KuAvKb

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Anonymous
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229399
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KuAvKb
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2013-08-08 10:56:15
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Kunststoffbauteile
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  1. Was sind Kunststoffe?
    • Kunststoffe bestehen aus Polymeren, Füll- Verstärkungsstoffen sowie Additiven.
    • Makromoleküle
    • Unterteilung : Thermoplast, Duroplast, Elastomer
  2. Mengenentwicklung der Kunststoffe?
    • 2007 260 Mio t weltweit, 65 Mio t in Europa
    • Hauptsächlich Standard Kunststoffe (Pe,PP,PVC,PS,PET)
  3. Vergleich der mech. Eig. (Stetigkeit-Festigkeit) zwischen Kunststoff/Metall.
    • E-Modul: Kunststoff um Faktor 100-10 unter Metall
    • Zugefestigkeit: Faktor 10 Unter Metall
    • Composite Werkstoffe erreichen Metallkennwerte
  4. Vorteile der Kunststoffe als Konstruktionswerkstoffe?
    • Dichte
    • breites und auf Anwendung optimierbares Anwendungsspektrum:
    • - on-line lackierbar
    • - schadenstolerantes Verhalten im Crashfall
    • - korossionsbeständig
    • effiziente Verarbeitung und kostengünstige Serienfertigung
    • große Designfreiheit und hohes Integrationsvermögen
    • ökoeffizient in Herstellung Einsatz und Verwertung
  5. Einteilung der Kunststoffe ?
    • Thermoplaste (Analogie zu Schokolade):
    •  amorph/ teilkristallin
    • Duroplaste( Analogie zu Keksen)
    • Elastomer(Analogie zu Gummibären)
  6. Kunststoffpyramide zeichnen ?
    • Hochleistung: Bsp.: amorph/teilkrist., Preis, Temp
    • Technisch: Bsp.: amorph/teilkrist., Preis, Temp
    • Standard: Bsp.: amorph/teilkrist., Preis, Temp
  7. Veränderung der Eigenschaften durch Variation der Polymerkette?
    • höheres Molekulargewicht:
    • -höhere Festigkeit
    • -höhere Zähigkeit
    • -höhere Beständigkeit gegen Chemikalien und Spannungsrisse
    • -schlechtere Fließeigenschaften
    • Molekulargewichtsverteilung:
    • -(Nach-)Schwingung und Verzug
    • -thermischen Erweichungsbereich
    • -Chemikalienbeständigkeit/Spannungsrisse
    • -Verarbeitung
    • bei teilkristallinen Wst. ist. Kristallisationsgrad
  8. Glasübergangstemperatur?
    Temp. die den energieelastischen spröden Bereich (Glasbereich) vom entropieelastischen Bereich (gummielestischer Bereich) trennt
  9. amorpher Kunststoff
    keine geordnete Struktur der Polymere vorhanden
  10. teilkristalliner Kunststoff
    • Polymere ordnen sich teilweise parallel in Kristallstruktur an
    • Wegen Verschlaufung auch amorphe Bereiche vorhanden
  11. G/T Diagramme für amorphe und teilkristalline Struktur zeichnen
  12. Was bewirkt eine Verstreckung eines amorphen Kunststoffs?
    • die Polymerketten werden gedehnt und ordnen sich parallel an
    • Verfestigung
  13. Eigenschfaten amorpher Thermoplaste?
    • transparent
    • sprödes, hart elastisches Verhalten unter Tg
    • geringe Thermische Ausdehnung 
    • geringe Erstarrungsschwindung
  14. Eigenschaften teilkristalliner Thermoplaste:
    • hohe Steifigkeit und Festigkeit der kristallinen Phase
    • hohe Zähigkeit oberhalb Tg
    • hohe Verschleißfestigkeit
    • höhere Dichte und große Erstarrungsschwindung
  15. Wichtige Kunststoffe und deren typische Eigenschaften ?
  16. Technisch wichtige Füll- und Verstärkungswerkstoffe und deren Wirkung
    • Kautschuk: Zähigkeit
    • Glasfasern: Festigkeit, Steifigkeit, Wärmeformbeständigkeit
    • Kohlefasern: Festigkeit,Steifigkeit
    • Glaskugeln, Kreide, Silikate: isotrope Schwindung, Druckfestigkeit, Preis
    • Gleitmittel: Verarbeitung
    • Holzmehl: Verbilligung
    • Flammschutzmittel: Flammwidrigkeit
    • Leitfähigkeitsruß:elektr. Leitfähigkeit
    • Farbpigmente : Farbe
  17. Diagramm Auswirkung der Füll- und Verstärkungsstoffe auf Steifigkeit und Festigkeit
  18. Anwendungsgerechte Werkstoffauswahl
    • Ein Werkstoff ist dort richtig eingesetzt wo seine Eigenschaften dem Anforderungsprofil gerade entsprechen.
    • Bedingt:
    • Wissen um das Werkstoffverhalten
    • systematisches Vorgehen bei der Suche nach Lösungsprinzipien
    • kritische Bewertung(Technisch/Wirtschaftlich)
    • rechnerische Überprüfung
  19. Viskosität
    • Maß für die Zähflüssigkeit
    • Kraft die benötigt wird um 2 Platten zu verschieben
    • hohe Viskosität - Dickflüssig
  20. Viskoelastisches Verhalten:
    Ersatzmodell und Dehnungsverlauf zeichnen
  21. Typische Eigenschfaten der Kunststoffe
    • geringe Dichte
    • niedriger E-Modul
    • Kriechen unter Belastung
    • hohe mech Dämpfung
    • geringe Wärmeleitfähigkeit
    • hoher therm. Ausdehnungskoeff.
    • temp. + alter ausw. auf
    • Fest- und Steifigkeitswerte
    • niedrige elektr. Leitfähigkeit
    • große Gestaltungsfreiheit
  22. Grundregeln der Beanspruchungsgerechten Konstruktion
    Erst durch geometrische Gestaltung und FE- Überprüfung ist es möglich Metall durch Kunststoff zu substituieren.
  23. Zeichne charakteristische Spannungs Dehnungs Kurven für folgend Werkstoffe: spröde, zähe mit Streckgrenze, zähe ohne Streckgrenze
  24. Zeichne Spannungs Dehnungs Kurven für amorphe und teilkristalline Werkstoffe
  25. Zeige die Temperaturabhängigkeit der Spannungs- Dehnungs Kurven
  26. Zeichne die Temperaturabhängigkeit der E-Moduls
  27. Zeichne die Abhängigkeit der Spannungs- Dahnungs Kurven von der Dehngeschwindigkeit?
  28. Zeichne das Verformungsverhalten unter langzeitiger statischer Beanspruchung.
  29. Zeichne Kriechen und Relaxation
  30. Zeichne die Zeitstandfestigkeit von GF-PA bei verschiedenen Temperaturen Feucht/Trocken
  31. Isochrone Darstellung  wie wird sie erstellt was kann man Ablesen?
    • Spannung konstant bei gleicher Zeit Dehnung ablesen.
    • Kriechen/Relaxieren
  32. Aufzeichnen der Wöhlerkurven für R=0 und R=-1
  33. Wie errechnet sich R in der Wöhlerkurve?
    R=Unterspannung/Oberspannung
  34. Ein Smith Diagramm für eine Lastwechselzahl bei unterschiedlicher Temperatur zeichenn
  35. Zeichne die  Temperaturabhängigkeit der spezifischen Wärme
  36. Welche Schlagbiegeversuche gibt es ?
    • Charpy: Liegende Probe mit Kerbe nach Hinten
    • Izod: stehende Probe Kerbe vorne
  37. Werkstoffverhalten - kunststoffspezifische Besonderheiten
    • nichtlineares, zeitabhängiges Verhalten
    • Einfluss von Verarbeitungs- und Umgebungsbedingungen
    • Anisotropie, insb. bei Kurz- und Langfaserverstärkten Materialien
  38. Was ist das Sekantenmodul und was ist das Kriechmodul?
    • Das Sekantenmodul wird im Spannungs Dehnungs Diagramm bei nichtlinearem Verlauf verwendet.
    • E=sigma/epsilon
    • Das Kriechmodul ist das Sekantenmodul in der isochronen.
  39. Zeichne die Auswirkungen der Glasfaserverstärkung im Spannungs-Dehnungs Diagramm.
  40. Wie ist die Glasfaserorientierung in einem Bauteil?
    Wie entwickelt sich die Orinetiereung ?
    Zeichnung
    Am Rand in Fließrichtung in der mitte Quer dazu . Durch Scherung in der Randzone
  41. Wie beeinflusst die Strukturviskosität den Schichtenaufbau bei GF Verstärkung ?
    • Hohe Viskosität
    • -schmale Scherschicht geringe Randschichtorientierung
    • geringe Viskosität
    • -breite Scherschicht breite Randschichtorientierung
  42. Wie ist das anisotrope verhalten eine GF Spritzgußteils?
    • In Fließrichtung steif auf Biegung 
    • Je nach Schichtendicke Steif auf Zug
  43. Wie kann der Herstellungsprozess bei der Bauteilauslegung berücksichtigt werden ?
    Die Materialeigenschaften können durch Herstellungssimulation berücksichtigt werden.Und durch iteration mit einbezogen werden.
  44. Welchen Einfluss hat eine Steigerung folgender Parameter auf E-Modul, Versagensspannung und Versagensdehnung ?
    GF-Gehalt,GF-Orientierung,Temp,Dehnungsgeschw., Feuchte
    • GF-Gehalt + + -
    • GF-Orient + + -
    • Temp - - +
    • Dehn geschw. + + -
    • Feuchte - - +
  45. Verfahren zur Bestimmung der Wärmeformbeständigkeit?Beanspruchung/Medium
    • Martens: Biegung/Luft
    • Vicat: Eindringen Nadel/ Flüssigkeit(Luft)
    • ISO R 75: Biegung/Flüssigkeit
  46. Wie ist der Wärmeausdehnungskoeffizient von Kunststoffen in Vergleich zu Aluminium/Stahl?
    4-5/8-10 mal höher
  47. Wie verhält sich der Wärmeausdehnungskoeffizient bei steigender Temperatur ? Diagramm
    Er steigt
  48. Wie wirken sich Warmlagerung und Bewitterung auf die Durchstoßarbeit aus ?
    Diagramm
    Kunststoffabhängig wird die Arbeit reduziert
  49. Dimensionierungskriterien für
    Werkstoff
    Konstruktion
    Beanspruchung
    • Werkstoff:
    • -Temperatur,Feuchtigkeit,Medien(Alterung)
    • -Einfärbung(bei hohem Pigmentanteil)
    • -Verformungsreserve
    • Konstruktion:
    • -Kerbwirkung,Spannungsumlagerung
    • -Verarbeitung(Faserorientierung,Bindenähte)
    • Belastung:
    • -statisch,dynamisch
    • -kurzzeitig,langzeitig
  50. Dimensionierungskriterien im Spannungs Dehnungs Diagramm bei kurzzeitbelastung
    Bruchpunkt,Streckpunkt,bzw. 1% nichtlineare Verformung
  51. Dimensionierungskriterien bei Langzeitbelastung
    • Zeitstandfestigkeit(isochrone) Kriechmodul
    • Grenzspannung
    • 1% Dehnspannung
  52. Dimensionierungskriterien Dauerbeanspruchung
    • Wöhler-Kurve
    • Smith-Diagramm
    • Grenzspannung
  53. Welche Faktoren müssen bei der Auslegung noch berücksichtigt werden
    • Abminderungsfaktor(Werkstoff/Herstellung/Einsatzbedingungen)
    • Sicherheitsfaktor
  54. Was ist CAMPUS?
    • Werkstoffdatenbank
    • vergleichbar ISO Norm
    • weltweit einzigartig
    • wirtschaftliche Vorteile
    • Campus=Herstellerbezogen
    • McBase= Herstellerübegreifend
    • no money for data
  55. Grundregeln der werkstoffgerechten Konstruktion ?
    • Wichtigsten:
    • -geringe Wanddicke/konstante Wanddicke
    • Weitere:
    • -Materialanhäufung vermeiden
    • -Rippenwanddicke 0,6 Formteilwanddicke
    • -keine engen Toleranzen
    • -viele Funktionen in das Bauteil integrieren
  56. Was sind die Vorteile einer verrippten Platte im Vergleich zu einer massiven Platte?
    • geringere Durchbiegung
    • geringere Kühlzeit
    • geringere Masse
    • (verrippte Platte ist dicker)
  57. Wie ist der Verlauf Stetigkeit über Plattenhöhe im Vergeig Massive Platte/Sicken/Rippen?
  58. Wie ist das Verhältnis des Flächenträgheitsmoment zwischen Rippen und Sicken einer Platte gleicher Masse?
    • I_Sicken=1,8*I_Rippen
    • Aufgrund der Symmetrie
    • Nachteil wellige Oberfläche.
  59. Beanspruchungsgerechte Rippengestaltung ?
    • Rippen auf Zug Belasten
    • Enden auslaufen lassen um Steifigkeitsspünge zu vermeiden
    • Quer zur Belastungsrichtung-spannungsüberhöhen wegen Dehnungsbehinderung
    • Radien an Rippenfuß und Kreuzungen
  60. fertigungsgerechte Rippengestaltung
    • Fließrichtung=Rippenrichtung
    • Entformungsschräge
    • Rippenwanddicke=0.6 Formteilwanddicke
    • mehrere dünne statt dicker Rippe
    • Masseanhäufung vermeiden
  61. Gestaltungsregeln für Ecken ?
    • Ecken müssen immer Radien aufweisen
    • durch Radien werden Spannungen in den Ecken vermindert
  62. Können Teile als steif oder weich bezeichnet werden ?
    • Nein , solange die Belastung nicht bekannt ist.
    • Teile können Biegeweich und Torsionssteif sein.
  63. Spannungsverteilung und Dehnung bei Zug/Druck Belastung?
    • sigma=F/A
    • epsilon=sigma/E=F/(EA)
    • Verlauf zeichnen !
  64. Spannungsverteilung und  Dehnung? bei Biegebelastung
    • sigma=F*l/W_b
    • y_m=F*l^3/(3*E*I)
    • Verlauf zeichnen !
  65. Spannungsverteilung und Dehnung bei Torsion ?
    • tau=F*a/W_t
    • phi=180°*F*l*a/(G*I_t)
  66. Knickkraft
    F_k=E*I*pi^2/l^2
  67. Wie kann die Steifigkeit eines Bauteils verändert werden?
    • durch einen Werkstoff mit anderem E-Modul
    • Querschnittsänderung(Zug- Druck)
    • Flächenträgheitsmoment/Randfaserabstand(Biegung)
    • Torsionsträgheitsmoment(Randfaser/geschl. Querschnitt)
  68. Wie kann man Spannungen in einem Bauteil reduzieren ?
    • Änderung der Wanddicke
    • Änderung des Profils
    • Rippen
    • Radien
    • vermeiden von Steifigkeitssprüngen
  69. Welche Wirkprinzipien gibte es bei Kunststoffverbindungen ?
    Stoffschluss,Formschluss,Kraftschluss
  70. Beispiel zu Stoffschlussverbindung:
    bedingt lösbar,unlösbar,beweglich
    • Haftkleber
    • Schweißen,Kleben,Anspritzen,Hinterspritzen
    • Filmgelenk
  71. Beispiel zu Formschlussverbindung
    lösbar, bedingt lösbar,beweglich
    • Schnappen,Schrauben,Stifte,Bolzen
    • Schnappen,Schrauben,Stifte,Bolzen
    • Schnappen, Bolzen, Montagespritzguß
  72. Beispiel zu kraftschlußverbindung
    Klemmen
  73. Vorteile einer Schnappverbindung?
    • universell Einsetzbar
    • kein Zusatzteil
    • Werkeugloses fügen
    • Artfremde Werkstoffe fügbar
    • lösbare/unlösbar/bewegliche Verbindungen möglich
    • versteckte Anordnung möglich
    • preiswert
  74. Nachteile einer Schnappverbindung ?
    • kurzzeitig hohe Werkstoffbeanspruchung
    • Kriechvorgänge beeinflussen Montage Demontagekräfte
    • lockerung bei dynamischer Belastung
    • druck- wasserdicht nur mit Zusatzdichtung
  75. Wie berechnet sich der zulässige Hinterschnitt eines Schnapphakens ?
    f=2/3 epsilon* l^2/h
  76. Welche Maßnahmen ermöglichen einen größeren Hinterschnitt bei Schnapphaken ?
    • verlängerung des Hakens
    • verkleinerung der Höhe
    • optimierung der Werkstoffausnutzung/Haken zur spitze hin dünner
    • Nachgiebigkeit der Hakenwurzel erhöhen
    • Werkstoff mit höherer Versagensdehnung
  77. Wie kann ein lösen einer Schnappverbindung behindert werden ?
    • Wahl eines geeigneten Halteweinkels
    • Vergrößerung der Querschnittsbreite
    • steiferer Werkstoff gleicher Versagensdehnung
    • Verformungsbehinderung
    • Ausnutzung der Kraftrichtung/Symmetrie
  78. Dimensionierungskriterien bei Schnappverbindungen:
    Werkstoff/Konstruktion/Benaspruchung
    • Werkstoff:
    • -Temperatur/Feuchtigekit
    • -Einfärbung
    • -Verformungsreserve
    • Konstruktion:
    • -Verformbarkeit der angrenzenden Bereiche
    • -Kerbwirkung
    • -Bindenähte
    • Beanspruchung
    • -Zahl der Montage/Demontagezyklen
    • -tolerierte Dehnung nach Entlastung
  79. Aus welchen Komponenten besteht eine Schraubverbindung?
    • Schraube
    • Befestigungsauge
    • Durchgangsbohrung
    • Entlastungsloch
    • Einschraubauge(Tubus)
    • Kernloch
  80. Welchen Einfluss hat der Flankenwinkel auf die Axial- Radialkraft ? Diagramm
  81. Drehmomentverlauf einer Schraube Diagramm
  82. Funktion,Eigenschaften und Vorteile von Filmscharnieren?
    • winkelbeweglich,verschleißfreie Verbindung
    • Funktionsintegration weniger Teile
    • Funktion von Filmdicke und Filmlänge abhängig
    • alle Spritzfähigen Kunststoffe geeignet
    • Anguss und Bedingungen haben wichtigen Einfluss auf Qualität
  83. Konstruktionshinweise für Filmscharniere?
    • konstante Filmdicke
    • Filmdicke 0,3-0,8 mm
    • Filmlänge 1-6mm
    • Übergangsradius mind. 0,5 mm
    • Schmelzstillstand oder Bindenaht im Scharnier vermeiden
  84. Welche Vorteile  bringt die Filmscharnierherstellung mit beweglichen Stempel ?
    • keine Bindenähte
    • gleichmässige Formfüllung
    • veränderbare Scharnierdicke
    • dünnere Scharniere Hersteller 0.08mm
    • bessere Qualität der Scharniere
  85. Gründe für den Einsatz von Inserts?
    • keine Vorspannung auf dem Kunststoff- keine Ralaxation
    • Mehrfachmontage möglich
    • bei Spannungsrissempfindlichen Werkstoffen einsetzbar
    • niedriges Eindrehmoment
    • Verschleißarm
  86. Wie lässen sich Gewindeeinsätze einteilen ?
    • Umspritzte Einsätze:
    • -eingriff in Spritzzyklus
    • -Probleme beim Einsetzen/Herausfallen
    • Nachträglich eingebracht
    • -Eindrehen
    • -Einpressen
    • -Expansionseinsätze
    • -Ultraschalleinsätze
    • -Warmeinbetteinsätze
  87. Welche Fertigungsverfgahren für Kunststoffteile gibt es und wie lassen sie sich einteilen ?
    • Urformen:
    • -Gießen
    • -Spritzgießen
    • -Extrudieren
    • -Pressen,Spritzprägen
    • -Schäumen
    • Umformen:
    • -Thermoformen(Wandumformen)
    • -Verstrecken
  88. Wie ist der Aufbau einer Schneckenspritzgießmaschine?
    • Schließeinheit:
    • -Werkzeug(Kern/Gesenk)
    • -Arbeitszylinder
    • -Formschließ, Zuhalte und Öffnungsmechanik
    • Spritzeinheit:
    • -Fülltrichter
    • -Heizelemente
    • -Elektroantrieb(Schnecke),Hydraulikkolben(Spritzen)
    • -Schnecke/Zylinder
  89. Welche Arbeitsschritte gibt es beim Spritzgießen ?
    • Beginn der Formfüllung :
    • -Werkzeug geschlossen
    • -Schnecke ohne Rotation nach vorne
    • Werkzeug gefüllt:
    • -Erstarrung unter Nachdruck
    • -Rückstromsperre Schnecke Plastifiziert
    • Entformen:
    • -Plastifizierung beendet
    • -Werkzeug öffnet
    • -Auswerfer streifen das Teil vom Werkzeug
  90. Was ist Kunststoffpressen ?
    Welche Besonderheiten ?
    • Granulat zwischen beheiztem Gesenkt und Kern wird gepresst
    • nur Flächige Teile
    • keine Hinterschnitte
  91. Aus welchen Teilen besteht ein Einschneckenextruder ?
    • Mototr,Getriebe,Trichter
    • Einzugszone,Heizung,Schnecke
    • Zylinder, Anschlussflansch
  92. Wie können Tragetaschen hergestellt werden ?
    Folienblasen
  93. Welche Vor- und Nachteile hat das Blasformverfahren ?
    • Vorteil: komplizierte Hohlkörper herstellbar
    • Nachteil: 
    • Integrationspotential: keine Rippen/Befestigungen
    • Wanddicke von Geometrie abhängig
  94. Wie ist ein Spritzgießwerkzeug aufgebaut ?
    • Werkzeugtemperierung
    • Kavität
    • Heißkanal
  95. Welche Anordnungen der Formnester gibt es beim Spritzgießen ?
    • Sternverteiler:
    • + gleiche Fließwege,günstig zum Entformen
    • -begrenzte Anzahl möglich
    • Reihenverteiler:
    • +höhere Anzahl möglich
    • -ungleiche Fließwege
    • -Verteilerquerschnitte unterschiedlich
    • symmetrischer Verteiler:
    • +gleiche Fließwege
    • -großes Abfallvolumen
    • -schnelle Abkühlung ?
  96. Wie kann man eine Gleichmäßige Füllung z.B. beim Reihenanguss erzwingen ?
    • Durch Anpassen der Verteilerkanalquerschnitte
    • ->nah am Anguss dünner
  97. Sonderverfahren beim Spritzgießen ?
    • Mehrkomponenten
    • Montage
    • Insert
    • Outsert
    • Hybrid
    • Gas Innendruck
    • Wasser Injektion
  98. Welche Arten von Montagespritzguß gibt es ?
    • Indexplattenverfahren
    • Drehtellerverfahren
    • Schieber
    • Transferverfahren
  99. Vorteile des Montagespritzgießens ?
    • keine Montagearbeiten
    • höhere Passgenauigkeit
    • nur ein Werkzeug und eine Maschine erforderlich
  100. Welche Vorteile hat die Wasserinjektionstechnik ?
    • komplexe Hohlkörper herstellbar
    • Gewichtsverringerung
    • hochwertige Oberfläche
    • Integration von Befestigungselementen möglich
    • weniger Prozesschritte?
    • reduzierte Kühlzeit
    • konstantere Restwanddicke ggü. GID
  101. Welche fertigungsbedingten Einflüsse auf die Konstruktion gibt es ?
    • Ausbreitung der Schmelze-Schergefälle
    • Bindenähte
    • Schwindung infolge Spritzgießen
    • Bauteilverzug infolge ungleochmäßiger Schwindung
    • Schindung Faserverstärkter Kunststoffe
  102. Was ist und beschriebt die MVR?
    • Melt Volume Rate
    • SChmelzvolumen das in 10 min aus der Düse des MVR-Apparates austritt
    • Definiertes Gewicht/Temperatur
  103. Zeichne die Viskosität in abhängigkeit der Scherrate
  104. Wie Verformen sich die Ketten und das Volumen in der Scherströmung ? Zeichen
  105. Zeichne Geschwindigkeitsverlauf und Schergefälle für:
    Strukturviskose Schmelze
    Randschichten beginnen abzukühlen
    Randschichten bereits gesperrt
  106. Welche Gründe für die Bildung von Bindenähten gibt es ?
    • Mehrfachanbindung
    • Durchbruch
    • Wanddickensprung(Dick-Dünn/Dünn-Dick)
    • Gegenüberliegende Anspritzungen
    • Fließwegunterschiede
  107. Welche Faktoren beeinflussen die Schwingung beim Spritzgießen ?
    • Kristallisation
    • Werkzeugtemperatur/Kühlung
    • Nachdruck/Drukcgefälle
    • Wanddicke(Materialanhäufung)
    • Massentemperatur(Abkühlgeschw.)
    • Orientierung(Fasern,Moleküle)
  108. Zeichne den Ablauf des Spritzgießprozesses im p-v-T Diagramm
  109. Was ist der unterschied zwischen teilkristallinen und amorphen Kunststoffen bei der Schwindung ?
    kristalline Kunststoffe schwinden stärker beim bilden der Kristalle(Kristallisationstemp)
  110. Welchen einfluss hat die Werkzeugtemperatur auf die Schwingung?
    • Temperaturunterschied beim Nachdruckende entscheidend.
    • Schwindung in der mitte da wärmer
    • Warmes Werkzeug reduziert Temperaturunterschied
  111. Was kann bei zu hohem Nachdruck passieren?
    Das Werkzeug ist überladen und expandiert beim Entformen
  112. Wie kann man die Schwindung beeinflussen ?
    • zu frühes Versiegeln vergrößert die Schwindung
    • Kompensation durch hohen Nachdruck
    • schneles Abkühlen reduziert Schwindung
    • Nachkristallisation vergrößert Schwingung
  113. Wodurch wird Verzug erzeugt?
    • Durch ungleichmäßige Schwindung
    • durch ungleichmäßige Temperaturverteilung
    • durch unterschiedliche Nachdruckveteilung
    • Faser/Molekülorientierung
    • Asymmetrische kühlung der Schmelze
  114. Warum gibt es thermischen Verzug in Ecken ?
    Weil im Eckeninneren weniger Wärme abgeführt werden kann.
  115. Was ist der Grund für thermischen Rippenverzug ?
    Der Rippengrund ist beim Nachdruckende wärmer als die Rippe.
  116. Welche Faktoren haben bei GF-verstärkten Kunststoffen Einfluss ?
    • wesentlich : Faserorientierung
    • bei amorphen Thermoplasten geringerer Verzug
    • Kühl- Temperatureinfluss gering zu GF
  117. Welche Probleme ergeben sich am Fließwegende ?
    • Keine Scherung
    • Keine Umorintierung der Fasern in Fließrichtung
    • Querorintierung der Fasern
  118. Welche Konstruktive Maßnahmen gibt es gegen den Verzug am Fließwegende ?
    • Konterrippe
    • segmentiertes(geschlitztes) Fließwegende
    • gefaltetes Fließwebende (Steifigkeit+Eckenverzug)
  119. Allgemeine Regeln zur Verringerung von Verzug ?
    • konstante Wanddicken oder dünnere Bereiche schlechter kühlen
    • Ecken innen besser kühlen
    • Bei GF-Ecken längs anspritzen
    • L-förmige Teile an der Spitze oder mitte der Ecke anspritzen
    • Rippen nicht quer füllen
    • vor dem Fließwebende Fasern mit Fließhilfen quer orientieren
    • komplexe Teile so anspritzen dass gleichmäßig uneinheitliche Orientierung entsteht

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