1770-BIS-KE5

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Author:
Laufmaus
ID:
232575
Filename:
1770-BIS-KE5
Updated:
2013-09-03 08:57:57
Tags:
Informationssysteme
Folders:

Description:
1770 Betriebliche Informationssysteme KE5
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  1. Diskutieren Sie die vorgestellten Methoden zur Anpassung von Standardsoftware im Hinblick auf Erhaltung der Releasefähigkeit.
    • Anpassung durch Parametrisierung:
    • *Geringe Probleme bei Releasewechsel, da Parameter durch Softwarehersteller fest vorgegeben sind und daher in neueren Versionen berücksichtigt werden können.
    • *Ggf. sind bei einem Releasewechsel neue Parameter anzugeben.

    • Anpassung durch Modifikation:
    • *Da hier direkt der Quellcode der Anwendung angepasst wird, ist Releasefähigkeit nicht gegeben.
    • *Anpassungen werden durch neue Releases überschrieben.
    •  
    • Anpassung durch Erweiterung:
    • *zusätzliche Komponenten
    • *Software bleibt releasefähig, solange die Schnittstellen unver-ändert bleiben.
    • *Änderungen im Funktionsumfang machen allerdings oft die An-passung von Schnittstellen erforderlich, was zur Beeinträch-tigung der Releasefähigkeit führt.
  2. Nennen Sie Beispiele für strukturelle Parameter und erläutern Sie kurz einen potentiellen Verwendungszweck innerhalb eines Anwendungssystems.
    • Produkte: 
    • Festlegung der Struktur 
    • werden für Planung benötigt
    •  
    • Werke:
    • Festlegung der Struktur
    • Träger der Basissysteminformationen
    •  
    • Maschinen:
    • Festlegung von Eigenschaften
    • Berücksichtigung von fertigungsbezogenen Eigenschaften bei der Feinplanung von Fertigungsaufträgen
  3. Warum können Rahmenwerke als Kompromiss zwischen Individual- und Standardsoftware angesehen werden?
    • Rahmenwerke stellen bereits vorgefertigte Funktionalität zur Verfügung
    • *Diese ist aufgrund der Wiederverwendung von hoher Qualität.
    • *Zeitersparnis und Kosteneinsparung, da die Funktionalität nicht implementiert werden muss
    • Architektur und Kontrollfluss einer Anwendung sind vorgegeben
    • *Hieraus folgt bereits eine geeignete Trennung in 0-, T-, A- und AT-Softwarekomponenten.
    • Rahmenwerke sind deutlich leichter anpassbar als Standard-software, da noch keine vollständige Anwendung vorgegeben ist.
  4. Welche beiden Einführungsstrategien von Anwendungssoftware werden grundsätzlich unterschieden? Nennen Sie Vor- und Nachteile beider Strategien.
    • Big-Bang: Einführung der neuen Software auf einen Schlag
    • Vorteile:
    • *keine „Zwischenlösung" erforderlich (vgl. Nachteil inkrementell)
    • *einmalige Datenübernahme aus dem Altsystem
    • Nachteile:
    • *großer organisatorischer Aufwand vor und während der Um-stellung
    • *Fehler bei der Umstellung haben enorme Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen


    • Inkrementell: schrittweise Einführung der neuen Software: 
    • Vorteile:
    • *Auswirkungen von Problemen bleiben bei der Einführung auf den betroffenen Funktionsbereich oder Prozess beschränkt.
    • *Personal kann sich schrittweise mit der neuen Software vertraut machen. 
    • Nachteile:
    • *Kontinuierlicher Synchronisationsbedarf mit „Alt-Systemen" erforderlich (bspw. müssen Daten abgeglichen werden).
    • *Künstliche Medienbrüche bei der Prozessbearbeitung, wenn Teilaufgaben von unterschiedlichen Systemen wahrgenom-men werden.
    • *Zusätzliche Belastung des Personals, da dieses gleichzeitig mit mehreren unterschiedlichen Systemen arbeiten muss (Parallelbetrieb).
  5. Ordnen Sie die folgenden Funktionalitäten den Elementen des Kern-Schalenmodells zu:
    spezialisierte Ablaufplanungsverfahren für eine Halbleiterfabrik
    Produktionsplanungs- und Steuerungsverfahren für Einzel-fertiger
    Java-Laufzeitumgebung
    Verwaltung von Studentendaten
    Komponente zur Verwaltung von Urlaubsanträgen
    Finanzbuchhaltung
    RMI.
    • betriebswirtschaftlicher (fachlicher) Kern: Finanzbuchhaltung, Komponente zur technischer Kern: Java-Laufzeitumgebung, RMI
    • Funktionalität für Betriebstypen: Produktionsplanungs- und Steuerungsverfahren für Einzelfertiger
    • Funktionalität für Branchen: Verwaltung von Studentendaten (Bildungsbranche)
    • unternehmensindividuelle Funktionalität: spezialisierte Ablauf-planungsverfahren für eine Halbleiterfabrik
  6. Beschreiben Sie, inwiefern Semantik durch die Auswahl von Nummernkreisen transportiert werden kann. Nennen Sie Beispiele für Informationen, die durch Nummernkreise ausgedrückt werden können.
    • Bestimmte Bereiche innerhalb der Nummern sind zum Transport semantischer Information reserviert und werden nicht frei vergeben.
    • *Kodierung des Jahres
    • *Kodierung der Produktart
    • *Unterscheidung zwischen Privat- und Geschäftskunden
    • *Kodierung bestimmter Fertigungstechniken
    • *Abbildung von Arbeitsgängen
    • *Kodierung des verwendeten Arbeitsplans

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