritonealreizung
    4. Klopfempfindlichkeit Nierenlager links
    5. Vorwölbung und Hautrötung im Kostovertebralwinkel links
    alle richtig
  2. Das Prostata-Ca metastasiert vor allem in:

    Lunge
    Leber
    Skelett
    Blase per continuatem
    Milz
    Skelett
  3. Die klassische Indikation zur Nierenbeckenplastik ist:

    retroperitoneale Fibrose
    parapelvine Zyste
    Megaureter
    pyeloureterale Stenose
    Hufeisenniere
    pyeloureterale Stenose
  4. Welches ist die wichtigste diagnostische Maßnahme bei einem Pat. mit Hämaturie?

    Nierenangiographie
    Isotopennephrographie
    retrograde Pyelographie
    Katheterismus der Blase
    Urethrozystoskopie
    Urethrozystoskopie
  5. Welche diagnostische Maßnahme ist bei Verdacht auf einen Blasentumor angezeigt?

    Zystographie
    Urographie
    Zystoskopie
    bimanuelle rektale Untersuchung
    Lymphangiographie
    Zystoskopie
  6. Ein 21-jähriger Pat. wurde mit einem
    schweren Beckentrauma in die Rettungsstelle eingeliefert. Die
    Erstversorgung ist bereits erfolgt. Neben Hautabschürfungen über der
    linken Beckenschaufel und einem deutlich auslösbaren
    Beckenkompressionsschmerz entdecken Sie Blut, welches aus der Urethra
    tropft. Eine Spontanmiktion ist nicht möglich. Mit welcher Untersuchung
    sichern Sie die Diagnose einer Harnröhrenverletzung?

    Ausscheidungsurographie
    Sono
    Uretrhrozystoskopie
    retrograde Urethrographie
    CT
    retrograde Urethrographie
  7. Eine 38 - jährige Pat. klagt ein Jahr nach
    der Geburt ihres 3. Kindes über gehäufte, unwillkürliche Harnabgänge,
    die z. B. in Zusammenhang mit körperlichen Belastungen und beim Husten
    auftreten. Die Vorgeschichte und Symptomatik sprechen am ehesten für:

    Überlaufinkontinenz
    Reflexinkontinenz
    Urge (Drang-) Inkontinenz
    Stressinkontinenz
    extraurethrale Inkontinenz
    Stressinkontinenz
  8. Welcher der genannten Hodentumoren zeichnet sich durch eine ausgesprochen gute Strahlenempfindlichkeit aus?

    Seminom
    Teratom
    Leydigzelltumor
    Sertolizelltumor
    Orchioblastom
    Seminom
  9. Welche der nachfolgenden Erkrankungen werden zu den Ursachen des postrenalen Nierenversagens gerechnet?

    1. Hypovolämischer Schock
    2. Prostata-Ca
    3. Crush-Syndrom
    4. Retroperitoneale Fibrose
    2 und 4 richtig
  10. Unter Algurie versteht man:

    schmerzhaftes Wasserlassen
    nächtliches Wasserlassen
    erschwertes Wasserlassen
    Unvermögen, Wasser zu lassen
    häufiges Wasserlassen
    • schmerzhaftes Wasserlassen
    • v. gr. algos - Schmerz und ouron - Harn
  11. Das Prostata-Ca wird diagnostisch gesichert mittels:

    rektaler Palpation
    Bestimmung der PSA (Prostataspezifisches Antigen) im Serum
    CT
    Urethrozystoskopie der prostatischen Harnröhre
    Feinnadelbiopsie
    Feinnadelbiopsie
  12. Welche Untersuchungen spielen in der Diagnostik von Fertilitätsstörungen des Mannes eine Rolle:

    1. Spermiogramm
    2. Bestimmung von FSH im Serum
    3. Bestimmung von Testosteron im Serum,
    4. Bestimmung von LH im Serum
    5. Hodenbiopsie
    1 - 5 alle richtig
  13. Die PSA-Bestimmung dient in der Urologie zur/zum:

    Fertilitätsabklärung
    Verlaufs- und Therapiekontrolle des Prostatakarzinoms
    nachweis von Schistosoma haematobium (Erreger der Blasenbilharziose)
    diagnostische Sicherung eiens paranephritischen Abszesses
    Beurteilung der Androgenproduktion
    Verlaufs- und Therapiekontrolle des Prostatakarzinoms
  14. Wann ist die Behandlung der Lageanomalie des Hodens zur Verminderung von Funktionsstörungen erforderlich?

    vor Abschluss des 1. Lebensjahres
    vor Abschluss des 2. Lebensjahres
    zwischen dem 5. und 10. Lj
    unmittelbar vor der Pubertät
    unmittelbar mit Ende der Pubertät
    vor Abschluss des 1. Lebensjahres
  15. Was trifft für die knotige Prostatahyperplasie zu?

    1. Sie entsteht durch Hyperplasie der sog. paraurethralen Drüsen und der akzessorischen Drüsen am Eingang der Urethra.
    2. Die feste Konsistenz beruht auf der Hyperplasie des fibromuskulären Zwischengewebes
    3. Sie ist im Wesentlichen Folge der Östrogenstimulation bei verminderter Androgenwirkung.
    4. Sie kann eine Hydronephrose verursachen.
    1 - 4 alle richtig
  16. Als Zeichen der Transplantatabstoßung nach Nierentransplantation kommen vor:

    1. Vergrößerung des Transplantats
    2. Fieber
    3. Abnahme der Urinmenge
    4. Blutdruckanstieg
    5. Körpergewichtszunahme
    alle richtig
  17. Bei der akuten unkomplizierten Zystitis der jungen Frau wird als Erreger am häufigsten gefunden:

    Staphylococcus aureus
    E. coli
    Streptococcus faecalis
    Proteus vulgaris
    Pseudomonas aeruginosa
    E. coli
  18. Eine sogenannte "signifikante Bakteriurie" liegt vor beim Nachweis von:

    10 hoch 2 Keimen/ ml im Urin
    Bakterien im Urinsediment
    Trichomonaden im Urin
    10 hoch 6 Keimen/ml im Mittelstrahlurin
    Bakterien im Urethralbereich
    10 hoch 5 = Kass'sche Zahl
  19. Welche Therapieformen stehen beim Prostata-Ca zur Verfügung:

    1. radikale Prastatektomie
    2. Behandlung mit ionisierender Bestrahlung
    3. Hormonbehandlung/Orchiektomie
    4. zytostatische Therapie
    alle richtig
  20. Im Rahmen der Urolithiasis sind zahlreiche
    Faktoren von pathogenetischer Relevanz. Der Harnwegsinfekt mit
    ureasepositiven Bakterien hat in erster Linie Bedeutung für die
    Entstehung von:

    Magnesiumammoniumphosphatsteinen
    reinen Harnsäuresteinen
    Zystinsteinen
    Xanthinsteinen
    Kalziumoxalatsteinen
    Magnesiumammoniumphosphatsteinen
  21. Die Therapie/das Vorgehen der Wahl bei
    einem 60-jährigen Pat. in gutem Allgemeinzustand mit lokal begrenztem,
    nicht metastasierten 5 x 7 cm durchmessenden Nierenzellkarzinom ist:

    aufgrund der hohen Rate an Spontanremissionen die Verlaufskontrolle
    Embolisation der Niere
    systemische Cisplatin-basierte Chemotherapie
    Nephrektomie
    Therapie mit ionisierenden Strahlen
    Nephrektomie
  22. Bei einem 66-jährigen Mann stellen Sie
    palpatorisch und perkutorisch eine volle Harnblase fest. Der Pat. leidet
    unter quälendem Harndrang. Beim Versuch der transurethralen
    Katheterisierung stoßen Sie auf einen Harnröhrenwiderstand, der sich mit
    sanftem Druck nicht überwinden lässt. Wie verhält man sich jetzt am
    besten?

    Katheterisierung wird forciert weitergeführt
    Katheterisierungsversuch wird abgebrochen und Pat. zur Urethroskopie in Klinik eingewiesen
    Es wird eine suprapubische Entlastungspunktion der Harnblase durchgeführt.
    Vor einem weiteren Katheterisierungsversuch wird die Harnröhre mit einem Metallbougie schonend aufbougiert.
    Es wird eine suprapubische Entlastungspunktion der Harnblase durchgeführt.
  23. "Physiologische Engen" des Ureters, an denen Uretersteine bevorzugt eingeklemmt werden, liegen:

    1. am Abgang des harnleiters aus dem Nierenbecken
    2. an der Unterkreuzung der Vasa testicularis bzw. ovarica uaf dem M. psoas
    3. am Beckeneingang an der Überkreuzung der V. iliaca communica bzw. iliaca externa
    4. im kleinen Becken an der Unterkreuzung der A. uterina bzw. des D. deferens
    5. intramural im Verlauf durch die Wand der Harnblase
    1, 3 und 5 richtig

    • --> laut Prometheus:
    • Passage des unteren Nierenpols (Pars abdominalis)
    • Unterkreuzung der Vasa testicularis/ovarica ggf. Ureterenge
    • Überkreuzung der Vasa iliaca externa (Pars pelvica)
    • Durchtritt durch die Wand der Harnblase (Pars intramuralis)
  24. Zur Restharnbestimmung sollte heutzutage folgende diagnostische Maßnahme vorzugsweise eingesetzt werden:

    katheterisierung nach Miktion
    Harnblasenperkussion
    Ultraschalluntersuchung der Harnblase nach Miktion
    Bimanuelle abdominorektale Untersuchung
    retrograde Zystourethrographie
    Ultraschalluntersuchung der Harnblase nach Miktion
  25. Das Symptom "Pollakisurie" kann Ausdruck sein eines/einer

    1. akuten Cystitis
    2. Prostataadenoms
    3. Harnröhrenstenose
    4. Blasentumor
    alle richtig
  26. Von den aufgeführten malignen Tumoren ist beim Mann zwischen dem 20. und 40 Lebensjahr der häufigste:
    Harnblasen-Ca
    Bronchial-Ca
    primäres Nierenzell-Ca
    Keimzelltumor des Hodens
    Prostata-Ca
    Keimzelltumor des Hodens
  27. Ein 41-jähriger Pat. klagt über eine seit 2
    Tagen zunehmende schmerzhafte Schwellung der rechten Skrotalhälfte.
    Seit einem Tag habe der Fieber bis 38,5 ° C. Befund: Die rechte
    Skrotalhälfte ist angeschwollen und die äußere Haut hochrot. Hinter dem
    Hoden ist eine stark druckschmerzhafte Schwellung tastbar. Das Anheben
    des Hodens wird als Erleichterung empfunden. Ein Ausfluss aus der
    Harnröhre liegt nicht vor. Welche der Diagnosen trifft am ehesten zu?
    Orchitis
    Epididymitis
    Samenstrangtorsion
    Hodentumor
    genuine Hydrocele funiculi spermatici
    Epididymitis
  28. Bei dem 63-jährigen Mann hat in den
    letzten Monaten eine benigne Prostatahyperplasie (BPH) Beschwerden
    verursacht. Anamnestisch berichtet er von verzögertem Miktionsbeginn,
    Harnstrahlabschwächung, Pollakisurie und Nykturie. Sonographisch wird
    ein Restharnvolumen von 50 ml bestimmt, eine Harnstauung der oberen
    Harnwege besteht nicht. Ansonsten ist der Pat. gesund. Der behandelnde
    Arzt klärt ihn über die unterschiedlichen Behandlungskonzepte der BPH
    auf, die Entscheidung fällt zu Gunsten einer medikamentösen
    BPH-Therapie. Welche der angegebenen Maßnahmen kommt dazu in erster
    Linie in Betracht? Die Gabe von

    Alpha - 1 - Adrenorezeptor-Antagonisten
    Dihydrotestosteron
    Ifosfamid
    Östrogen
    Prostaglandin E1
    Alpha - 1 - Adrenorezeptor-Antagonisten

    -> Alpha1-Antagonisten und 5-Alpha-Reduktasehemmer (Finasterid)
  29. Das Hauptsymptom von Blasentumoren ist:

    Pollakisurie
    Harnverhalt
    steriele Leukozyturie
    Hämaturie
    Schmerzen beim Wasserlassen
    Hämaturie
  30. Sie werden zu einem 72-jährigen Pat.
    gerufen, bei dem Sie palpatorisch einen Unterbauchtumor feststellen. Der
    Pat. ist sehr unruhig und klagt über krampfartige Schmerzen im Bereich
    des gesamten Unterbauches. Welche ist die wahrscheinlichste Ursache für
    diese Symptomatik?

    Prostata-Ca (mit Harnverhalt)
    perforierte Altersappendizitis
    Mesenterialinfarkt
    Hodentorsion
    Prostata-Ca

    Gefüllte Blase bei subvesikaler Obstruktion?
  31. Die primären Metastasen von Hodentumoren sind am häufigsten in (im)

    Skelett
    Lunge
    Leistenlymphknoten
    den paraaortalen Lymphknoten im Nierenhilusbereich
    den parailiakalen Lymphknoten
    den paraaortalen Lymphknoten im Nierenhilusbereich
  32. Welche der nachfolgenden Erkrankungen werden zu den Ursachen des postrenalen Nierenversagens gerechnet?

    hypovolämischer Schock
    Prostata-Ca
    Crush-Syndrom
    Nierenarterienstenose
    Prostata-Ca
  33. Bei welchem Befund handelt es sich um eine Penisfraktur?

    zirkulärer Vorhautabriss von der Glans penis
    Zerreißung der Fascia cremasterica
    Ruptur der Tunica albuginea am Penisschwellkörper
    Einriss der Fascia spermatica externa
    Ruptur der Tunica albuginea am Penisschwellkörper
  34. Wegen rascher Ermüdung, Appetitmangel und
    einer Wachstumsstörung erfolgte die Allgemeinuntersuchung eines
    8-jährigen Jungen. Sonographisch finden sich im Bereich der Nieren große
    liquide Hohlräume, eine starke Reduzierung des Nierenparenchyms sowie
    eine Dilatation beider Harnleiter. Die Harnblase bleibt nach der Miktion
    mit ca. 400 ml gefüllt. Zur Anamnese wird von der Mutter weiter
    angegeben, dass sich der Junge schon als Kleinkind bei der Miktion
    anstrengen musste. An welches Krankheitsbild denken Sie zuerst?

    bilaterale polyzystische Nieren
    chronische Harnstauung infolge Urethralklappe
    kongenitale Ureterabgangsstenosen beidseits
    primäre Megaloureteren
    chronische Harnstauung infolge Urethralklappe
  35. Welche der nachfolgend genannten Nierensteine können durch eine konsequente Alkalisierung des Harns am ehesten aufgelöst werden?
    Cystinsteine
    Magnesium-Ammoniumphosphatsteine
    Kalziumphosphatsteine
    Harnsäuresteine
    Kalziumoxalatsteine
    Harnsäuresteine
  36. Unter einer Urge-Inkontinenz versteht man

    -einen aktiven Harnverlust bein intaktem Harnröhrenverschlussmechanismus
    -passiven Harnverlust unter Belastung bei insuffizientem  Harnröhrenverschlussmechanismus
    -passiven Harnverlust bei großen Restharnmengen (Überlaufblase)
    -Urinabgang durch Kanäle außerhalt der Harnröhre
    -passiven Urinabgang, der mit keinem Harndrangsgefühl verbunden ist
    aktiven Harnverlust bein intaktem Harnröhrenverschlussmechanismus
  37. Eine asymptomatische Bakteriurie (Keimzahl 100 000/ml) in der Schwangerschaft

    -sollte besser nicht gehandelt werden, da die Gefahr einer medikamentösen Schädigung des Kindes besteht
    -muss grundsätzlich behandelt werden
    -muss sofort nach der Entbindung behandelt werden
    -hat keine klinische Bedeutung
    muss grundsätzlich behandelt werden
  38. Bei einem 18 Monate altem Jungen lässt
    sich das Präputium nur so weit zurückschieben, dass der Meatus urethrae
    frei sichtbar wird. Die richtige Beratung der Eltern ist folgende:

    Es handelt sich um eine Verklebung der Vorhaut, Lösung und vorsichtiges dehnen mit einer Knopfsonde sind angezeigt.
    eine Zirkumzision zur Vermeidung von Balanitiden ist angezeigt.
    Entspricht im Alter von 18 Monaten einem Normalbefund, eine Behandlung ist nicht erforderlich.
    Dehnung der Vorhaut durch vorsichtiges Zurückstreifen im warmen Bad ist angezeigt.
    Fehlbildung; Korrektur vor dem Schuleintritt ist angezeigt, Lageanomalien des Hodens
    Entspricht im Alter von 18 Monaten einem Normalbefund, eine Behandlung ist nicht erforderlich.
  39. In der Rettungsstelle werden Sie zu einem
    53-jährigen Pat. mit einem stumpfen Bauchtrauma gerufen. Sie sollen
    überprüfen, ob Harnorgane ebenfalls verletzt worden sind. Welche der
    vorgeschlagenen diagnostischen Maßnahmen wird im allgemeinen zuerst
    durchgeführt?

    CT
    Sono
    retrograde Pyelographie
    Urethrozystoskopie
    Sono
  40. Rezidivierende, therapierefraktäre Blasenentzündungen können verursacht werden durch:

    Blasentumore
    Nebenhodenentzündung
    Meagaureter
    Nierenzellkarzinome
    Meagaureter
  41. Welche Aussage zum oberflächigen Blasenkarzinom ist richtig?

    -Rezidive von Blasenkarzinom nach alleiniger transurethraler Resektion werden bei weniger als 20% der Patienten festgestellt
    -Die Rezidivgefahr steigt mit zunehmender Entdifferenzierung des Malignoms
    -Das carcinoma in situ (CIS) hat keinen Einfluß auf die Rezidivrate
    -Ein Rezidiv erhöht nicht die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten eines neuen Rezidivs
    Die Rezidivgefahr steigt mit zunehmender Entdifferenzierung des Malignoms
  42. Das Peniskarzinom ist mit ca. 0,5% ein
    seltenes Malignom. Eine der folgenden Krankheitsbilder ist eine
    Präkanzerose des Peniskarzinoms:

    Lymphogranuloma venerum
    Balanitis xerotica obliterans
    Infektion mit dem Herpes simplex Virus Typ 2
    Condylomata acuminata
    Balanitis xerotica obliterans (= Lichen sclerosus)
  43. Welches der folgenden Symptome ist typisch für die entsprechende Tumorentität:

    Mikroalbuminurie beim Blasenkarzinom
    Knochenschmerzen beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom
    Schmerzlose Schwellung der inguinalen Lymphknoten beim Hodentumor
    Fieber beim Blasentumor
    Knochenschmerzen beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom
  44. elche der Therapieform wird beim metastasierten Prostatakarzinom als Standardtherapie eingesetzt:

    medikamentöse antiandrogene Hormontherapie und / oder operative Orchiektomie beidseits
    radikale Prostatektomie
    Therapie mit ionisierende Bestrahlung (lokale Bestrahlung der Prostataloge)
    transurethrale Resektion der Prostata
    medikamentöse antiandrogene Hormontherapie und / oder operative Orchiektomie beidseits
  45. In den Tagen nach einer
    Nierentransplantation kann eine akute Abstoßungsreaktion eintreten.
    Welches der folgenden Symptome ist ein Zeichen einer Abstoßungsreaktion?
    Abfall der Hämoglobins im Blut des Emfängers
    Blutdruckabfall
    Abnahme der Urinmengen
    Verkleinerung des Transplantates (Bestimmung durch Ultraschall)
    Abnahme der Urinmengen
  46. Welche Aussage zur Harnsteinerkrankung ist richtig:

    Harnsteinerkrankungen haben eine hohe Rezidivrate
    die Kausalgenese der meisten Harnsteinerkrankungen ist sicher geklärt
    Infekt- und Harnsäuresteine entstehen nur unter stark alkalischen pH-Werten
    Nebenschilddrüsenadenome verursachen weniger als l % aller Harnsteine
    Bei der renalen tubulären Azidose kann der Urin-pH spontan nicht über 6 angehoben werden
    Harnsteinerkrankungen haben eine hohe Rezidivrate
  47. Welche Aussage ist richtig? Die radikale
    Zystektomie (Zystoprostatovesikulektomie beim Mann) mit Harnableitung
    bei kurativer Zielsetzung wird typischerweise durchgerührt:

    beim muskelinvasiven Blasentumor ohne Nachweis von Fernmetastasen
    beim Ertsbefund eines multifokalen, oberflächigen Blasentumor
    beim metastasierten Blasentumor
    bei der Erstdiagnose eines oberflächigen Blasenkarzinoms
    beim muskelinvasiven Blasentumor ohne Nachweis von Fernmetastasen
  48. Welche Aussage zur Urosepsis bzw. zum septischen Schock ist die richtige Antwort?

    -Die Mortalität des septischen Schocks liegt zwischen 10 und 20%
    -Der plötzliche Abfall der Leukozytenkonzentration im Blut ist im Rahmen einer septischen Situation eine paraklinische Auffälligkeit und ein Zeichen für die Normalisierung des Zustandes des
    Patienten
    -Die Urosepsis erfolgt in der Regel unter Beteiligung einer oder beider Nieren
    -die Urosepsis wird meist durch exotoxinbildende, gram-positive Erreger ausgelöst
    -im Rahmen einer Urosepsis sind andere Organsystem meistens nicht beteiligt
    Die Urosepsis erfolgt in der Regel unter Beteiligung einer oder beider Nieren
  49. Eine erste Episode einer akuten bakteriellen Zystitis sollte kurzfristig abgeklärt werden bei:

    Jungen Männern
    Älteren Frauen
    Jungen Frauen
    Jungen und älteren Frauen
    Jungen Männern
  50. Blasenwandfaktoren:

    Begünstigen die bakterielle Vermehrung
    Spielen keine Rolle bei einem Harnwegsinfekt
    Sind nur bei katheterisierten Patienten wichtig
    Sind wichtig als Schutz gegen Harnwegsinfektionen
    Sind wichtig als Schutz gegen Harnwegsinfektionen
  51. Welches Hormon erhöht die α-Rezeptorendichte in der Urethra?

    LHRH
    Dihydrotestosteron
    Testosteron
    Östrogen
    Östrogen
  52. Was ist die häufigste Ursache eines Nierentransplantatversagens?

    Akute Abstoßung
    Chronische Transplantationsdysfunktion
    Zytomegalievirus (Re)-Infektion
    Arteriosklerose
    Chronische Transplantationsdysfunktion
  53. Subvesikale Obstruktion, beide Uretheren gestaut. Primäre Therapie?
    Suprapubische Vesikostomie
  54. Wodurch werden perforierende Verletzungen des Hodens am effektivsten behandelt?

    Inguinale Orchidektomie
    Tunikarekonstruktion
    Hodenteilresektion
    Skrotale Orchidektomie
    Konservatives Vorgehen
    Tunikarekonstruktion
  55. Welche Untersuchung dient dem Nachweis eines vesiko-ureteralen Reflux (VUR)?

    Tonometrie der Blase
    MR-Urogramm
    Sonographie der Blase
    Miktionszysturethrogramm
    Nierenfunktionsszintigrafie
    Miktionszysturethrogramm
  56. Es stellt sich ein 20-jähriger Patient mit
    einer sonographisch nachgewiesenen asymptomatischen Nierenbeckenektasie
    Grad II bei Ihnen vor. Die Sonographie ist im Rahmen der
    Musterungsuntersuchung bei der Bundeswehr durchgeführt worden. Das
    Kreatinin im Serum ist mit 1,5 mg/dl erhöht. Der U-Stix ist unauffällig.
    Welche mögliche Ursache kommt dafür am ehesten in Frage?

    Infundibulumstein der Niere
    Aberrierendes Polgefäß der Niere
    im Stadium pT3 cN0 cM0 S2
    Lokal fortgeschrittenes Prostatakarzinom
    Blasentumor
    Infundibulumstein der Niere
  57. Die Urosonografie ergibt zufallsbefundlich
    bei einem asymptomatischen 3-jährigen Knaben eine dezente
    Parenchymrarefizierung nebst isolierter Ektasie III des rechten
    Nierenbeckenkelchsystems. Welches Vorgehen ist indiziert?

    Sonografiekontrolle in 3 Monaten
    Miktionszysturethrogramm
    Nierensequenzszintigrafie
    Nierensequenzszintigrafie und MiktionszysturethrogrammMR-Urogramm
    Nierensequenzszintigrafie und Miktionszysturethrogramm
  58. Was ist ein prognostischer Risikofaktor für okkulte Metastasen beim Seminom im klinischen Stadium I ?

    Tumorgröße des Hodentumors >2cm
    Lymphgefäßeinbruch des Hodentumors
    Gefäßinvasion des Hodentumors
    Hohe Tumormarker
    Invasion des Rete testis durch den Hodentumor
    Gefäßinfiltration
    Invasion des Rete testis durch den Hodentumor

    Hodentumors über 4cm wäre ein weiterer RF
  59. Welche mögliche Spätfolge einer unkomplizierten Gonorrhö kann nach der Infektion symptomatisch werden?

    Tabes dorsalis
    Urethrastriktur
    Trachom
    Inkontinenz
    Urethrastriktur
  60. Bei einem Patienten werden 2 Tage nach
    Nierentransplantation neu aufgetretene Blutdruckspitzen von 200/100 mmHg
    gemessen, die auf Antihypertensiva nur schlecht ansprechen. Der
    Kreatininwert ist bei mäßiger Diurese nicht signifikant gefallen.
    Welches Vorgehen erscheint am sinnvollsten?
    • Blutdruckspitzen bei Transplantatnieren mit schlechter
    • Initialfunktion sind häufig. Tägliche Dopplersonografiekontrollen sind
    • jedoch notwendig.
  61. Wodurch kann ein akuter Harnverhalt mit
    beidseitiger Harnstauung in Folge einer subvesikalen Obstruktion am
    besten behandelt werden?

    Spasmolytika
    Sedativa
    Nephrostomie
    Zystostomie
    Zystostomie
  62. Was ist die Besonderheit bei der Von-Hippel-Lindau-Form beim Nierenzell-CA?
    VEGF erhöht
  63. Ehemaliger Friseur mit Makrohämaturie...
    Blasen-CA

    Gifte in Haarfarbe... (sagte eine Uro-Dozentin)
  64. Symptom bei fortgeschrittenem Prostata-CA ohne Metastasierung
    Harnvernhalt
  65. Die Therapie/das Vorgehen der Wahl bei
    einem 60-jährigen Pat. in gutem Allgemeinzustand mit lokal begrenztem,
    nicht metastasierten 5 x 7 cm durchmessenden Nierenzellkarzinom ist:
    aufgrund der hohen Rate an Spontanremissionen die Verlaufskontrolle
    Embolisation der Niere
    systemische Cisplatin-basierte Chemotherapie
    Nephrektomie
    Therapie mit ionisierenden Strahlen
    Nephrektomie
  66. Welche Aussage über das stumpfe Nierentrauma ist richtig?

    -Das Fehlen einer Makrohamaturie ist ein sicheres Zeichen für ein leichtes bis mitlelgradig-schweres Nierentrauma
    -Auch eine inkomplette Nierenruptur ohne kreislaufwirksame Blutung erfordert immer eine sofortige operative Nierenfreilegung
    -Bei einem Verdacht auf ein Nierentrauma ist nach der Anamnese, der Paraklinik und dem Ultraschall (Real-time-Verfahren) immer
    eine Funktionsdiagnostik (Ausscheidungsurogramm und/oder
    Computertomographie) erforderlich
    -Koliken nach einem Nierentrauma schließen ein schwere Nierenverletzung aus, da die Symptomatik durch ein Harnsteinleiden
    ausgelöst wird
    • ...Anamnese, der Paraklinik und dem Ultraschall (Real-time-Verfahren)
    • immer eine Funktionsdiagnostik (Ausscheidungsurogramm und/oder
    • Computertomographie)
  67. Ein 6 Monate alter männlicher Säugling
    präsentiert sich mit hohem Fieber und Nitrit positivem HWI.
    Sonographisch stellt sich der Harntrakt unauffällig dar. Unter
    antibiotischer Therapie enttfiebert er vollständig. In der Kontrolle ist
    der Urin o.p.B. Welche Untersuchung sollte im Verlauf zur weiteren
    Abklärung erfolgen?MRT-Urogramm
    Nierenszintigraphie
    Miktionszystourethrogramm
    24-Stunden Sammelurin
    Kreatinin-Clearance
    Miktionszystourethrogramm

    V.a. Harnröhrendivertikel.
  68. Was versteht man unter Priapismus?

    Dysurie
    Zeugungsunfähigkeit
    Schmerzhafte Entzündung des Penisschwellkörpers
    Verengung der Vorhaut
    Schmerzhafte Dauererektion
    Schmerzhafte Dauererektion
  69. Oligospermie-Asthenospermie-Teratozoospermie (OAT-Syndrom). Was ist keine mögliche Ursache?

    CMV
    Varikozele
    Hypogonadotropen Hypogonadismus
    Maldescensus Testis
    Röteln
    CMV oder Röteln... blöde Frage
  70. Welche ist die Therapie der Wahl eines ca.
    2,5 cm großen, peripher gelegenen Nierenzellkarzinoms am Unterpol der
    Niere ohne Anhalt für eine Metastasierung?

    Radikale Nephrektomie
    Organerhaltende Nierentumorresektion
    Systemische Therapie mit Tyrosinkinase-Inhibitoren
    Radiotherapie
    Kombinierte Radiochemotherapie
    Organerhaltende Nierentumorresektion
  71. Was ist ein Ileum-Conduit?

    Ileuminterponat zur offenen Harnableitung
    Ileovesikale Fistel
    Harnblasenersatz
    Ureterersatz durch Ilium-Interponat
    Ileuminterponat zur offenen Harnableitung
  72. Kolik Harnröhre/Glans, Klitoris; imperativer Harndrang...

    Stein im mittleren Ureterdrittel
    intramuraler Stein
    Stein am pyelouterale Übergang?
    Stein im oberen Harnleiter
    Gegen eine Harnleiterstein
    intramuraler Stein
  73. Auf was sind Harnblasensteine häufig zurückzuführen?

    Polydipsie
    Subvesikale Obstruktion mit Restharnbildung
    Cholesterinreiche Ernährung
    Terminale Nierensinsuffizienz
    Rezidivierende Hämaturie
    Subvesikale Obstruktion mit Restharnbildung
  74. Was ist kein Immunsuppressivum?

    Cyclosporin
    Tacrolimus
    Mycophenolatmofetil
    Sirolimus
    Sutent
    Sutent
  75. Ein männlicher 40-jähriger Patient stellt
    sich mit abgeschwächtem Harnstrahl zur weiteren Abklärung vor. Bereits
    vor 4 Jahren war bei dem Patienten bei gleichen Symptomen eine
    Harnröhrenstriktur inzidiert worden. Welches Vorgehen wählen Sie zur
    weiteren Abklärung?

    Ultrdschalluntersuchung des Penis
    Retrogrades Urethrogramm
    Zystogramm
    Ausscheidungsurogramm
    MRT des Penis
    Retrogrades Urethrogramm
  76. Inguinale Hodenfreilegung links bei Karzinomverdacht mit Schnellschnitt. Was mach man mit der Gegenseite?

    immer PE skrotal rechts
    immer PE inguinal rechts
    PE skrotal rechts bei Karzinom links
    PE inguinal rechts bei Karzinom links
    PE skrotal rechts bei Karzinom links
  77. 18 Jähriger Patient, plötzlicher
    aufgetretene Hodenschmerzen seit 5h, Hodenhochstand, Im Doppler
    seitengleiche Perfusion. Was ist zu tun?

    Erneute Doppleruntersuchung in 1h
    Erneute Doppleruntersuchung in 2h
    Eneute Vorstellung ambulant am nächsten tag
    skrotale Hodenfreilegung mit Orchipexie bds.
    skrotale Hodenfreilegung mit Orchipexie bds.
  78. Eine 30-jährige Patientin kommt mit
    Flankenschmerz rechts und 38 °C Temperaturen kurz nach Mitternacht in
    die Rettungsstelle. Es zeigen sich eine Leukozytose‚ eine Leukozyturie
    und eine hochgradige, sonographisch nachweisbare Harnstauung rechts.
    Welche Therapie ist indiziert?

    -Einlegen eines Dauerkatheters und Antibiotikagabe
    -Sofortige perkutane Nephrostomie
    -Antibiotikagabe und Ableitung der Harnstauung durch Harnleiterschiene oder Nephrostomie
    -Kalkulierte Antibiotikagabe und weitere Abklärung am nächsten Tag
    Antibiotikagabe und Ableitung der Harnstauung durch Harnleiterschiene oder Nephrostomie
  79. 25-jähriger mit erektiler Dysfunktion seit Pubertät. Auch bei Masturbation kein steifes Glied. Orgasmus möglich. Ursache?

    Primäre ED
    vaskuläre Ursache
    neurogene Ursache
    hormonelle Ursache
    psychogene Ursache
    Primäre ED
  80. Welche Steinart ist in der reinen Form
    durchlässig für Röntgen-Strahlen, so dass entsprechende Steine auf einer
    Röntgenleeraufnahme nicht zur Darstellung kommen?

    Calciumoxalat-Monohydrat
    Calciumoxalat-Dihydrat
    Magnesium-Ammonium-Phosphat
    Harnsäuresteine
    Calcium-Phosphat
    Harnsäuresteine
  81. Marker bei Vd. auf Hodenkarzinom:

    ß-HCG, AFP, LDH
    ß-HCG, AFP, NSE
    ß-HCG, AFP, LDH
  82. Zur Restharnbestimmung sollte heutzutage folgende diagnostische Maßnahme vorzugsweise eingesetzt werden:

    katheterisierung nach Miktion
    Harnblasenperkussion
    Ultraschalluntersuchung der Harnblase nach Miktion
    Bimanuelle abdominorektale Untersuchung
    retrograde Zystourethrographie
    Ultraschalluntersuchung der Harnblase nach Miktion

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