1770-BIS-KE6

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Author:
Laufmaus
ID:
232577
Filename:
1770-BIS-KE6
Updated:
2013-09-03 09:18:28
Tags:
Informationssysteme
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1770-Betriebliche Informationssysteme KE6
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  1. Darstellung Vetrieb
    TBD
  2. Welcher Datenkategorie können die folgenden Daten zugeordnet werden:
    Erzeugnisstrukturen (Stücklisten)
    Arbeitsgänge?
    • Es handelt sich um Stammdaten.
    • Die genannten Daten werden typischerweise selten geändert.
    • Eine Änderung der Daten erfolgt durch einen Änderungsauftrag.
    • *Änderungsaufträge sind der Kategorie der Änderungsdaten zuzurechnen.
  3. Warum wird bei der Produktionssteuerung zwischen Hilfsressourcen (Werkzeugen) und Maschinen unterschieden? Nennen Sie ein Beispiel für ein Werkzeug.
    • Bei Werkzeugen handelt es sich typischerweise um kostenintensive Anschaffungen, die nur in geringer Menge im Unternehmen vorhanden sind.
    • Werkzeuge werden für spezielle Arbeitsgänge benötigt, die auf allgemein nutzbaren Maschinen ausgeführt werden.
    • *Beispiel: Zur Entnahme eines selten produzierten, schweren Gussteils aus einer Gießmaschine wird der gießereiweit einge-setzte Kran benötigt.
  4. Warum sind Personaldaten im PPS-System von Interesse?
    • Bei der Feinplanung werden neben Maschinen auch Personal-ressourcen zur Verrichtung von Arbeitsgängen betrachtet.
    • *Um entsprechende Einplanungen vorzunehmen, benötigt das PPS-System die Information darüber, welches Personal zu einem bestimmt Zeitpunkt verfügbar ist.
    • Berechnung von Akkordlöhnen (Integration von Produktions- mit Personalkomponente).
  5. Welche beiden Arten der Durchlaufterminierung werden unter-schieden? Beschreiben Sie den Unterschied zwischen beiden Terminierungsarten und die aus den Unterschieden resultierenden Konsequenzen.
    • Rückwärtsterminierung
    • *geht vom gewünschten Fertigstellungszeitpunkt eines End-produkts aus
    • *Die Startzeitpunkte der Teile auf niedrigeren Fertigungsstufen werden auf den spätesten Zeitpunkt festgelegt, so dass das Endprodukt noch rechtzeitig gefertigt wird.
    • =>Konsequenz: alle Arbeitsgänge werden zum spätesten Zeitpunkt eingeplant; Pufferzeiten sind zu berücksichtigen

    • Vorwärtsterminierung
    • *geht vom frühsten Verfügbarkeitstermin der Teile auf der untersten Fertigungsstufe aus
    • *Berechnung Fertigstellungstermine der Teile auf höheren Fertigungsstufen
    • =>Konsequenz: alle Arbeitsgänge werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt eingeplant, daher kommt es ggf. zu hohen Lager-kosten/Kapitalbindungskosten von Halbfabrikaten bzw. der Endprodukte
  6. Welche Arten von Stücklisten werden unterschieden?
    • Baukastenstückliste: Beschreibung, aus welchen Teilen sich ein Teil auf der nächsten Fertigungsstufe zusammensetzt.
    • Strukturstückliste: hierarchische Beschreibung der Zusammensetzung eines Teil über alle Fertigungsstufen, enthält alle Bestandteile eines Endprodukts
    • Mengenübersichtsstückliste: enthält wie die Strukturstückliste alle Bestandteile des Endprodukts, aber ohne dabei den hierarchischen Aufbau zu berücksichtigen;
    • *falls ein Teil in der Erzeugnisstruktur mehrfach vorkommt, Anpas-sung der Menge (=> daher Name)
  7. Skizzieren Sie das Zusammenwirken von ERP-Systemen, APS-System und MES.
    • zwei Situationen:
    • *APS in einem Standort
    • *standortübergreifender Einsatz des APS
  8. Erläutern Sie das Server-Handler-Muster im Kontext der Muster für Client-/Server-Architekturen. Begründen Sie, warum dieses Muster bei Server-Anwendungen eingesetzt werden muss.
    Welche zwei verschiedenen Arten von Server-Aufrufen werden unterschieden? In welchen Situationen würden Sie sich für die eine und welchen für die andere Art entscheiden?
    • Beim Server-Handler-Muster werden die Aufrufe von Clients, die beim Server eingehen, durch diesen an sogenannte Handler delegiert. Die Handler übernehmen für den Server die Bearbeitung der Anfrage des Clients und die Kommunikation mit dem Client. Dieses Muster muss verwendet werden, da ein Server ständig erreichbar sein muss. Trifft eine Anfrage von einem Client beim Server ein, so kann er diese nicht selbst bearbeiten, da er sonst für andere Clients nicht mehr erreichbar wäre.
    • Es gibt generell zwei verschieden Arten von Server-Aufrufen: synchrone und asynchrone Aufrufe.
    • Bei synchronen Aufrufen wartet der Client solange bis der Server die Ergebnisse bereitstellt und setzt erst danach die Bearbeitung fort. Da die Bearbeitung einer Anfrage durch den Server häufig länger dauert, kann der Client in dieser Zeit eine andere Aufgabe bearbeiten, für welche die Antwort des Servers nicht relevant ist.
    • Man kommt zu asynchronen Aufrufen, die serverseitig durch Caller behandelt werden. Dabei werden zwei Möglichkeiten der Bereitstellung der Ergebnisse durch den Caller unterschieden. Der Client kann beim Caller von Zeit zu Zeit nachfragen, ob die Ergebnisse der Anfrage bereitstehen. Das wird als Polling bezeichnet. Sendet der Caller die Ergebnisse nach der Bearbeitung direkt an den Client, so nennt man dies Callback.
    • Dauert die Berechnung durch den Server lange und können durch den Client ohne Vorlage der Ergebnisse des Servers anderweitige Aktionen ausgeführt werden, so ist eine der beiden asynchronen Varianten zu wählen. Können keine Aktionen ohne Vorlage der Ergebnisse des Servers ausgeführt werden, ist ein synchroner Serveraufruf durchzuführen. Wenn die Berechnungen des Servers nur wenig Zeit in Anspruch nehmen, sind synchrone Aufrufe zu bevorzugen, da diese einfacher zu implementieren sind.
    • Wird beispielsweise vom Server eine Artikelnummer für ein Produkt angefordert, so wird der Server synchron aufgerufen. Da die Berechnung eines Maschinenbelegungsplanes für eine Fabrik durch den Server sehr lange dauert, können währenddessen durch den Client andere Aufgaben ausgeführt werden. Der Server ist asynchron aufzurufen.
  9. Erstellen Sie eine DTD und ein dazugehöriges XML-Dokument, das die nachfolgenden Anforderungen berücksichtigt:
    Im Unternehmen wird ein neues Lagerverwaltungssystem eingeführt. Die einzelnen Lagerpositionen werden im XML-Format abgespeichert, um sie mit anderen Systemen austauschen zu können. Es handelt sich bei dem Lager um ein chaotisches Lager, bei dem zusammen gehören-de Lagerpositionen an unterschiedlichen Lagerorten abgelegt werden. Zu einer Lagerposition gehören die Teileidentifikation, die Teilelieferanten bei extern beschafften Teilen, die produzierende Stelle bei intern gefertigten Teilen, die Art des gelagerten Teiles und der/die Lager-ort/e. Die Teileidentifikation setzt sich aus dem Namen des Teiles und der Teilenummer zusammen. Beim Teilelieferanten wird der Name vermerkt. Die produzierende Stelle ist über den Namen der Abteilung spezifiziert. Mögliche Teilearten sind: Zulieferteil, Zwischenprodukt, Endprodukt, Verbrauchsmaterial. Der Lagerort besteht aus der Regalreihe, der Etage und dem Fach oder den Fächern. Weiterhin ist die Anzahl der dort gelagerten Teile angegeben.
    • <?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="yes"?>
    • <!DOCTYPE Lagerposition[
    • <!ELEMENT Lagerposition (Teileidentifikation, (Teilelieferant | produzierendeStelle), Teileart, Lagerort+)>
    • <!ELEMENT Teileidentifikation (Teilename, Teilenummer)>
    • <!ELEMENT Teilename (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Teilenummer (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Teilelieferant (Name)>
    • <!ELEMENT Name (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT produzierendeStelle (Abteilung)>
    • <!ELEMENT Abteilung (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Teileart (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Lagerort (Regalreihe, Etage, Fach+, Anzahl)>
    • <!ELEMENT Regalreihe (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Etage (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Fach (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Anzahl (#PCDATA)>

    • ]>
    • <Lagerposition>
    • <Teileidentifikation>
    • <Teilename>
    • Schraube 8mm
    • </Teilename>
    • <Teilenummer>
    • 0817
    • </Teilenummer>

    • </Teileidentifikation>
    • <Teilelieferant>
    • <Name>
    • Schrauben Walther
    • </Name>
    • </Teilelieferant>
    • <Teileart>
    • Verbrauchsmaterial
    • </Teileart>
    • <Lagerort>
    • <Regalreihe>
    • 12
    • </Regalreihe>
    • <Etage>
    • 3
    • </Etage>
    • <Fach>
    • 17
    • </Fach>
    • <Fach>
    • 18
    • </Fach>
    • <Anzahl>
    • 7383
    • </Anzahl>
    • </Lagerort>
    • </Lagerposition>
  10. Erläutern Sie die charakteristischen Eigenschaften verteilter Systeme. Gehen Sie dabei auch auf die im Kurs vorgestellten Transparenzkriterien verteilter Systeme ein. Erläutern Sie in diesem Kontext die Bedeutung von Middleware zur Realisierung von verteilten objektorientierten Anwendungssystemen.
    • Ein verteiltes System wird durch die folgenden Eigenschaften charakterisiert (vgl. Definition 2.3.1):
    • *Das verteilte System wirkt nach außen wie ein integriertes System. Insbesondere ist die Verfolgung gemeinsamer Ziele für das verteilte System typisch.
    • *Das verteilte System umfasst mehrere autonome Komponenten, die zum Erreichen der gemeinsamen Ziele des verteilten Systems miteinander kooperieren. Keine Komponente besitzt die globale Kontrolle über das Gesamtsystem.
    • Bei einem verteilten System wird zwischen den nachfolgend genannten Transparenzkriterien unterschieden:
    • *Ortstransparenz: der Zugriff auf die Komponenten eines verteilten Systems erfolgt ohne Kenntnis des physischen Ortes der Komponente.
    • *Zugriffstransparenz: der Zugriff auf lokale und entfernte Komponenten erfolgt in der gleichen Art und Weise.
    • *Concurrency-Transparenz: einem Nutzer bleibt die gemeinsame Nutzung bestimmter Komponenten mit anderen Nutzern verborgen.
    • *Ausfalltransparenz: der Ausfall einer Komponente bleibt vor dem Benutzer verborgen.
    • Eine Middleware in objektorientierten Anwendungen stellt allgemein einsetzbare Dienste zur Unterstützung der verteilten Ausführung von objektorientierten Anwendungen bereit. Durch die im Kontext von Middleware als Verteilungstransparenz bezeichnete Eigenschaft wird die Tatsache verstanden, dass aus Programmsicht nicht zwischen lokalen und entfernten Inter-aktionen von Objekten unterschieden werden kann. In diesem Sinne trägt eine Middleware zur Realisierung der Zugriffstransparenz in verteilten objektorientierten Anwendungssystemen bei. Durch den Einsatz von Namensdiensten wird in verschiedenen Middleware-Technologien (wie bspw. die sogenannte RMI-Registry im Rahmen von Java RMI) eine Ortstransparenz erreicht, da Komponenten nicht durch ihre physische Adresse, sondern durch einen global eindeutigen Namen angesprochen werden.
  11. Erläutern Sie das Server-Handler-Muster im Kontext der Muster für Client-/Server-Architekturen.
    Begründen Sie, warum dieses Muster bei Server-Anwendungen eingesetzt werden muss.
    Welche zwei verschiedenen Arten von Server-Aufrufen werden unterschieden? In welchen Situationen würden Sie sich für die eine und welchen für die andere Art entscheiden?
    • Beim Server-Handler-Muster werden die Aufrufe von Clients, die beim Server eingehen, durch diesen an sogenannte Handler delegiert. Die Handler übernehmen für den Server die Bearbeitung der Anfrage des Clients und die Kommunikation mit dem Client. Dieses Muster muss verwendet werden, da ein Server ständig erreichbar sein muss. Trifft eine Anfrage von einem Client beim Server ein, so kann er diese nicht selbst bearbeiten, da er sonst für andere Clients nicht mehr erreichbar wäre.
    • Es gibt generell zwei verschieden Arten von Server-Aufrufen: synchrone und asynchrone Aufrufe.
    • Bei synchronen Aufrufen wartet der Client solange bis der Server die Ergebnisse bereitstellt und setzt erst danach die Bearbeitung fort.
    • Da die Bearbeitung einer Anfrage durch den Server häufig länger dauert, kann der Client in dieser Zeit eine andere Aufgabe bearbeiten, für welche die Antwort des Servers nicht relevant ist. Man kommt zu asynchronen Aufrufen, die serverseitig durch Caller behandelt werden. Dabei werden zwei Möglichkeiten der Bereitstellung der Ergebnisse durch den Caller unterschieden. Der Client kann beim Caller von Zeit zu Zeit nachfragen, ob die Ergebnisse der Anfrage bereitstehen. Das wird als Polling bezeichnet.
    • Sendet der Caller die Ergebnisse nach der Bearbeitung direkt an den Client, so nennt man dies Callback.
    • Dauert die Berechnung durch den Server lange und können durch den Client ohne Vorlage der Ergebnisse des Servers anderweitige Aktionen ausgeführt werden, so ist eine der beiden asynchronen Varianten zu wählen. Können keine Aktionen ohne Vorlage der Ergebnisse des Servers ausgeführt werden, ist ein synchroner Serveraufruf durchzuführen. Wenn die Berechnungen des Servers nur wenig Zeit in Anspruch nehmen, sind synchrone Aufrufe zu bevorzugen, da diese einfacher zu implementieren sind.
    • Beispiele:
    • Wird beispielsweise vom Server eine Artikelnummer für ein Produkt angefordert, so wird der Server synchron aufgerufen. Da die Berechnung eines Maschinenbelegungsplanes für eine Fabrik durch den Server sehr lange dauert, können währenddessen durch den Client andere Aufgaben ausgeführt werden. Der Server ist asynchron aufzurufen.
  12. Erstellen Sie zur Verwaltung von Studentendaten an der FernUniversität eine vollständige Dokumententyp-Definition und ein entsprechendes XML-Dokument für einen Studenten.
    Es werden der Name, die Matrikelnummer, die Anschrift, optional die Lieferanschrift, die Kontodaten, die Leistungsnachweise, die schriftlichen Arbeiten und optional Anmerkungen für jeden Studenten erfasst. Der Name setzt sich aus dem Vornamen, dem Nachnamen und der Anrede zusammen. Bei den Leistungsnachweisen werden der Kurs, die Note oder die erreichten Punkte sowie die Gesamtpunkte, das Datum und optional die Anzahl der Versuche gespeichert. Ein Kontoinhaber ist nur zu erfassen, wenn dieser nicht mit dem Studenten übereinstimmt. Weiterhin werden die Kontonummer und die Bankleitzahl erfasst. Die schriftlichen Arbeiten umfassen die Art der Arbeit (Diplomarbeit, Seminararbeit, Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation), das Thema, die erreichte Note, optional den oder die Betreuer und das Abgabedatum.
    • <?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="yes"?>
    • <!DOCTYPE Student[
    • <!ELEMENT Student (Name, Matrikelnummer, Anschrift, Lieferanschrift?,
    • Kontodaten, Leistungsnachweis*, Arbeit*, Anmerkungen?)>
    • <!ELEMENT Name (Nachname, Vorname+, Anrede)>
    • <!ELEMENT Nachname (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Vorname (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Anrede (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Matrikelnummer (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Anschrift (Strasse, Nummer, PLZ, Ort)>
    • <!ELEMENT Lieferanschrift (Strasse, Nummer, PLZ, Ort)>
    • <!ELEMENT Strasse (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Nummer (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT PLZ (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Ort (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Kontodaten (Kontoinhaber?, Kontonummer, Bankleitzahl)>
    • <!ELEMENT Kontoinhaber (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Kontonummer (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Bankleitzahl (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Leistungsnachweis (Kurs, (Note | (Punkte,Gesamtpunkte)), Datum,
    • Versuche?)>
    • <!ELEMENT Kurs (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Note (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Punkte (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Gesamtpunkte (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Datum (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Versuche (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Arbeit (Thema, Note, Betreuer*, Abgabedatum)>
    • <!ATTLIST Arbeit Art (Diplomarbeit | Seminararbeit | Bachelorarbeit |
    • Masterarbeit | Dissertation ) #REQUIRED >

    • <!ELEMENT Thema (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Betreuer (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Abgabedatum (#PCDATA)>
    • <!ELEMENT Anmerkungen (#PCDATA)>
    • ]>
    • <Student>
    • <Name>
    • <Nachname>Weber</Nachname>
    • <Vorname>Herribert</Vorname>
    • <Anrede>Herr</Anrede>
    • </Name>
    • <Matrikelnummer>123456</Matrikelnummer>
    • <Anschrift>
    • <Strasse>Fernstrasse</Strasse>
    • <Nummer>8</Nummer>
    • <PLZ>44581</PLZ>
    • <Ort>Castrop-Rauxel</Ort>
    • </Anschrift>
    • <Kontodaten>
    • <Kontonummer>12345678</Kontonummer>
    • <Bankleitzahl>50060070</Bankleitzahl>
    • </Kontodaten>
    • <Leistungsnachweis>
    • <Kurs>01770</Kurs>
    • <Note>1,7</Note>
    • <Datum>15.07.2008</Datum>
    • </Leistungsnachweis>
    • <Leistungsnachweis>
    • <Kurs>01771</Kurs>
    • <Punkte>60</Punkte>
    • <Gesamtpunkte>80</Gesamtpunkte>
    • <Datum>17.03.2009</Datum>
    • </Leistungsnachweis>
    • <Arbeit Art = "Seminararbeit">
    • <Thema>Abbildung von Liegezeiten in MES-Systemen</Thema>
    • <Note>1,3</Note>
    • <Betreuer>Jens Zimmermann</Betreuer>
    • <Betreuer>Christoph Habla</Betreuer>
    • <Abgabedatum>24.05.2008</Abgabedatum>
    • </Arbeit>
    • </Student>
  13. Sowohl Standardsoftware als auch Individualsoftware weisen jeweils eine Reihe von Vor- und Nachteilen auf. Zur Milderung der Nachteile und zur Verstärkung der Vorteile wurden in den letzten Jahren objektorientierte Rahmenwerke entwickelt.
    Definieren Sie den Begriff des objektorientierten Rahmenwerks.
    Erläutern Sie knapp, warum Rahmenwerke als Kompromiss zwischen Individual- und Standardsoftware angesehen werden können.
    Erläutern Sie den Begriff des Grey-Box-Rahmenwerks.
    • Ein Rahmenwerk ist eine Architektur aus Klassenhierarchien, die eine allgemeine generische Lösung für ähnliche Probleme in einem bestimmten Kontext vorgibt. Wiederverwendet werden nicht einzelne Klassen, sondern die gesamte Konstruktion aus zusammenspielenden Komponenten.
    • Ein Rahmenwerk gibt auf diese Art und Weise den Kontrollfluss für die Anwendung
    • vor. Im Hinblick auf die Nutzung von objektorientierten Rahmenwerken werden Black-Box Rahmenwerke (Anpassung durch die Konfiguration konkreter Klassen) und White-Box Rahmenwerke (Anpassung durch Überschreiben von Methoden abstrakter Klassen) unterschieden.

    • Rahmenwerke entsprechen einem hybriden Anwendungsentwicklungskonzept, durch das die Vorteile von Standardsoftware und Individualentwicklungen miteinander vereint und gleichzeitig deren Nachteile verringert werden sollen. Die durch Rahmenwerke angebotene Funktionalität ist in hohem Maße wiederverwendbar, wobei durch einen hohen Grad der Wiederverwendung die Qualität der angebotenen Funktionalität gesteigert werden kann. Im Vergleich zu
    • Standardsoftware bieten Rahmenwerke eine verstärkte Fähigkeit zur Adaption an eine konkrete Problemstellung. Einhergehend damit ist die Entwicklung von Anwendungen auf der Basis von Rahmenwerken aufwendiger, als die Einführung einer Standardsoftware. Durch die Bereitstellung von Funktionalität, der Invertierung des Kontrollflusses und der Vorgabe einer konkreten Anwendungsarchitektur wird die Entwicklung von Anwendung durch Rahmenwerke im Vergleich zu der Entwicklung von Individualsoftware vereinfacht.

    • Eine Vielzahl von Rahmenwerken beinhaltet Eigenschaften sowohl von Black-Box- als auch White-Box Rahmenwerken. Diese Rahmenwerke werden als Grey-Box-Rahmenwerke bezeichnet.
    • Graustufen können durch Öffnen eines Black-Box-Rahmenwerks hin zu einem White-Box-Rahmenwerk erreicht werden. Umgekehrt ist festzustellen, dass sich White-Box-Rahmenwerke mit zunehmendem Reifegrad hin zu Black-Box-Rahmenwerken entwickeln. Ein häufiger Einsatz von White-Box-Rahmenwerken für konkrete Anwendungen begünstigt diese Entwicklung.

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