1770-BIS-KE2

Card Set Information

Author:
Laufmaus
ID:
232568
Filename:
1770-BIS-KE2
Updated:
2013-09-03 08:51:36
Tags:
Informationssysteme
Folders:

Description:
Betriebliche Informationssysteme KE 2
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  1. Betrachten Sie die Datensicht auf ein Informationssystem.
    Geben Sie an, unter Anwendung welcher Modellierungskonzepte die Datensicht auf den drei in ARIS vorgeschlagenen Modell-ebenen dargestellt wird.
    Gehen Sie darüber hinaus darauf ein, wie die Modelle, beginnend mit dem Fachkonzept, (teil)automatisiert transformiert werden können.
    • Die folgenden Modellierungskonzepte eigenen sich zur Darstellung der Datensicht auf den Modellebenen:
    • *Fachkonzept: ERM
    • *DV-Konzept: Darstellung als Relationenschema
    • *Implementierung: Realisierung der Relationen/Tabellen mit einem DBMS in einer DB

    • Transformation der Modelle:
    • 1.Entitäten auf Tabellen abbilden / Beziehungen (Relationships) auf Beziehungstabellen abbilden
    • 2.Durchführung von Normalisierungsschritten, um konsistentes Relationenschema zu erhalten (3NF)
    • 3.Tabellendefinitionen in SQL-Schemata überführen, die zur Daten-bankdefinition verwendet werden
  2. Betrachten Sie die Funktionssicht auf ein Informationssystem.
    Geben Sie an, unter Anwendung welcher Modellierungskonzepte die Funktionssicht auf den drei in ARIS vorgeschlagenen Modell-ebenen dargestellt werden kann.
    • Fachkonzept: Funktionsbaum (Zerlegung von Funktionen in Teilfunktionen)
    • DV-Konzept: Darstellung von Algorithmen in Form von Strukto-grammen oder UML-Interaktionsmodellen (bspw. Sequenz- oder Aktivitätsdiagramm)
    • Implementierung: Realisierung der Algorithmen mittels einer Programmiersprache

  3.  
    Ordnen Sie die folgenden Begriffe in die nachstehende Tabelle ein und begründen Sie Ihre Entscheidung:
    Aufgabenblickwinkel
    Aufgabenträgerblickwinkel
    Organigramm
    EPK
    softwaretechnischer Blickwinkel
    Datensicht
    Steuerungssicht
    Organisationssicht
    ERM.

    Modellebene   |   Sicht    |   Metamodell 
    • Modellebene                      |   Sicht               |   Metamodell 
    • Aufgabenblickwinkel            |Steuerungssicht    |         EPK
    • Aufgabenträgerblickwinkel   |Organisationssicht |Organigramm
    • Softwaretechnischer            |                             |
    • Blickwinkel                         | Datensicht            |        ERM
  4. Erläutern Sie, warum die Innensicht eines Unternehmens, gegeben durch die auszuführenden Geschäftsprozesse, als verteiltes System angesehen werden kann.
    • verteiltes System
    • *umfasst autonome Komponenten, die zur Erreichung des gemeinsamen Ziels miteinander kooperieren, keine Komponente besitzt globale Kontrolle
    • *wirkt nach außen wie ein integriertes System, insbesondere gemeinsame Ziele
    • Unternehmen besteht aus autonomen, lose gekoppelten Kompo-nenten.
    • Komponenten = können als Geschäftsprozesse aufgefasst wer-den, die zur Herstellung von Gütern dienen
    • Ein Geschäftsprozess hat Ziele.
    • Geschäftsprozesse sind nach dem Client-Server-Prinzip organi-siert.
    • Gesamtheit aller Geschäftsprozesse dient zur Erreichung ge-meinsamer Ziele (= Ziele des Unternehmens).
  5. Warum trägt das Prinzip der losen Kopplung zur Verbesserung der Anpassbarkeit von Informationssystemen bei?
    • Betriebs- und Entwicklungsunhängigkeit der Informationssysteme wird erhöht 
    • -> einzelnen Systeme können leichter angepasst werden
    • klar definierten Schnittstellen 
    • -> ein System kann auch nach einer Änderung noch mit anderen Systemen interagieren, solange die Schnittstellen nach wie vor korrekt implementiert werden
    • Betriebsunabhängigkeit = zu einem beliebigen Zeitpunkt können Nachrichten eines anderen AWS empfangen werden
    • Entwicklungsunabhängigkeit = Änderungen am Quellcode des Empfängers ziehen keine Änderungen am Quellcode des Senders nach sich
  6. Erläutern Sie, warum ein nach dem SOA-Prinzip entwickeltes betriebliches Informationssystem als lose gekoppelt bezeichnet werden kann.
    • Dienste basieren auf standardisierten Schnittstellen.
    • asynchrone Kommunikation möglich
    • Brokerkonzept begünstigt lose Kopplung
    • *Dienste sind nicht statisch miteinander gekoppelt
    • *Im Fehlerfall kann durch Anpassung des Brokers ein anderer Dienst verwendet werden (Zustandslosigkeit vorausgesetzt).
  7. Welcher Modellebene der SOA-Architektur ist die Orchestrierung von Diensten zuzuordnen? Begründen Sie Ihre Antwort.
    • Dienstebene:
    • Hier stehen die zu orchestrierenden Dienste zur Verfügung.
    • Funktionalität, die man durch Orchestrierung erhält, kann selber wieder als Dienst zur Verfügung gestellt.
  8. Welches Modellierungskonzept kann zur Beschreibung eines Prozessmodells (in der SOA-Architektur) verwendet werden?
    •  
    • EPK:
    • Darstellung eines Prozesses anhand von Funktionen und Ereignissen + logischen Konnektoren.
    • Funktionen werden auf Dienstoperationen abgebildet.

    • Aktivitätsdiagramme:
    • Aktivitäten beinhalten implizit Ereignisse.
    • Aktivitäten werden auf Dienstoperationen abgebildet.
  9. Die Realisierung welcher Schicht der Drei-Schichten-Architektur wird durch eine SOA-Architektur (vorwiegend) beeinflusst?
    • Funktionen der Anwendungsschicht werden als Dienste und Dienstkompositionen realisiert.
    • Ablauflogik entspricht der Workflowkomponenten.
    • *Beschreibung der Abläufe in SOA durch eine Beschreibungssprache auf hohem Abstraktionsniveau
    • standardisierter Nachrichtenaustausch zwischen unterschiedlichen Diensten anstelle einer proprietären Vermittlung
  10. Wie kann die Skalierbarkeit eines Anwendungssystems durch die Anwendung einer Drei-Schichten-Architektur beeinflusst werden?
    • Trennung der Anwendung in Datenhaltung, Anwendungsschicht und Präsentation ermöglicht Verteilung auf mehrere Rechner.
    • Präsentationsschicht kann dezentralisiert ausgeführt werden.
    • Verteilung der Anwendungsschicht auf mehrere Rechner
    • ->Anwendung von Dispatchern ermöglicht ausgeglichene Lastverteilung
    • Datenhaltung: leistungsstarke Hardware + leistungsfähiges DBMS
  11. Erläutern Sie kurz den im Kurs behandelten generischen Architekturrahmen. Wenden Sie den generischen Architekturrahmen auf das Architekturbeispiel ARIS an.
    • Beim generischen Architekturrahmen liegen verschiedene Modellebenen vor. Das einer bestimmten
    • Modellebene zugeordnete Modellierungskonzept wird durch ein Metamodell dargestellt.
    • Die Modellierung einer bestimmten Modellebene wird durch die Einführung von Sichten
    • unterstützt. Sichten werden ebenfalls wieder durch Metamodelle spezifiziert. Das Metamodell
    • einer Sicht ergibt sich als Projektion auf das Metamodell der Modellebene.
    • Für die einzelnen Modellebenen werden Strukturmuster betrachtet. Sie stellen strukturelle Integritätsbedingungen
    • dar. Die Beziehung zwischen mehreren Ebenen wird über ein Beziehungsmetamodell hergestellt. Über das Beziehungsmetamodell werden die Metaobjekte der einzelnen Modellebenen miteinander verbunden. Ebenso existieren Beziehungsstrukturmuster, die als Muster für die Beziehung zwischen unterschiedlichen Modellebenen dienen.

    In ARIS werden folgende Modellebenen, Sichten und Metamodelle betrachtet.

    • Modellebenen
    • *Sichten --> Metamodelle
    • Fachkonzept
    • *Funktionssicht --> Funktionsbäume und Interaktionsdiagramme
    • *Datensicht --> ERM
    • *Organisationssicht--> Organigramme
    • *Steuerungssicht --> EPK
    • *Leistungssicht -->Produktbäume und Produktnetze
    • DV-Konzept
    • * Funktionssicht -->Struktogramme und UML-Diagramme
    • *Datensicht -->Relationenmodelle
    • *Organisationssicht
    • *Steuerungssicht
    • Implementierung
    • *Funktionssicht  -->Programmiersprachen
    • *Datensicht -->Relationale DBMS
    • *Organisationssicht -->Hard- und Software
    • *Steuerungssicht--> Middleware

    Die Beziehung zwischen den Ebenen kann am Beispiel der Datensicht erläutert werden. Beim Fachkonzept erfolgt eine Modellierung mit Hilfe von Entity-Relationship-Modellen. Diese werden auf der DV-Konzeptebene in Relationenmodelle überführt und letztendlich bei der Implementierung in relationalen Datenbanken als Tabellen umgesetzt.
  12. Erläutern Sie kurz den im Kurs behandelten generischen Architekturrahmen. Wenden Sie den generischen Architekturrahmen auf das Architekturbeispiel SOM an.
    • Beim generischen Architekturrahmen liegen verschiedene Modellebenen vor. Das einer be-stimmten Modellebene zugeordnete Modellierungskonzept wird durch ein Metamodell darge-stellt. Die Modellierung einer bestimmten Modellebene wird durch die Einführung von Sichten unterstützt. Sichten werden ebenfalls wieder durch Metamodelle spezifiziert. Das Metamodell einer Sicht ergibt sich als Projektion auf das Metamodell der Modellebene.
    • Für die einzelnen Modellebenen werden Strukturmuster betrachtet. Sie stellen strukturelle In-tegritätsbedingungen dar. Die Beziehung zwischen mehreren Ebenen wird über ein Beziehungsmetamodell hergestellt. Über das Beziehungsmetamodell werden die Metaobjekte der einzelnen Modellebenen miteinander verbunden. Ebenso existieren Beziehungsstrukturmuster, die als Muster für die Beziehung zwischen unterschiedlichen Modellebenen dienen.

    In SOM werden objektorientierte und geschäftsprozessorientierte Modellierungskonzepte verwendet. Folgende Modellebenen, Sichten und Metamodelle werden beschrieben.





    • Modellebenen
    • *Sichten
    • **Metamodelle


    • Unternehmensplanebene
    • *Außensicht
    • **Objektsystem
    • **Zielsystem

    • Geschäftsprozessmodellebene
    • *Innensicht
    • **Interaktionsschema
    • **Vorgangs-Ereignis-Schema

    • Ressourcenebene
    • *Aufgabenträgersicht
    • **Konzeptuelles Objektschema
    • **Vorgangsobjektschema
    • **Metamodell für Anwendungssysteme

    Als Beispiel für die Beziehung zwischen den Ebenen kann die Beziehung zwischen Geschäfts-prozessmodellebene und der Ressourcenebene betrachtet werden. Hier erfolgt eine Abbildung der Elemente des Aufgaben-Ereignis-Schema auf Klassen des Metamodelles für Anwendungs-systeme, das ein Schema für konzeptuelle Klassen und ein Schema für Aufgabenklassen bein-haltet.

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