1770-BIS-KE3

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Author:
Laufmaus
ID:
232571
Filename:
1770-BIS-KE3
Updated:
2013-09-03 08:56:49
Tags:
Informationssysteme
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Description:
1770 - Betriebliche Informationssysteme KE3
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  1. Nennen Sie unterschiedliche Modellierungskonzepte
    TBD
  2. Nennen Sie Beispiele für betriebliche Aufgaben, deren Lösung durch die Anwendung von IS unterstützt wird.
    • Unterstützung des Fertigungsprozesses
    • Terminierung von Fertigungsaufträgen
    • Festlegen von Lieferterminen
    • Verbuchung von Kosten
    • Produktentwicklung
  3. Setzen Sie die Elemente einer betrieblichen Aufgabe in Be-ziehung zum Objektkonzept in der Objektorientierung.
    • AO-Typ korrespondiert zur Definition von Klassen (eingeschränkt auf Attribute).
    • AO-Instanz entspricht einem Objekt, das von einer Klasse instan-ziiert wird.
    • Lösungsverfahren kann als Implementierung einer Methode angesehen werden.
    • ->Lösungsverfahren arbeitet wie eine Methode auf den Attri-buten des Objektes (= AO-Instanz).
  4. Geben Sie jeweils ein Beispiel für die vier unterschiedlichen Beziehungstypen zwischen Aufgaben an.
    • Reihenfolgebeziehung
    • ->Nach der Freigabe eines Produktionsauftrags ist dieser im Rahmen der Feinplanung zu terminieren.
    • partielle Gleichheit von AO-Typen
    • ->Geschäftskunden und Privatkunden besitzen beide eine eindeutige Adresse und eine Bankverbindung. Anwendungssysteme, die beide Aufgabentypen verarbeiten, nutzen das gleiche Datenbankschema.
    • partielle Gleichheit von AO-Instanzen
    • ->Die Versandadresse eines Kunden (der Kundeninstanz) wird sowohl in einem System zur Rechnungslegung als auch im Distributionssystem benötigt.
    • partielle Gleichheit von Lösungsverfahren
    • ->Die Durchführung eines Bankeinzugs wird für Geschäfts- und Privatkunden von einem gemeinsamen System durchgeführt. Abhängig vom Kundentyp werden allerdings unterschiedlichen Zahlungsziele verwendet.
  5. Begründen Sie, dass Tabellen in einer ERP-Datenbank typischerweise kein Bestandteil des Kopplungssubsystems sind.
    • Zum Kopplungssystem gehören diejenigen Bestandteile eines Anwendungssystems, die ausschließlich der Kopplung dienen.
    • Tabellen eines ERP-Systems werden sowohl für die Kopplung als auch zur Realisierung von Anwendungsfunktionalität verwendet.
  6. Erläutern Sie, wie bei ereignisorientierten Kopplungsarchitekturen Betriebs- und Entwicklungsunabhängigkeit erreicht werden kann.
    • Entwicklungsunabhängigkeit
    • wird durch Anwendung eines Heterogenitätssubsystems erreicht
    • Umbenennung oder Umstrukturierung von Datentypen innerhalb eines Anwendungssystems machen eine Anpassung des Heterogenitätssubsystems erforderlich.
    • Da das Heterogenitätssubsystem die Daten in eine unabhängige Zwischensprache übersetzt, sind andere Anwendungen von den Veränderungen nicht betroffen.
    • Empfängersubsystem im Ziel-AWS vermeidet direkte Adres-sierung einer Funktion durch das Quell-AWS. Betriebsunabhängigkeit
    • Kommunikationssubsystem muss einen asynchronen, gepufferten Nachrichtenmechanismus realisieren.
    • Gesendete (und nicht zugestellte) Nachrichten müssen in geeigneter Form gespeichert werden, um zu einem späteren Zeitpunkt erneut gesendet zu werden.
  7. Erklären Sie den Ablauf bei der Nutzung datenorientierter Kopplungs-architekturen mit nicht redundanter Datenhaltung.
    • datenorientierte Kopplungsarchitektur (mit nicht redundanter Datenhaltung)
    • Ziel: Nutzung gemeinsamer Daten durch Bereitstellung einer zentrali-sierten Datenverwaltung
    • Situation:
    • Aufgaben A1 und A2, die teilweise identische AO-Instanzen beinhalten
    • A1, A2 können gemeinsame AO-Instanzen verändern
    • A1: Quell-AWS, A2: Ziel-AWS
    • zentrale Speicherung der gemeinsamen AO-Instanzen

    • Subsysteme
    • 1. Empfängersubsystem entfällt!
    • 2. Kommunikationssubsysteme
    • 3.Heterogenitätssubsystem
    • (4. Datenverwaltung)

    • Ablauf (Lesen von Daten):
    • 1.Über das Heterogenitätssubsystem erfolgt eine Anpassung der Daten (bspw. Umbenennung der Attribute).
    • 2.Auf der Basis der umbenannten Attribute wird eine Anfrage formuliert, durch welche die angeforderten Daten bereitgestellt werden.
    • 3.Die Anfrage wird durch das Kommunikationssubsystem von AWS1 oder AWS2 an das Kommunikationssubsystem des Datenverwaltungssubsystems geleitet.
    • 4.Die Daten werden aus dem Datenverwaltungssubsystem durch Ausführen der Anfrage extrahiert.
    • 5.Die extrahierten Daten werden mithilfe der beteiligten Kommunikationssubsysteme an das aufrufende AWS übertragen.
    • 6.Das Heterogenitätssubsystem nimmt eine Anpassung dieser Daten entsprechend der Anforderungen des jeweiligen AWS vor.

    • Bemerkungen: 
    • Schreiben von Daten komplizierter, geeignete Behandlung konfliktärer Schreibzugriffe
    • zentrales Datenverwaltungssubsystem Bestandteil beider AWS
    • Realisierung dieses Subsystems als eigenständige Komponente oder als Teil einer Komponente der an der Kopplung beteiligten AWS
    • Unterscheidung Quell- und Ziel-AWS nicht mehr sinnvoll
  8. Arbeitspläne von zu fertigenden Produkten werden in einem ERP-System gepflegt und in einem MES zur detaillierten Ablaufplanung herangezogen. Die Arbeitspläne werden von beiden Systemen in einer eigenen Datenbasis vorgehalten.
    Beschreiben Sie eine mögliche Kopplungsarchitektur für ERP-System und MES. Gehen Sie dabei darauf ein, welche Aufgaben die Subsysteme wahrnehmen.
    Welche Beziehung zwischen den Aufgaben der beiden AWS liegt vor?
    • Beziehung zwischen den Aufgaben der beiden AWS:
    • ->Es liegt eine partielle Gleichheit von AO-Instanzen vor, da die zu übertragenen Arbeitspläne eine Instanz des AO Arbeitsplans sind.
    • datenorientierte Kopplung mit redundanter Datenhaltung:
    • 1. Ereignissubsystem: beobachtet die Veränderung von Arbeits-plänen in der Datenbasis des ERP-Systems
    • 2.Empfängersubsystem: wählt das entsprechende MES aus
    • 3. Datensubsystem: lädt die Informationen des neuen Arbeitsplans aus der Datenverwaltung des ERP-Systems
    • 4.Heterogenitätssubsystem: sorgt für eine fachliche Abstraktion (bspw. könnten Prozessschritte im ERP-System mit ProcessStep und im MES mit AG bezeichnet werden)
    • 5. Kommunikationssubsystem: sorgt für die technische Übertragung des Ereignisses zusammen mit den Daten des neuen Arbeitsplans
    • 6. Aktualisierungssubsystem: ersetzt alten durch neuen Arbeitsplan
  9. Welche Bestandteile eines AO können mithilfe der XML-Technologie beschrieben werden? Begründen Sie Ihre Antwort.
    •  
    • AO-Typ:
    • wird durch DTD beschrieben
    • Mittels der DTD werden die Attribute eines Aufgabenobjektes und seine Beziehungen zu anderen Objekten festgelegt.

    • AO-Instanz:
    • Die Dokumentinstanz eines XML-Dokuments enthält die AO-Instanzen, deren Struktur durch die korrespondierenden DTD festgelegt wurde.

    DTD = Document Type Definition
  10. Konkretisieren Sie die Auswirkungen einer Kopplung von AWS1 und AWS2 auf der Ebene von AO-Typen bzw. AO-Instanzen unter Verwendung der XML-Technologie.
    • AO-Typen:
    • AWS1 und AWS2 verwenden die gleiche DTD, in der die Attribute der Aufgabenobjekte definiert sind.

    • AO-Instanzen:
    • AWS1 und AWS2 greifen beide auf das gleiche (bzw. auf synchronisierte Kopien des gleichen) XML-Dokument(s) zu, um dort die Instanzen der Aufgabenobjekte auszulesen.
  11. Unter Verwendung welcher Diagrammarten können AO-Typen bzw. AO-Instanzen in UML dargestellt werden?
    • AO-Typ ->Klassendiagramm
    • AO-Instanz -> Objektdiagramm
  12. Zur Realisierung von miteinander gekoppelten Anwendungssystemen wurden im Kurs verschiedene Kopplungsarchitekturen vorgestellt. Erläutern Sie den Begriff der Kopplungsarchitektur.
    Gehen Sie dabei insbesondere auf die Begriffe Kopplungssubsystem und Anwendungssystemkern ein. Beschreiben Sie die Bestandteile des Kopplungssubsystems im Falle einer ereignisorientierten Kopplungsarchitektur. Stellen Sie die Beziehungen dieser Bestandteile untereinander sowie zum Anwendungssystemkern grafisch dar.
    • Als Kopplungsarchitektur wird „Die Gesamtheit der für die Kopplung von Anwendungssystemen erforderlichen Elemente der Anwendungsarchitektur sowie deren Beziehungen“ verstanden (vgl. Definition 3.5.1 im Kurstext). Die Komponenten von miteinander gekoppelten Anwendungssystemen werden in das Kopplungssubsystem und dem Anwendungssystemkern unterschieden.
    • Der Anwendungssystemkern stellt die eigentliche Funktionalität und die zu verarbeitenden Daten eines Anwendungssystems bereit. Das Kopplungssubsystem umfasst diejenigen Bestandteile eines Anwendungssystems, die ausschließlich der Kopplung mit weiteren Anwendungssystemen dienen.
    • Bei der Entwicklung von Kopplungsarchitekturen müssen geeignete Maßnahmen zur Überwindung der technischen- und fachlichen Heterogenität der zu koppelnden Anwendungssysteme ergriffen werden. Abhängig von der gewählten Art der Kopplung der Anwendungssysteme sind hierfür verschieden Komponenten des Kopplungssubsystems verantwortlich.
    • Ereignisorientierte Kopplungsarchitekturen werden „Zur Übertragung von Ereignissen und der damit assoziierten Daten zwischen Anwendungssystemen […]“ verwendet. Zur Übermittlung der Ereignisse und Daten beinhaltet das Kopplungssubsystem die folgenden Komponenten:
    • • Ereignissubsystem: beobachtet den Anwendungssystemkern und erkennt zu übertragene Ereignisse
    • • Empfängersubsystem: ermittelt die Zielanwendungssysteme, an die ein aufgetretenes Ereignis und die damit assoziierten Daten übertragen werden sollen
    • • Datensubsystem: stellt die mit einem Ereignis assoziierten Daten aus dem Anwendungssystemkern zur Verfügung
    • • Kommunikationssubsystem: führt die Übertragung des Ereignisses und der damit assoziierten Daten an ein Zielanwendungssystem durch und ist für die Überwindung von technischen Heterogenität verantwortlich
    • • Heterogenitätssubsystem: ist für die Überwindung von fachlicher Heterogenität (z.B. Umbenennung von Attributen) verantwortlich

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